Gänsekeulen

klassisch knusprig gebraten
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Zutaten

Keule(n) von der Gans
  Salz und Pfeffer, schwarzer
2 TL Olivenöl
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Keulen waschen und abtrocknen. Damit die Haut schön straff überall anliegt, wird die Keule auf der offenen Seite mit Hilfe von Zahnstochern und Küchengarn "zugenäht": weil die Haut dabei stark gedehnt wird, würde sie beim direkten Zunähen reißen. Deshalb wird sie mit Zahnstochern, die längs zum Rand (ca. 0,5 cm Abstand zum Rand) mehrfach ein- und ausgestochen werden, verstärkt. Durch die von außen sichtbaren Holzteile wird dann das Küchengarn genäht und zwar immer zwischen zwei einander gegenüberliegenden Hauträndern bzw. Zahnstochern. So erreicht man, dass die Keule jetzt rundherum von Haut bedeckt ist (siehe Bild).
An den fetten Stellen mehrfach die Haut einstechen, so dass das Fett beim Braten austreten kann.
Den Ofen auf 200° vorheizen, die Keulen mit der Naht nach oben auf einen Rost in einer Bratreine einschieben und eine halbe Stunde lang braten, dann wenden und eine weitere Stunde braten. Nach einiger Zeit etwas Wasser in die Bratreine geben. Ab und zu mit einer Bratenspritze die Keulen übergießen. Zum Schluss mit etwas kaltem Salzwasser einpinseln.
Die Bratzeit kann nicht genau angegeben werden: sie variiert etwas mit der Größe der Keulen.
Zahnstocher herausziehen. Damit löst sich auch das Küchengarn.

Kommentare anderer Nutzer


popel23

10.11.2009 15:29 Uhr

Gänsekeule braten ist klar.
Auf das Spannen der Haut bin ich bei den Keulen seltsamerweise nie selber gekommen. Funktioniert gut. Das Fett läuft kontrollierter ab und die Keule sieht irgendwie aufgeräumter aus.
Gruß popel23

Utee

10.11.2009 16:43 Uhr

Hallo popel23,

ich bin darauf gekommen, weil ich die knusprige Gänsehaut über alles liebe - jedenfalls von einer ganzen Gans. Die zusammengeschnurrte Haut von Keulen dagegen mochte ich nie. Deshalb die Spann-Idee. Jetzt schmeckt die Haut wieder knusprig und gut.

LG von UTee

simply

15.11.2009 22:51 Uhr

Hallo Utee,

da ich neben einer Gänsebrust noch zwei Keulen hatte, habe ich nach einem passenden Rezept gesucht. Die "hautumspannende" Konstruktion hat was, das Fleisch war innen saftig und die Haut knusprig.
Allerdings hatte ich zwei stramme Keulen, für magere Gänschen ist es wohl nicht so geeignet.

Gute Idee,

LG simply

simply

15.11.2009 22:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Nachtrag: auf das Olivenöl habe ich verzichtet, ich nehme an, es war zum Bepinseln der Haut gedacht.

LG simply

Utee

15.11.2009 22:55 Uhr

Ja, stimmt.

chris08

03.01.2010 13:29 Uhr

Moinmoin,

das Zusammenpfriemeln der Keueln ist zwar etwas mühsam aber es lohnt sich! Werde ich ab jetzt immer so machen - gute Idee, Utee!

Chris

Ilona58

15.01.2010 06:19 Uhr

Hallo,
ich habe nach einem einfachen Rezept gesucht. Das Ergebnis war perfekt.
Vielen Dank für das Rezept. Bild ist unterwegs.Von uns 5*.
LG Ilona58

Utee

16.10.2010 23:07 Uhr

Nanu. Zugenäht hast du die Haut aber nicht, oder (Bild)?

Keisd502

11.11.2010 08:11 Uhr

Hallo Utee!!

Was ist bitteschön Küchengarn?
Hab ich noch nie gehört.
Und wo bekommt man das?

Gruß,
Agnes.

Utee

11.11.2010 10:22 Uhr

Küchengarn ist ein spezieller Zwirn, den man zum Binden von Lebensmitteln benutzt. Gibt\'s in Küchenausstattungsläden oder auch im Supermarkt. Evtl. auch bei Kurzwaren.

Es ist besonders reißfest und etwas dicker als normaler Zwirn und schneidet deshalb nicht so ein. Meist wird es in Kunststoffdosen mit Abreißvorrichtung angeboten.

Arji

02.03.2013 08:01 Uhr

Ich habe auch kein spezielles Küchengarn. Ich verwende immer dünnes, ungefärbtes Baumwollgarn. (Für Topflappen!)

LG
Arji

Allegro

13.11.2010 18:19 Uhr

Hallo Utee,

soeben habe ich "Gans puristisch" nach Deinem Rezept genossen und es war wirklich ein Genuss. Salz und Pfeffer reichen als Würze absolut aus.
Und dank des Haut-zusammenbindens war das Fleisch nirgends trocken geworden und die Haut halbwegs knusprig.
Diese Technik werde ich mir auch für Hühnerbeine merken.

Vielen Dank für das schöne Rezept.

Liebe Grüße - Allegro

Utee

13.11.2010 18:31 Uhr

Freut mich, dass es dir gelungen ist!

LG UTee

riewald

28.11.2010 13:56 Uhr

Jahrelang über schrumpelhaut geärgert, das Gute liegt doch so nah !

Gruß Horst

Utee

09.12.2010 12:22 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Update:

Heute habe ich die Naht verändert, so, dass die Haut noch knuspriger wird und die "Narben" kleiner werden:

Man muss die Zahnstocher mehrfach an der Kante der Hautseite ein- und ausstechen und dann nicht nähen, sondern durch die gegenüberliegenden, sichtbaren Holzteile ziehen, zusammenknoten und Faden abschneiden. So, wie die Chirurgen das machen ;O)

luna357

19.12.2010 21:04 Uhr

Haben heute die Gänsekeulen gemacht. Habe das mit den Zahnstochern nciht so ganz begriffen :)
Also habe ich normal genäht. ging auch, Ist auch nicht aufgeplatzt.

Hatte 2 Keulen mit insgesamt 900g. Das Fleisch war noch etwas fest. Aber sonst sehr lecker.
Danke schön für das gute Rezept.

lg luna

claudianh

22.12.2010 22:22 Uhr

Hallo, kommt es hier auf die chirurgische Technik an, die auch tatsächlich nur ein Chirurg versteht und sonst niemand oder auf den Geschmack? Letzterer kommt deutlich zu kurz!

Utee

22.12.2010 22:32 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Schade, dass du die Technik nicht verstanden hast trotz der Bilder. Und zwei Kommentare über dem deinen habe ich es noch einmal ganz einfach erklärt.

Ich habe im Rezept nicht die Menge von Salz und Pfeffer angegeben, weil ich davon ausging, dass das jeder nach Geschmack würzen kann.

Wenn der Geschmack zu kurz kam, hast du wohl zuwenig Salz genommen. Oder evtl. hatte das Fleisch nicht die richtige Qualität?

Jedenfalls herzlichen Dank, dass du diesem Rezept trotzdem noch einen Punkt gegeben hast.

McPherson

28.12.2010 13:16 Uhr

Liebe Utee,

vielen Dank für die super Idee mit der "Hautstraffung".
Endlich keine verschrumpelte Haut mehr. Das hat mich immer etwas geärgert. Die gebratene Keule schaut dadurch auch viel appetitlicher aus.

Liebe Grüße
McPherson

dryfish

30.12.2010 14:18 Uhr

Seeehr lecker, brutzelig braun und kross. Danke UTee für das einfache und sehr gut schmeckende Rezept. Ich hatte zwar kein Küchengarn, aber mit den Zahnstochern ging es sehr gut, dazu Rotkohl und böhmische Knödel, der 2. Weihnachtsatag war gerettet.
Liebe Grüße
dryfish

Gummiadler

01.01.2011 19:31 Uhr

Gute Idee, die Keulen so zu verschließen!
Ich habe vorher den Oberschenkelknochen ausgelöst und dann zugebunden wie 'n Schuh.
Garzeit und -temperatur habe ich eingehalten. Optisch sind die Keulen sehr gut gelungen. Aber hier zeigt sich wieder mal, dass man auf eine gute Fleischqualität achten muss. Sie waren in einem gefrorenen Zweierpack und etwas zäh, wofür das Rezept aber nichts kann.

Vielen Dank für die Tip, und ich steuere zwei Fotos von den Schnürsenkeln bei.
LG, GA

Hinnerk1810

15.11.2011 11:35 Uhr

Moinsen GA,

so wie Du vorgegangen bist, habe ich das auch gemacht.
Das Aulösen der Oberschenkelknochen ist zwar eine zusätzliche Pulerei, aber dafür sehen die Keulen wirklich sehr ansprechend aus. Ausserdem erleichtert es das Zusammenbinden. Die Knochen habe ich einfach in die Bratreine gegeben. Die Sauce hat\'s gedankt ;-)


BG Hinnerk

Utee

15.11.2011 11:43 Uhr

Das ist eine sehr gute Idee, Hinnerk und GA! Und man könnte die Leerstelle mit Apfel, Orangen, Beifuss füllen ...

makame

23.01.2011 11:00 Uhr

Habe mich nie an Gänsekeule ran getraut.
Einmal versucht, einfach in der Zubereitung, geschmacklich sehr gut.
Vielen Dank.

aamk

03.12.2011 21:49 Uhr

Hab meine ersten gänsekeulen zubereitet.Probe fürs fest! Waren schon nicht schlecht.Hab eigentlich auch alles so gemacht,nur waren sie nach 2 h noch ziehmlich zäh. Sollte man sie vorher kurz kochen oder die temperatur geringer halten? Bitte um einen guten Tipp. Danke

Utee

03.12.2011 22:11 Uhr

In diesem Fall würde ich sie wohl zunächst bei etwas geringerer Temperatur noch länger braten und zum Schluss wegen der Farbe und Knusprigkeit noch mal zulegen. Dass man Gans vorher kochen kann, weiß ich theoretisch, habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.

Brummbaer

25.12.2011 15:12 Uhr

Alle Achtung. Genau das habe ich gesucht! Genial einfach und doch perfekt! Genau wie ich es mag! Danke! Weiter so! Volle Punktzahl!

oldma62

27.12.2011 18:00 Uhr

Vielen Dank für das tolle und wirklich einfache Rezept.
Die Idee mit der Haut ist super, alle Esser waren begeistert und meinten, sie hätten noch nie so zarte und leckere Gänsekeulen gegessen.
Und ich war noch nie so entspannt beim Zubereiten des Weihnachtsbratens.
Nochmals vielen Dank, volle Punktzahl an Utee!

P.S. Es soll sogar noch besser geschmeckt haben als bei der Oma, und das will was heißen... ;-))

ascors

16.12.2012 11:26 Uhr

...was versteht man unter einer "Bratreine"?
Schon jetzt vielen Dank.
Reiner

Yummii

17.12.2012 14:08 Uhr

Das ist eine flache feuer/ofenfeste Form, die unter das Gitter geschoben werden kann. Gruß

Donzai

18.12.2012 23:49 Uhr

Hallo Utee , ich möchte Dein Rezept am Montag ausprobieren . Brate ich die Keulen vorher in der Pfanne an ????
Lieben Dank schon jetzt für Deine Tips.

Dorry

28.12.2012 06:06 Uhr

Utee ist leider im Exil und kann auf Fragen hier nicht mehr antworten. Du kannst aber im Forum fuer \"Fleisch\" fragen, da wird Dir sicher geholfen.

Gruss Dorry

garten-gerd

15.02.2013 18:30 Uhr

Hallo, Utee !

Diese Art der Zubereitung finde ich wirklich sehr gut. War auch geschmacklich sehr lecker.
Allerdings hatte ich wohl Pech und habe mir einen ziemlich zähen Vogel andrehen lassen. Ich werde dein Rezept aber auf jeden Fall nochmal mit Ware aus einer anderen Quelle zubereiten und dann noch einmal davon berichten.

Bis dahin liebe Grüße,

Gerd

blacky278

18.02.2013 17:14 Uhr

Diese leckeren Gänsekeulen gab es am Sonntag. Top Idee mit den Zahnstochern und dem Küchengarn, hat wunderbar geklappt. Geschmeckt haben sie prima, es gab Klöße,Rotkohl und richtig schön viel Soße dazu. Total lecker, volle punktzahl für Dein rezept! Fotos sind unterwegs.
LG blacky278

Arji

02.03.2013 07:59 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Uree,

ich habe das Rezept zwar schon Weihnachten ausprobiert, kam aber nie dazu, etwas zu schreiben. Ganz toll gelungen! Und es ging sogar ohne Garn! Ich habe die Zahnstocher so reingezwirbelt, daß es auch ohne hielt. Das Ergebnis war jedenfalls perfekt! Danke für die Idee!

LG
Arji

voigt-petra

17.03.2013 07:33 Uhr

Auch ich gebe dem Rezept 5 Sterne. Ich habe es zwischenzeitlich auch mit Entenkeulen schon probiert und es hat immer super geklappt.
Besten Dank für dieses Rezept

LG
Petra

limoncicegim

10.11.2013 11:14 Uhr

Hallo zusammen,

hab das Rezept gestern wieder gemacht und kann nur sagen:
es klappt super einfach und schmeckt sehr sehr lecker ;-)

Lg
Limoncicegim

savinnes

25.12.2013 13:42 Uhr

Hallo Utee,
das ist wirklich ein sehr tolles Rezept. Bei meinen Gänsekeulen war leider die Haut etwas zu kurz, habe sie dann soweit es ging gezogen. In Deinem Rezept steht nicht, dass man die Keulen schon vor dem Braten würzen soll, ich habe es getan und dann auf das Bepinseln mit Salzwasser verzichtet.

Ich wünsche Dir noch schöne Feiertage.
Gruß
Savinnes

binchen59

25.12.2013 19:54 Uhr

Hat sehr gut funktioniert, danke für den Tipp.

LG binchen

mopau

25.12.2013 20:10 Uhr

Hallo Utee,
erster Weihnachtstag 2013 und alles ist gut! Das Rezept ist perfekt! Hatte mordsrespekt vor meinen ersten Gänsekeulen, aber alles hat super geklappt. Habe die Keulen mittags zugenäht (interessant! habe anstelle von Zahnstochern Rouladenpiekser verwendet) und mit Olivenöl, gemischt mit Geflügelgewürz, mariniert. Um 17 Uhr dann in den Ofen. Lecker!! Soooo knusprige Haut, ich bin ganz stolz ;-) Kann leider kein Foto posten, da wir alles ratzekahl sofort weggeputzt haben... Schöne Feiertage noch! Es grüßt Mopau

mopau

25.12.2013 20:11 Uhr

Keulen vorher anbraten ist vollkommen unnötig! Sie gelingen so wie Utee es beschrieben hat perfekt!

Nikiki3

01.11.2014 16:12 Uhr

Hallo, ich mache zum erstenmal Gänsekeulen und mir ist nicht so ganz klar, wie ich die Soße zubereiten soll? Mache ich die aus dem Bratensaft/-fett? Ich mag eigtl. auch gerne Zwiebeln und Möhren in Bratensoßen.... Wie stelle ich das bei den Gänsekeulen am Besten an? Daaanke!

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