Momos aus Nepal

gedämpfte Teigbeutelchen mit Schweinefleischfüllung

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Zutaten für Portionen

500 g Hackfleisch vom Schwein
Frühlingszwiebel(n), fein gehackt, gern auch thailändische
1 kl. Dose/n Kastanien (Wasserkastanien), klein gewürfelt
1 Bund Koriander, frisch, gehackt
3 EL Sojasauce, hell
1 TL Pfeffer, weißer, gemahlen
1 EL Sesamöl
48  Teig - Hüllen, kleine, runde oder eckige aus dem Asialaden
 n. B. Wasser
 n. B. Chinakohl zum Dämpfen oder Backpapier
 n. B. Sesamöl zum Bestreichen
 n. B. Sojasauce, helle, zum Dippen
 evtl. Fett zum Frittieren

Zubereitung

Aus Schweinehackfleisch, Frühlingszwiebeln, Wasserkastanien, Koriander, Sojasoße, Pfeffer und Sesamöl einen glatten Teig kneten. In die Mitte jeder Teighülle eine Portion der Füllung geben. Die Ränder mit Wasser befeuchten, über die Füllung ziehen und zusammendrücken, sodass kleine Teigbeutelchen entstehen.

In einem Wok Wasser erhitzen. Von den Kohlblättern den Strunk entfernen und den Boden des Bambusdämpfkorbes mit einzelnen Blättern auslegen (bei Verwendung von Backpapier dieses mit einer Gabel an einigen Stellen einstechen). Die Teigbeutelchen reinsetzen, mit Sesamöl bestreichen, den Dämpfkorb abdecken und auf dem Wok ca. 15 Minuten dämpfen. Wer keinen Bambusdämpfkorb zur Verfügung hat, kann natürlich auch mit einem normalen Dämpfeinsatz und Topf arbeiten.

Noch heiß mit einer kleinen Schale heller Sojasauce zum Dippen servieren.

Die Momos können nicht nur als Vorspeise oder Snack zwischendurch, sondern auch als Teil eines Hauptgangs, im Dämpfkörbchen selbst, oder auf einer Servierplatte, gereicht werden. Dabei sollten die Portionen evtl. von sechs Momos auf mehr pro Person erhöht werden, je nachdem, aus wie vielen Gängen das Menü besteht.

Lagerungstipp: Ungekochte Momos können gut eingefroren werden. Dazu eine Gefrierbox mit Frischhaltefolie auslegen und leicht mit Maismehl bestäuben. Die Momos der Reihe nach hineinsetzen und mit Maismehl bestäuben. Für eine zweite Lage Momos Frischhaltefolie über die erste Schicht legen und wie beschrieben weiterverfahren. Die Box verschließen und einfrieren. Die Momos müssen vor dem Dämpfen nicht aufgetaut werden, die Garzeit ist jedoch 5 Minuten länger.

Variante: Wer möchte, kann einen Teil der Momos frittieren - hierfür finde ich Wan Tan Hüllen am besten. Die Form kann man natürlich auch variieren. Man kann z. B. mit eckigen Teighüllen kleine Dreiecke oder Frühlingsrollen herstellen. Aus runden Dumpling-Teighüllen kann man anstelle der Beutelchen einen gefüllten Halbmond herstellen, was nach dem Dämpfen auch ein schönes Bild ergibt.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 130 kcal
Freischaltung: 27.05.09
Rezept-Statistiken: 8.675 (246)* gelesen
62 (0)* gespeichert
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Verfasser:

Persistera  Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

Chaos_goettin Kaltmamsell sagt:  
07.07.2011 22:10
Hallo Persistera,

lecker, lecker sehen die Momos aus :-)
Habe im Thread gerade schon angefragt, was für ein Teig das ist, der für die Dämpfvariante genommen wird. Ich müsste ihn nämlich selbst herstellen (im Pastateig machen bin ich geübt, vermutlich könnte man auch einen solchen Teig verwenden?).
Die thailändische frühlingszwiebel: Inwiefern ist sie unterschiedlich zur hier bekannten Zwiebel? Kann es sein, dass ich sie neulich im Asia Laden gesehen habe? Sieht egnauso aus, sind aber fast so dünn wie Schnittlauch?

Da ich Sojasoße zum Dippen nicht verwenden darf, könnte ich mir gut ein Bett aus Möhre mit Lauch in dünne Streifchen geschnitten, blanchiert in Butter vorstellen. Nur gesalzen. evtl etwas die Süße mit Traubenzucker verstärken. Was hälst du (als Normalesser^^) davon?

lg, Chaosgoettin

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Persistera  Suppenkoch sagt:  
09.07.2011 19:45
Hallo Chaosgöttin,

danke schön :-)

Zum Teig: im Prinzip ist es ein einfacher, elastischer Teig aus Mehl, Wasser und etwas Salz. Nach dem Vermengen der Zutaten ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ansonsten kann man WanTan oder Dumpling-Hüllen vom Asialaden verwenden.

Thailändische Frühlingszwiebeln sind jüngere Frühlingszwiebeln und daher dünner und feiner, wenn Du keine bekommst kannst Du natürlich auch die hier gängigen verwenden.

Deine Dipvariante klingt lecker, ich würde vorschlagen einfach mal ausprobieren und berichten :-) Falls Du dunkles Sesamöl hast könnte ich mir das anstelle der Butter zu dem Möhren-Lauch-Bett auch gut vorstellen.

LG,
Persi

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Chaos_goettin Kaltmamsell sagt:  
09.07.2011 21:04
Huhu Persi,

wegen Nahrungsmittelintoleranzen muss ich alles einzeln erstmal antesten und kann auch nicht alle Zutaten nehmen (auf keinen Fall Sojasoße). Habe gestern einen Gyozateig genommen (so wie Du beschrieben) und Goldsäckchen wie hier befüllt. Erstmal nur Hack (Rind), Zitronengras, Ingwer (schon positiv getestet), Sumach, bisschen Knofi, Salz, Pfeffer, Petersilie.
Asiatisch schmeckte es nicht, eher wie normale, angebratene Maultaschen.
Habe sie zuerst im Bambusdämpfer gedämpft, dann angebraten wie Gyozas.

Als nächste Zutat möchte ich Wasserkastanien testen, dann geht es schon mehr in Richtung dieses Rezepts hier^^ Ob ich Sesamöl vertrage, muss ich auch noch testen. Damit könnte ich schon mehr Richtung asiatisch würzen. ich hoffe, es klappt!

Schmecken denn die thailändischen Fr.-Zwiebeln anders? Habe ja welche entdeckt, daher komme ich auch ran.

Liebe Grüße und lieben Dank für die Antwort, Chaosgoettin

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Persistera  Suppenkoch sagt:  
16.07.2011 17:01
Hallo Chaosgöttin,

ich finde die thail. Frühlingszwiebeln schmecken etwas zarter, würde aber den Unterschied nicht als sehr groß beschreiben. Wenn keine thail. Frühlingszwiebeln zu bekommen sind verwende ich die herkömmlichen.

LG,
Persi

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