Kaninchen im Bräter
| 1 | Kaninchen, ca. 1 kg, TK |
| 100 g | Speck, mager, gewürfelt |
| ½ Liter | Bouillon vom Rind |
| 100 ml | Rotwein |
| 2 | Knoblauchzehe(n) |
| Salz und Pfeffer | |
| Crème fraîche | |
| Mehl | |
| n. B. | Wildfond |
| n. B. | Olivenöl |
Zubereitung
Den Ofen auf höchster Stufe mit dem Bräter darin vorheizen. Der Bräter muss einen Deckel haben.
Das Kaninchen innen und außen waschen und zerlegen. Ich fange meist mit den Keulen an. Wenn die weg sind, kommt man gut an die Bauchhaut ran und kann sie entlang der Rückenmuskeln und dem Rippenbogen abtrennen. Die Hautseiten in einem Stück abschneiden, denn sie werden noch gebraucht. Rücken und Vorderläufen abtrennen. Den Rumpf halbiere ich meist entlang der Wirbelsäule und des Brustbeins. Das Schwänzchen, das am unteren Teil des Rückens ist, schneide ich auch ab, lege es aber für die Geschmacksgebung der Soße mit in den Bräter.
Die Teile nun salzen und kräftig mit Pfeffer würzen. Die Bauchhaut auch salzen und pfeffern und mit einem Stückchen Knoblauch in der Mitte aufrollen und mit einem Spieß feststecken. Die zwei Röllchen, die so entstehen, sind eine Delikatesse.
Die Rinderbouillon und den Rotwein in den Bräter geben, das Rückenteil sollte eher unten liegen, damit es nicht trocken wird. Mit Speckwürfeln bedecken, den Knoblauch in der Flüssigkeit verteilen.
15 Minuten auf höchster Stufe (ca. 250°C) anbraten und dann ca. 1 1/2 Stunde bei 220°C garen.
Am Ende der Bratzeit den Sud durch ein Sieb in einen Topf geben, evtl. etwas eindicken und mit Salz, Pfeffer und Crème fraiche abschmecken. Wer mehr Soße möchte, kann vor dem Eindicken noch etwas Wildfonds zugeben, das ändert allerdings den Geschmack der Soße. Besser wäre es für Soßenliebhaber, bereits zu Beginn der Garzeit mehr Flüssigkeit in den Bräter zu geben.
Wem zum Ende der Bratzeit das Fleisch nicht braun genug ist, kann es im Deckel des Bräter mit etwas Olivenöl noch einmal zum Nachbräunen in den Ofen schieben. Allerdings muss man aufpassen, dass das Fleisch dadurch nicht trocken wird.
Dazu schmecken Klöße oder Salzkartoffeln und Apfelrotkohl. Ein leichter Beaujolais passt sehr gut.
Natürlich kann man ein frisches Kaninchen nehmen. Aber ich meine, das Fleisch schmeckt besser, wenn es wenigstens kurz eingefroren war. Daher nehme ich immer ein ganzes, gefrorenes Hauskaninchen.
Das Kaninchen innen und außen waschen und zerlegen. Ich fange meist mit den Keulen an. Wenn die weg sind, kommt man gut an die Bauchhaut ran und kann sie entlang der Rückenmuskeln und dem Rippenbogen abtrennen. Die Hautseiten in einem Stück abschneiden, denn sie werden noch gebraucht. Rücken und Vorderläufen abtrennen. Den Rumpf halbiere ich meist entlang der Wirbelsäule und des Brustbeins. Das Schwänzchen, das am unteren Teil des Rückens ist, schneide ich auch ab, lege es aber für die Geschmacksgebung der Soße mit in den Bräter.
Die Teile nun salzen und kräftig mit Pfeffer würzen. Die Bauchhaut auch salzen und pfeffern und mit einem Stückchen Knoblauch in der Mitte aufrollen und mit einem Spieß feststecken. Die zwei Röllchen, die so entstehen, sind eine Delikatesse.
Die Rinderbouillon und den Rotwein in den Bräter geben, das Rückenteil sollte eher unten liegen, damit es nicht trocken wird. Mit Speckwürfeln bedecken, den Knoblauch in der Flüssigkeit verteilen.
15 Minuten auf höchster Stufe (ca. 250°C) anbraten und dann ca. 1 1/2 Stunde bei 220°C garen.
Am Ende der Bratzeit den Sud durch ein Sieb in einen Topf geben, evtl. etwas eindicken und mit Salz, Pfeffer und Crème fraiche abschmecken. Wer mehr Soße möchte, kann vor dem Eindicken noch etwas Wildfonds zugeben, das ändert allerdings den Geschmack der Soße. Besser wäre es für Soßenliebhaber, bereits zu Beginn der Garzeit mehr Flüssigkeit in den Bräter zu geben.
Wem zum Ende der Bratzeit das Fleisch nicht braun genug ist, kann es im Deckel des Bräter mit etwas Olivenöl noch einmal zum Nachbräunen in den Ofen schieben. Allerdings muss man aufpassen, dass das Fleisch dadurch nicht trocken wird.
Dazu schmecken Klöße oder Salzkartoffeln und Apfelrotkohl. Ein leichter Beaujolais passt sehr gut.
Natürlich kann man ein frisches Kaninchen nehmen. Aber ich meine, das Fleisch schmeckt besser, wenn es wenigstens kurz eingefroren war. Daher nehme ich immer ein ganzes, gefrorenes Hauskaninchen.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
voyjager25
sagt:
sagt: 06.09.2009 11:11
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
wollte mal fragen ob sich bei zwei Kaninchen die Gar und anbratzeit verlängert. Bin noch leihe und wollte es zu Weihnachten machen.
Gruß Rene
wollte mal fragen ob sich bei zwei Kaninchen die Gar und anbratzeit verlängert. Bin noch leihe und wollte es zu Weihnachten machen.
Gruß Rene
CharlotteHolmes
sagt:
sagt: 06.09.2009 15:37
Hallo Rene,
das ist eine super Frage. Ehrlich gesagt mache ich immer zwei auf einmal. Die Garzeit verlängere ich dann um 15 Minuten, die Anbratzeit bleibt gleich.
Wir sind absolute Soßenfanatiker und brauchen immer ganz viel. Also nehme ich so viel Wildfonds, dass die Kaninchenteile faßt bedeckt sind. Die "Anbratzeit" ist also genau genommen nur eine Schnell-aufheiz-zeit. Bei mir bekommt das Kaninchen immer erst nach der Garzeit beim Nachbräunen die richtige Farbe. Das hat den Vorteil, dass man Teile, die nicht am gleichen Tag gegessen, also aufgewärmt werden, erst am Tag des Verzehrs fertigbräunt.
Das Fleisch sollte nach der eigentlichen Garzeit, also vor dem Nachbräunen, so weich sein, dass die Läufe beim Rausnehmen aus dem Fonds fast zerfallen.
Die gesamte Zeit im Ofen setzt sich bei zwei Kaninchen also so zusammen: 15 Minuten "Anbraten", 1 Stunde 45 Minuten Garzeit plus die Zeit, die man dann noch zum Bräunen braucht.
das ist eine super Frage. Ehrlich gesagt mache ich immer zwei auf einmal. Die Garzeit verlängere ich dann um 15 Minuten, die Anbratzeit bleibt gleich.
Wir sind absolute Soßenfanatiker und brauchen immer ganz viel. Also nehme ich so viel Wildfonds, dass die Kaninchenteile faßt bedeckt sind. Die "Anbratzeit" ist also genau genommen nur eine Schnell-aufheiz-zeit. Bei mir bekommt das Kaninchen immer erst nach der Garzeit beim Nachbräunen die richtige Farbe. Das hat den Vorteil, dass man Teile, die nicht am gleichen Tag gegessen, also aufgewärmt werden, erst am Tag des Verzehrs fertigbräunt.
Das Fleisch sollte nach der eigentlichen Garzeit, also vor dem Nachbräunen, so weich sein, dass die Läufe beim Rausnehmen aus dem Fonds fast zerfallen.
Die gesamte Zeit im Ofen setzt sich bei zwei Kaninchen also so zusammen: 15 Minuten "Anbraten", 1 Stunde 45 Minuten Garzeit plus die Zeit, die man dann noch zum Bräunen braucht.
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:

Henglein
Rama Cremefine























Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten