Heilender Dill mal ganz anders
nepalesisch| 150 g | Dill |
| 3 | Kartoffel(n) |
| 1 | Zwiebel(n) |
| ½ | Chilischote(n) |
| 2 | Tomate(n) |
| Salz | |
| Kurkuma | |
| 2 EL | Öl |
Zubereitung
Den Dill von den dicken Stängeln befreien und den Rest in ca. fingerlange Stücke brechen. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Streifen schneiden. Die Chilischote waschen und in kleine Ringe schneiden. Achtung ... in Nepal werden die nicht entkernt - das ist scharf! Bei Bedarf entkernen! Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden.
Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Chili darin kurz anbraten. Die Zwiebel hinzugeben und mitbraten, bis die Zwiebel glasig wird. Nun die Kartoffeln hinzugeben und mitbraten. Alles etwas salzen und etwas Kurkuma dazugeben. Ca. 5 Minuten unter Rühren weiterbraten lassen.
Den gerupften Dill waschen und mit dem anhaftenden Restwasser (also eben nicht komplett abtropfen lassen) zu den Kartoffeln geben, verrühren und das Ganze mit geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Rühren weiterdampfen lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Dabei sollte die Pfanne nicht trocken werden. Eventuell muss nach einiger Zeit etwas Wasser dazugegeben werden.
Nun die Tomaten hinzugeben und noch ca. 5 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Tomaten weich gekocht und die Kartoffeln gar sind. Mit Salz und Kurkuma abschmecken und servieren. Dazu isst man Reis.
Das Rezept klingt bestimmt etwas drollig, weil wir Dill in der Regel zum Würzen nehmen und nicht wie Gemüse verwenden. In Nepal hingegen wird der Dill - dem Spinat ähnlich - als Gemüse eingesetzt.
Man schreibt dem Dill dort heilende Eigenschaften zu und so wird er gerade bei körperlichen Beschwerden eingesetzt. Er soll bei Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Muskel- und Gliederschmerzen helfen und auch noch vor Infekten schützen. Ob es hilft, weiß ich nicht, aber es schmeckt erstaunlich gut - selbst wenn man (wie ich) Dill eigentlich bisher gar nicht so mochte ...
Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Chili darin kurz anbraten. Die Zwiebel hinzugeben und mitbraten, bis die Zwiebel glasig wird. Nun die Kartoffeln hinzugeben und mitbraten. Alles etwas salzen und etwas Kurkuma dazugeben. Ca. 5 Minuten unter Rühren weiterbraten lassen.
Den gerupften Dill waschen und mit dem anhaftenden Restwasser (also eben nicht komplett abtropfen lassen) zu den Kartoffeln geben, verrühren und das Ganze mit geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Rühren weiterdampfen lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Dabei sollte die Pfanne nicht trocken werden. Eventuell muss nach einiger Zeit etwas Wasser dazugegeben werden.
Nun die Tomaten hinzugeben und noch ca. 5 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Tomaten weich gekocht und die Kartoffeln gar sind. Mit Salz und Kurkuma abschmecken und servieren. Dazu isst man Reis.
Das Rezept klingt bestimmt etwas drollig, weil wir Dill in der Regel zum Würzen nehmen und nicht wie Gemüse verwenden. In Nepal hingegen wird der Dill - dem Spinat ähnlich - als Gemüse eingesetzt.
Man schreibt dem Dill dort heilende Eigenschaften zu und so wird er gerade bei körperlichen Beschwerden eingesetzt. Er soll bei Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Muskel- und Gliederschmerzen helfen und auch noch vor Infekten schützen. Ob es hilft, weiß ich nicht, aber es schmeckt erstaunlich gut - selbst wenn man (wie ich) Dill eigentlich bisher gar nicht so mochte ...
Kommentare anderer Nutzer
Küchendrama
sagt:
sagt: 30.09.2010 09:11
schnabbeltasse
sagt:
sagt: 11.06.2011 22:17
hallo, ich mußte der Dillschwämme in meinem Garten Herr werden, also Rezepte mit viel Dill.Dieses Essen ist so lecker das wir gefuttert haben bis wir fast geplatzt sind.Nur zu empfehlen, einfach oberlecker . Gebe dafür glatt 5 Sterne.
Grüße
schnabbeltasse
Grüße
schnabbeltasse
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Bei mir sah es aber irgendwie tomatiger aus als bei deinem Rezept, ich hab ein Foto gemacht und lad es gleich hoch!
Reis zu Kartoffeln fanden wir dann aber doch etwas kohlehydratelastig und haben uns für Putenbrust als Beilage entschieden. Schön scharf mariniert hat sie sehr gut dazu gepasst!
Als nächstes probieren wir den nepalesischen Fenchel!!!
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