Keimling - Brot
angekeimte Körner für extra Nährstoffe - gesundes Körnerbrot| 350 g | Körner (Roggen, Dinkel, Weizen - Anteile n.B.) |
| n. B. | Wasser zum Keimen |
| 150 g | Mehl, vollkorn, evtl. Weizenvollkornmehl |
| 100 g | Leinsamen |
| 50 g | Sonnenblumenkerne |
| ½ Becher | Rübenkraut |
| 1 EL | Salz |
| 500 ml | Buttermilch |
| 1 Würfel | Hefe |
Zubereitung
Das Rezept ist für eine Königskuchenform, man kann es für eine große Brotform natürlich locker verdoppeln, dann lohnt es sich eher, den Ofen so lang anzuhaben.
Das Besondere an diesem Körnerbrot ist, dass die Körner nicht einfach eingeweicht oder gekocht werden, wobei sie evtl. bei anschließendem Abgießen Nährstoffe abgeben, sondern die Zeit bekommen anzukeimen. Dabei entstehen zusätzliche Nährstoffe, die das Brot besonders gesund machen. Außerdem spart man sich das Kochen und Abkühlen der Körner.
Also 1 1/2 Tage vor dem Backen werden die 350 g Körner in eine Keimschale gegeben und mit Wasser angesetzt. Nach dieser Zeit sind mir die Körner immer weich genug gewesen zum Backen.
Dann kanns endlich losgehen: Die Buttermilch erwärmen (ca. 2 min. in der Mikrowelle) und die Hefe und das Rübenkraut darin lösen. Die Hefe sollte etwas Zeit bekommen, ihre Arbeit aufzunehmen. Dann wird alles andere untergemischt (Mehl, Salz, Leinsamen, Körner und Kerne). Der Teig ist ziemlich flüssig, keine Sorge, die Leinsamen richten das im Ofen.
Die Backform mit Backpapier auslegen, den Teig eingießen und in den kalten Ofen stellen. Das Brot braucht so keine Zeit zum Gehen. Unten auf den Boden noch eine (ofenfeste) Schale mit Wasser stellen. Dann 2 1/2 Std. bei 150°C backen.
Ich hebe das Brot dann mit dem Papier immer aus der Form und lege es so wieder auf den Rost in den ausgeschalteten Ofen, wo es Zeit bekommt, zu trocknen. Vor dem Anschneiden sollte es ausgekühlt sein.
Das Besondere an diesem Körnerbrot ist, dass die Körner nicht einfach eingeweicht oder gekocht werden, wobei sie evtl. bei anschließendem Abgießen Nährstoffe abgeben, sondern die Zeit bekommen anzukeimen. Dabei entstehen zusätzliche Nährstoffe, die das Brot besonders gesund machen. Außerdem spart man sich das Kochen und Abkühlen der Körner.
Also 1 1/2 Tage vor dem Backen werden die 350 g Körner in eine Keimschale gegeben und mit Wasser angesetzt. Nach dieser Zeit sind mir die Körner immer weich genug gewesen zum Backen.
Dann kanns endlich losgehen: Die Buttermilch erwärmen (ca. 2 min. in der Mikrowelle) und die Hefe und das Rübenkraut darin lösen. Die Hefe sollte etwas Zeit bekommen, ihre Arbeit aufzunehmen. Dann wird alles andere untergemischt (Mehl, Salz, Leinsamen, Körner und Kerne). Der Teig ist ziemlich flüssig, keine Sorge, die Leinsamen richten das im Ofen.
Die Backform mit Backpapier auslegen, den Teig eingießen und in den kalten Ofen stellen. Das Brot braucht so keine Zeit zum Gehen. Unten auf den Boden noch eine (ofenfeste) Schale mit Wasser stellen. Dann 2 1/2 Std. bei 150°C backen.
Ich hebe das Brot dann mit dem Papier immer aus der Form und lege es so wieder auf den Rost in den ausgeschalteten Ofen, wo es Zeit bekommt, zu trocknen. Vor dem Anschneiden sollte es ausgekühlt sein.
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Kommentare anderer Nutzer
Lari-Fari
sagt:
sagt: 09.12.2010 18:16
dippser
sagt:
sagt: 09.12.2010 21:26
Danke, ja so kenn ich das dann doch. Werde testen und mal Bewerten.LG Dippser
Wotanhase
sagt:
sagt: 02.02.2011 09:13
Hallo!
Ich würde das Brot gerne nachbacken, mag aber keine Leinsamen. Weißt Du wieviel Buttermilch dann noch gebraucht wird? Kann man den Teig dann einfach so flüssig nehmen, wie einen anderen Brotteig auch oder brauchen die ganzen Körner mehr Wasser?
LG Wotanhase
Ich würde das Brot gerne nachbacken, mag aber keine Leinsamen. Weißt Du wieviel Buttermilch dann noch gebraucht wird? Kann man den Teig dann einfach so flüssig nehmen, wie einen anderen Brotteig auch oder brauchen die ganzen Körner mehr Wasser?
LG Wotanhase
Lari-Fari
sagt:
sagt: 02.02.2011 09:27
Die Körner sind ja schon relativ weich, also brauchen sie nicht mehr viel Wasser. Ich kann keine Menge für die Buttermilch angeben, aber ich würd da schon einiges weniger nehmen. Aber ich würds dann machen wie du sagst, einfach nach und nach zugeben, bis eine "gewohnte" Brotteigkonsistenz erreicht ist. Es wird allerdings nicht so klebrig wie bei manchen Broten, weil ja weniger Mehl im Spiel ist.
(Die Leinsamen schmeckt man aber im Endprodukt nicht und sind wertvolle Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten, nur so nebenbei ;-) )
(Die Leinsamen schmeckt man aber im Endprodukt nicht und sind wertvolle Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten, nur so nebenbei ;-) )
Wotanhase
sagt:
sagt: 02.02.2011 09:36
Danke für die promte Antwort.
Jetzt back ichs erstmal ohne Leinsamen, danach kauf ich mal welche, dann probier ich Dein Originalrezept, versprochen!
LG Wotanhase.
Jetzt back ichs erstmal ohne Leinsamen, danach kauf ich mal welche, dann probier ich Dein Originalrezept, versprochen!
LG Wotanhase.
marconne
sagt:
sagt: 12.02.2011 19:38
Hallo,
ich wuerde das Rezept auch gern ausprobieren, hier gibt es aber weder Ruebensaft noch den Grafschafter Goldsaft. Ich vermute aber mal, das ist etwas suesses wie der Ahornsirup (den es hier allerdings auch nicht gibt). Koennte ich anstelle Honig verwenden?
LG
ich wuerde das Rezept auch gern ausprobieren, hier gibt es aber weder Ruebensaft noch den Grafschafter Goldsaft. Ich vermute aber mal, das ist etwas suesses wie der Ahornsirup (den es hier allerdings auch nicht gibt). Koennte ich anstelle Honig verwenden?
LG
Lari-Fari
sagt:
sagt: 12.02.2011 20:45
Lari-Fari
sagt:
sagt: 12.02.2011 20:46
marconne
sagt:
sagt: 13.02.2011 11:39
danke, ich werd's versuchen
sabine17
sagt:
sagt: 30.07.2011 10:04
Hallo,
wird das Brot mit 200 g Rübensirup nicht sehr süß?
Wenn ich schon mal Rübensirup mit reingegeben habe, dann höchstens 1-2 EL
lg sabine
wird das Brot mit 200 g Rübensirup nicht sehr süß?
Wenn ich schon mal Rübensirup mit reingegeben habe, dann höchstens 1-2 EL
lg sabine
Lari-Fari
sagt:
sagt: 31.07.2011 15:57
huflo67
sagt:
sagt: 17.09.2011 19:07
Halli, Hallo,
ich habe heute versucht dein Brot nachzupacken. Die Körner hab ich wie beschrieben vorgestern in den Keimer. Heute gings dann ans backen. Leider wird mein Brot nicht fest. Ich habe es zuerst mit Ober/Unterhitze rein und die Fettpfanne mit Wasser, dann wir beschrieben mit dem Papier auf den Rost zum auskühlen geben wollen. Der untere Teil war noch flüssig, ich denke es lag an der Fettpfanne und an der fehlenden Umluft. Also hab ich es in eine andere Form nun backt das ganze nochmal bei Umluft. Nun ist es bereits schon wieder 1,5 Std. im Ofen aber nach wie vor ist der Boden weich. Was mache ich falsch.
Liebe Grüße
Sabine
ich habe heute versucht dein Brot nachzupacken. Die Körner hab ich wie beschrieben vorgestern in den Keimer. Heute gings dann ans backen. Leider wird mein Brot nicht fest. Ich habe es zuerst mit Ober/Unterhitze rein und die Fettpfanne mit Wasser, dann wir beschrieben mit dem Papier auf den Rost zum auskühlen geben wollen. Der untere Teil war noch flüssig, ich denke es lag an der Fettpfanne und an der fehlenden Umluft. Also hab ich es in eine andere Form nun backt das ganze nochmal bei Umluft. Nun ist es bereits schon wieder 1,5 Std. im Ofen aber nach wie vor ist der Boden weich. Was mache ich falsch.
Liebe Grüße
Sabine
Lari-Fari
sagt:
sagt: 17.09.2011 20:01
Ich kopier einfach mal was ich oben geantwortet hab ;-)
"Der Grafschafter Golsaft bringt noch eine spezielle Würze und Farbe mit sich, ganz anders als Honig. Wenn du aber nichts zur Hand hast wird wohl der Honig herhalten müssen, ich hoffe das passt auch. Für das Backverhalten macht es aber denk ich keinen Unterschied."
Gutes Gelingen!
"Der Grafschafter Golsaft bringt noch eine spezielle Würze und Farbe mit sich, ganz anders als Honig. Wenn du aber nichts zur Hand hast wird wohl der Honig herhalten müssen, ich hoffe das passt auch. Für das Backverhalten macht es aber denk ich keinen Unterschied."
Gutes Gelingen!
huflo67
sagt:
sagt: 17.09.2011 20:06
KptnCook
sagt:
sagt: 13.02.2012 13:09
Hilfreicher Kommentar:
sehr lecker!!
mein brot ist zwar etwas dunkel geworden, aber das tut dem geschmack keinen abbruch. etwas feucht ist es, daher werde ich beim nächsten mal etwas mehr mehl verwenden.
ansonsten wirklich unglaublich lecker und vor allem sehr sättigend!
mein brot ist zwar etwas dunkel geworden, aber das tut dem geschmack keinen abbruch. etwas feucht ist es, daher werde ich beim nächsten mal etwas mehr mehl verwenden.
ansonsten wirklich unglaublich lecker und vor allem sehr sättigend!
Lari-Fari
sagt:
sagt: 16.02.2012 22:21
Hilfreiche Antwort:
Freut mich. Aber das mit dem feucht, ja, mittlerweile benuze ich auch meistens mehr Mehl. Aber ich weiß nicht, ob man das nachtraglich noch irgendwie ändern kann. Naja, wenn man die Kommentare liest, dann ist das ja auch ein Hinweis :-)
Weiterhin guten Appetit!
Weiterhin guten Appetit!
Blauhilde
sagt:
sagt: 21.04.2012 20:41
Hallo,
für mich klingt das Rezept sehr interessant, da ich gerne Keimlings-Brot backen würde, es soll günstiger für unseren Stoffwechsel sein und helfen, den Bauchspeck "Wegzuschmelzen".
Hat schon jemand diese Wirkung beobachten können?
Ich weiß allerdings nicht, nach welchem Rezept das Kimlingsbrot, von dem ich las, gebacken wurde.
Lieb Grüße
für mich klingt das Rezept sehr interessant, da ich gerne Keimlings-Brot backen würde, es soll günstiger für unseren Stoffwechsel sein und helfen, den Bauchspeck "Wegzuschmelzen".
Hat schon jemand diese Wirkung beobachten können?
Ich weiß allerdings nicht, nach welchem Rezept das Kimlingsbrot, von dem ich las, gebacken wurde.
Lieb Grüße
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