Tschertapaloch oder Sweraboi

Vladis kasachische Würzmischung

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Zutaten für Portionen

2 kg Tomate(n)
Paprikaschote(n), rote
2 Knolle/n Knoblauch
Peperoni, rote, scharfe
1 EL Salz

Zubereitung

Die Tomaten waschen, halbieren und den Stielansatz entfernen. Die Peperoni waschen und den Stielansatz abschneiden. Den Knoblauch enthäuten. Ein Kilo Tomaten durch den Fleischwolf drehen, anschließend die Peperoni und den Knoblauch. Jetzt das zweite Kilo Tomaten durchdrehen. Mit Salz würzen und in ausgekochte Gläser oder Flaschen füllen. Die Würzmischung ist im Kühlschrank ein gutes halbes Jahr haltbar.

Ideal zum Würzen von Soßen und Suppen.

Tipp:
Die Menge der Peperoni hängt ab von ihrer Schärfe. Zwischen 5 und 10 Stück.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 31.03.09
Rezept-Statistiken: 4.672 (96)* gelesen
107 (1)* gespeichert
134 (1)* gedruckt
9 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

plumbum Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

HimmelundHölle  Smutje sagt:  
17.04.2009 15:16
Hallo plumbum
das klingt sehr lecker, aber ich bin doch verunsichert: wird das so roh abgefüllt und nicht noch mal eingekocht/erhitzt? Mich macht das etwas stutzig, dass die Sausse trotzdem haltbar sein soll, der Salzgehalt ist ja kaum ausreichend für die Konservierung.

LG Erika

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plumbum Sternekoch sagt:  
17.04.2009 18:36
Hallo Erika,
also ich habe die Erfahrung selbst gemacht.
Wollte es auch nicht glauben, -aaaber - wirklich kein Problem.
Klappt wunderbar.
Steht bei mir in der Kühlschranktür.
LG
plumbum

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plumbum Sternekoch sagt:  
10.06.2010 18:43
Hallo,

noch eine Möglichkeit der Zubereitung:
2 EL Tschertapaloch
1 EL Mayonaise
2 EL Creme fraiche (alternativ Joghurt)
Pfeffer/Salz

Als Dip oder Sauce die hervorragend zu gegrilletem Fleisch und/oder Weißbrot passt.
LG
plumbum

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Sternin Smutje sagt:  
13.07.2010 14:38
Hallo!

Ich habe so lange nach diesem Rezept gesucht. Ich kenne es von der Oma eines früheren Freundes und das war immer so lecker - vor allem zu ihren gerollten Dampfnudeln und dann noch Schmand dazu.

Mir wurde gesagt, diese Tomaten-Paprika-Zubereitung heiße "Aganiok" (oder so ähnlich jedenfalls...). Aber ich bin mir sehr sicher, dass es das gleiche ist, wie oben beschrieben.
Vielleicht kann mir ja jemand dazu noch genaueres sagen. Wäre sehr lieb.

Ich kann leider immer nur kleine Mengen machen, weil in meinen Minihäksler nur wenig reinpasst. Darum mache ich fast alle 2-3Tage eine neue Portion! :) Bin süchtig danach

Vielen vielen Dank und viele Grüße

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plumbum Sternekoch sagt:  
13.07.2010 21:40
Hallo Sternin und an alle die diese Rezept mögen,
habe gerade eine neue Erfahrung gemacht.
Ich mache dieses Rezept jetzt seit vielen Jahren.
Normalerweise ist diese Zubereitung über ein halbes Jahr in der Kühlschranktüre haltbar.
Bei der letzten Herstellung fing die Würzmischung nach kurzer Zeit an zu gären.
Das erste mal.
Es setzt sich oben und unten in der Flasche eine hellere Flüssigkeit ab.
(Normalerweise bleibt die Würzmischung eine homogene Masse bei der sich nichts absetzt).
Achtung dann sollte man die Flasche gaaaaanz langsam öffnen.
(Es kommt dann rausgespudelt wie ein Vulkan)Und es schmeckt leicht säuerlich.
Alle die dieses Rezept kennen haben mit mir diskutiert und wir sind auf diese Möglichkeit gestoßen
Wir denken das liegt an dem Knoblauch. Es gibt Tage da riecht der Knoblauch extrem. An diesen Tagen sollte man mit der Herstellung warten.
Es gibt bestimmt jemanden der da ein bischen besser Bescheid weiß mit solchen Reaktionen von Gemüse.
Machen werde ich die Würzmischung aber weiterhin.
LG plumbum

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Sternin Smutje sagt:  
14.07.2010 15:58
Hallo,

das ist schon seltsam, dass das trotz deiner Erfahrung mit dem Rezept doch mal passiert ist - und danke für die Warnung. Einen Vulkan wollte ich in meiner Küche nämlich auch nicht!

Dass die Mischung haltbar wird, liegt meiner Meinung nach an dem Salz und den Pepperonis. Salz hat generell eine konservierende Wirkung (wobei sich die vor allem auf das Entziehen von Flüssigkeit bezieht, was hier nicht so sehr der Fall ist) und Pepperonis haben eine "die Vermehrung von Bakterien eindämmende" Wirkung (eigentlich hauptsächlich bei der inneren Anwendung, zB. bei Schnpfen). Das sind jetzt aber nur Vermutungen.

Was es mit dem Knoblauch auf sich hat, ist mir unbekannt. Mir ist das mit dem tageweisen Geruch noch nie aufgefallen.

Aber ich denke, wenn auch nur eine der Zutaten etwas "angeschlagen" ist, funktioniert das mit der Haltbarkeit einfach nicht.

Manchmal sieht man es dem Gemüse ja leider nicht an, ob es nicht vielleicht doch schon Macken hat.

Habe neulich auch einmal deinen Rezeptvorschlag mit der Mayonaise ausprobiert und das mit Kartoffeln und anderem Gemüse zu einem herrlichen Kartoffelsalat zum Grillen verarbeitet. Lecker!

Was es mit der Bezeichnung "Aganiok" ?!? auf sich hat, weißt du nicht zufällig (ich kann leider kein Russisch)?

Viele Grüße

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plumbum Sternekoch sagt:  
14.07.2010 18:48
Nein das weiß ich nicht.
Nächste Woche frage ich meine Kollegin, die ist der Sprache mächtig.
Bis da hin
LG
plumbum

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plumbum Sternekoch sagt:  
13.08.2010 18:41
Hi sternin,
beide Worte haben die gleiche Bedeutung.
Liebe Grüße
plumbum

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gerrie1978ch Tellerwäscher sagt:  
12.08.2010 12:20
Hallo

Würde das rezept gerne nachkochen, kann mir jemand sagen, wieviel Flaschen (0.75 l) das gibt.

Vielen Dank schon mal

Gerrie

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plumbum Sternekoch sagt:  
13.08.2010 18:44
Hallo,
das könnten 3 Flaschen werden.
Nimm lieber mal vier.
Größe des Gemüses variiert von mal zu mal.

Liebe Grüße
plumbum

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Sternin Smutje sagt:  
14.08.2010 02:46
Hallo,

lieben Dank, dass du dich erkundigt und die Bedeutung gepostet hast.
Sehr nett :)

Viele Grüße und nochmals Danke für das Rezept!

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plumbum Sternekoch sagt:  
18.08.2010 20:53
Hallo,
hier noch eine Variante als Brotaufstrich.

1 sehr reife Avocado mit der Gabel zerdrücken
2 Tomaten feinst würfeln und
1 kleine Zwiebel feinst würfeln und unterrühren
mit Salz,Pfeffer würzen
etwas Zitronensaft einrühren
Tschertapaloch mengenmäßig nach Geschmack hinzufügen.

LG
plumbum

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Pippali  Küchenjunge sagt:  
07.02.2011 19:30


 

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