Schlesische Mohnkließla
| 150 g | Mohn, gemahlener frischer |
| 1 Liter | Milch |
| 100 g | Zucker |
| 50 g | Rosinen |
| 50 g | Haselnüsse, gemahlen |
| 1 Pck. | Vanillezucker |
| 2 EL | Honig |
| 3 | Brötchen, altbacken |
| 50 g | Mandel(n), gemahlen |
Zubereitung
Brötchen in Scheiben schneiden (es geht auch Weißbrot), 30 g Zucker darüber streuen, mit einem halben Liter Milch übergießen, einweichen lassen. Restmilch aufkochen, Mohn, Zucker, Rosinen, Mandeln, Nüsse, Vanillinzucker und Honig dazugeben; alles ca. 10 Minuten kochen, dabei immer wieder gut umrühren. Die eingeweichte Brötchenmasse abwechselnd mit der Milch-Mohnmasse in einer Schüssel schichten; als oberste Schicht sollte der Mohn kommen.
Mindestens 4 Stunden kaltstellen, am besten aber über Nacht.
Mindestens 4 Stunden kaltstellen, am besten aber über Nacht.
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Kommentare anderer Nutzer
Elli K.
sagt:
sagt: 07.01.2004 12:15
Mmmmmmm,lecker. Wie bei meiner Oma. Gab es bei ihr immer zur Weihnachtszeit.
Elli K.
Elli K.
danica
sagt:
sagt: 09.01.2004 08:33
Danke für das Rezept mein Mann wird sich freuen, das ist nämlich eine Erinnerung aus Kindertagen von ihm. Aber wo holt ihr den Mohn und schon erst frisch gemahlen?
Gibt es da nicht auch so was wie Mohnfix ? sah es wohl mal irgendwo und irgendwann, kann man das auch nehmen?
Würde es gerne für ihn machen demnächst als Überraschung.
schmeckt übrigens lecker und seit dem tod der Schwiegermutti gab es das nie wieder *tränewegwisch*
Ciao Bine
Gibt es da nicht auch so was wie Mohnfix ? sah es wohl mal irgendwo und irgendwann, kann man das auch nehmen?
Würde es gerne für ihn machen demnächst als Überraschung.
schmeckt übrigens lecker und seit dem tod der Schwiegermutti gab es das nie wieder *tränewegwisch*
Ciao Bine
justinen
sagt:
sagt: 09.01.2004 10:36
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe mir aus Oberschlesien eine spezielle Mühle für Mohn mitbringen lassen. Hat Ähnlichkeit mit einem kleinen Fleischwolf aus Aluminium.
Im Reformhaus gibt es auch hier Mühlen auch für Ölsaaten (z.B. Mohn, Sesam, Leinsamen) zu bestellen. Lohnt sich wohl nur, wenn man öfter als 1-2 mal im Jahr Mohn mahlen will.
Wer sich keine Mühle leisten kann/kaufen will, kann den Mohn auch im Reformhaus mahlen lassen.
Zur Not geht auch der fertige Mohnback. Der ist halt geschmacklich nicht mit frisch gemahlenem und zubereitetem Mohn gleichzustellen (Konservierungsstoffe, Aromen, etc.)
Im Reformhaus gibt es auch hier Mühlen auch für Ölsaaten (z.B. Mohn, Sesam, Leinsamen) zu bestellen. Lohnt sich wohl nur, wenn man öfter als 1-2 mal im Jahr Mohn mahlen will.
Wer sich keine Mühle leisten kann/kaufen will, kann den Mohn auch im Reformhaus mahlen lassen.
Zur Not geht auch der fertige Mohnback. Der ist halt geschmacklich nicht mit frisch gemahlenem und zubereitetem Mohn gleichzustellen (Konservierungsstoffe, Aromen, etc.)
justinen
sagt:
sagt: 09.01.2004 10:47
Bei uns wird diese leckere Kindheitserinnerung übrigens Makówki genannt.
Die Nüsse werden bei uns allerdings gehackt dazugegeben und statt der Brötchen kann man auch sehr gut Zwieback nehmen.
Dieses Jahr habe ich noch ein Pintchen Rum und zwei Pintchen Amaretto hinzugefügt. Hmmm ... Lecker!
Das nächste Mal gibt es die Makowki aber erst wieder zu Weihnachten. Es ist nun mal eine tradititionelle Weihnachtsspeise.
Gruß, Justine
Die Nüsse werden bei uns allerdings gehackt dazugegeben und statt der Brötchen kann man auch sehr gut Zwieback nehmen.
Dieses Jahr habe ich noch ein Pintchen Rum und zwei Pintchen Amaretto hinzugefügt. Hmmm ... Lecker!
Das nächste Mal gibt es die Makowki aber erst wieder zu Weihnachten. Es ist nun mal eine tradititionelle Weihnachtsspeise.
Gruß, Justine
Killerkarpfen999
sagt:
sagt: 09.01.2004 11:40
Hallo Justine!
Kannst Du mir bitte sagen(schreiben) wieviel Zwieback dazu nötig ist. Mit "altbackenen" Brötchen ist mir schon so manche Süssspeise nicht gelungen. Von daher würde ich es diesmal lieber mit Zwieback versuchen - aber wieviel brauche ich?
Schon mal im voraus DANKE!
Gruss Killerkarpfen999
Kannst Du mir bitte sagen(schreiben) wieviel Zwieback dazu nötig ist. Mit "altbackenen" Brötchen ist mir schon so manche Süssspeise nicht gelungen. Von daher würde ich es diesmal lieber mit Zwieback versuchen - aber wieviel brauche ich?
Schon mal im voraus DANKE!
Gruss Killerkarpfen999
jane12
sagt:
sagt: 09.01.2004 13:31
Hilfreicher Kommentar:
Bezugsquelle für Mohn.
Ich bekomme gemahlenen Mohn immer bei meinem Bäcker. Fragt doch einfach einmal nach, ob euch euer Bäcker etwas verkauft. Wenn es ein netter Bäcker ist, wird er es bestimt tun.
Beste Grüße
Margot
Ich bekomme gemahlenen Mohn immer bei meinem Bäcker. Fragt doch einfach einmal nach, ob euch euer Bäcker etwas verkauft. Wenn es ein netter Bäcker ist, wird er es bestimt tun.
Beste Grüße
Margot
Chressy
sagt:
sagt: 09.01.2004 14:50
Dieses Rezept kenne ich auch aus Kindertagen und fand es immer sehr lecker.
Auch heute lieben meine Jungs "Mohnpiepen",wie sie bei uns genannt werden sehr!
Allerdings,ohne Nüsse und dafür mit einem kräftigen Schuß Rum.
Das ganze wird bei uns besonders gern gegessen,wenn es schon 1-3 Tage,kühl gelagert,gut durchgezogen ist.
Auch heute lieben meine Jungs "Mohnpiepen",wie sie bei uns genannt werden sehr!
Allerdings,ohne Nüsse und dafür mit einem kräftigen Schuß Rum.
Das ganze wird bei uns besonders gern gegessen,wenn es schon 1-3 Tage,kühl gelagert,gut durchgezogen ist.
gisbach
sagt:
sagt: 09.01.2004 20:19
Dieses Rezept kommt mir als altem Breslauer fast schon aus dem Herzen! Allerdings galt es bei uns als Sakrileg, den Mohn zu mahlen. Er mußte in einer besonderen, im Inneren aufgerauten Tonschüssel mit einer Holz-Rührkeule geschlagen werden, bis er milchig war. Ich fürchte nur, daß es heute solche Schüsseln nicht mehr gibt.
10.01.2004 13:48
@gisbach
Dann müsste es mein großer Mörser doch auch tun oder?
Grüße
Tamara
Dann müsste es mein großer Mörser doch auch tun oder?
Grüße
Tamara
spadeoak
sagt:
sagt: 10.01.2004 16:32
Ich freue mich immer wieder wenn man bekannte (für mich) Gerichte hier findet und sieht, wie begeistert sie aufgenommen werden.
Den Mohn kaufe ich mir im Reformhaus, er wird frisch gemahlen und es ist immer wieder schön,wenn mich der Besitzer in schöner Regelmäßigkeit darauf hinweist, daß man den Mohn nicht mahlt, sondern er wird zerquetscht. (Deshalb eine Mohnmühle, sie "quetscht!)
Liebe Grüße spadeoak.
Den Mohn kaufe ich mir im Reformhaus, er wird frisch gemahlen und es ist immer wieder schön,wenn mich der Besitzer in schöner Regelmäßigkeit darauf hinweist, daß man den Mohn nicht mahlt, sondern er wird zerquetscht. (Deshalb eine Mohnmühle, sie "quetscht!)
Liebe Grüße spadeoak.
flori-mori
sagt:
sagt: 11.01.2004 18:27
Klingt lecker! Aber wieso "Klösse"? Für mich klingt das eher wie ein süßer Auflauf. Wird das am Schluß gestürzt oder gelöffelt?
Lg Flori-mori
Lg Flori-mori
Dorlies
sagt:
sagt: 12.01.2004 14:38
Ich mahle den Mohn immer mit dem Aufsatz für Mixgetränke meiner Küchenmaschine. Das klappt ziemlich gut, obwohl natürlich nicht so fein wie beim Bäcker.
Viele Grüße vom Neuling in dieser Rubrik
Dorlies
Viele Grüße vom Neuling in dieser Rubrik
Dorlies
hagazussa
sagt:
sagt: 06.02.2004 19:38
...der Name "Kließla" ist in der Tat verwirrend; es ist wirklich eher ein "Auflauf" oder wie auch immer. Meine Mama ist in Schlesien geboren, daher komme ich an das Rezept; allerdings weiß sie nicht so genau, woher der Name kommt.
Freu mich über den Anklang, den das Rezept hier gefunden hat sehr!!
Heike
Freu mich über den Anklang, den das Rezept hier gefunden hat sehr!!
Heike
nanncy100
sagt:
sagt: 14.11.2004 22:17
Hallo, genau so hat meine Mutter an Weihnachte die schlesischen Mohnklöße gemacht.
Ohne sie kein Weihnachten.
Danke
VG Jürgen und Nancy
Ohne sie kein Weihnachten.
Danke
VG Jürgen und Nancy
akoehl
sagt:
sagt: 05.04.2005 19:41
kenne dieses rezept auch als makòwki, da meine mutter aus schlesien kommt. und diese leckerei mögen wir alle sehr gerne, allerdings habe ich sie noch nie selbst ausprobiert. wird wirklich mal zeit...
LG
Andrea
LG
Andrea
Schwalbe
sagt:
sagt: 01.02.2006 21:00
Hallo,
wir haben diesmal Zwieback und Mandeln genommen!!!!Keine große Zeit zum Dekorieren,sondern alsbald gegessen! Wird es nächstes Jahr bestimmt auch wieder geben!
Liebe Grüsse
Schwalbe
wir haben diesmal Zwieback und Mandeln genommen!!!!Keine große Zeit zum Dekorieren,sondern alsbald gegessen! Wird es nächstes Jahr bestimmt auch wieder geben!
Liebe Grüsse
Schwalbe
icemanffm
sagt:
sagt: 02.12.2006 14:03
Hallo,
meine Familie kommt aus Ostpreusen und lebte bis zur Grenzziehung durch die UDSSR in Thüringen. Meine Mutter+ kannte das Rezept auch. Bei Ihr und meiner Familie ist es unter Mohnschlickchen bekannt. Allerdings konnte es nur meine Mutter bzw. Sie war die einzige die sich die Arbeit gemacht hat.
Auch Sie hat es OHNE Haselnüsse gemacht.
Es gab es immer an Weihnachten.
Welchen Mohn nimmt man dafür ? Meine Mutter+ hat immer trockenen Mohn gekauft und gemalen.
Geht auch anderer Mohn ?????????????????????
Wer mal etwas besonderes zu Weihnachten machen möchte sollte dies probieren.
Wie schon im Rezept steht nach mindestens einen Tag schmeckt es am besten.
LG an alle
meine Familie kommt aus Ostpreusen und lebte bis zur Grenzziehung durch die UDSSR in Thüringen. Meine Mutter+ kannte das Rezept auch. Bei Ihr und meiner Familie ist es unter Mohnschlickchen bekannt. Allerdings konnte es nur meine Mutter bzw. Sie war die einzige die sich die Arbeit gemacht hat.
Auch Sie hat es OHNE Haselnüsse gemacht.
Es gab es immer an Weihnachten.
Welchen Mohn nimmt man dafür ? Meine Mutter+ hat immer trockenen Mohn gekauft und gemalen.
Geht auch anderer Mohn ?????????????????????
Wer mal etwas besonderes zu Weihnachten machen möchte sollte dies probieren.
Wie schon im Rezept steht nach mindestens einen Tag schmeckt es am besten.
LG an alle
zundli
sagt:
sagt: 03.01.2007 17:26
Hallo, vielen Dank für das Rezept. Die ganze Familie hat sich an frühere Zeiten erinnert.
Hat allen voll lecker geschmeckt!
Habe es aber mit weniger Zucker gemacht.
Liebe Grüsse
zundli
Hat allen voll lecker geschmeckt!
Habe es aber mit weniger Zucker gemacht.
Liebe Grüsse
zundli
Italia
sagt:
sagt: 18.01.2007 11:26
Liebe hagazussa,
mir wurde ganz kalt, als ich das Rezept heute mehr oder wenig zufällig gefunden habe. Meine Mama hat das immer zu Weihnachten gemacht, das letzte Mal vor 45 (!) Jahren. Sie verstarb zwei Jahre später und dann gab es niemanden mehr, der mir helfen konnte. Und jetzt dass, "Muhnkließla" aus Schlesien! Meine Mama war aus Neiße und mein Papa aus der Nähe von Breslau und da war es d a s Weihnachtsgericht am Nachmittag. Vielen vielen Dank an Dich
Italia
mir wurde ganz kalt, als ich das Rezept heute mehr oder wenig zufällig gefunden habe. Meine Mama hat das immer zu Weihnachten gemacht, das letzte Mal vor 45 (!) Jahren. Sie verstarb zwei Jahre später und dann gab es niemanden mehr, der mir helfen konnte. Und jetzt dass, "Muhnkließla" aus Schlesien! Meine Mama war aus Neiße und mein Papa aus der Nähe von Breslau und da war es d a s Weihnachtsgericht am Nachmittag. Vielen vielen Dank an Dich
Italia
camperjo
sagt:
sagt: 10.12.2008 17:26
Hi Italia,
leider ging, als meine Mutter vor 7 Jahren starb, auch das Rezept unsrer schlesischen Mohnklöße der Weihnachtszeit verloren. Ich stamme aus dem Vorland des Riesengebirges, wo auch bei uns immer zur Weihnachtszeit, wenn wir von der Christnacht heim kamen, diese leckeren Mohnklöße serviert wurden, die meine Frau nun nach diesem tollen Rezept dieses Jahr zu meiner Freude ausprobieren will.
Wer kann uns mitteilen, wie lange die Mohnklöße (im Kühlschrank aufgehoben) noch gegessen werden können? Einfrieren geht wohl nicht ? Da wir nur noch zu zweit sind, kann man ja nicht so viel auf einmal verspeisen .
Vielen dank und liebe Grüße an alle Schlesierfreunde
leider ging, als meine Mutter vor 7 Jahren starb, auch das Rezept unsrer schlesischen Mohnklöße der Weihnachtszeit verloren. Ich stamme aus dem Vorland des Riesengebirges, wo auch bei uns immer zur Weihnachtszeit, wenn wir von der Christnacht heim kamen, diese leckeren Mohnklöße serviert wurden, die meine Frau nun nach diesem tollen Rezept dieses Jahr zu meiner Freude ausprobieren will.
Wer kann uns mitteilen, wie lange die Mohnklöße (im Kühlschrank aufgehoben) noch gegessen werden können? Einfrieren geht wohl nicht ? Da wir nur noch zu zweit sind, kann man ja nicht so viel auf einmal verspeisen .
Vielen dank und liebe Grüße an alle Schlesierfreunde
Pitj
sagt:
sagt: 22.02.2009 09:50
Hallo,
mein Vater kommt von Neisse,und dort nennt man es Mohnbissen.Dort ist es auch Tradition,dass man es erst an Heiligabend isst.
Es ist schön wenn man Traditionen fortführt,so kann man sich wenigstens noch an etwas festhalten was man im Kindesalter mitbekommen hat.
Bei uns hat man es ein bischen anders gemacht.
Den Mohn sollte man allerdings quetschen und nicht mahlen.Den Mohn darf man nicht zu arg quetschen sonst wird er bitter,eine Mohnmühle ist dabei natürlich von forteil.
So wird es bei uns gemacht:
Rezept
250 gr Mohn
1 liter Milch
6-8 Eßlöffel Zucker
6-8 altbackene Brötchen (in scheiben geschnitten)
Der Mohn die Milch und der Zucker werden in einem Topf zum Kochen gebracht.Man sollte dabei bleiben,und immer umrühren damit der Mohn nicht hineinbrennt.Den Mohn so lange Kochen bis er die ganze Milch aufgenommen hat,und blasen wirft dann ist er genau richtig.Jetzt gleich vom Herd nehmen.
Nun schichtet man die Brötchen als erstes in eine Glasschüßel,dann eine schicht Mohn uund eine schicht Zucker(der Zucker ist extra,je nach dem wie süß man es mag).Die jetzte schicht muss Mohn sein.Jetzt steut man soviel Zucker über den Mohn,dass man den Mohn gerade noch erkennt.
Nun stellt man es über Nacht an einen kühlen Ort,damit der Mohnbissen durchziehen kann.
Jetzt ist er schön saftig und schmeckt hervorragend.
Ich muss immer schauen,dass ich auch noch etwas abbekomme.Da meine Frau und meine drei Kinder es genauso gerne Essen.
Wenn jemand noch Schlesische Rezepte hat.Würde ich mich sehr freuen,wenn er sie mir schicken könnte.
Viele Dank
Pitj
mein Vater kommt von Neisse,und dort nennt man es Mohnbissen.Dort ist es auch Tradition,dass man es erst an Heiligabend isst.
Es ist schön wenn man Traditionen fortführt,so kann man sich wenigstens noch an etwas festhalten was man im Kindesalter mitbekommen hat.
Bei uns hat man es ein bischen anders gemacht.
Den Mohn sollte man allerdings quetschen und nicht mahlen.Den Mohn darf man nicht zu arg quetschen sonst wird er bitter,eine Mohnmühle ist dabei natürlich von forteil.
So wird es bei uns gemacht:
Rezept
250 gr Mohn
1 liter Milch
6-8 Eßlöffel Zucker
6-8 altbackene Brötchen (in scheiben geschnitten)
Der Mohn die Milch und der Zucker werden in einem Topf zum Kochen gebracht.Man sollte dabei bleiben,und immer umrühren damit der Mohn nicht hineinbrennt.Den Mohn so lange Kochen bis er die ganze Milch aufgenommen hat,und blasen wirft dann ist er genau richtig.Jetzt gleich vom Herd nehmen.
Nun schichtet man die Brötchen als erstes in eine Glasschüßel,dann eine schicht Mohn uund eine schicht Zucker(der Zucker ist extra,je nach dem wie süß man es mag).Die jetzte schicht muss Mohn sein.Jetzt steut man soviel Zucker über den Mohn,dass man den Mohn gerade noch erkennt.
Nun stellt man es über Nacht an einen kühlen Ort,damit der Mohnbissen durchziehen kann.
Jetzt ist er schön saftig und schmeckt hervorragend.
Ich muss immer schauen,dass ich auch noch etwas abbekomme.Da meine Frau und meine drei Kinder es genauso gerne Essen.
Wenn jemand noch Schlesische Rezepte hat.Würde ich mich sehr freuen,wenn er sie mir schicken könnte.
Viele Dank
Pitj
waldelfchen09
sagt:
sagt: 08.03.2009 09:23
also bei uns wird das Rezept auch immer gemacht. Es gibt die sogenannten dicken Mohnklöße und die sogenannten dünnen Mohnklöße. Wir bevorzugen die dünnen.
die Zutaten:
Mohn
Milch
Zucker
alte Semmeln
Eine Mengenanzahl habe ich nicht, da wir das nach Gefühl machen.
Der Mohn wird bei uns selbst gemahlen. Es eignet sich dafür sehr gut eine alte elektrische Kaffeemahlmaschine aus DDR-Zeiten. Werden viele noch kennen. Wo man oben den Deckel öffnet, MOhn rein, Deckel zu und Schalter drücken. Die etwas aufwendigere Methode ist, ebenfalls eine alte manuelle Kaffeemaschine. Die gibt es bei ebay schon recht billig, man muss aber aufpassen, dass man den Mahlgrad einstellen kann. Wir haben eine mit Schwungrad.
Jedenfalls fängt man wie bekannt mit den klein gerupften Semmeln an, dann eine dünne Schicht Zucker und eine dünne Schicht Mohn. DAs wird so lange gemacht, bis die Schüssel zu dreivierteln voll ist. DAs ganze übergießt man mit abgekochter Milch bis alles bedeckt ist. An einem kühlen Ort gut durchziehen lassen. Jetzt kann man die Mohnklöße so essen, dann kann man sie mit einem Löffel gut abstechen. DAs sind dann die dicken Mohnklöße. Wir gießen noch einmal abgekochte Milch dazu, dass das ganze wie eine Art Suppe wird, dass sind dann einfach die dünnen Mohnklöße. Soweit ich das von meinen Omas weiß, bestanden in Schlesien beide Rezepte. Die Rezepte mit Nüssen etc. sind meines Wissens nach die polnischen Varianten. Ich werde demnächst einfach mal einen Mischmasch aus beiden versuchen. Ich glaube, dass ist ein Rezept da kann man richtig kreativ werden.
die Zutaten:
Mohn
Milch
Zucker
alte Semmeln
Eine Mengenanzahl habe ich nicht, da wir das nach Gefühl machen.
Der Mohn wird bei uns selbst gemahlen. Es eignet sich dafür sehr gut eine alte elektrische Kaffeemahlmaschine aus DDR-Zeiten. Werden viele noch kennen. Wo man oben den Deckel öffnet, MOhn rein, Deckel zu und Schalter drücken. Die etwas aufwendigere Methode ist, ebenfalls eine alte manuelle Kaffeemaschine. Die gibt es bei ebay schon recht billig, man muss aber aufpassen, dass man den Mahlgrad einstellen kann. Wir haben eine mit Schwungrad.
Jedenfalls fängt man wie bekannt mit den klein gerupften Semmeln an, dann eine dünne Schicht Zucker und eine dünne Schicht Mohn. DAs wird so lange gemacht, bis die Schüssel zu dreivierteln voll ist. DAs ganze übergießt man mit abgekochter Milch bis alles bedeckt ist. An einem kühlen Ort gut durchziehen lassen. Jetzt kann man die Mohnklöße so essen, dann kann man sie mit einem Löffel gut abstechen. DAs sind dann die dicken Mohnklöße. Wir gießen noch einmal abgekochte Milch dazu, dass das ganze wie eine Art Suppe wird, dass sind dann einfach die dünnen Mohnklöße. Soweit ich das von meinen Omas weiß, bestanden in Schlesien beide Rezepte. Die Rezepte mit Nüssen etc. sind meines Wissens nach die polnischen Varianten. Ich werde demnächst einfach mal einen Mischmasch aus beiden versuchen. Ich glaube, dass ist ein Rezept da kann man richtig kreativ werden.
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