Gänsekeulen

klassisch knusprig gebraten

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Zutaten für Portionen

Keule(n) von der Gans
  Salz und Pfeffer, schwarzer
2 TL Olivenöl

Zubereitung

Die Keulen waschen und abtrocknen. Damit die Haut schön straff überall anliegt, wird die Keule auf der offenen Seite mit Hilfe von Zahnstochern und Küchengarn "zugenäht": weil die Haut dabei stark gedehnt wird, würde sie beim direkten Zunähen reißen. Deshalb wird sie mit Zahnstochern, die längs zum Rand (ca. 0,5 cm Abstand zum Rand) mehrfach ein- und ausgestochen werden, verstärkt. Durch die von außen sichtbaren Holzteile wird dann das Küchengarn genäht und zwar immer zwischen zwei einander gegenüberliegenden Hauträndern bzw. Zahnstochern. So erreicht man, dass die Keule jetzt rundherum von Haut bedeckt ist (siehe Bild).
An den fetten Stellen mehrfach die Haut einstechen, so dass das Fett beim Braten austreten kann.
Den Ofen auf 200° vorheizen, die Keulen mit der Naht nach oben auf einen Rost in einer Bratreine einschieben und eine halbe Stunde lang braten, dann wenden und eine weitere Stunde braten. Nach einiger Zeit etwas Wasser in die Bratreine geben. Ab und zu mit einer Bratenspritze die Keulen übergießen. Zum Schluss mit etwas kaltem Salzwasser einpinseln.
Die Bratzeit kann nicht genau angegeben werden: sie variiert etwas mit der Größe der Keulen.
Zahnstocher herausziehen. Damit löst sich auch das Küchengarn.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 08.05.09
Rezept-Statistiken: 357.357 (2)* gelesen
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Utee Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

popel23 Kaltmamsell sagt:  
10.11.2009 15:29
Gänsekeule braten ist klar.
Auf das Spannen der Haut bin ich bei den Keulen seltsamerweise nie selber gekommen. Funktioniert gut. Das Fett läuft kontrollierter ab und die Keule sieht irgendwie aufgeräumter aus.
Gruß popel23

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Utee Sternekoch sagt:  
10.11.2009 16:43
Hallo popel23,

ich bin darauf gekommen, weil ich die knusprige Gänsehaut über alles liebe - jedenfalls von einer ganzen Gans. Die zusammengeschnurrte Haut von Keulen dagegen mochte ich nie. Deshalb die Spann-Idee. Jetzt schmeckt die Haut wieder knusprig und gut.

LG von UTee

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simply  Chefkoch sagt:  
15.11.2009 22:51
Hallo Utee,

da ich neben einer Gänsebrust noch zwei Keulen hatte, habe ich nach einem passenden Rezept gesucht. Die "hautumspannende" Konstruktion hat was, das Fleisch war innen saftig und die Haut knusprig.
Allerdings hatte ich zwei stramme Keulen, für magere Gänschen ist es wohl nicht so geeignet.

Gute Idee,

LG simply

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simply  Chefkoch sagt:  
15.11.2009 22:53
Hilfreicher Kommentar:

Nachtrag: auf das Olivenöl habe ich verzichtet, ich nehme an, es war zum Bepinseln der Haut gedacht.

LG simply

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Utee Sternekoch sagt:  
15.11.2009 22:55
Ja, stimmt.

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chris08  Smutje sagt:  
03.01.2010 13:29
Moinmoin,

das Zusammenpfriemeln der Keueln ist zwar etwas mühsam aber es lohnt sich! Werde ich ab jetzt immer so machen - gute Idee, Utee!

Chris

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Ilona58 Suppenkoch sagt:  
15.01.2010 06:19
Hallo,
ich habe nach einem einfachen Rezept gesucht. Das Ergebnis war perfekt.
Vielen Dank für das Rezept. Bild ist unterwegs.Von uns 5*.
LG Ilona58

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Utee Sternekoch sagt:  
16.10.2010 23:07
Nanu. Zugenäht hast du die Haut aber nicht, oder (Bild)?

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Keisd502 Tellerwäscher sagt:  
11.11.2010 08:11
Hallo Utee!!

Was ist bitteschön Küchengarn?
Hab ich noch nie gehört.
Und wo bekommt man das?

Gruß,
Agnes.

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Utee Sternekoch sagt:  
11.11.2010 10:22
Küchengarn ist ein spezieller Zwirn, den man zum Binden von Lebensmitteln benutzt. Gibt's in Küchenausstattungsläden oder auch im Supermarkt. Evtl. auch bei Kurzwaren.

Es ist besonders reißfest und etwas dicker als normaler Zwirn und schneidet deshalb nicht so ein. Meist wird es in Kunststoffdosen mit Abreißvorrichtung angeboten.

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Allegro  Sternekoch sagt:  
13.11.2010 18:19
Hallo Utee,

soeben habe ich "Gans puristisch" nach Deinem Rezept genossen und es war wirklich ein Genuss. Salz und Pfeffer reichen als Würze absolut aus.
Und dank des Haut-zusammenbindens war das Fleisch nirgends trocken geworden und die Haut halbwegs knusprig.
Diese Technik werde ich mir auch für Hühnerbeine merken.

Vielen Dank für das schöne Rezept.

Liebe Grüße - Allegro

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Utee Sternekoch sagt:  
13.11.2010 18:31
Freut mich, dass es dir gelungen ist!

LG UTee

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riewald Tellerwäscher sagt:  
28.11.2010 13:56
Jahrelang über schrumpelhaut geärgert, das Gute liegt doch so nah !

Gruß Horst

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Utee Sternekoch sagt:  
09.12.2010 12:22
Update:

Heute habe ich die Naht verändert, so, dass die Haut noch knuspriger wird und die "Narben" kleiner werden:

Man muss die Zahnstocher mehrfach an der Kante der Hautseite ein- und ausstechen und dann nicht nähen, sondern durch die gegenüberliegenden, sichtbaren Holzteile ziehen, zusammenknoten und Faden abschneiden. So, wie die Chirurgen das machen ;O)

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luna357 Smutje sagt:  
19.12.2010 21:04
Haben heute die Gänsekeulen gemacht. Habe das mit den Zahnstochern nciht so ganz begriffen :)
Also habe ich normal genäht. ging auch, Ist auch nicht aufgeplatzt.

Hatte 2 Keulen mit insgesamt 900g. Das Fleisch war noch etwas fest. Aber sonst sehr lecker.
Danke schön für das gute Rezept.

lg luna

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claudianh Kartoffelschäler sagt:  
22.12.2010 22:22
Hallo, kommt es hier auf die chirurgische Technik an, die auch tatsächlich nur ein Chirurg versteht und sonst niemand oder auf den Geschmack? Letzterer kommt deutlich zu kurz!

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Utee Sternekoch sagt:  
22.12.2010 22:32
Schade, dass du die Technik nicht verstanden hast trotz der Bilder. Und zwei Kommentare über dem deinen habe ich es noch einmal ganz einfach erklärt.

Ich habe im Rezept nicht die Menge von Salz und Pfeffer angegeben, weil ich davon ausging, dass das jeder nach Geschmack würzen kann.

Wenn der Geschmack zu kurz kam, hast du wohl zuwenig Salz genommen. Oder evtl. hatte das Fleisch nicht die richtige Qualität?

Jedenfalls herzlichen Dank, dass du diesem Rezept trotzdem noch einen Punkt gegeben hast.

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McPherson Smutje sagt:  
28.12.2010 13:16
Liebe Utee,

vielen Dank für die super Idee mit der "Hautstraffung".
Endlich keine verschrumpelte Haut mehr. Das hat mich immer etwas geärgert. Die gebratene Keule schaut dadurch auch viel appetitlicher aus.

Liebe Grüße
McPherson

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dryfish Tellerwäscher sagt:  
30.12.2010 14:18
Seeehr lecker, brutzelig braun und kross. Danke UTee für das einfache und sehr gut schmeckende Rezept. Ich hatte zwar kein Küchengarn, aber mit den Zahnstochern ging es sehr gut, dazu Rotkohl und böhmische Knödel, der 2. Weihnachtsatag war gerettet.
Liebe Grüße
dryfish

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Gummiadler Suppenkoch sagt:  
01.01.2011 19:31
Gute Idee, die Keulen so zu verschließen!
Ich habe vorher den Oberschenkelknochen ausgelöst und dann zugebunden wie 'n Schuh.
Garzeit und -temperatur habe ich eingehalten. Optisch sind die Keulen sehr gut gelungen. Aber hier zeigt sich wieder mal, dass man auf eine gute Fleischqualität achten muss. Sie waren in einem gefrorenen Zweierpack und etwas zäh, wofür das Rezept aber nichts kann.

Vielen Dank für die Tip, und ich steuere zwei Fotos von den Schnürsenkeln bei.
LG, GA

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Hinnerk1810 Sternekoch sagt:  
15.11.2011 11:35
Moinsen GA,

so wie Du vorgegangen bist, habe ich das auch gemacht.
Das Aulösen der Oberschenkelknochen ist zwar eine zusätzliche Pulerei, aber dafür sehen die Keulen wirklich sehr ansprechend aus. Ausserdem erleichtert es das Zusammenbinden. Die Knochen habe ich einfach in die Bratreine gegeben. Die Sauce hat's gedankt ;-)


BG Hinnerk

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Utee Sternekoch sagt:  
15.11.2011 11:43
Das ist eine sehr gute Idee, Hinnerk und GA! Und man könnte die Leerstelle mit Apfel, Orangen, Beifuss füllen ...

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makame Tellerwäscher sagt:  
23.01.2011 11:00
Habe mich nie an Gänsekeule ran getraut.
Einmal versucht, einfach in der Zubereitung, geschmacklich sehr gut.
Vielen Dank.

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aamk Tellerwäscher sagt:  
03.12.2011 21:49
Hab meine ersten gänsekeulen zubereitet.Probe fürs fest! Waren schon nicht schlecht.Hab eigentlich auch alles so gemacht,nur waren sie nach 2 h noch ziehmlich zäh. Sollte man sie vorher kurz kochen oder die temperatur geringer halten? Bitte um einen guten Tipp. Danke

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Utee Sternekoch sagt:  
03.12.2011 22:11
In diesem Fall würde ich sie wohl zunächst bei etwas geringerer Temperatur noch länger braten und zum Schluss wegen der Farbe und Knusprigkeit noch mal zulegen. Dass man Gans vorher kochen kann, weiß ich theoretisch, habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.

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Brummbaer Küchenjunge sagt:  
25.12.2011 15:12
Alle Achtung. Genau das habe ich gesucht! Genial einfach und doch perfekt! Genau wie ich es mag! Danke! Weiter so! Volle Punktzahl!

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oldma62 Tellerwäscher sagt:  
27.12.2011 18:00
Vielen Dank für das tolle und wirklich einfache Rezept.
Die Idee mit der Haut ist super, alle Esser waren begeistert und meinten, sie hätten noch nie so zarte und leckere Gänsekeulen gegessen.
Und ich war noch nie so entspannt beim Zubereiten des Weihnachtsbratens.
Nochmals vielen Dank, volle Punktzahl an Utee!

P.S. Es soll sogar noch besser geschmeckt haben als bei der Oma, und das will was heißen... ;-))

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