Wildschweinbraten
| 1 ½ kg | Wild (Wildschwein), am besten Oberschale ohne Knochen |
| 2 Bund | Suppengrün |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 4 Zehe/n | Knoblauch |
| 1 | Lorbeerblätter |
| 6 | Wacholderbeeren |
| 3 Körner | Piment |
| 6 Körner | Pfeffer |
| 2 Liter | Buttermilch |
| 250 ml | Wein, rot, (Dornfelder) |
| Salz und Pfeffer | |
| Öl, zum Anbraten | |
| etwas | Butter für die Soße |
Zubereitung
Das Wild gut enthäuten, Sehnen entfernen und in eine Schüssel mit Deckel geben. Das geputzte und in Würfel geschnittene Suppengrün, die grob zerschnittenen Zwiebeln, den Knoblauch, Lorbeerblätter dazu sowie den leicht zerstoßenen Wacholder, Piment und Pfeffer.
Mit der Buttermilch begießen und zugedeckt für mindestens 48 Std. in den Kühlschrank stellen. Einmal täglich das Fleisch wenden.
Wild herausnehmen, gut abtrocknen mit Salz und Pfeffer leicht würzen und im Öl kräftig anbraten.
In der Zwischenzeit das Suppengemüse herausnehmen kurz abspülen, mit Küchenpapier abtrocknen und die Hälfte mit anbraten. Wenn es gut angebraten ist, herausnehmen und beiseite stellen. Bei Bedarf mit der Marinade und einem bisschen heißem Wasser angießen, das restliche Suppengemüse dazu und zugedeckt ca. 2 - 2 1/2 Stunden schmoren lassen.
Nach Beendigung der Garzeit das Fleisch herausnehmen und in Alufolie gewickelt ca. 15 Minuten ruhen lassen.
In dieser Zeit mit dem Rotwein den Bratenfond ablöschen, das Gemüse mit dem Zauberstab zerkleinern und auf die gewünschte Konsistenz einköcheln lassen. Eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen und bei Bedarf mit Mehlbutter binden. Das angebratene Gemüse in der Soße erwärmen. Das Fleisch in Scheiben Schneiden und auf einer Platte mit dem erwärmten Gemüse anrichten, etwas Soße darüber.
Dazu reichen wir grüne Klöße und Rotkohl oder Rosenkohl und für den, der es mag kommt noch ein Schälchen Preiselbeeren und ein Schälchen frisch geschlagene Sahne auf den Tisch.
Guten Appetit!
Mit der Buttermilch begießen und zugedeckt für mindestens 48 Std. in den Kühlschrank stellen. Einmal täglich das Fleisch wenden.
Wild herausnehmen, gut abtrocknen mit Salz und Pfeffer leicht würzen und im Öl kräftig anbraten.
In der Zwischenzeit das Suppengemüse herausnehmen kurz abspülen, mit Küchenpapier abtrocknen und die Hälfte mit anbraten. Wenn es gut angebraten ist, herausnehmen und beiseite stellen. Bei Bedarf mit der Marinade und einem bisschen heißem Wasser angießen, das restliche Suppengemüse dazu und zugedeckt ca. 2 - 2 1/2 Stunden schmoren lassen.
Nach Beendigung der Garzeit das Fleisch herausnehmen und in Alufolie gewickelt ca. 15 Minuten ruhen lassen.
In dieser Zeit mit dem Rotwein den Bratenfond ablöschen, das Gemüse mit dem Zauberstab zerkleinern und auf die gewünschte Konsistenz einköcheln lassen. Eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen und bei Bedarf mit Mehlbutter binden. Das angebratene Gemüse in der Soße erwärmen. Das Fleisch in Scheiben Schneiden und auf einer Platte mit dem erwärmten Gemüse anrichten, etwas Soße darüber.
Dazu reichen wir grüne Klöße und Rotkohl oder Rosenkohl und für den, der es mag kommt noch ein Schälchen Preiselbeeren und ein Schälchen frisch geschlagene Sahne auf den Tisch.
Guten Appetit!
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Kommentare anderer Nutzer
123-zephir
sagt:
sagt: 25.12.2009 17:13
Hilfreiche Antwort:
Habe heute (1. Weihnachtstag) nach diesem Rezept den Braten auf den Tisch gebracht. Das Rezept gewählt, weil meine Großmutter in dieser Art Wild zubereitete. Die Buttermilch nimmt nicht nur dem Hasen und dem Reh den intensiven Wildgeschmack, sondern durch Einlegen und Beizen des Wildbrät wird jedes Fleisch mürber, was mit Abhängen nicht zu erreichen ist.
Als Huldigung für den Koch und seine Soße durften heute mal die Teller Abgeleckt werden.
Als Huldigung für den Koch und seine Soße durften heute mal die Teller Abgeleckt werden.
01.01.2010 16:40
02.12.2005 10:46
Hallo Ratter,
eben die Kombination von Wild und Buttermilch ergeben ja bei diesem Rezept erst den richtigen Pfiff.
Probiers doch mit einem kleineren Stück einfach mal aus. Dann brauch es auch nur 24 Stunden eingelegt zu werden.
VG
Muckeline
eben die Kombination von Wild und Buttermilch ergeben ja bei diesem Rezept erst den richtigen Pfiff.
Probiers doch mit einem kleineren Stück einfach mal aus. Dann brauch es auch nur 24 Stunden eingelegt zu werden.
VG
Muckeline
googy
sagt:
sagt: 04.01.2006 18:12
Hatte es am Wochenende probiert, nur statt Oberschale hatte ich einen Wildschweinrücken,
dazu wurden Semmelknödel, Rotkraut und Preiselbeeren gereicht. Mein Kommentar es war einfach perfekt. Vielen Dank
dazu wurden Semmelknödel, Rotkraut und Preiselbeeren gereicht. Mein Kommentar es war einfach perfekt. Vielen Dank
evlys
sagt:
sagt: 03.03.2009 18:56
Hallo,
ein schönes Rezept, über das Einlegen in Buttermilch kann man geteilter Meinung sein, ich habe es so gemacht.
Die Sauce war ganz hervorragen, allerdings habe ich den Rotwein schon während des Schmorens dazugegeben. Da ich ein ganzes, nur grob zerlegtes Wildschwein (55 kg mit Decke) bekommen hatte, stand auch jede Menge selbstgekochter Wildfond zur Verfügung. Meinen Gästen hat es ebenfalls sehr gut geschmeckt.
Danke für das Rezept
Grüße Evlys
ein schönes Rezept, über das Einlegen in Buttermilch kann man geteilter Meinung sein, ich habe es so gemacht.
Die Sauce war ganz hervorragen, allerdings habe ich den Rotwein schon während des Schmorens dazugegeben. Da ich ein ganzes, nur grob zerlegtes Wildschwein (55 kg mit Decke) bekommen hatte, stand auch jede Menge selbstgekochter Wildfond zur Verfügung. Meinen Gästen hat es ebenfalls sehr gut geschmeckt.
Danke für das Rezept
Grüße Evlys
NoProblem
sagt:
sagt: 02.01.2010 14:37
Hab das Gericht erst mal ausprobiert, meine Familie war begeistert davon einfach himmlisch.
Harpare
sagt:
sagt: 20.04.2010 20:01
Hallo! 5 Sterne und tausend Dank für das leckere Rezept. :-) Das war ein herrlicher Braten! Bestimmt gibt es den noch ganz oft. In Buttermilch legen wir das Fleisch aber auch nicht ein. :-) Bilder sind unterwegs. LG Harpare
zickenwitz
sagt:
sagt: 03.12.2010 20:18
Ohne Erfahrung mit Wildschweinfleisch ist mir der Braten
auf anhieb gelungen. Danke für das wunderbare Rezept.
LG
auf anhieb gelungen. Danke für das wunderbare Rezept.
LG
rennschnegge
sagt:
sagt: 31.12.2010 16:56
Ich habe dieses Rezept für meinen aller ersten Wildschweinbraten ausgewählt, und musste mit bedauern feststellen, dass Wilde Schweinereien nix für unsere verwöhnten Gaumen sind. Ich werde das ganze mit normalem Schweinebraten ohne Buttermilch Marinade versuchen, denn letztendlich war die Soße ein Traum, auch wenn ich das Lorbeerblatt, irrtümlicherweise, mit dem Rest zerkleinert habe (:s)
Susemil82
sagt:
sagt: 25.12.2011 19:56
Das Rezept ist Spitze den Gästen hat es heute geschmeckt, danke :) und nen frohes Fest noch!!
Grüße Suse
Grüße Suse
sienuwieder
sagt:
sagt: 18.01.2012 12:47
Das Rezept hat mich wegen seiner alkoholfreien Variante angesprochen.
Da wir mit 6 Personen gekocht haben, habe ich dass Fleisch schon vorher angebraten und anstatt es im Topf zu kochen, habe ich es ( 3 kg) bei 150°C für ca 3 Std. in den Ofen gestellt.
Total lecker
Da wir mit 6 Personen gekocht haben, habe ich dass Fleisch schon vorher angebraten und anstatt es im Topf zu kochen, habe ich es ( 3 kg) bei 150°C für ca 3 Std. in den Ofen gestellt.
Total lecker
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im Prinzip ein Rezept wie es mir gefällt, Piment, Wacholderbeeren, ec.. Werde ich am Wochende auch so zubereiten!
ABER: Warum in Buttermich einlegen? Das verfälscht doch sicher den schönen Wildgeschmack! Oder?
Liebe Grüße
Ratter
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