Linsen mit Spätzle
| Für das Gemüse: | |
| 2 Tasse/n | Linsen |
| 1 | Zwiebel(n), gewürfelt |
| 1 ½ Liter | Wasser |
| 2 EL | Essig |
| 4 Scheibe/n | Räucherbauch, daumendick |
| 200 g | Butter |
| 100 g | Mehl |
| Essig | |
| Zucker | |
| Brühe, gekörnte | |
| Saucenbinder, dunkel | |
| 4 Paar | Würste (Debreciner oder Saiten) |
| Für den Teig: | |
| 5 | Ei(er) |
| 150 ml | Wasser |
| 2 EL | Grieß (Hartweizen-) |
| Mehl | |
| 1 Prise | Salz |
| 1 EL | Öl |
Zubereitung
Die Linsen mit dem gerauchten Bauch, der Zwiebel, dem Wasser und dem Essig in einen Schnellkochtopf geben. Deckel verschließen und zum Kochen bringen. Warten, bis der Schnellkochtopf anfängt, Dampf abzulassen (Ventil ist ganz ausgefahren), dann den Herd ausschalten, den Topf aber auf der heißen Platte stehen lassen und warten, bis er drucklos ist.
Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss die Linsen in einem normalen Topf mit Deckel so lange kochen, bis sie weich sind (ca. 1 Stunde, öfter probieren).
Bauch aus dem Topf nehmen und beiseite legen.
Für die Mehlschwitze die Butter in einem großen Topf erhitzen. Wenn die Butter flüssig ist, Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen goldgelb anschwitzen. Die Linsen in die Mehlschwitze gießen und unter ständigem Rühren langsam aufkochen lassen. Sollten die Linsen zu sehr eindicken, etwas Wasser nachgießen. Sanft köcheln und immer wieder umrühren, damit die Mehlschwitze nicht anbrennt. Die Linsen sollten nicht zu flüssig, dürfen aber auch nicht zu dickflüssig sein.
Die Linsen mit der gekörnten Brühe, dem Essig und dem Zucker abschmecken, je nachdem, ob man es mehr oder weniger sauer mag. Sollten die Linsen zu flüssig sein, kurz aufkochen und etwas Soßenbinder einrühren.
Herd ausschalten, Topf von der Platte nehmen und den Bauch und die Würste in den Topf geben. Deckel drauf, ziehen lassen.
Für die Spätzle die Eier aufschlagen und in einer Schüssel verrühren. Das Salz, das Wasser, das Öl und den Grieß dazugeben und verrühren. Nun nach und nach so viel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, dass ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht. Der Teig darf nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein. Wenn man den Schneebesen aus der Schüssel hebt, sollte der Teig langsam am Schneebesen abtropfen.
Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. Teig in eine Spätzlepresse füllen. Nicht ganz voll machen. Lieber zwei oder drei Mal füllen. Wenn das Wasser sprudelnd kocht, den Teig in das Wasser pressen. Warten, bis die Spätzle an die Oberfläche kommen und noch ca. 1 min. kochen lassen. Wenn Schaum entsteht und der Topf überzukochen droht, die Spätzle mit einem Sieb oder Schaumlöffel aus dem Topf heben. Warten, bis das Wasser wieder sprudelnd kocht und die Prozedur wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Spätzle kalt abbrausen.
Spätzle auf den Teller geben, Linsen darüber, Wurst und Bauch dazu.
Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss die Linsen in einem normalen Topf mit Deckel so lange kochen, bis sie weich sind (ca. 1 Stunde, öfter probieren).
Bauch aus dem Topf nehmen und beiseite legen.
Für die Mehlschwitze die Butter in einem großen Topf erhitzen. Wenn die Butter flüssig ist, Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen goldgelb anschwitzen. Die Linsen in die Mehlschwitze gießen und unter ständigem Rühren langsam aufkochen lassen. Sollten die Linsen zu sehr eindicken, etwas Wasser nachgießen. Sanft köcheln und immer wieder umrühren, damit die Mehlschwitze nicht anbrennt. Die Linsen sollten nicht zu flüssig, dürfen aber auch nicht zu dickflüssig sein.
Die Linsen mit der gekörnten Brühe, dem Essig und dem Zucker abschmecken, je nachdem, ob man es mehr oder weniger sauer mag. Sollten die Linsen zu flüssig sein, kurz aufkochen und etwas Soßenbinder einrühren.
Herd ausschalten, Topf von der Platte nehmen und den Bauch und die Würste in den Topf geben. Deckel drauf, ziehen lassen.
Für die Spätzle die Eier aufschlagen und in einer Schüssel verrühren. Das Salz, das Wasser, das Öl und den Grieß dazugeben und verrühren. Nun nach und nach so viel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, dass ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht. Der Teig darf nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein. Wenn man den Schneebesen aus der Schüssel hebt, sollte der Teig langsam am Schneebesen abtropfen.
Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. Teig in eine Spätzlepresse füllen. Nicht ganz voll machen. Lieber zwei oder drei Mal füllen. Wenn das Wasser sprudelnd kocht, den Teig in das Wasser pressen. Warten, bis die Spätzle an die Oberfläche kommen und noch ca. 1 min. kochen lassen. Wenn Schaum entsteht und der Topf überzukochen droht, die Spätzle mit einem Sieb oder Schaumlöffel aus dem Topf heben. Warten, bis das Wasser wieder sprudelnd kocht und die Prozedur wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Spätzle kalt abbrausen.
Spätzle auf den Teller geben, Linsen darüber, Wurst und Bauch dazu.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
deftig17
sagt:
sagt: 05.02.2010 19:47
Das waren mit Abstand die besten Linsen, die ich seit Ewigkeiten gegessen bzw. gekocht habe. Habe mich nie an Trockenlinsen getraut und immer die aus der Dose genommen-schäm.
Doch seit ich dieses Rezept entdeckt habe, bleiben die Dosen im Supermarkt. Vielen Dank dafür!
Nur zu empfehlen !!!
Doch seit ich dieses Rezept entdeckt habe, bleiben die Dosen im Supermarkt. Vielen Dank dafür!
Nur zu empfehlen !!!
Kochliesel123
sagt:
sagt: 31.08.2010 15:38
Ich habe gestern Ihr Rezept nachgekocht! Meiner Meinung nach sind 200 g Butter für die Mehlschwitze viel zu viel! Ich habe weniger als die Hälfte genommen. Da ich dann leider die ganzen 100 g Mehl verwendet habe, bekam ich eine solch dicke Mehlschwitze, so daß ich dann einen Teil davon wegnehmen mußte, da ich sonst eine Linsenpampe bekommen hätte!
Was sagen Sie dazu?
Was sagen Sie dazu?
clondra
sagt:
sagt: 01.09.2010 14:09
Wenn sie die 200g Butter genommen hätten, wären die Linsen auch nicht so dick geworden. Ich persönlich mag die Linsen etwas dicker, sonst könnte ich auch gleich Linsensuppe essen. Alternativ können sie je nach Bedarf etwas Brühe und oder Essig nachgeben, dann werden sie auch wieder etwas flüssiger. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.
mrschwäbli
sagt:
sagt: 17.02.2012 19:48
Endlich ein Rezept in dem die Linsen ganz nach schwäbischer Tradition mit brauner Mehlschwitze gebunden werden.
Die wirds dann morgen geben. Dann werden wir auch das Rezept bewerten.
Was uns nicht ganz klar ist, ist, was das Bild sein soll. Spätzlesteig mit Zwiebeln? :-)
Die wirds dann morgen geben. Dann werden wir auch das Rezept bewerten.
Was uns nicht ganz klar ist, ist, was das Bild sein soll. Spätzlesteig mit Zwiebeln? :-)
mrschwäbli
sagt:
sagt: 21.02.2012 10:05
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- neu 2012
- Suppen, Eintöpfe
- Europa (4)
- Nudeln
- Gemüsebeilagen
- 1herzhaft/noch drucken (2)
- Essen
- Rustikal & Deftig
- bald ausprobieren
- Deutsche Gerichte

Henglein
Rama Cremefine






















Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten