Hirschgulasch aus dem Backofen



Zutaten für Portionen

2 kg Hirschfleisch (Keule), enthäutet, in mundgerechte Würfel geschnitten
2 m.-große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
1 EL Butterschmalz
3 EL Tomatenmark
500 ml Rotwein, kräftig
800 ml Wildfond
1 TL, gehäuft Thymian
Gewürznelken
10  Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
2 EL Speisestärke
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Sauber pariertes Fleisch in einem genügend großen Bräter portionsweise im heißen Butterschmalz scharf anbraten und beherzt mit Salz und Pfeffer würzen. Das angebratene Fleisch herausnehmen. Anschließend im Bräter die klein geschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch glasig anbraten. Fleisch und evtl. abgesetzten Bratensatz zugeben. Tomatenmark dazugeben, leicht mit anrösten. Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen, Hitze reduzieren. Thymian zugeben. Leicht einreduzieren lassen. Den Rest des Rotweins zugießen und wieder leicht einreduzieren lassen. Nun die Hälfte des Fonds zugießen und ebenso wie bei der Rotweinzugabe erst leicht einreduzieren lassen, bevor man weiter aufgießt. So haben die Aromen mehr Zeit, sich miteinander zu verbinden und man bekommt eine gehaltvolle Soße statt nur einer Suppe.
Gulasch und Nelken, Wacholder, Lorbeer (am besten in einem "Gewürzei") in den Bräter geben. Deckel auflegen und bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) in den Backofen geben. Garzeit etwa 90 min.
Zum Binden Stärke mit wenig kaltem Wasser oder etwas Rotwein anrühren und in das gegarte Gulasch geben, aufkochen lassen.

Wenn es besonders fein sein soll - eine kleine Fleißaufgabe: Die Fleischstücke einzeln aus der Soße nehmen und diese dann durch ein Sieb streichen. Fleisch wieder hinzugeben.

Wir servieren dazu selbst gemachte Spätzle oder gerne auch Semmelknödel. Hervorragend dazu passt selbst gemachtes Cranberry-Kompott.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.03.09
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Verfasser:

Hasenhausmann Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

schokoraupe Tellerwäscher sagt:  
25.02.2012 20:24
Hasenhausmann, Du hast das OMGWDL-Prädikat. (OhMeinGottWarDasLecker).
Haben das Rezept an Weihnachten mit Klößen als Beilage genossen. Es schmeckte unglaublich gut. Dass es so gut gelungen ist, lag m.E. vor allem an Deinen bis auf die Wacholderbeere genauen Mengenangaben und der guten Beschreibung der Vorgehensweise, die mir als eher ungeübter Köchin sehr geholfen haben. Vielen Dank für dieses tolle, leckere Rezept! *bäuchleinreib*

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