Marokkanisches Zwiebel Chutney

Eine Art Relish, das jedem guten Stück Fleisch ein aromatisches Topping verleiht

Zutaten für Portionen

Zwiebel(n)
¼ Liter Rotwein
¼ Liter Portwein
1 TL Olivenöl
1 Handvoll Sultaninen
  Salz und Pfeffer
  Zucker

Zubereitung

Eine beschichtete Pfanne mit angenehmer Füllhöhe, die man gut schwenken kann, wird benötigt.

Erhitzen Sie das Olivenöl in der Pfanne. Schälen und schneiden Sie die Zwiebeln in dickere Ringe. Sobald das Öl angenehm brutzelt, fügen Sie die Zwiebelringe und eine erste Prise Zucker hinzu. Die Zwiebeln werden nun langsam glasig und weich, der Zucker karamellisiert. Nach und nach geben Sie immer wieder Zucker hinzu, den Sie unter stetigem Schwenken karamellisieren lassen.

Geben Sie jeweils die Hälfte von Rot- und Portwein in die Pfanne und lassen diesen so lange köcheln, bis die Flüssigkeit sämig wird. Geben Sie anschließend die zweite Hälfte der Weine und die Sultaninen hinzu. Wenn die Flüssigkeit fast vollständig reduziert wurde, ist das Chutney fertig. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.

Jedes gute Stück Fleisch, ob Rumpsteak oder Kobefilet, kann durch dieses Chutney aromatisiert werden ohne den Fleischgeschmack zu überdecken. Ein passendes Rezept finden Sie unter der Adresse: http://www.chefkoch.de/rezepte/41974815554/Rumpsteak.html . Kopieren sie diese in die Adressleiste ihres Webbrowsers.

Serviervorschlag: Einen großzügigen Esslöffel auf das Fleisch häufen und genießen.

Eine Variation für Hotties: Marokkanisches Zwiebel Chutney scharf. In Schritt 2, bevor Sie die Zwiebelringe und den Zucker hinzu geben, geben Sie 3-4 Chilies in das Öl, und lassen diese 10 Min. aromatisieren. Entfernen Sie dies Chilies anschließend aus der Pfanne und fahren mit dem Grundrezept fort.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 120 kcal
Freischaltung: 06.03.09
Rezept-Statistiken: 6.097 (193)* gelesen
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Verfasser:

apunani Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

belami  Hendlgriller sagt:  
08.03.2009 00:30
Hallo apunani,
bitte erlaube mir die Frage, warum dies ein marokkanisches Chutney ist.
Es gibt zwar in Marokko einen wieder erstarkten und glücklicherweise auch guten Vorbildern folgenden Weinanbau (für den Export), es ist jedoch ein muslimisches Land und die Bevölkerung verzichtet mehrheitlich auf Alkohol.
Portwein gehört auf keinen Fall nach Marokko und eine Handvoll Sultaninen macht auch kein nordafrikanisches Gericht aus. Typische Gewürze für die Region enthält das Rezept auch nicht.
Vielleicht verbindet Dich das Rezept mit einer persönlichen Erinnerung an das Land? Ansonsten kann ich als großer Anhänger der nordafrikanischen Küche keine mögliche Assoziation zwischen Rezept und Land sehen.
Nicht böse sein über die Kritik, aber das Rezept wird dem Land und seiner wunderbaren Küche nicht gerecht.

LG von belami

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