Schwarzbrot aus Schleswig Holstein
Schwarzbrot mit Sauerteigansatz (Roggenschrotbrot), ergibt 1 großes oder 2 kleine Brote| Für den Teig: (Sauerteigansatz) | |
| 5 g | Hefe |
| 2 dl | Buttermilch |
| 100 g | Weizenmehl (Type 405 oder 550) |
| 100 g | Roggenmehl (Type 1150) oder Roggenvollkornmehl |
| ½ TL | Meersalz |
| Für den Teig: (2. Tag) | |
| 300 g | Sauerteig |
| 1 Liter | Wasser, lauwarmes |
| 2 EL | Meersalz |
| 300 g | Weizenmehl |
| 475 g | Roggenmehl (Type 1150) oder Roggenvollkornmehl |
| 375 g | Roggenschrot, sehr grober, die Körner sollen nur angebrochen sein |
| evtl. | Zuckercouleur |
| evtl. | Gewürzmischung (Brotgewürz) |
| Für den Teig: (3. Tag, Backtag) | |
| 500 g | Körner, gemischte (Sesam, Mohn, Sonnenblume usw.) oder |
| Roggenschrot, sehr grob | |
| 400 g | Roggenmehl (Type 1150) |
| ½ Liter | Wasser, lauwarmes |
| Butter, zerlassen zum Bepinseln | |
| Mehl zum Bestäuben |
Zubereitung
Am 1. Tag den Sauerteig ansetzen. Dafür die Zutaten zu einem dicken Brei verrühren. Den Brei mit Klarsichtfolie abdecken und 24 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
Am 2. Tag den Sauerteig mit dem Wasser und Salz verrühren, danach die restlichen Zutaten gut untermischen. Diesen Teig 12 bis 24 Stunden abgedeckt unter Klarsichtfolie gehen lassen.
Eine schöne Farbe bekommt das Brot, wenn man etwas Zuckercouleur unterrührt. Im Mühlenladen bekommt man Brotgewürz, welches man dem Teig beigeben kann.
Am 3. Tag: Entnimm dem Teig ca. 300 g. Diesen Sauerteig kann man beim nächsten Brotbacken als Ansatz nehmen und so einen Tag gewinnen. Bewahre den Teig in einem gut verschlossenen Weckglas auf, vorher noch eine dünne Schicht Salz darauf streuen. Das Gefäß im Kühlschrank aufbewahren und vor Gebrauch einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Die Haltbarkeit beträgt ca. 3 Wochen.
Die übrigen Zutaten unter den Teig kneten. 1 große oder 2 kleine Brotbackformen mit Backpapier auslegen und zu ca. 2/3 befüllen. Den Teig in der Form nochmal 2 - 6 Stunden gehen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Brote mit zerlassener Butter bepinseln und Mehl draufstreuen. Die Backzeit beträgt 1 1/2 - 2 Stunden. Wenn das Brot zu dunkel wird, kann man es mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen die Brote in einem Geschirrtuch eingepackt auskühlen lassen.
Tipp: Bei weiteren Backvorgängen in den Sauerteigansatz 1 oder 2 EL Fertig-Sauerteig (dunkel) geben.
Am 2. Tag den Sauerteig mit dem Wasser und Salz verrühren, danach die restlichen Zutaten gut untermischen. Diesen Teig 12 bis 24 Stunden abgedeckt unter Klarsichtfolie gehen lassen.
Eine schöne Farbe bekommt das Brot, wenn man etwas Zuckercouleur unterrührt. Im Mühlenladen bekommt man Brotgewürz, welches man dem Teig beigeben kann.
Am 3. Tag: Entnimm dem Teig ca. 300 g. Diesen Sauerteig kann man beim nächsten Brotbacken als Ansatz nehmen und so einen Tag gewinnen. Bewahre den Teig in einem gut verschlossenen Weckglas auf, vorher noch eine dünne Schicht Salz darauf streuen. Das Gefäß im Kühlschrank aufbewahren und vor Gebrauch einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Die Haltbarkeit beträgt ca. 3 Wochen.
Die übrigen Zutaten unter den Teig kneten. 1 große oder 2 kleine Brotbackformen mit Backpapier auslegen und zu ca. 2/3 befüllen. Den Teig in der Form nochmal 2 - 6 Stunden gehen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Brote mit zerlassener Butter bepinseln und Mehl draufstreuen. Die Backzeit beträgt 1 1/2 - 2 Stunden. Wenn das Brot zu dunkel wird, kann man es mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen die Brote in einem Geschirrtuch eingepackt auskühlen lassen.
Tipp: Bei weiteren Backvorgängen in den Sauerteigansatz 1 oder 2 EL Fertig-Sauerteig (dunkel) geben.
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Kommentare anderer Nutzer
larinchen1996
sagt:
sagt: 03.04.2010 16:40
larinchen1996
sagt:
sagt: 04.04.2010 14:14
Schmeckt toal lecker! Danke für diese tolle Rezept!
Ameline
sagt:
sagt: 07.04.2010 18:37
Es freut mich, dass Dir das Brot gut gelungen ist. Ich habe gerade meine 2 Brote aus dem Ofen genommen und die Familie freut sich schon darauf.
Vielen Dank für Deinen Kommentar.
Ameline
Vielen Dank für Deinen Kommentar.
Ameline
schlumpy68
sagt:
sagt: 14.07.2010 23:59
Ich habe das Rezept nun auch nachgebacken, bin aber erst bei Tag 2 eingestiegen, da ich bereits einen Sauerteigansatz hatte. Das Ergebnis ist ein sehr schönes, rustikales Schwarzbrot. Ich habe etwas nachgedunkelt und zwar mit dunklem Rübensirup (ein großer Teelöffel). Danke für das tolle Rezept
Ameline
sagt:
sagt: 17.07.2010 20:02
Es freut mich, dass das Brot gut gelungen ist. Ich backe es selber ausschließlich, da es einfach besser schmeckt als aus dem Päckchen vom Supermarkt. Wenn man in Schleswig-Holstein wohnt, da gibt es noch Bäcker, welche hervorragendes Schwarzbrot backen. Hier im Süden ist anderes Brot gefragt.
LG Am,elie
LG Am,elie
schlumpy68
sagt:
sagt: 21.07.2010 10:55
Hallo Ameline,
ach, Du lebst im Exil... ja, das stimmt, manche Bäcker hier oben verkaufen noch richtig gutes Schwarzbrot. Manche aber auch nicht. Die Filialisierung des Bäckerhandwerks macht doch einiges an Vielfalt kaputt.
Ich denke, ich werde Dein Brot öfter mal backen.
Viele Grüße in den Süden
Frank
ach, Du lebst im Exil... ja, das stimmt, manche Bäcker hier oben verkaufen noch richtig gutes Schwarzbrot. Manche aber auch nicht. Die Filialisierung des Bäckerhandwerks macht doch einiges an Vielfalt kaputt.
Ich denke, ich werde Dein Brot öfter mal backen.
Viele Grüße in den Süden
Frank
manou44
sagt:
sagt: 13.03.2011 19:46
Hallo Ameline
habe das Brot heut gebacken. muss nur gestehen dass ich Fertigsauerteig verwendet habe und am 2. Tag eingestiegen bin. Aber es ist alles perfekt gelungen. habe gerade schon 2 Scheiben mit selbstgemachten Griebenschmalz verzehrt. Es ist super würzig - habe zerstoßenen Fenchel, Anis und Kreuzkümmel verwendet - und hat eine schöne krosse Kruste. Super Rezept.
LG manou
habe das Brot heut gebacken. muss nur gestehen dass ich Fertigsauerteig verwendet habe und am 2. Tag eingestiegen bin. Aber es ist alles perfekt gelungen. habe gerade schon 2 Scheiben mit selbstgemachten Griebenschmalz verzehrt. Es ist super würzig - habe zerstoßenen Fenchel, Anis und Kreuzkümmel verwendet - und hat eine schöne krosse Kruste. Super Rezept.
LG manou
Ameline
sagt:
sagt: 14.03.2011 11:14
becassine
sagt:
sagt: 31.07.2011 19:40
Hmmm, mir läuft auch schon das Wasser im Mund zusammen und ich werde mich an dem Brot demnächst mal versuchen. Muss ich mich denn an die Mehltypen halten ? Hier in Australien bin ich froh, wenn ich überhaupt Roggenmehl und Roggenschrot bekomme und auch beim Weizenmehl bin ich mir nicht sicher, welches hier erhältlich ist...
Liebe Grüße aus Down Under
Becassine
Liebe Grüße aus Down Under
Becassine
Ameline
sagt:
sagt: 02.08.2011 18:37
Das ist für mich natürlich schwer zu beantworten, aber ich denke, das man mit Roggenmehl und grob geschroteten Roggenkörnern immer ein Brot hinbekommt. Hier ist das Roggenmehl 1150 das ganz normale Roggenmehl und ich kaufe Roggenkörner und mahle sie in einer alten elektrischen Kaffeemühle. Besser ist es aber, wenn man es geschrotet bekommt. Vielleicht kannst Du ja in einer Mühle (so kann man es bei uns im Dorf machen) den Roggen grob schroten lassen kannst. Man kann auch ganze Körner nehmen, muss diese aber mit kochendem Wasser übergießen und über Nacht ziehen lassen. Nicht vergessen: das Wasser abgießen bevor es in den Teig geht. ;-))) Übrigens, das Weizenmehl wird als Kleber für das Brot genutzt und da sollte es kein Vollkornweizen sein, sondern schön weiß.
Schreib mal, wie du damit klar kommst. Ich kann Dich ja so gut verstehen, dass Du Schwarzbrot vermißt.
LG nach Down Under
Ameline
Schreib mal, wie du damit klar kommst. Ich kann Dich ja so gut verstehen, dass Du Schwarzbrot vermißt.
LG nach Down Under
Ameline
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Ich habe das Rezept gestern ausprobiert, d.h. ich hatte schon einen Sauerteigansatz fertig, den habe ich dann einfach gefüttert und eben gestern mit 300g Sauerteig dein Brot angefangen. Es ist bis heute gut gegangen. Ich entnehme allerdings keine 300g Teig, da ich seperat einen Sauerteigansatz habe und ich verschiendenste Brote backen möchte. Deswegen hab eich aus diesem (dann Riesen)brot einfach zwei etwas kleinere gemacht.
Zur Herstellung kann ich sagen, dass es selbst Brotbackanfängern (wie mir :) ) gelingt, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.... Die Zubereitung ist recht einfach und dank der detailierten Erklärung auch schnell.
Heute ist ja Backtag, die Brote stehen schon im Ofen. Der Teig sah recht lecker aus, ich bin gespannt, wie das Brot schmeckt. Es wird bei der Vorspeise des Ostermenues morgen mit selbstgemachten verschiedenen Buttern gereicht. Bewerten möchte ich dann auch erst heute Abend, wenn ich dran denke-, wenn ich von dem schonmal gut duftenem Brot probiert habe.
Liebe Grüße, ich werde mich dann heute abend nach der Kostprobe noch einmal merden :)
Lara
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