Takoyaki (Oktopusbällchen)



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Zutaten für Portionen

100 g Mehl
300 ml Dashi
Ei(er)
80 g Oktopus, küchenfertig oder TK
 n. B. Salz
 n. B. Wasser
4 EL Teig (Agedama), evtl.
Frühlingszwiebel(n)
 n. B. Sauce (Sōsu - Takoyaki Sauce oder Okonomiyaki)
 n. B. Mayonnaise (japanische, wenn vorhanden)
  Algen (Aonori)
  Thunfisch - Flocken (Katsuobushi), evtl.
  Öl für die Pfanne

Zubereitung

Wenn man tiefgefrorenen Oktopus nutzt, diesen in einer Schüssel über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Den Kopf des Oktopus in einer Hand halten, die Fangarme nach unten hängen lassen. Mit einem scharfen Messer die Fangarme knapp unterhalb der Augen abschneiden.

Den Oktopus in eine Schale legen und überall gut mit Salz abreiben, um Sand und Schmutz zu entfernen und ihn gleichzeitig zarter zu machen. Vorsicht, wenn man einen Oktopus nutzt, bei dem der Schnabel noch nicht entfernt wurde.

In einem Topf ausreichend Wasser auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. (Das Wasser sollte wirklich nur leicht köcheln, damit der Oktopus nicht zäh wird.) Den Oktopus ins Wasser legen, kurz aufkochen lassen, dann die Hitze etwas herunterdrehen und den Oktopus 10 Minuten ziehen lassen.

Den Oktopus aus dem heißen Wasser nehmen. Durch das Kochen sollte sich seine Farbe in ein tiefes Rot geändert und die Fangarme stark gekräuselt haben. Auf einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen.

Wenn er abgekühlt ist, die Fangarme um den Schnabel herum abschneiden. Den Schnabel wegwerfen. Die Fangarme weiter verarbeiten. Oktopus, den man nicht sofort benötigt, kann man gut einfrieren. Er hält sich etwa 4 Wochen.

Die Frühlingszwiebel in feine Ringe und die Oktopusarme in 16 Stücke schneiden. Die Pfanne auf die Heizplatte stellen und auf mittlere bis hohe Hitze stellen. Während die Pfanne heiß wird, in einer Teigschüssel Mehl, Ei und das kalte(!) Dashi verrühren.

Die heiße Pfanne mit Öl einpinseln. Vor allem in den Mulden, aber auch auf den Zwischenräumen. Dann jede Mulde halb mit Teig füllen. Wenn etwas Teig auf den Zwischenräumen landet, macht das nichts. Nun schnell in jede Mulde Oktopus, Frühlingszwiebel und Agedama geben. Dann die Mulden auffüllen und den übrigen Teig auf den Zwischenräumen verteilen. Den Teig zwischen den Mulden brauchen wir gleich, damit die Takoyaki rund werden und keine Halbkugeln bleiben.

Wenn der Teig zwischen den Mulden fast ganz fest geworden ist, diesen mit Kochstäbchen oder Schaschlikspießen jeweils auf die nächstgelegene Mulde falten, sodass die Zwischenräume nach und nach vom Teig befreit werden und auf den Mulden kleine Hügel entstehen. Nun muss man die Takoyaki mit Stäbchen oder Spießen einmal wenden. Eine Minute warten. Anschließend noch einmal wenden.

Die Takoyaki aus der Form nehmen - dazu am besten einfach mit einem Spießchen hineinstechen und die Takoyaki aus der Form heben - und auf einen Teller geben. Mit Sōsu, Mayonnaise, Aonori und Katsuobushi verzieren und sofort servieren.

Noch ein kleiner Tipp: Ich mach das mit dem Braten der Takoyaki etwas anders ... Anstatt den Teig auch noch auf die Zwischenräume zu gießen, fülle ich erst nur die Hohlräume mit Teig und warte kurz. Wenn sie sich lösen lassen, stelle ich sie in der Form schräg und gieße Teig nach. Das mache ich dann so lange, bis es richtig schöne kleine Bälle sind.

Für Takoyaki gibt es im Fachhandel spezielle Pfannen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.04.09
Rezept-Statistiken: 18.522 (1)* gelesen
125 (0)* gespeichert
295 (0)* gedruckt
2 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Cyn-Chan Tellerwäscher


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7 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

ReDra Tellerwäscher sagt:  
16.06.2009 19:40
Mmh :3 Ich hab Takoyaki auf dem Japantag in Düsseldorf gegessen und war davon hin und weg |3 ♥
Darum bin ich auch sehr glücklich hier ein Rezept zu finden~ ♥


Ich muss das mal ausprobieren, bzw. erst mal nach Pfannen suchen o3o''
Noch ne kurze Frage: Dashi ist das, was man auch in Misosuppe macht, oder? o.o

Danke für das Rezept~

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
16.06.2009 21:38
Ui, die hab ich da auch gegessen :D
Also auf der Immermannstr. hier in Düsseldorf (du warst vielleicht schon da in den Supermärkten drin am Japantag ?) kannst du die Pfanne kaufen.. Kostet glaube ich 20€.. notfalls, das habe ich auch zuerst gemacht, geht auch eine Poffertjespfanne.. aber wahrscheinlich hast du die nicht ? :D

Ja, genau, in Misosuppe is das auch drin. Ich benutze übrigens Instant-Dashi, das ist so ein Pulver.. so gehts viel schneller ^^

Ich mag die selbstgemachten Takoyaki übrigens viel lieber *_* Die auf dem Japantag waren mir ein bisschen zu flüssig.. ich brate die immer etwas länger bzw. mache mehr Mehl in den Teig rein... Und später ganz viel Mayonnaise oben drauf xD Nur den Oktopus krieg ich nich so zart, wie ichs gern hätte.. muss ich noch üben :D

Gerne

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05.07.2010 21:54
guckt man bei japanischen gerichten und findet ne poffertjespfanne, kenns zwar unter pfutsches aber wird wohl das gleiche sein, denn die pfanne hab ich

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
05.07.2010 21:59
Pfutsches war mir nun wiederum kein Begriff :D Aber solch ne Pfutsches-Pfanne is auf jeden Fall ne gute Notlösung :)

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
16.08.2010 18:55
Was ich noch vergessen hab.. man kann natürlich auch anstatt Oktopus einfach verwenden, was man mag... sehr gut schmeckts zum Beispiel auch mit Thunfisch und Mais aus der Dose.. is sicherlich die günstigere und schnellere Variante ^^

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Hippocampus Tellerwäscher sagt:  
10.02.2011 09:32
Oktopusbällchen sind wirklich toll! Hab sie in Japan gegessen und war begeistert.

Nachdem ich durch zig Asialäden gelaufen bin, hatte ich gestern fast alel Zutaten zusammen und hab sie ausprobiert. Waren sehr lecker und ich mach sie ganz bald wieder.

Eine Frage hab ich noch: Ich habe nirgendwo Aonori-Flocken bekommen. Kann ich stattdessen auch Nori-Blätter (vom Sushi) kleinraspeln und drüberstreuen?

Jetzt muss ich nur noch irgendwo die Bonitoflocken herbekommen...

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
11.02.2011 20:50
Cool, ich hatte nur mal welche vom Japanfest in Düsseldorf, die waren leider nich ganz so toll x)

hmm, notfalls dürfte das wohl auch gehen, aber etwas anders schmeckts wahrscheinlich schon x) Ich sitze zum Glück an der Quelle (japanische Supermärkte auf der "Japanmeile") ... Da bekommt man so ziemlich alles xD

Du kannst notfalls auch Instant-Dashi nehmen, dann brauchst du ja keine Bonitoflocken.. Notfalls könnt ich dir welche schicken :D

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09.06.2011 12:33
Also ich hab das mit dem geraspelten Nori ausprobiert. Ich fand, es schmeckt obwohl ich leider keinen Vergleich hab, ich kenn nur die selbstgemachten. Ich hab die auch n bisschen in Fischsauce gestippt, ich mag das gern etwas salziger. Hat auch gut geschmeckt. Nur mit dem formen muss ich noch etwas üben. Ich benutz dafür ne Pförtchenpfanne, das geht auch und die bekommt man leichter (Flohmarkt z.b. ;-) )

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MaryCherry Tellerwäscher sagt:  
18.10.2011 22:51
Hi Cyn-Chan,
ich habe zwar dein Rezept schon mehrere male ausprobiert und es genau so gemacht wie du es beschrieben hast, jedoch scheiter ich immer. Meine Takoyaki werden ausen steinhart und innen bleiben sie teigig... ich hab es auch schon probiert die Hitze zu reduzieren aber dann bleiben sie komplett matschig...Kannst du mir da weiterhelfen?

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
19.10.2011 01:40
Hello MaryCherry,
Hmm, das wundert mich aber o.o ich hätte jetzt auch vorgeschlagen, die Hitze zu reduzieren, damit sie auch innen gar werden (wobei die Takoyaki, die ich damals auf dem Japantag gegessen habe, innen noch leicht flüssig waren, ob da so sein soll is ne andere Frage :D) ..
aber wieso sie dann außen matschig bleiben is ne ne gute Frage...
Was benutzt du denn für ne Pfanne ?
Ich kann ansonsten nur anbieten ein Video zu machen, hab eh schon länger keine Takoyaki mehr gegessen ^_^ ich hoffe, ich bin nich voll aus der Übung x)

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MaryCherry Tellerwäscher sagt:  
20.10.2011 18:50
Hi ,
also ich diese Pfanne von amazon: /Geithainer-Gruber-Augenpfanne-Rund

Und wenn dir das nichts ausmachen würde ein Video zu machen :)
Gruß Mary

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
20.10.2011 19:33
Hello,
Ok, ich glaube an der Pfanne liegt es nicht ^^

Ich denke, es könnte an der Konsistenz des Teiges liegen..
Ich mach jetzt mal ein paar Takoyaki und schau mal, ob ich ein Video hinkriege, bin da nich ganz so geschickt xD

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Cyn-Chan Tellerwäscher sagt:  
24.10.2011 07:40
Huhu nochmal, Ich hab es leider nich wirklich auf die Reihe bekommen ein vernünftiges Video zu machen XD Abeeer, ich hab das hier gefunden:

Suchtext bei Youtube --> How to Make Takoyaki (Japanese Octopus Dumpling Balls)
Die Frau kann das auch noch besser als ich, von daher.. :D Das Rezept ist ein bissl anders, aber die Zubereitungsweise ist ja so ziemlich die Selbe... Als ich eben Takoyaki gemacht hab, fand ich, dass 300ml Dashi auf 100g Mehl doch ganz schön viel ist.. ich habe 200g Dashi verwendet, da war der Teig auch schon ziemlich flüssig, so wie im Video halt. Ich frag mich, wie es sein kann, dass die Frau aus dem Video angeblich sogar 340ml Dashi bzw. Wasser + Instant-Dashi-Pulver verwendet.. meiner Meinung nach müsste der Teig dann wie Wasser sein, schon komisch... Werds bald nochmal probieren und schauen, was passiert, wenn man 340ml nimmt o__o Ein Mysterium :D

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