Sauerkraut mit Schweineschnauze

Suermoos mit Snutkens - Münsterländisches Leibgericht

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Zutaten für Portionen

1 kg Schweinefleisch (Schnauze)
Zwiebel(n)
1 TL Majoran
Pfefferkörner
3 Körner Piment
4 EL Schweineschmalz
Äpfel
12  Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
750 g Sauerkraut
Kartoffel(n)
  Pfeffer
  Salz

Zubereitung

Die Schweineschnauzen gut waschen und mit so viel Wasser zum Kochen aufsetzen, so dass das Fleisch gerade bedeckt ist. Nach dem Aufkochen abschäumen. Eine Zwiebel zerschneiden, einen Teelöffel Majoran, zwei Lorbeerblätter, je drei Pfeffer- und Pimentkörner hinzufügen und nach Geschmack salzen. Im gut verschlossenen Topf etwa l,5 - 2 Stunden garen.

In der Zwischenzeit zwei Zwiebeln fein schneiden und in Schweineschmalz glasig anschwitzen. Zwei Äpfel schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit Wacholderbeeren und einem Lorbeerblatt zu den Zwiebeln geben. Das Sauerkraut mit einer Gabel auseinanderzupfen, darunter mischen und mit 2 Schöpflöffeln Brühe von den »Snutkens« übergießen. Im geschlossenen Topf 30—40 Minuten bei kleiner Flamme dünsten. Eine geschälte, rohe Kartoffel reiben, unter das Kraut mischen. Nochmals kurz aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in einer gut vorgewärmten Schüssel anrichten. Mit den gekochten, in Portionsstücke geschnittenen »Snutkens« belegen.

Dazu Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln reichen. Gegen den Durst ist ein kühles Bier mit einem »Klaren« sehr willkommen.

Übrigens können Sie das »Suermoos« auch mit Schweinekopf und »Öhrkens« (Schweineohren) zubereiten.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.03.09
Rezept-Statistiken: 6.872 (98)* gelesen
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94 (4)* gedruckt
8 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

dieter2 Küchenjunge


Mitglied seit 28.03.2003
3 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Hinnerk1810 Sternekoch sagt:  
06.04.2009 15:15
Hilfreicher Kommentar:

Moinsen Dieter!

Hat man das nicht ursprünglich mal unter Zugabe von Schweinspfoten gemacht?
In der Nordheide heißt das Gericht dann "Snuten un Poten", und das klingt dann gleich etwas netter.
Die Zubereitungsart ist zumindest identisch.
Auf eine Bewertung durch Punktvergabe verzichte ich, weil es nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, und ich mich daher befangen sehe.

BG Hinnerk

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Kommentar hilfreich? ja / nein
hubit87 Hendlgriller sagt:  
15.05.2009 13:13


 

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