Chao Mian auf Hunan Art

China - Nudeln mit Hähnchen und Gemüse, scharf

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Zutaten für Portionen

500 g Hähnchenbrustfilet
1 Stange/n Lauch
100 g Knollensellerie
2 große Spitzpaprika, gelbe
150 g Champignons, frische
150 g Peperoni, extra scharf, aus dem Glas
160 g Sojasprossen, Abtropfgewicht
100 g Ananas aus der Dose, Abtropfgewicht
130 g chinesische Eiernudeln, (Mie-Nudeln)
300 ml Hühnerbrühe, Instant
100 ml Tomatenketchup
3 EL Sojasauce
3 EL Öl, geschmacksneutrales (kein Olivenöl)
2 TL Gewürzmischung, (Chinagewürz)
3 Msp. Ingwerpulver
3 Msp. Kreuzkümmel, gemahlen
  Salz
 etwas Saucenbinder, hell

Zubereitung

Hähnchenfleisch mit kaltem Wasser abbrausen, abtupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Das Gemüse waschen und putzen; Lauch in schmale Scheiben schneiden, Sellerie klein würfeln, Paprika der Länge nach vierteln und in dickere Scheiben schneiden, Champignons in normale und Peperoni in sehr feine Scheiben schneiden; Sojasprossen und Ananas abtropfen lassen, Ananas grob würfeln. Hühnerbouillon nach Packungsanweisung zubereiten und erhitzen. Mie-Nudeln etwas kürzer als auf der Packung angegeben garen und mit reichlich kaltem Wasser abschrecken.

Öl im Wok so stark wie möglich erhitzen, das Hähnchenfleisch unter ständigem Rühren sehr scharf anbraten, dabei mit dem Chinagewürz bestäuben. Bei höchstmöglicher Hitze nach und nach alles Gemüse zufügen und unter ständigem Rühren so heiß wie möglich braten. Tomatenketchup und Sojasauce gründlich untermischen. Mit etwas heißer Hühnerbouillon angießen, unter ständigem Rühren die Ananaswürfel untermischen, die Mie-Nudeln gründlich unterheben, bis alles gleichmäßig verteilt ist, unter Weiterrühren nach und nach die restliche heiße Hühnerbouillon zufügen. Mit Ingwer und Kreuzkümmel würzen und mit etwas Salz abschmecken. Zum Schluss unter Aufkochen so viel Saucenbinder einrühren, bis die Sauce sämig ist

Der Unterschied zwischen dem bekannten Chao Mein und Chao Mian ist, dass das in Amerika wahrscheinlich um 1900 entstandene Chao Mein mit knusprig gebratenen Nudeln hergestellt wird, während das traditionelle Original Chao Mian aus China mit weich gekochten Nudeln gemacht wird. Dieses Rezept wurde leicht europäisiert. Die für das Original-Rezept erforderliche Hitze im Wok kann auf haushaltsüblichen Gas- oder Elektroherden ohnehin bei Weitem nicht erreicht werden.

Europäischen Gaumen schmeckt das gleiche Rezept auch mit Putenbrust.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.09
Rezept-Statistiken: 34.966 (1)* gelesen
1.222 (0)* gespeichert
1.874 (0)* gedruckt
21 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Jesasmäßigguat  Suppenkoch


Mitglied seit 19.12.2008
4 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

RiekeS Kaltmamsell sagt:  
18.10.2011 22:03
Ich hab das Chao Mian mit Putenfleisch nach Rezept zubereitet. Es war sehr lecker. Gibts bestimmt wieder, aber mit Hähnchenbrust :-)
Danke für die tolle Rezeptidee.

LG RiekeS

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oglumderkater Tellerwäscher sagt:  
19.10.2011 13:39
Hallo, ich habe das Rezept komplett nachgekocht.
Bei den 150 Gramm "Peperoni extra scharf aus dem Glas" ( das ist ein Glas mit ca, 350 ml. Inhalt ) habe ich erst einmal nur die Hälfte genommen.
Und das war auch gut so denn das Gericht war grenzwertig scharf.
Kann natürlich auch an den Peperoni gelegen haben ?
Evtl könnte man auch mit Chilli Puder besser nach Geschmack dosieren ?
Da keine Ananas parat war habe ich etas Zucker und Granat Apfel Sirup verwendet und das hat auch gepasst.
Auch mit den Nudeln und der echten Hühnerbrühe aus dem Tiefkühlfach
ist es ein leckeres Gericht geworden.

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Jesasmäßigguat  Suppenkoch sagt:  
20.10.2011 17:05
Hilfreiche Antwort:

Das ist leider die Krux bei Mengenangaben von würzenden Zutaten. Naturprodukte fallen ganz unterschiedlich aus, je nach Sorte, Anbaugebiet, Jahrgang und Hersteller. Mengenangaben können deshalb nur grobe Anhaltswerte sein. Du warst ja entsprechend vorsichtig, so dass kein größeres Unglück geschehen ist. Chilli-Gewürze können selbstverständlich statt der Peperoni verwendet werden, aber auch da ist der Schärfegrad unterschiedlich. Ich verwende in unserer Küche zwei Sorten Chilliflocken von verschiedenen Herstellern. Die feiner gemahlenen aus dem Supermarkt sind nur mäßig scharf, dafür geben die gröberen von einem Zulieferer für die Gastronomie richtig Feuer. Probieren geht eben über Studieren.

RiekeS, danke auch für Deinen Kommentar.

LG Roland

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oglumderkater Tellerwäscher sagt:  
20.10.2011 18:54
Habe heute die einen Teil der zweiten Hälfte gegessen. Die Nudeln haben die Schärfe schon etwas reduziert.
Getrockneten Chilli nehme ich aus der Mühle und der ist saumäßig scharf.
Aber man kann ja hier auf unserem Gewürz Bazar sämtliche Gewürze dieser Erde in allen möglichen Variationen erstehen.
Grüße aus Istanbul / Türkei.

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oilo Tellerwäscher sagt:  
21.10.2011 12:35
Hilfreicher Kommentar:

Dosenananas, Peperoni aus dem Glas, Instantbrühe, Tomatenketchup... Das ist ja schon fast ein Fertiggericht! Mit frischen Zutaten, wie man sie heutzutage überall zu kaufen kriegt, ist es ein absolutes Geschmackserlebnis. Ich weiß es, denn ich habe es gerade nachgekocht. Am Rezept selbst gibt es nämlich absolut nichts auszusetzen, darum hat es uns auch sehr gut geschmeckt!

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sushidiva Küchenjunge sagt:  
22.10.2011 15:43
Ich finde das Rezept hat die volle Punktzahl verdient! Hatte zwar auch schon weniger Pepperoni genommen und es war dennoch reichlich scharf, aber da wir gerne scharf essen war das ok. Ich habe statt des Ingwerpulvers (das ich nicht da hatte) frischen Ingwer verwendet und fand, dass das sehr gut gepasst hat.

LG
sushidiva

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marchlew57 Tellerwäscher sagt:  
23.10.2011 17:03
Mangels Wok ist es ganz sicher nicht so geworden, wie es soll....

Aber insgesamt fand ich die Sache sehr lecker, meine Kinder nicht, aber sie mögen "Experimente" auch gar nicht.

Danke!

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