Spaghetti aglio, olio e peperoncino auf meine Art
Spaghetti mit Knoblauch, Olivenöl und Peperoncino auf meine Art| 350 g | Spaghetti, oder Spaghettini, die besten, die man bekommen kann |
| 10 EL | Olivenöl, bester Qualität |
| 4 | Knoblauchzehe(n), möglichst ganz frisch, klein gehackt |
| 150 g | Parmesan, echter, am Stück, klein gehobelt |
| 1 | Peperoncini, rot, frisch, keine Peperoni |
| 2 Zweig/e | Rosmarin, sehr fein geschnitten |
| 8 | Tomate(n), getrocknete, fein gewürfelt |
| 8 | Kirschtomate(n), geviertelt |
| 1 Bund | Petersilie, glatte, fein gehackt |
| Salz und Pfeffer | |
| 4 | Peperoncini, als Dekoration |
| 4 Scheiben | Ciabatta |
Zubereitung
Den Knoblauch ganz sanft im Olivenöl (nicht zu sparsam damit umgehen) in einer tiefen Pfanne glasig anschwitzen. Nach wenigen Sekunden den Rosmarin und die getrockneten Tomaten hinzufügen und ganz vorsichtig weich dünsten, dabei möglichst einen Deckel verwenden. Diese 2 Zutaten gehören nicht zum klassischen Rezept, verleihen aber noch mehr Würze.
Nach ca 5 Minuten den halbierten, von Kernen befreiten Peperoncino mit der Innenseite auf dem Pfannenboden hinzufügen. Mutige prüfen vorher die Schärfe, indem sie mit der Fingerspitze einmal über die Innenseite streichen und dann die Fingerspitze ablecken. Nur so kann man in etwa die Schärfe des Gerichtes bestimmen. In der Regel fische ich die beiden Hälften nach ca 1 Minute wieder heraus, nachdem sie in dieser Zeit permanent durch das Öl gezogen worden sind. Nun die Kirschtomaten zufügen, etwas salzen und pfeffern, gut vermischen und einige Minuten mit geschlossenem Deckel weiter dünsten.
In der Zwischenzeit die Spaghetti etwa 20 Sekunden kürzer als auf der Packung angegeben kochen. Kurz vor dem Kochende die Petersilie zur Ölmischung geben und gut wenden. Nun die Spaghetti mit einem Pastaheber direkt zum Sugo geben, so dass etwas Kochwasser mit hinein kommt. In der Pfanne mehrmals gut wenden, bis alles mit dem Sugo überzogen ist. Auf Tellern anrichten und mit dem gehobelten Parmesan überziehen. Evtl. pro Teller einen weiteren Peperoncino als Deko servieren.
Die Mengen beziehen sich wie immer auf einen Zwischengang. Wer nichts anderes mehr essen möchte, sollte die Mengen um ca 1/3 erhöhen. Ciabatta zum Auftunken des überschüssigen Sugo mit servieren.
Das Gericht steht und fällt mit der Qualität der Zutaten.
Nach ca 5 Minuten den halbierten, von Kernen befreiten Peperoncino mit der Innenseite auf dem Pfannenboden hinzufügen. Mutige prüfen vorher die Schärfe, indem sie mit der Fingerspitze einmal über die Innenseite streichen und dann die Fingerspitze ablecken. Nur so kann man in etwa die Schärfe des Gerichtes bestimmen. In der Regel fische ich die beiden Hälften nach ca 1 Minute wieder heraus, nachdem sie in dieser Zeit permanent durch das Öl gezogen worden sind. Nun die Kirschtomaten zufügen, etwas salzen und pfeffern, gut vermischen und einige Minuten mit geschlossenem Deckel weiter dünsten.
In der Zwischenzeit die Spaghetti etwa 20 Sekunden kürzer als auf der Packung angegeben kochen. Kurz vor dem Kochende die Petersilie zur Ölmischung geben und gut wenden. Nun die Spaghetti mit einem Pastaheber direkt zum Sugo geben, so dass etwas Kochwasser mit hinein kommt. In der Pfanne mehrmals gut wenden, bis alles mit dem Sugo überzogen ist. Auf Tellern anrichten und mit dem gehobelten Parmesan überziehen. Evtl. pro Teller einen weiteren Peperoncino als Deko servieren.
Die Mengen beziehen sich wie immer auf einen Zwischengang. Wer nichts anderes mehr essen möchte, sollte die Mengen um ca 1/3 erhöhen. Ciabatta zum Auftunken des überschüssigen Sugo mit servieren.
Das Gericht steht und fällt mit der Qualität der Zutaten.
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Kommentare anderer Nutzer
Mathias56
sagt:
sagt: 26.05.2009 08:19
Hilfreiche Antwort:
danke,
ich finde, alle Zutaten müssen-wie in der Auflistung im Rezept beschrieben-beste Qualität haben. Wir bringen unser Olivenöl immer direkt vom Hersteller aus Italien mit und berücksichtigen die jährlichen Testergenisse in der Fachzeitschrift "der Feinschmecker".Auch Parmesan ist noch lange kein echter. Hier bekommt man fast immer nur Grana Padano, und selbst bei den Spaghetti gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Ich bevorzuge dort wiederum einen ehemaligen Testsieger, die Firma Voiello aus Torre Annunziata bei Napoli. In Deutschland sind die eher nicht zu bekommen, aber da Cecco machen auch ganz gute. Dass man die Pasta richtig kochen kann, setze ich voraus, obwohl sich hier auch hartnäckige Gerüchte halten. Denn mit einer schlecht gegarten Pasta nutzt das ganze Gericht nichts...es schmeckt nicht mehr.
LG
Mathias
ich finde, alle Zutaten müssen-wie in der Auflistung im Rezept beschrieben-beste Qualität haben. Wir bringen unser Olivenöl immer direkt vom Hersteller aus Italien mit und berücksichtigen die jährlichen Testergenisse in der Fachzeitschrift "der Feinschmecker".Auch Parmesan ist noch lange kein echter. Hier bekommt man fast immer nur Grana Padano, und selbst bei den Spaghetti gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Ich bevorzuge dort wiederum einen ehemaligen Testsieger, die Firma Voiello aus Torre Annunziata bei Napoli. In Deutschland sind die eher nicht zu bekommen, aber da Cecco machen auch ganz gute. Dass man die Pasta richtig kochen kann, setze ich voraus, obwohl sich hier auch hartnäckige Gerüchte halten. Denn mit einer schlecht gegarten Pasta nutzt das ganze Gericht nichts...es schmeckt nicht mehr.
LG
Mathias
sunshine-1
sagt:
sagt: 26.05.2009 10:10
Hallo Matthias,
klar, der Geschmack "steht und fällt" mit der Qualität der einzelnen Produkte. Wenn mir bisher "Küchenpannen" passiert sind, dann immer nur, wenn ich mir keine Zeit genommen habe oder die Zutaten nicht gut waren, d.h. wenn ich mit Ersatzlösungen gearbeitet habe.
Du hast aber Recht, gerade beim Parmesan gibt es riesige Unterschiede. Ich kenne ein paar Sorten, die einfach nur nach Salz und sonst nach nichts schmecken und bin mir sicher, kein Italiener würde sich trauen, einem sowas zum Wein anzubieten. ;-)
Ich habe einen gut sortierten ital. Feinkostladen in der Nachbarschaft bei dem ich Oliven, Sardellen, Parmesan, Öl, etc. kaufe, wobei ich bisher immer nach der Geschmacksprobe gegangen bin und nicht sagen könnte, welche Marken oder Hersteller dahinter stehen. Ich werde aber mal nach "Deinem" Öl fragen, vielen Dank für den Tip! Bei Pasta schwöre ich auch auf da Cecco. Qualität muss eben nicht mit designierten Tennisköniginnen werben... ;-)
Lustig, ich bin auch immer amüsiert, welche aus meiner Sicht schlimmen Dinge man der armen Pasta antun kann. Das fängt an beim Kochen in Glutamat-Gemüsebrühe...
Also, vielen Dank noch mal für die Tips. Ich werde mal sehen, was ich davon hier "auftun" kann!
Herzliche Grüße aus dem Rheinland,
Doris
klar, der Geschmack "steht und fällt" mit der Qualität der einzelnen Produkte. Wenn mir bisher "Küchenpannen" passiert sind, dann immer nur, wenn ich mir keine Zeit genommen habe oder die Zutaten nicht gut waren, d.h. wenn ich mit Ersatzlösungen gearbeitet habe.
Du hast aber Recht, gerade beim Parmesan gibt es riesige Unterschiede. Ich kenne ein paar Sorten, die einfach nur nach Salz und sonst nach nichts schmecken und bin mir sicher, kein Italiener würde sich trauen, einem sowas zum Wein anzubieten. ;-)
Ich habe einen gut sortierten ital. Feinkostladen in der Nachbarschaft bei dem ich Oliven, Sardellen, Parmesan, Öl, etc. kaufe, wobei ich bisher immer nach der Geschmacksprobe gegangen bin und nicht sagen könnte, welche Marken oder Hersteller dahinter stehen. Ich werde aber mal nach "Deinem" Öl fragen, vielen Dank für den Tip! Bei Pasta schwöre ich auch auf da Cecco. Qualität muss eben nicht mit designierten Tennisköniginnen werben... ;-)
Lustig, ich bin auch immer amüsiert, welche aus meiner Sicht schlimmen Dinge man der armen Pasta antun kann. Das fängt an beim Kochen in Glutamat-Gemüsebrühe...
Also, vielen Dank noch mal für die Tips. Ich werde mal sehen, was ich davon hier "auftun" kann!
Herzliche Grüße aus dem Rheinland,
Doris
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nachdem ich die Pasta jetzt schon 3 mal hatte, muß ich doch endlich mal eine Bewertung abgeben: Sie war einfach super!
Durch das mit getr. Tomaten und Rosmarin aromatisierte Öl wird die klassische Alio Olio sehr viel feiner und vielschichtiger im Geschmack. Vielen Dank für das Rezept! Ich finde es beim Kochen immer wieder toll, dass kleine Details am Schluss so viel ausmachen können.
Ach so, beim 2. mal hatte ich nur relativ mäßigen Parmesan und bin statt dessen auf Büffelmozarella ausgewichen. Das kann man auch mal machen, wobei der Mozarella natürlich nicht die schöne "Bindung" des geriebenen Parmesan bringt.
Vielen Dank noch mal,
Doris
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