Wiener Kesselgulasch norddeutsche Art
oder einfach Gulasch, so wie ich es mag!| 1 kg | Rindfleisch, (Beinfleisch, Hesse, Wade von hinten), ohne Knochen gewogen |
| 8 m.-große | Zwiebel(n) |
| 100 g | Knollensellerie |
| 2 m.-große | Möhre(n) |
| 2 | Knoblauchzehe(n) |
| 8 m.-große | Gewürzgurke(n) (z.B. Spreewaldgurken) |
| 2 EL | Butterschmalz |
| 200 ml | Rotwein, kräftig, trocken |
| 2 EL | Mehl |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 1 Liter | Rinderbrühe |
| 1 EL | Paprikapulver, edelsüß |
| 1 TL | Pfeffer, schwarz |
| 1 TL | Chilipulver, oder Cayennepfeffer |
| 1 Prise | Kümmelpulver |
| 3 | Lorbeerblätter |
| 8 | Spitzpaprika |
| 1 kg | Kartoffel(n), fest kochend |
| 1 TL | Salz |
Zubereitung
Fleisch vom Markknochen befreien und in ca. 2-3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln, Sellerie, Möhren, Knoblauch und Gurken in feine Würfel schneiden.
Die Kartoffeln schälen und in Würfel entsprechend der Fleischwürfelgröße schneiden. In einem Sieb gründlich waschen und gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und mit einem TL Salz bestreuen und umrühren. Kartoffelwürfel abdecken und beiseite stellen.
Einen großen, schweren Topf trocken stark erhitzen und die mehrmals eingestochenen Paprikaschoten darin unter Rühren rösten bis die Haut anfängt schwarz zu werden und Blasen wirft. Sofort heiß in einem Plastikbeutel geben und 10 Minuten geschlossen schwitzen lassen. Dann herausholen, Haut und Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Ist zwar etwas mühevoll, verhindert aber, dass man später ständig Hautröllchen im Mund und zwischen den Zähnen hat. Paprikastreifen beiseite stellen.
In demselben Topf das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch in kleinen Portionen rundherum gut anbraten. Evtl. etwas Butterschmalz nachgeben und zuerst den/die Markknochen, die Zwiebeln, den Sellerie und die Möhren anbraten, dann den Knoblauch und die Gurken zugeben und kurz mit angehen lassen. Fleisch zufügen und mit Rotwein ablöschen. Diesen komplett einkochen lassen, bis man wieder deutliche Bratgeräusche hört. Jetzt mit 2 EL Mehl bestäuben und unter Rühren das Mehl etwas Farbe annehmen lassen. Tomatenmark zugeben, ebenfalls kurz angehen lassen, und dann unter Rühren die Rinderbrühe angießen und einmal stark aufkochen. Gewürze zugeben und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme mindestens 3, besser 5-6 Stunden schmoren. Je länger, desto besser! Dabei gelegentlich umrühren und wenn nötig Wasser nachfüllen.
Ca. 45 Minuten vor dem Servieren den/die Knochen und die Lorbeerblätter herausfischen und die gesalzenen Kartoffelwürfel zugeben. Erst kurz vor dem Servieren die Paprikastreifen zugeben. Diese sind durch das rösten schon ein wenig weich und brauchen nur noch heiß werden. So behalten sie noch etwas Biss und zerkochen nicht zu Paprikamatsch.
An Stelle der Kartoffeln koche ich auch sehr gern Nudeln separat und serviere das Gulasch dann auf Nudeln. Ebenfalls sehr, sehr lecker.
Die Kartoffeln schälen und in Würfel entsprechend der Fleischwürfelgröße schneiden. In einem Sieb gründlich waschen und gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und mit einem TL Salz bestreuen und umrühren. Kartoffelwürfel abdecken und beiseite stellen.
Einen großen, schweren Topf trocken stark erhitzen und die mehrmals eingestochenen Paprikaschoten darin unter Rühren rösten bis die Haut anfängt schwarz zu werden und Blasen wirft. Sofort heiß in einem Plastikbeutel geben und 10 Minuten geschlossen schwitzen lassen. Dann herausholen, Haut und Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Ist zwar etwas mühevoll, verhindert aber, dass man später ständig Hautröllchen im Mund und zwischen den Zähnen hat. Paprikastreifen beiseite stellen.
In demselben Topf das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch in kleinen Portionen rundherum gut anbraten. Evtl. etwas Butterschmalz nachgeben und zuerst den/die Markknochen, die Zwiebeln, den Sellerie und die Möhren anbraten, dann den Knoblauch und die Gurken zugeben und kurz mit angehen lassen. Fleisch zufügen und mit Rotwein ablöschen. Diesen komplett einkochen lassen, bis man wieder deutliche Bratgeräusche hört. Jetzt mit 2 EL Mehl bestäuben und unter Rühren das Mehl etwas Farbe annehmen lassen. Tomatenmark zugeben, ebenfalls kurz angehen lassen, und dann unter Rühren die Rinderbrühe angießen und einmal stark aufkochen. Gewürze zugeben und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme mindestens 3, besser 5-6 Stunden schmoren. Je länger, desto besser! Dabei gelegentlich umrühren und wenn nötig Wasser nachfüllen.
Ca. 45 Minuten vor dem Servieren den/die Knochen und die Lorbeerblätter herausfischen und die gesalzenen Kartoffelwürfel zugeben. Erst kurz vor dem Servieren die Paprikastreifen zugeben. Diese sind durch das rösten schon ein wenig weich und brauchen nur noch heiß werden. So behalten sie noch etwas Biss und zerkochen nicht zu Paprikamatsch.
An Stelle der Kartoffeln koche ich auch sehr gern Nudeln separat und serviere das Gulasch dann auf Nudeln. Ebenfalls sehr, sehr lecker.
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Kommentare anderer Nutzer
soßensusi
sagt:
sagt: 31.08.2009 11:51
Hallo,
ich habe den Kesselgulasch am Wochenende bei Bekannten auf einer Feier gegessen, ich muss sagen sehr lecker.
Das Rezept hing auch gleich aus und so konnte ich es hier finden. Ist gespeichert und wird sicher auch noch einmal von mir gekocht...
lg susi
ich habe den Kesselgulasch am Wochenende bei Bekannten auf einer Feier gegessen, ich muss sagen sehr lecker.
Das Rezept hing auch gleich aus und so konnte ich es hier finden. Ist gespeichert und wird sicher auch noch einmal von mir gekocht...
lg susi
der_Kaepten
sagt:
sagt: 25.06.2011 00:52
aber was hat das Rezept mit Wien und vor allden Dingen mit Norddeutschland zu tun ?????
Caseroll
sagt:
sagt: 27.06.2011 16:37
Ich dachte es wäre ersichtlich dass das kein klassischer Name und kein klassisches Rezept eines Gulschs und eben nur ausgedacht ist! Deshalb der Anhang "oder einfach Gulasch, so wie ich es mag".
Zur Erklärung des Zustandekommens des Namens: Wien, wegen dem Wadschinken; Kesselgulsch, wegen der Zubereitungsart; norddeutsche Art, weil ich dort wohne!
P.S.: Wie wäre es vielleicht etwas über den Geschmack zu schreiben als sich pikiert über den Namen zu aüßern?!? Hätte es mit "besserem Namen" vielleicht sogar **** gegeben?
Zur Erklärung des Zustandekommens des Namens: Wien, wegen dem Wadschinken; Kesselgulsch, wegen der Zubereitungsart; norddeutsche Art, weil ich dort wohne!
P.S.: Wie wäre es vielleicht etwas über den Geschmack zu schreiben als sich pikiert über den Namen zu aüßern?!? Hätte es mit "besserem Namen" vielleicht sogar **** gegeben?
der_Kaepten
sagt:
sagt: 28.06.2011 02:06
Caseroll
sagt:
sagt: 28.06.2011 12:21
Ich weiß das ein Kesselgulasch in Österreich nicht zu Hause ist, und in Norddeutschland schon garnicht, aber die Assoziation kommt doch bei meinem Rezept nur wegen des verwendeten Wadschinken, wie er auch im klassischen Wiener Saftgulasch zu finden ist. Und wenn ich das Gericht koche ist es dann irgendwie doch irgendwie in Norddeutschland zu Hause, nämlich bei mir!
Wenn man seinen Gerichten jetzt nur noch klassische Namen oder Herkunftbezeichnungen verpassen darf wirds langweilig!
Wenn man seinen Gerichten jetzt nur noch klassische Namen oder Herkunftbezeichnungen verpassen darf wirds langweilig!
der_Kaepten
sagt:
sagt: 29.06.2011 00:56
der_Kaepten
sagt:
sagt: 29.06.2011 01:09
29.06.2011 06:59
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Das Rezept hing auch gleich aus und so konnte ich es hier finden. Ist gespeichert und wird sicher auch noch einmal von mir gekocht...
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