Schwarwälder Tannenwipfeles - Honig

lecker als Brotaufstrich und auch wirksam gegen Husten

Zutaten für Portionen

2 Liter Fichtentriebe, hellgrüne, von Rotfichte oder Triebe der Weißtanne
4 Liter Wasser
2 kg Zucker

Zubereitung

Die jungen Fichten- oder Tannentriebe pflückt man am besten in schöner Mittagssonne. Man gibt sie in einen großen Topf und gießt mit Wasser auf. Bei milder Hitzezufuhr ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dann das Ganze durch ein feines Mulltuch abseihen und die Tannenspitzen dabei gut ausdrücken.

Auf 1 Liter Sud 1 Pfund Zucker geben und alles bei geöffnetem Topf so lange einkochen lassen, bis das Ganze beginnt einzudicken. Immer wieder mal umrühren. Am besten man macht zwischendurch immer mal wieder eine Fließprobe auf einem kalten Teller - wie beim Marmeladekochen.

Achtung:
Die ganze Einkocherei dauert ziemlich lange! Im Ganzen so etwa 2-4 Stunden, je nach Hitzezufuhr!
Und Vorsicht:
Gegen Ende kann das Ganze leicht aufschäumen und überkochen, also immer in der Nähe bleiben!

Wenn die gewünschte zähflüssige Konsistenz erreicht ist (die Flüssigkeit hat nun eine ganz dunkelbraune Färbung angenommen), den Tannenwipfeles-Honig in Gläser abfüllen. Erkalten lassen und dann erst zuschrauben. Hält sich (wie richtiger Honig) ziemlich lange.

Dieser Schwarzwälder Tannenwipfeles-Honig schmeckt sehr gut auf einem kräftigen Schwarzbrot mit Butter.

Aber er hat auch heilsame Wirkung:
In heißem Tee aufgelöst - mehrmals täglich getrunken - hilft er sehr gut gegen Husten und Bronchitis. Er wirkt auswurffördernd, beruhigend und sanft entzündungshemmend.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.05.09
Rezept-Statistiken: 5.564 (3)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

wargele  Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

chaikaja Kartoffelschäler sagt:  
07.05.2009 12:36
Hallo, wargele :-)

Das hört sich ja sowas von gut an! Ich möchte das gern ausprobieren. Kann man auch andere Tannentriebe verwenden als die von Weißfichte und Rottanne?

Bisher hab ich immer nur Rhabarberhonig von 1 kg Rhabarber und i kg Zucker gemacht.

Lieben Gruß von chaikaja

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wargele  Suppenkoch sagt:  
07.05.2009 13:37
Hallo chaikaja,

ob auch Triebe der Blaufichte, Nordmannstanne oder anderer Arten verwendet werden können, kann ich dir leider nicht genau sagen, weil mir da die Erfahrungswerte fehlen. Du könntest evtl. mal einen Fachmann aus einer Baumschule befragen, dieser müsste sich mit anderen Tannen-/Fichtenarten auskennen.

Allerdings sind ja (zumindest bei uns im Schwarzwald) die Rotfichten und Weißtannen die häufigsten Arten, bestimmt sind diese auch in deiner Nähe zu finden.

Viel Erfolg und liebe Grüße
wargele

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jillmaus  Smutje sagt:  
10.05.2009 11:02
Hi,
will dein Rezept kommende Woche mal ausprobieren. Sag ,mal warum schraubt man die Gläser erst kalt zu?

Liebe Grüße Jill

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wargele  Suppenkoch sagt:  
10.05.2009 16:34
Hallo Jill,

ich kenne das Rezept halt nur mit kalt zugeschraubten Gläsern. Wahrscheinlich macht es keinen Unterschied, wenn du sie im noch warmen Zustand zumachst. Allerdings ist es hier ja nicht (wie z. B. bei Marmelade) notwendig, ein sterilisierendes Vakuum zu erzeugen, da der Tannenwipfeles-Sirup nicht so leicht verdirbt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
wargele

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Gittili  Suppenkoch sagt:  
22.11.2010 19:44
Hallo, @wargele!

Ich habe diesen Sirup nun auch endlich probiert! ;-) Und ich kann nur sagen: Einfach lecker und ganz mild im Geschmack. Ehrlich gesagt, ganz anders, als erwartet!
Mein GöGa fand den Honig auch sehr hilfreich und schmackhaft in seinem Erkältungstee.;-)

LG
Gittili

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