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Dango - so geht´s besser

Japanische Reisknödel mit süßer Sojasauce

Zutaten

500 g Reis, (Klebreis, Asia-Bruchreis. kein Langkornreis!)
3 TL Pfeffer, (Szechuanpfeffer), gemahlen
2 TL Salz
Ei(er)
1 TL Zucker
  Öl zum Frittieren
  Für die Sauce:
100 ml Sojasauce, hell
50 ml Reiswein, notfalls Weißwein
140 g Zucker
2 EL Stärkemehl
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 15 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Klebreis nicht waschen, mit Salz und dem gemahlenen Szechuanpfeffer gut vermengen. Am besten im Reiskocher, sonst im Kochtopf mit knapp der doppelten Menge kalten Wassers aufsetzen und richtig klebrig garen. Dann abkühlen lassen.

Den Zucker in einer beschichteten Pfanne kurz karamellisieren lassen, mit Sojasauce und Reiswein ablöschen und den Zucker auflösen. Stärkemehl in etwas Wasser anmischen und langsam dazu geben, bis die Sauce etwas gebunden ist. Nicht zu viel, sonst gibt´s ein festes Gelee.

In der Küchenmaschine den Reis am besten mit einem halben Schneebesen, notfalls Knethaken, zu einen homogenen Brei rühren, das Ei und den Zucker dazu geben und noch mal abschmecken. Reis zieht viel an Salz und Gewürzen und wirkt leicht fade.

Am einfachsten mit einem Makronenformer, sonst mit 2 Teelöffeln möglichst gleich große Mengen abstechen, ggf. zu Kugeln formen. Die Halbkugeln des Makronenformers sehen auch sehr gut aus und machen viel weniger Arbeit.

Die Reisbällchen können auf einem Teller gut zwischengelagert werden, sollten aber nicht antrocknen. Kurz vor dem Verzehr in heißem Öl goldgelb backen.

Hinweis: Der Zucker im Teig muss nicht sein, gibt aber eine schönere Farbe beim Ausbacken.

Sauce und ungebackener Teig halten ein paar Tage, gebacken werden die Reisbällchen schnell weich und zäh.

Kommentare anderer Nutzer


Batdriven

18.05.2011 13:05 Uhr

Habe es vor ein paar Tagen ausprobiert und war überrascht wie einfach es geht.
Zudem war es oberlecker!!
Vor allem diese typische Soße für Mitarashi Dango.

Und hab die Bällchen 3 Tage gegessen, da es ein bisschen viel Teig war *lach* Aber der ungebackende Teig hielt sich super im Kühlschrank.

Danke für das Super Rezept!!!
(Bild folgt)

MichaelKüchenchef

18.05.2011 13:33 Uhr

Danke, gern geschehen.
Es muß nicht immer alles so kompliziert sein, wie man es vor hundert Jahren machte.
Michael Hoffmann

YumeChan

19.04.2013 11:59 Uhr

Werde ich bald ausprobieren, klingt superlecker. Als Ersatz für Sake würde ich aber eher trockenen Sherry empfehlen, der ist näher dran am -eigentlich durch nichts zu ersetzenden- Aroma von Sake.

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