Cachupa
Nationalgericht von den Kapverdischen Inseln| 250 g | Mais, getrockneter, gestampft oder aus der Dose |
| 250 g | Bohnen (Kongobohnen), getrocknete oder andere gemischte Sorten |
| 2 Knolle/n | Maniok |
| Wasser (Salzwasser) | |
| 3 | Süßkartoffeln oder Kartoffeln |
| 1 kg | Tomate(n) |
| 3 Zehe/n | Knoblauch |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 8 Blätter | Weißkohl oder Wirsing |
| 4 große | Karotte(n) |
| 600 g | Fisch oder Huhn oder anderes Fleisch |
| ½ Handvoll | Chilischote(n), kleine (Malagueta) |
| 100 ml | Öl oder |
| Piri-Piri - Fertigsauce | |
| n. B. | Wasser |
| Salz |
Zubereitung
Cachupa ist das Nationalgericht der Kapverden und ist ein Mais-Bohnen-Eintopf. Das Grundrezept besteht immer aus Mais, Bohnen, Kohl, Knoblauch und Zwiebeln. Je mehr die "kapverdische Hausfrau" an Gemüse zur Verfügung hat, desto "reicher" wird der Eintopf.
Die "Cachupa rica" enthält zusätzlich noch Fleisch oder Fisch. Dieses Rezept stammt von einer Restaurant-Köchin aus der Serra Malagueta auf Santiago, ich habe es hier wie folgt zubereitet:
Wer weder Maniok noch Süßkartoffeln hat, greift auf einheimische Kartoffeln zurück! Wer keine Minichilis hat, nimmt, was er bekommt und schneidet entsprechend kleine Stückchen. Statt des gestampften getrockneten Maises kann man auch Dosenmais nehmen - allerdings ist der extrem süß. Statt Kongobohnen kann man auch eine Mischung aus weißen Bohnen und Kidneybohnen nehmen.
Am Vortag getrocknete Bohnen und Mais aufkochen, quellen lassen. Wer keine getrockneten Originalzutaten hat, nimmt Dosenprodukte, (s. o.) und spart sich diesen Schritt. Die kleinen Chilis putzen, halbieren oder vierteln und im Öl einlegen. Je länger die Chilis im Öl liegen, desto besser - also das Öl auch gerne 1 Woche vorher ansetzen.
Am Essens-Tag: Den Maniok schälen, in kleine Stücke schneiden. Mindestens 20 min. in Salzwasser kochen.
Die Süßkartoffeln schälen, würfeln. Die Karotten schälen, würfeln. Den Kohl in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten würfeln, den Knoblauch fein hacken oder pressen. Gewürfeltes Fleisch oder Fisch dazugeben.
Das alles zusammen mit etwas Wasser und Salz in einen Topf geben und bissfest garen. Am Ende der Garzeit Mais und Bohnen hinzu geben und alles erwärmen. Die Zwiebeln hacken und in einer Pfanne goldgelb anbraten und zum Schluss mit dem Maniok unter den Eintopf mengen.
Jeder würzt den Eintopf selbst auf seinem Teller mit dem Malagueta-Öl oder der Piri-Piri Fertigsoße.
Wenn vom Eintopf noch etwas übrig bleibt, ist es auf den Kapverden üblich, den Rest in einer Pfanne anzubraten und mit Ei zum Frühstück zu reichen. Wer es zum Frühstück nicht so deftig mag, probiert diese Resteverwertung (schmeckt mir persönlich fast besser als vorher) zum Mittagessen.
Als Nachtisch passt Pudim de Queijo aus Ziegenkäse.
Die "Cachupa rica" enthält zusätzlich noch Fleisch oder Fisch. Dieses Rezept stammt von einer Restaurant-Köchin aus der Serra Malagueta auf Santiago, ich habe es hier wie folgt zubereitet:
Wer weder Maniok noch Süßkartoffeln hat, greift auf einheimische Kartoffeln zurück! Wer keine Minichilis hat, nimmt, was er bekommt und schneidet entsprechend kleine Stückchen. Statt des gestampften getrockneten Maises kann man auch Dosenmais nehmen - allerdings ist der extrem süß. Statt Kongobohnen kann man auch eine Mischung aus weißen Bohnen und Kidneybohnen nehmen.
Am Vortag getrocknete Bohnen und Mais aufkochen, quellen lassen. Wer keine getrockneten Originalzutaten hat, nimmt Dosenprodukte, (s. o.) und spart sich diesen Schritt. Die kleinen Chilis putzen, halbieren oder vierteln und im Öl einlegen. Je länger die Chilis im Öl liegen, desto besser - also das Öl auch gerne 1 Woche vorher ansetzen.
Am Essens-Tag: Den Maniok schälen, in kleine Stücke schneiden. Mindestens 20 min. in Salzwasser kochen.
Die Süßkartoffeln schälen, würfeln. Die Karotten schälen, würfeln. Den Kohl in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten würfeln, den Knoblauch fein hacken oder pressen. Gewürfeltes Fleisch oder Fisch dazugeben.
Das alles zusammen mit etwas Wasser und Salz in einen Topf geben und bissfest garen. Am Ende der Garzeit Mais und Bohnen hinzu geben und alles erwärmen. Die Zwiebeln hacken und in einer Pfanne goldgelb anbraten und zum Schluss mit dem Maniok unter den Eintopf mengen.
Jeder würzt den Eintopf selbst auf seinem Teller mit dem Malagueta-Öl oder der Piri-Piri Fertigsoße.
Wenn vom Eintopf noch etwas übrig bleibt, ist es auf den Kapverden üblich, den Rest in einer Pfanne anzubraten und mit Ei zum Frühstück zu reichen. Wer es zum Frühstück nicht so deftig mag, probiert diese Resteverwertung (schmeckt mir persönlich fast besser als vorher) zum Mittagessen.
Als Nachtisch passt Pudim de Queijo aus Ziegenkäse.
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Kommentare anderer Nutzer
fechter
sagt:
sagt: 29.01.2010 07:16
stefanie2402
sagt:
sagt: 19.05.2010 12:41
hi ich wollte mal nachfragen wo ich die kongobohnen herbekomme.
danke im vorraus
stefanie2402
danke im vorraus
stefanie2402
fechter
sagt:
sagt: 19.05.2010 15:22
licii
sagt:
sagt: 28.06.2011 00:32
hallü wollte nur mal sagen dass eigentlich das fleisch mit 2 El olivenöl, 2 zehen knoblauch, 2 El Paprika pulver und einer großen priese Salz mindestends 2 std ruhen muss damit das fleisch den geschmack davon annimmt und wenn man noch speck und/oder wurst dazu gibt bekommt das ganze noch einen besseren würzigeren geschmack!!
so kenn ich das cachupa von meinem daddy (familie).
so kenn ich das cachupa von meinem daddy (familie).
licii
sagt:
sagt: 29.06.2011 22:38
achso und am besten 2-3 std kochen bis es dicklich ist und bräunlich dann ist es perfekt
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Ich habe das ganze in den Wok geworfen und komplett ohne Fett- und Wasserzugabe schnell gar bekommen (viel rühren und jajajajaja der Kohl war noch trofnass vom Waschen :-)
Sogar GöGa fand es lecker und der steht -im Gegensatz zu mir - weder auf Kohl noch auf Wirsing!
Vielen Dank für das Rezept! Gibt es wieder!!!
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