Leipziger Klopse



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Zutaten für Portionen

500 g Spargel - Köpfe, Suppen-Spargel, Bruchspargel
250 g Möhre(n), in Scheiben
200 g Erbsen, frische
Putenschnitzel, in kleinen Stücken
300 g Hackfleisch
Ei(er)
  Semmelbrösel
  Salz
  Pfeffer
30 g Butter
2 EL Mehl
400 ml Brühe
1 EL Zucker
4 EL Sahne
20 g Kapern
2 EL Zitronensaft
  Kerbel

Zubereitung

Die Butter bei mittlerer Hitze auflösen, Putenstückchen darin von allen Seiten weiß anbraten. Mit dem Mehl bestäuben, kräftig durchrühren und mit der Brühe ablöschen. Zucker einrühren und aufkochen lassen.
Die Spargel- und Möhren-Stücke zugeben und 10 Min simmern lassen. Aus Hack, Semmelbröseln und Ei einen Fleischteig bereiten und kleine(!) Klößchen herstellen.
Nach 10 Min Simmerzeit: Mit Kapern und deren Saft vermengen, die Sahne zufügen. Genau so viel Zitronensaft zugeben, dass ein herrlich leicht säuerlicher Geschmack entsteht. Die Erbsen und die Hackbällchen zugeben und weitere 5 Min simmern lassen.
Kerbel überstreuen und mit einem lauwarmen Baguette genießen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.07.03
Rezept-Statistiken: 34.023 (190)* gelesen
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Verfasser:

mezzo Hendlgriller


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3.131 Beiträge (ø0,9/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

tobsen82 Tellerwäscher sagt:  
13.05.2009 16:44
Was ist "simmern"? :)

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hookahey  Hendlgriller sagt:  
13.05.2009 20:18
Simmern heißt soviel wie köcheln bei kleinerer Stufe. Gruß, Hooka.

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elaria27 Tellerwäscher sagt:  
18.05.2009 10:14
Ei und Semmelbrösel in die eh schon kleinen Hackbällchen? Hmm.würde ich nur nehmen wenn ich zu wenig Freisch habe.

Warum noch Pute dazu?

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acetc Kartoffelschäler sagt:  
18.05.2009 12:05
Ei und Semmelbrösel (oder auch ein eingeweichtes Brötchen) kommen nicht nur in einen Fleischteig, um ihn zu "verlängern", sondern um den Teig zu binden (Ei) und locker zu machen (Brösel). Wenn man nur Fleisch nimmt, werden die Bällchen sehr fest.

Aber die Frage "Warum noch Pute dazu?" habe ich mir auch gestellt.

Vielleicht kann mezzo noch etwas dazu sagen?!?!

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klak01 Smutje sagt:  
18.05.2009 17:51
Ich denke die Putenstreifen bringen einen kräftigeren Geschmack für die Soße. Die Fleischbällchen werden ja nur gekocht. Ich finde das eine Klasse Idee.
LG klak

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acetc Kartoffelschäler sagt:  
18.05.2009 23:05
Ok klak01 - das könnte ein Argument sein. Allerdings würde ich dann vorziehen, das gleiche Fleisch zu nehmen, wie es bei dem Hackfleisch eingesetzt wurde - vielleicht auch einfach etwas Gehacktes scharf krümelig anbraten -- oder so. - - Aber da kann man ja wunderbar improvisieren. Ich werde das Rezept (nur mit der Fleischvariante) jedenfalls ausprobieren.

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Pelmeniegold  Suppenkoch sagt:  
18.05.2009 11:32
Was bedeutet: weiß anbraten?

LG Pel

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zueckerchen1972 Kartoffelschäler sagt:  
18.05.2009 14:18
Weiß anbraten bedeutet nur leicht anbraten und das Fleisch keine Farbe nehmen zu lassen. Also auf kleiner Flamme braten ;o)

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TantePü Smutje sagt:  
18.05.2009 14:22
man könnte auch sagen - hell anbraten - eben nicht bräunen lassen - Geflügelfleisch wird dabei weiß.
Ich hoffe, es ist verständlich:)
Gruß Tante Pü

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dohi Tellerwäscher sagt:  
12.06.2009 15:01
ich habe gestern das Rezept ohne Putenfleisch - nur mit Klößchen - zubereitet und war leider enttäuscht. Wir sind "Königsberger Klopse Fans" und deshalb dachte ich es wäre mal eine andere Variante. Aber die Verbindung zwischen dem schönen frischen Gemüse und den Kapern war nicht mein Geschmack. Das nächste Mal lasse ich die Zitrone und die Kapern weg und bleibe wenns mir danach gelüstet bei den alt hergebrachten Königsbergern. Trotzdem vielen Dank und noch viel Späße

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erdsegen Tellerwäscher sagt:  
13.11.2009 18:14
Ich bin seit fast 60 Jahren begeisterter Leipziger und lebe auch in meiner Vaterstadt.Genau so bin ich ein
begeisterter Hobby-Koch und Ex-Gastronom.Habe noch nie diesen Namen für ein Gericht gehört oder dergleichen gegessen. Dieses Rezept ist der Grundansatz für das alte deutsche und ostpreußische Gericht:,,Königsberger Klops"!

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