Anticuchos de Corazon
Originalrezept - peruanische Fleischspieße aus Rinderherz| 1 | Herz(en) vom Rind |
| ½ Tasse | Chilischote(n), gerieben (Aji) |
| 2 TL | Knoblauch, gerieben |
| 1 Tasse | Essig (Weinessig), rot |
| ½ Tasse | Öl |
| n. B. | Salz und Pfeffer |
| n. B. | Kümmel |
Zubereitung
Das Herz waschen und in 3 cm große Stücke schneiden. Salz, Pfeffer und Kümmel mit dem Essig mischen. Hinzufügen und alles gut durchziehen lassen - am besten 24 Stunden im Kühlschrank.
Am nächsten Tag jeweils 4 Fleischstücke auf ein Holzstäbchen spießen und am besten auf einem Grill garen. Die verbliebene Marinade mit dem Öl mischen und die Spieße dabei immer wieder damit bestreichen.
Dazu die pürierten Chilischote reichen.
Mit gebratenen oder gekochten Kartoffeln und gekochten Maiskolben servieren.
Am nächsten Tag jeweils 4 Fleischstücke auf ein Holzstäbchen spießen und am besten auf einem Grill garen. Die verbliebene Marinade mit dem Öl mischen und die Spieße dabei immer wieder damit bestreichen.
Dazu die pürierten Chilischote reichen.
Mit gebratenen oder gekochten Kartoffeln und gekochten Maiskolben servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
pasiflora
sagt:
sagt: 11.05.2009 04:19
Ja, schade...
Ich wusste gar nicht, das man das in Italien auch isst. Aber schoen, das es Dir geschmeckt hat! Ist vielleicht auch ein wenig ungewohnt ein Rinderherz zu essen...
LG aus Peru
Pasi
P. S. Man kann das Rezept uebrigens auch fettaermer machen, indem man einen Teil Oel durch Wasser ersetzt!
Ich wusste gar nicht, das man das in Italien auch isst. Aber schoen, das es Dir geschmeckt hat! Ist vielleicht auch ein wenig ungewohnt ein Rinderherz zu essen...
LG aus Peru
Pasi
P. S. Man kann das Rezept uebrigens auch fettaermer machen, indem man einen Teil Oel durch Wasser ersetzt!
Salsadiccion
sagt:
sagt: 07.06.2009 16:33
Hier in Deutschland kann man Rinderherz auf Bestellung bei den Metzgerei-Ketten in den Supermärkten bekommen. In den kleinene Metzgereien ist es etwas schwieriger. Ebenso Kutteln/Pansen/Rindermagen, also italienisch "tripa", auf spanisch "mondongo". Das bekommt man auf Wunsch sogar vorgekocht/vorgebrüht und man spart sich den säuerlichen Gestank des selbst-Kochens :-)
Salsadiccion
sagt:
sagt: 07.06.2009 16:30
Hallo, es gehört Oregano rein. Der Pfeffer muss weißer Pfeffer sein, da schwarzer in Peru kaum verwendet wird. Der Kümmel sollte schon als Pulver und nicht als Ganzes in die Mischung rein. Außerdem gehört unbedingt Tomatenmark rein. Aber das mit dem Essig ist richtig, man kann einen Teil davon auch durch Rotwein ersetzen.
Dazu serviert man am besten eine "Sarsa": Eine Art Zwiebelsalat: Rote Zwiebeln in feine halbierte Ringe schneiden, mit weißem Pfeffer, Salz und Zitrone/Limone marinieren. Man kann auch selbst nach Lust und Laune würzen, z. B. mit Chilie.
Außerdem ein "Chimichurri" - ursprünglich aus Argentinien, vermutlich haben die's vom italienischen Pesto kopiert: Einen Bund Oregano (nicht getrockneten, das geht nicht, schmeckt schrecklich) oder aber Petersilie ganz klein hacken. Dazu 4 Knoblauchzehen ebenso klein hacken, alles mit viel Öl vermengen, so dass es eine Konsistenz ähnlich Pesto bekommt, mit jeder Menge Salz und weißem Pfeffer würzen, nach Geschmack etwas Chilie dazu und zu den Grillspießen reichen. Soll aber a paar Minuten ziehen, vor dem Servieren...
Lecker - auch wenn der Atem danach und am nächsten Tag nicht kuss-würdig ist... Viel Spaß beim Probieren!
Wer sonst noch Tipps für peruanisches Essen umgewandelt auf Deutsche Kochgewohnheiten oder Ersatzprodukte braucht, kann mir gerne schreiben :-)
Dazu serviert man am besten eine "Sarsa": Eine Art Zwiebelsalat: Rote Zwiebeln in feine halbierte Ringe schneiden, mit weißem Pfeffer, Salz und Zitrone/Limone marinieren. Man kann auch selbst nach Lust und Laune würzen, z. B. mit Chilie.
Außerdem ein "Chimichurri" - ursprünglich aus Argentinien, vermutlich haben die's vom italienischen Pesto kopiert: Einen Bund Oregano (nicht getrockneten, das geht nicht, schmeckt schrecklich) oder aber Petersilie ganz klein hacken. Dazu 4 Knoblauchzehen ebenso klein hacken, alles mit viel Öl vermengen, so dass es eine Konsistenz ähnlich Pesto bekommt, mit jeder Menge Salz und weißem Pfeffer würzen, nach Geschmack etwas Chilie dazu und zu den Grillspießen reichen. Soll aber a paar Minuten ziehen, vor dem Servieren...
Lecker - auch wenn der Atem danach und am nächsten Tag nicht kuss-würdig ist... Viel Spaß beim Probieren!
Wer sonst noch Tipps für peruanisches Essen umgewandelt auf Deutsche Kochgewohnheiten oder Ersatzprodukte braucht, kann mir gerne schreiben :-)
Salsadiccion
sagt:
sagt: 07.06.2009 16:39
Hier das Rezept, so wie ich es aus meiner Erfahrung zusammengestellt habe:
Anticuchos de Corazón de Rez
*1 Rinderherz (1,2 - 1,5 kg)
*8 Knoblauchzehen
*½ TL geriebener Kümmel
*½ TL Pfeffer, weiß
*1 Dose Tomatenmark
*½ Glas roter Chili (zermantscht, span. Name: Ají Colorado)
*2 Löffel Öl
*1 ½ kleine Löffel Salz
*½ Glas Essig
*1 Schuß Rotwein
*zum Schluß: ½ TL Oregano
1. Herz schneiden: Zuerst der Länge nach ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, dann schräg der Breite nach ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.
2. Fett wegschneiden
3. Die im Mixer kleingehackten, gemischten Zutaten über das geschnittene Rinderherz gießen und 2-6 Stunden lang einlegen. (Nicht über Nacht einlegen, werden sonst sehr trocken beim Grillen!)
4. Anticuchos auf Schaschlikspieße pieken und grillen. Immer wieder mit Öl oder übriggebliebener Marinade bestreichen; Anticuchos sollen nicht zu trocken sein, auch wenn sie länger auf dem Grill liegen bleiben.
5. Dazu gekochte Kartoffeln oder Süßkartoffeln oder Pommes servieren. Am besten mit Chimichurri servieren (Oregano-Knoblauch-Öl-Paste). Für den, der Brot dazu will, Weißbrot reichen. Außerdem: Sarsa dazu - Zwiebeln (am besten rote) in Streifen (nicht in Ringe) schneiden, im Sieb unter fließendem Wasser abschrecken, in frisch gepreßtem Zitronen- oder Limonensaft einlegen, etwas salzen, etwas Schärfe dazu (normalerweise Ají, Ersatz: Piri Piri (sehr wenig) oder Cayenne-Pfeffer. Das ganze abdecken und mind. 20 Min. ziehen lassen.
Anticuchos de Corazón de Rez
*1 Rinderherz (1,2 - 1,5 kg)
*8 Knoblauchzehen
*½ TL geriebener Kümmel
*½ TL Pfeffer, weiß
*1 Dose Tomatenmark
*½ Glas roter Chili (zermantscht, span. Name: Ají Colorado)
*2 Löffel Öl
*1 ½ kleine Löffel Salz
*½ Glas Essig
*1 Schuß Rotwein
*zum Schluß: ½ TL Oregano
1. Herz schneiden: Zuerst der Länge nach ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, dann schräg der Breite nach ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.
2. Fett wegschneiden
3. Die im Mixer kleingehackten, gemischten Zutaten über das geschnittene Rinderherz gießen und 2-6 Stunden lang einlegen. (Nicht über Nacht einlegen, werden sonst sehr trocken beim Grillen!)
4. Anticuchos auf Schaschlikspieße pieken und grillen. Immer wieder mit Öl oder übriggebliebener Marinade bestreichen; Anticuchos sollen nicht zu trocken sein, auch wenn sie länger auf dem Grill liegen bleiben.
5. Dazu gekochte Kartoffeln oder Süßkartoffeln oder Pommes servieren. Am besten mit Chimichurri servieren (Oregano-Knoblauch-Öl-Paste). Für den, der Brot dazu will, Weißbrot reichen. Außerdem: Sarsa dazu - Zwiebeln (am besten rote) in Streifen (nicht in Ringe) schneiden, im Sieb unter fließendem Wasser abschrecken, in frisch gepreßtem Zitronen- oder Limonensaft einlegen, etwas salzen, etwas Schärfe dazu (normalerweise Ají, Ersatz: Piri Piri (sehr wenig) oder Cayenne-Pfeffer. Das ganze abdecken und mind. 20 Min. ziehen lassen.
pasiflora
sagt:
sagt: 08.06.2009 00:36
Hallo!
Wie geschrieben, bei meinem Rezept handelt es sich um ein Originalrezept aus Peru, Dein Rezept kann nicht original sein, da es hier in vielen Regionen gar kein Tomatenmark gibt, das ist ein Luxusartikel aus dem Supermarkt, das hier in den Anden kaum einer kennt oder benutzt. Die Rotfaerbung erreicht man mit Achiote, was man aber in Deutschland nicht oder nur schlecht bekommt, deswegen habe ich es weggelassen. Man kann Oregano benutzten, kein Thema, im Original nimmt man aber Huacatay. Man nimmt auch keinen zermanschten Chili, man nimmt frische Schoten und es gibt verschiedene Arten von Aji (Chilipulver), die man hier benutzt. Ebenfalls kennt man in vielen Regionen nur den schwarzen Pfeffer, ich bekomme hier nur im Supermarkt weissen! Daher weiss ich nicht, woher Dein Rezept stammt, sicherlich nicht aus Peru. Variationen sind ja immer willkommen, das ist nicht das Problem, mich aergert, das Du mein Rezept schlecht bewertest ohne meine Version ausprobiert zu haben....
LG aus Peru
Pasi
Wie geschrieben, bei meinem Rezept handelt es sich um ein Originalrezept aus Peru, Dein Rezept kann nicht original sein, da es hier in vielen Regionen gar kein Tomatenmark gibt, das ist ein Luxusartikel aus dem Supermarkt, das hier in den Anden kaum einer kennt oder benutzt. Die Rotfaerbung erreicht man mit Achiote, was man aber in Deutschland nicht oder nur schlecht bekommt, deswegen habe ich es weggelassen. Man kann Oregano benutzten, kein Thema, im Original nimmt man aber Huacatay. Man nimmt auch keinen zermanschten Chili, man nimmt frische Schoten und es gibt verschiedene Arten von Aji (Chilipulver), die man hier benutzt. Ebenfalls kennt man in vielen Regionen nur den schwarzen Pfeffer, ich bekomme hier nur im Supermarkt weissen! Daher weiss ich nicht, woher Dein Rezept stammt, sicherlich nicht aus Peru. Variationen sind ja immer willkommen, das ist nicht das Problem, mich aergert, das Du mein Rezept schlecht bewertest ohne meine Version ausprobiert zu haben....
LG aus Peru
Pasi
pasiflora
sagt:
sagt: 01.08.2010 02:13
Hallo!
So, ich habe Deine Version aus Neugier letztes WE einmal ausprobiert, wollte Dir ja nicht unrecht tun, aber leider muss ich sagen, das Ergebnis war nicht so mein Ding. Tomatenmark gehoert wirklich nicht rein und auch kein Oregano, ich dachte ich esse eine Nudelsosse mit Anticucho, wobei der Geschmack des Fleisches total uebertuencht wurde! Schade ums Fleisch...
Gruss
Pasiflora
So, ich habe Deine Version aus Neugier letztes WE einmal ausprobiert, wollte Dir ja nicht unrecht tun, aber leider muss ich sagen, das Ergebnis war nicht so mein Ding. Tomatenmark gehoert wirklich nicht rein und auch kein Oregano, ich dachte ich esse eine Nudelsosse mit Anticucho, wobei der Geschmack des Fleisches total uebertuencht wurde! Schade ums Fleisch...
Gruss
Pasiflora
17.11.2010 13:34
Hallo,
ich kenne das Anticucho auch aus Peru, wir haben dieses hier schon öfters auch aus Kalbsherz zubereitet.
Und es kommt definitiv kein Tomatenmark rein!
In Peru gibt es ein Färbemittel, welches man hier glaube ich nicht bekommt was aus aus getrockneten Choten der Achiote gemacht wird.
Alternativ kann man auch etwas Rosenpaprika dazu geben.
Ob nun gemahlener weißer oder schwarzer Pfeffer genommen wird spielt nun weniger eine Rolle, es kommt aber noch etwas gemahlener Kümmel mit dazu.
Gerade gestern gab es bei uns wieder das leckere Gericht, diesmal aus der Pfanne was auch geht, aber gegrillt ist es schon besser ;-)
Dazu dann Huacatay, Mirasol, Aji amarillo und Ricoto diesmal mit Bratkartoffeln.
LG
Mampfi
ich kenne das Anticucho auch aus Peru, wir haben dieses hier schon öfters auch aus Kalbsherz zubereitet.
Und es kommt definitiv kein Tomatenmark rein!
In Peru gibt es ein Färbemittel, welches man hier glaube ich nicht bekommt was aus aus getrockneten Choten der Achiote gemacht wird.
Alternativ kann man auch etwas Rosenpaprika dazu geben.
Ob nun gemahlener weißer oder schwarzer Pfeffer genommen wird spielt nun weniger eine Rolle, es kommt aber noch etwas gemahlener Kümmel mit dazu.
Gerade gestern gab es bei uns wieder das leckere Gericht, diesmal aus der Pfanne was auch geht, aber gegrillt ist es schon besser ;-)
Dazu dann Huacatay, Mirasol, Aji amarillo und Ricoto diesmal mit Bratkartoffeln.
LG
Mampfi
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Rama Cremefine

























bei uns in Italien, besser gesagt die Gegend woher ich komme( Neapel) wird auch sehr oft gegrilltes Rinderherz gegessen.
Hier ist es immer sehr schwer eins bekommen.
Doch letzte Woche hatte ich einfach bei unserem Metzger gefragt und er hat mir eins besorgt. Ich habe es nach deinem Rezept mariniert und gegrillt.
Mir hat es gut schmeckt, aber unseren Freunden weiniger.
Es ist eben geschmacksache und ich werde es wieder machen.
LG Italialady
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