Poularde mit Spinat gefüllt



Zutaten für Portionen

1 ½ g Poularde
  Salz und Pfeffer, frisch gemahlenen
  Für die Füllung:
250 g Spinat
125 g Ricotta
1 Zehe/n Knoblauch
2 EL Öl (Olivenöl)
Ei(er)
20 g Semmelbrösel
30 g Parmesan, frisch geriebenen
  Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
  Muskat, frisch gerieben
1 EL Kräuter, gemischt

Zubereitung

Das Spektakuläre an dieser Poularde ist nicht die Füllung selbst, sondern die Art, wie sie gefüllt wird: Nicht in das Innere des Huhns kommt die Spinat-Ricotta-Masse, sondern zwischen Haut und Fleisch. Die Mühe lohnt sich zweifach. Zum einen bleibt das Fleisch unter der schützenden Gemüseschicht besonders saftig zum anderen ist der optische Eindruck ganz verblüffend - durch die transparent wirkende, knusprig gebratene Haut schimmert die grüne Spinatfüllung.
Für die Füllung den Spinat waschen, in Salzwasser blanchieren, gut abtropfen lassen, fein hacken und in eine Schüssel geben. Die Ricotta etwas zerteilen und zufügen, Knoblauchzehe schälen, durch die Knoblauchpresse dazudrücken. Mit allen anderen Zutaten für die Füllung zu einer weichen Masse vermengen, salzen pfeffern und mit Muskat würzen.
Die Poularde innen und außen unter fließendem, kalten Wasser waschen und trocken tupfen. Das Huhn mit einer Geflügelschere entlang dem Rückgrat aufschneiden, mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidbrett legen und mit dem Handballen auseinander drücken. Vom Hals aus die Haut in Richtung Bürzel vom Fleisch lösen, ohne sie zu beschädigen. Nacheinander auf beiden Seiten die Haut bis zum Oberschenkel lösen. Die Füllung mit Hilfe eines Löffels zwischen Poulardenhaut und -fleisch gleichmäßig verteilen. Die Halshaut nach unten klappen. Zwischen den Schenkeln mit einem Messer einen 2 cm großen Schnitt ausführen. Die Schenkel durchstecken. Die Füllung mit den Händen gleichmäßig verteilen. Die Poularde in ihre Form bringen.
Fertig vorbereitet liegt das Huhn flach auf dem Rücken, und die Füllung unter der Haut ist deutlich zu sehen.
Mit der Brustseite nach oben in eine entsprechend große Form setzen und bei 200 °C im vorgeheizten Ofen 50 - 60 Minuten braten ohne sie zu wenden. Nach 15 Minuten und später noch ein paar Mal mit dem Bratensaft begießen. Als Garprobe das Fleisch in der Schenkelbeuge einstechen, tritt klarer Fleischsaft aus, ist die Poularde gar. Mit Kräutern bestreuen.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.07.03
Rezept-Statistiken: 14.806 (3)* gelesen
38 (0)* gespeichert
475 (1)* gedruckt
11 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

juwa Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
5.359 Beiträge (ø1,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht


Kommentare anderer Nutzer

juwa Chefkoch sagt:  
08.03.2004 18:16
Hat denn hier noch niemand diese köstliche Poularde nachgekocht?
Schade, dabei ist die echt lecker!!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
saxophon1001 Tellerwäscher sagt:  
17.01.2006 10:13
Ich habe dies Rezept Weihnachten ausprobiert und jetzt schon einmal nachher. Eigentlich bin ich absoluter Nichtkoch, aber an Weihnachten probier ich für meine Frau eine Überraschung.

Die Poularde war wirklich sehr lecker, beim zweiten mal hab ich etwas mehr Semmelbrösel genommen, damit die Füllung besser an Ort und Stelle bleibt. Den Schluß mit Schekel durchstecken hab ich nicht ganz verstanden. Ging aber auch ohne. Andere, die ich von dem Rezept erzählt hab, meinten, das zwischen Haut und Fleisch füllen sei sehr schwierig und ekelig. Ich jedoch fand es gar nicht so schwer und weniger ekelig, als im Hänchen zu füllen. Die Haut sitzt nur an einigen Stellen fest. Etwas ziehen oder mit kleinem Messer zwischen gehen, schon geht es. Die Haut wird nicht abgezogen, wie ich zuerst dachte, sondern man geht nur mit der Hand dazwischen.

Wie gesagt, hört sich geschrieben viel schwieriger an als es ist.... und leeecker. Fleisch wird nicht trocken. Füllung schmeckt zum Fleisch toll.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
juwa Chefkoch sagt:  
17.01.2006 10:25
...das freut mich - mir hat diese Variante auch gut geschmeckt. Danke für die Rückmeldung!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
catscats Tellerwäscher sagt:  
07.03.2009 21:24
Danke!!!! Dieses Rezept suche ich schon ewig. Ich habe das früher mal gekocht, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern, woher ich das Rezept hatte. Es ist absolut zu empfehlen. Das Fleisch bleibt beim Braten wunderbar saftig und außerdem sieht es sehr interessant aus, denn es ist anders als herkömmliche Hähnchen-Zubereitungen. Ich habe die Füllung einfach mit der Hand statt eines Löffels unter die Haut geschoben, denn so reißt sie nicht so schnell.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Beliebter Weihnachtsbraten: gefüllte Ente oder Gans
Kein Stress zum Fest – mit unseren Tipps für gelingsichere Bratenvarianten!
Klassisches Weihnachtsgericht - immer wieder köstlich!
Die beliebtesten Bratenrezepte!
richtig auftauen ist wichtig
... alles über die Wurst!

Schlagworte für dieses Rezept

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: