Altfränkische Baunz'n



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Zutaten für Portionen

6 m.-große Kartoffel(n)
Zwiebel(n)
2 m.-große Äpfel
Ei(er)
150 g Mehl
3 EL Schweineschmalz
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen, schälen und durchdrücken, kleingeschnittene Zwiebel, Äpfel, Salz, Eier und Zucker dazugeben und gut verkneten.
Dann soviel Mehl unterkneten, bis sich der Kartoffelteig von den Händen löst. Teig in walnussgroße Röllchen formen, in Mehl drehen und in die Bratpfanne mit dem flüssigen Fett legen.
Die "Baunz'n" mit Fett bestreichen und ca. 30 Minuten bei 190°C im Backofen goldgelb backen.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.11.04
Rezept-Statistiken: 22.285 (74)* gelesen
77 (1)* gespeichert
452 (3)* gedruckt
16 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Chrissy79 Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

sweetcherry Tellerwäscher sagt:  
02.11.2004 19:46
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Hi hi,

find ich cool, dass noch jemand Baunzer kennt, nur macht sie meine Oma ohne Zwiebeln.
Aber ein Rezept weis sie net, sie nimmt halt mal da ne Hand und da a paar Kartoffeln und da a paar Äpfel, so wie sie es meint.

LG Anne

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08.04.2005 21:16
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Hallo alle.
Also, das Rezept kenne ich nicht als Baunz`n ( Baunzer ), sondern vielmehr als Bauchstecherli. Serviert mit warmer, gezuckerter Milch und im Teig ohne Zwiebeln.

Wollte dies nur schnell sagen :)

Grüßle

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Kaffeeschmied Tellerwäscher sagt:  
04.09.2008 09:22
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Ich kenne das ganze auch als Baunzer von meiner Urgroßmutter. Allerdings ohne Zwiebeln und mit mehligen Äpfeln und Kartoffeln.
Die Größe ist auch noch etwas anders und zwar werden die Baunzer in etwa 10x15 cm große Rechtecke geformt und dann im Schweineschmalz (meine Mutter verwendet jetzt Butterschmalz) rausgebacken.

[Zitat] Baunzer müssen aussen rösch und innen richtig rotzig sein [/Zitat]

Werden bei uns in der näheren und weiteren Familie (aus Aischgrund und Steigerwald) entweder mit Preßsack als Beilage oder aufgerissen und mit Zucker bestreut gegessen.

Zur Geschichte:

Meine Oma erzählte mir, dass es ein typisches Essen für das Ende des Winters oder den Anfang des Frühlings war. Denn was hatte man noch im Keller? Mehlige Kartoffeln und Äpfel die schon etwas runzlig waren aber sich grade noch gehalten haben. Etwas Schmalz fand sich auch immernoch und Eier hatte man die ganze Zeit. Sie meinte, dass es genau das richtige war um die Männer bei Kräften zu halten, wenn die harten Arbeiten des Frühjahrs mit Pflügen und Aussaat anstanden.

Ich werde bei Gelegenheit das Rezept meiner Oma aufschreiben und hier posten.

Gruß,
Peter

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