Makowki

Polnische Weihnachtsspeise mit Mohn

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Zutaten für Portionen

500 g Mohn, gemahlener
1 Liter Milch
1 EL Butter
8 EL Honig
1 TL Zimt
1 Pck. Rosinen
½ Pck. Zwieback
80 g Mandel(n), gehackte
150 g Zucker
  Mandelblättchen

Zubereitung

In einem großen Topf die Milch mit der Butter aufkochen lassen. Den Mohn unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel hinein streuen. Zucker, Honig, Zimt, Rosinen und Mandeln (nach Geschmack auch mehr von diesen Zutaten) dazu geben und alles bei mittlerer bis kleiner Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder gut umrühren. Die Mohnmasse sollte die Konsistenz eines Grießpuddings haben, also nicht zu dünnflüssig sein. Sollte sie zu fest werden, etwas Milch oder Wasser unterrühren.

In eine große Glasschüssel abwechselnd Zwieback und Mohn schichten, dabei mit der Mohnmasse beginnen und enden. Es sollten 3-4 Zwiebackschichten dazwischen sein. Zum Schluss auf der obersten Schicht Mandelblättchen dekorativ verteilen. Mit Alufolie bedecken und im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Im Kühlschrank halten sich die Makowki ca. 1 Woche.

Tipp: Den Mohn kann man sich in Reformhäusern oder Bäckereien mit eigener Backstube mahlen lassen. Es gibt in Reformhäusern auch spezielle Mühlen für Ölsaaten (Mohn, Sesam, Leinsamen) zu kaufen. Fertiger Mohnback ist nur ein durchschnittlicher Ersatz.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 10 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 400 kcal
Freischaltung: 03.03.09
Rezept-Statistiken: 24.723 (4)* gelesen
222 (0)* gespeichert
980 (0)* gedruckt
18 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Sonja1991 Smutje


Mitglied seit 13.12.2008
275 Beiträge (ø0,22/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Meister-Lukullus Kartoffelschäler sagt:  
12.05.2009 21:04
Hallo Sonja1991.

Dieses Rezept ist fast so, wie ich diese schlesische "Weihnachts-Spezialität" herstelle.
Jedoch verwende ich anstatt der Milch nur Wasser zum Kochen. Das Risiko, dass die Makowki "umschlagen" ist dann viel geringer.
Anstatt Zimt verwende ich Rum, in dem die Rosinen zuvor eine Woche eingelegt waren.
Wenn man jedoch keinen Alkohol verwenden möchte kann man auch Rum Aroma beim Kochen hinzufügen. Was einen ganz besonderen Geschmack verleiht ist die Zugabe von Bittermandelöl (max. 2 Fläschchen) beim Kochen. Es duftet ganz fantstisch und verleiht den Makowki einen ganz zarten Marzipangeschmack.

Viele Grüsse
Meister-Lukullus

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Sonja1991 Smutje sagt:  
13.05.2009 07:24
Vielen Dank für deinen Kommentar, werde es beim nächsten Mal auf deine Weise versuchen und Bericht erstatten :-)

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assey00 Tellerwäscher sagt:  
28.01.2010 14:01
Wir essen dies auch immer zu Weihnachten. Wir benutzen aber statt Zwieback Baguettebrötchen-Scheiben. Klingt komisch, ist aber trotzdem nicht zu "pappig" :)

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doronowak Kartoffelschäler sagt:  
16.02.2010 00:20
ich kenne das auch mit brötchenscheiben ;) super lecker =)

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piamäusel Tellerwäscher sagt:  
29.12.2010 16:16
ich verwende auch nur wasser, damit nichts sauer wird...vor dem servieren wird ein kräftiger schuß süße sahne angegossen...alles schön eiskalt...bei uns heißt es mohnsemmeln und es werden auch semmelscheiben verwendet...mit rum und rosinen ist es bestimmt noch leckerer...

ein typisches silvesteressen sind erbsen mit sauerkraut...deftig...

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Lydl77 Tellerwäscher sagt:  
31.12.2010 17:44
Endlich kann ich auch so was leckeres zu Weihnachten auf den Tisch bringen wie meine Schwiegermutter. Allerdings habe auch ich Brötchen dafür genommen und die angegebene Menge Milch ist zu wenig. Ich habe 400 g Mohn verwendet und fand da schon 1 l Milch zu wenig. Aber geschmacklich ein Traum. Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Nachtisch. Wer Mohn mag, sollte auf jeden Fall dieses Rezept mal ausprobieren.

Danke, für das Rezept!

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schnitzel156 Tellerwäscher sagt:  
06.01.2011 14:54
Ich hatte es zu Silvester.
Leider wusste ich nicht, dass so ziemlich alle meine Gäste keinen Mohn mögen... Schade.. Egal, so blieb mehr für mich und da man es ja gut kalt stellen kann hatte ich auch noch einige Tage davon.
Aber wie meine Vorgängerin muss ich sagen, dass die angegebene Menge Milch viel zu wenig ist. Als ich alle Zutaten zusammen hatte (also noch vor der langen Köchelzeit) war meine "Masse" schon dicker als Griesbrei.
Ich hab bestimmt knapp 2 Liter verwendet und es hat genau gepasst.
Andernfalls wären die Brötchen garnicht weich geworden.
Vielen Dank für das Rezept. Es hat, zumindest mir, hervorragend geschmeckt.

Grüße vom Schnitzel

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