Entenbrust NT in Portwein - Orangenjus mit Lauchkräuterknödeln
butterzart!| 2 | Entenbrüste à 300 bis 350 g |
| 200 g | Cranberries, getrocknete, am Vortag in Portwein eingeweicht |
| 150 ml | Orangensaft, frisch gepreßt |
| evtl. | Balsamico |
| 100 ml | Portwein |
| 50 ml | Rotwein, (z. B. Syrah) |
| 90 g | Zucker, brauner |
| 1 | Sternanis |
| 1 Stange/n | Zimt |
| 150 ml | Geflügelfond (oder auch mehr, je nach Größe des Bräters) |
| 2 EL | Marmelade, (Orangenmarmelade, bittere) |
| 1 | Zwiebel(n) |
| Salz und Pfeffer, aus der Mühle | |
| etwas | Majoran, getrocknet |
| einige Stiele | Beifuß, getrocknet |
| Für die Klößchen: | |
| 3 m.-große | Brötchen |
| 140 ml | Milch |
| 50 g | Bacon |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 1 Prise | Muskat |
| 1 Handvoll | Kräuter, fein gehackte nach Geschmack (z. B. Petersilie, Liebstöckel, Thymian) |
| 1 Stange/n | Lauch (klein) |
| 1 | Ei(er) |
| 1 EL | Butter |
Zubereitung
Die Entenbrüste waschen, abtupfen und parieren. Die Fettschicht kreuzweise einschneiden, ohne das Fleisch zu verletzen. Mit Salz, Pfeffer und Majoran einreiben.
Eine Pfanne erhitzen, auf der Fettseite bei mittlerer Hitze langsam anbraten (10 Minuten), die Fettseite wird goldbraun. Auf der anderen Seite 6 Minuten anbraten.
Die vorbereiteten Cranberries inkl. Portwein in einen Bräter geben und die Entenbrüste darauf legen. In der Pfanne im ausgebratenen Entenfett die Zwiebeln anschwitzen und mit Portwein und Rotwein ablöschen, Die Hitze reduzieren. Die Orangenmarmelade einrühren, bis sie sich weitgehend aufgelöst hat. Die Geflügelbrühe hinzu geben.
In einer Sauteuse den Rohrzucker karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen, wer mag, kann noch ein paar Spritzer Balsamico hinzu geben. Kurz aufschäumen lassen und im Bräter um die Entenbrüste herum gießen. Sternanis und Zimtstange hinein geben und ein paar Zweige Beifuß. Die Entenbrüste noch ein wenig salzen und evtl. noch mit Majoran bestreuen.
Den Bräter in den auf maximal 80 Grad vorgeheizten Backofen stellen und 90 bis 120 Minuten garen lassen. Die letzten fünf Minuten auf 100 Grad aufheizen. Nach meiner Erfahrung braucht es gut 120 Minuten, länger würde auch nicht schaden, es bleibt also ein stressfreies Zubereiten.
Eine dreiviertel Stunde vor Ende der Garzeit die Klößchen zubereiten: Drei Brötchen in feine Scheiben schneiden und in eine gut zu verschließende Schüssel geben. Die Milch aufkochen lassen und über die Brötchen geben, die Schüssel fest verschließen und die Brötchen 15 Minuten einweichen. Die Zwiebel und den Lauch säubern und fein hacken, den Speck in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit 1 EL Butter anschwitzen und nach Ablauf der 15 Minuten in die Brotmasse geben. Mit den Händen oder mit einer Gabel alles gut (!) vermengen, es muss eine homogene Masse werden. Die Kräuter und das Ei untermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken (evtl. die Masse bereits vor der Zugabe des Eis abschmecken).
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Vorsicht: es darf nicht kochen! Die Masse nun zu kleinen(!) Knödeln formen, hierbei die Hände immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Die Klößchen im heißen Wasser in 10 bis 15 Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Schöpfkelle heraus nehmen und ggf. warm stellen.
Die Entenbrust in Scheiben schneiden, mit Jus und Knödeln anrichten. Als Gemüse eignet sich sehr gut Rosenkohl dazu.
Weinempfehlung: Ein Syrah passt sehr gut, zumal wenn er schon in der Sauce ist. Die Aromen des Weines (Kräuter, Pfeffer, Lakritz) harmonieren schön zum Anis und zu den Kräutern in der Sauce, die Säure macht eine gute Figur zu den fruchtigen Noten.
Eine Pfanne erhitzen, auf der Fettseite bei mittlerer Hitze langsam anbraten (10 Minuten), die Fettseite wird goldbraun. Auf der anderen Seite 6 Minuten anbraten.
Die vorbereiteten Cranberries inkl. Portwein in einen Bräter geben und die Entenbrüste darauf legen. In der Pfanne im ausgebratenen Entenfett die Zwiebeln anschwitzen und mit Portwein und Rotwein ablöschen, Die Hitze reduzieren. Die Orangenmarmelade einrühren, bis sie sich weitgehend aufgelöst hat. Die Geflügelbrühe hinzu geben.
In einer Sauteuse den Rohrzucker karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen, wer mag, kann noch ein paar Spritzer Balsamico hinzu geben. Kurz aufschäumen lassen und im Bräter um die Entenbrüste herum gießen. Sternanis und Zimtstange hinein geben und ein paar Zweige Beifuß. Die Entenbrüste noch ein wenig salzen und evtl. noch mit Majoran bestreuen.
Den Bräter in den auf maximal 80 Grad vorgeheizten Backofen stellen und 90 bis 120 Minuten garen lassen. Die letzten fünf Minuten auf 100 Grad aufheizen. Nach meiner Erfahrung braucht es gut 120 Minuten, länger würde auch nicht schaden, es bleibt also ein stressfreies Zubereiten.
Eine dreiviertel Stunde vor Ende der Garzeit die Klößchen zubereiten: Drei Brötchen in feine Scheiben schneiden und in eine gut zu verschließende Schüssel geben. Die Milch aufkochen lassen und über die Brötchen geben, die Schüssel fest verschließen und die Brötchen 15 Minuten einweichen. Die Zwiebel und den Lauch säubern und fein hacken, den Speck in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit 1 EL Butter anschwitzen und nach Ablauf der 15 Minuten in die Brotmasse geben. Mit den Händen oder mit einer Gabel alles gut (!) vermengen, es muss eine homogene Masse werden. Die Kräuter und das Ei untermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken (evtl. die Masse bereits vor der Zugabe des Eis abschmecken).
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Vorsicht: es darf nicht kochen! Die Masse nun zu kleinen(!) Knödeln formen, hierbei die Hände immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Die Klößchen im heißen Wasser in 10 bis 15 Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Schöpfkelle heraus nehmen und ggf. warm stellen.
Die Entenbrust in Scheiben schneiden, mit Jus und Knödeln anrichten. Als Gemüse eignet sich sehr gut Rosenkohl dazu.
Weinempfehlung: Ein Syrah passt sehr gut, zumal wenn er schon in der Sauce ist. Die Aromen des Weines (Kräuter, Pfeffer, Lakritz) harmonieren schön zum Anis und zu den Kräutern in der Sauce, die Säure macht eine gute Figur zu den fruchtigen Noten.
Kommentare anderer Nutzer
Clarisza
sagt:
sagt: 06.01.2011 13:42
KerstinB
sagt:
sagt: 26.12.2010 23:19
Hallo Clarisza,
ich habe heute nach deinem Rezept gekocht. Allerdings habe ich dann kurzfristig auch Muffen wg. der langen Zeit im Backofen bekommen.
Ich habe daher insgesamt wie folgt abgewandelt:
Entenbrüste (ca. 350 g) auf der Haut in der kalten Pfanne ausbraten lassen. Da ich ein Induktionskochfeld habe, entsteht die Hitze sehr schnell und ich habe nach ca. 7 Minuten auf die Fleischseite gewendet.
Dann nochmal ca. 5 Minuten auf der Fleischseite.
Danach die Brüste mit der Haut nach oben in meine Bräterform gelegt. In der Bräterform allerdings ein Rost, so dass Luft nach unten war.
Bei 80° in den Backofen und ein Backofenthermometer angeschlossen. Zieltemperatur 60°.
Die Brüste haben letztendlich tatsächlich ca. 90 Minuten dafür gebraucht. Allerdings denke ich auch, dass mein Backofen bei 80° nicht ganz 80° warm war. Ich habe zum Schluß ca. 10 Minuten 120° eingeschaltet.
Die Soße:
Da habe ich die Cranberries mit dem Portwein und den Gewürzen im Teefilter in einem Topf auf dem Kochfeld etwas reduziert, dann die Zwiebeln mit dem Löschrotwein zu den Cranberries in den Topf gegeben und nochmal etwas reduziert.
Parallel den Zucker karamelisiert und mit O-Saft abgelöscht (Lidl hat da im Kühlregal frisch gepreßten Orangensaft, den benutze ich gerne). Diese Flüssigkeit dann auch zu den Cranberries in den Topf gegeben.
Nochmal etwas reduziert und dann anpüriert, weil mir das noch zu dünn war. Püriert allerdings nur grob. Dann doch einen Schuß Balsamico dazu, kam mir sonst alles zu süß vor. Kräftig Pfeffer und Salz dran.
Die Soße war mir dann pur eigentlich immer noch zu süß. Nachher zur Ente hat sie sehr gut geschmeckt.
Die Knödel:
Die Knödelmasse habe ich nach Rezept zubereitet, sehr lecker. Allerdings habe ich keine Knödel geformt, sondern eine "Wurst" in Frischhaltefolie stramm eingewickelt. Diese dann noch in 2 Schichten Alufolie wieder stramm eingewickelt.
Die entstandene Rolle (Durchmesser ca. 5 cm) in siedendes Wasser. Dort muss sie mind. 20 Minuten so bleiben, kann aber auch 2 Stunden so bleiben. Das war auch gut so, Gäste hatten sich verspätet und Aperitif und Vorsuppe dauerten auch länger. Die Knödelrolle habe ich dann in Scheiben aufgeschnitten. Schmeckten auch sehr gut mit der Soße.
Alles in allem war ich heute Abend sehr zufrieden.
LG
Kerstin
ich habe heute nach deinem Rezept gekocht. Allerdings habe ich dann kurzfristig auch Muffen wg. der langen Zeit im Backofen bekommen.
Ich habe daher insgesamt wie folgt abgewandelt:
Entenbrüste (ca. 350 g) auf der Haut in der kalten Pfanne ausbraten lassen. Da ich ein Induktionskochfeld habe, entsteht die Hitze sehr schnell und ich habe nach ca. 7 Minuten auf die Fleischseite gewendet.
Dann nochmal ca. 5 Minuten auf der Fleischseite.
Danach die Brüste mit der Haut nach oben in meine Bräterform gelegt. In der Bräterform allerdings ein Rost, so dass Luft nach unten war.
Bei 80° in den Backofen und ein Backofenthermometer angeschlossen. Zieltemperatur 60°.
Die Brüste haben letztendlich tatsächlich ca. 90 Minuten dafür gebraucht. Allerdings denke ich auch, dass mein Backofen bei 80° nicht ganz 80° warm war. Ich habe zum Schluß ca. 10 Minuten 120° eingeschaltet.
Die Soße:
Da habe ich die Cranberries mit dem Portwein und den Gewürzen im Teefilter in einem Topf auf dem Kochfeld etwas reduziert, dann die Zwiebeln mit dem Löschrotwein zu den Cranberries in den Topf gegeben und nochmal etwas reduziert.
Parallel den Zucker karamelisiert und mit O-Saft abgelöscht (Lidl hat da im Kühlregal frisch gepreßten Orangensaft, den benutze ich gerne). Diese Flüssigkeit dann auch zu den Cranberries in den Topf gegeben.
Nochmal etwas reduziert und dann anpüriert, weil mir das noch zu dünn war. Püriert allerdings nur grob. Dann doch einen Schuß Balsamico dazu, kam mir sonst alles zu süß vor. Kräftig Pfeffer und Salz dran.
Die Soße war mir dann pur eigentlich immer noch zu süß. Nachher zur Ente hat sie sehr gut geschmeckt.
Die Knödel:
Die Knödelmasse habe ich nach Rezept zubereitet, sehr lecker. Allerdings habe ich keine Knödel geformt, sondern eine "Wurst" in Frischhaltefolie stramm eingewickelt. Diese dann noch in 2 Schichten Alufolie wieder stramm eingewickelt.
Die entstandene Rolle (Durchmesser ca. 5 cm) in siedendes Wasser. Dort muss sie mind. 20 Minuten so bleiben, kann aber auch 2 Stunden so bleiben. Das war auch gut so, Gäste hatten sich verspätet und Aperitif und Vorsuppe dauerten auch länger. Die Knödelrolle habe ich dann in Scheiben aufgeschnitten. Schmeckten auch sehr gut mit der Soße.
Alles in allem war ich heute Abend sehr zufrieden.
LG
Kerstin
Clarisza
sagt:
sagt: 06.01.2011 13:41
Hallo KerstinB,
lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und die Mühe. Es freut mich, daß Du zufrieden warst. Die Brat- und Garzeiten beziehen sich tatsächlich auf einen normalen Herd mit Elektro-Umluftbackofen. Hätte ich evtl. ergänzen können. Bei mir war es so, daß die Brüste immer eigentlich au point waren, daher kann ich das als Erfahrungswerte guten Gewissens weitergeben. Das Rezept habe ich außerdem von einem erfahrenen Entenbrater erhalten. Wenn das Fleich sich als zart und genau richtig erweist, kann man ja die Garzeit auch verkürzen oder mit der Temperatur variieren. Die Soße ist in der Tat sehr süß, werde sicherlich auch hier mal etwas weniger Süße verwenden. Vielen Dank für Deine Anregungen :-)
LG
Clarissa
lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und die Mühe. Es freut mich, daß Du zufrieden warst. Die Brat- und Garzeiten beziehen sich tatsächlich auf einen normalen Herd mit Elektro-Umluftbackofen. Hätte ich evtl. ergänzen können. Bei mir war es so, daß die Brüste immer eigentlich au point waren, daher kann ich das als Erfahrungswerte guten Gewissens weitergeben. Das Rezept habe ich außerdem von einem erfahrenen Entenbrater erhalten. Wenn das Fleich sich als zart und genau richtig erweist, kann man ja die Garzeit auch verkürzen oder mit der Temperatur variieren. Die Soße ist in der Tat sehr süß, werde sicherlich auch hier mal etwas weniger Süße verwenden. Vielen Dank für Deine Anregungen :-)
LG
Clarissa
kersting68
sagt:
sagt: 23.03.2011 15:30
Hallo,
Ich habe gerade das NT-Garverfahren für mich entdeckt, allerdings ist das mit der Sauce nicht so unser Fall, hier in Thüringen wird doch mehr die klassische Bratensauce, auf traditionelle Art des Schmorbratens, bevorzugt. Ansonsten waren aber alle begeistert, vor allem die Knödel waren lecker!
Beim nächsten Mal werde ich eine Bratensauce zubereiten und die Cranberry-Sauce als eine Art Dip dazu reichen.
Von mir 4 Sterne!
Ein Foto ist auch hochgeladen.
Liebe Grüße Kerstin
Ich habe gerade das NT-Garverfahren für mich entdeckt, allerdings ist das mit der Sauce nicht so unser Fall, hier in Thüringen wird doch mehr die klassische Bratensauce, auf traditionelle Art des Schmorbratens, bevorzugt. Ansonsten waren aber alle begeistert, vor allem die Knödel waren lecker!
Beim nächsten Mal werde ich eine Bratensauce zubereiten und die Cranberry-Sauce als eine Art Dip dazu reichen.
Von mir 4 Sterne!
Ein Foto ist auch hochgeladen.
Liebe Grüße Kerstin
Clarisza
sagt:
sagt: 10.05.2011 12:33
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