Schwäbischer Kartoffelsalat

oder auch: nasser Kartoffelsalat
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Zutaten

500 g Kartoffel(n), festkochend
2 m.-große Zwiebel(n), gehackt
1 EL Senf
125 ml Brühe, heiß, ca. Salat sollte nicht schwimmen!
1 Msp. Muskat
  Salz
  Pfeffer
  Essig (Weißweinessig)
  Öl
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Kartoffeln in der Schale kochen, anschließend pellen.
Noch warm in hauchdünne Scheiben schneiden, mit den Zwiebeln mischen. Anschließend die heiße Brühe hinzugeben mischen, Öl, Senf und Essig hinzugeben, mischen und mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer abschmecken, noch warm essen.
Man kann auch Gurken untermischen.

Kommentare anderer Nutzer


TanteBraesig

17.04.2004 14:33 Uhr

Einfach zuzubereiten, gute Alternative zum üblichen Majonaisen-Kartoffelsalat. Für mich persönlich würde ich aber nächstes mal den Senf weglassen und eine Prise Zucker dran geben.

Sw33tSin

05.01.2013 19:31 Uhr

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Bei uns in Schwaben ist das der \"übliche\" Kartoffelsalat, oder \"
Ebira Salat\" :)

mb1984

01.04.2013 11:22 Uhr

Bei uns in Franken auch. Einen anderen Kartoffelsalat kenn ich von Zuhause gar nicht und er heißt auch genauso wie bei euch.

Angelica-shef-povar

31.07.2013 23:00 Uhr

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Senf bindet Essig und Öl langfristig

dietersan

17.02.2014 17:18 Uhr

hab den Senf beibehalten und trotzdem ne Prise Zucker super

monpticha

16.08.2004 20:35 Uhr

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Genauso kenne ich ihn von zuhause. Für mich muss der Senf unbedingt dazu. Ich gebe auch gerne noch frische Petersilie hinein.

holzfuchs

20.03.2005 09:08 Uhr

Klasse Rezept, hat sehr gut geschmeckt. Das mit dem Muskat war mir neu.
vg Max

grisucat

25.09.2006 06:50 Uhr

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Der isses - der schwäbische Kartoffelsalat schlechthin. Einfach und doch lecker!

Bei uns gibt's den mindestens einmal pro Woche (wenn's nach meinem Mann ginge wohl eher täglich). Allerdings lasse ich den Salat ein paar Stündchen ziehen, damit die Flüssigkeit komplett von den Kartoffeln aufgesaugt wird. Das Ergebnis ist dann das unvergleichliche und typische "Schmatzen" des schwäbischen Kartoffelsalats.

LG Grisu

vengablue

18.12.2006 10:28 Uhr

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Einwandfreies Rezept.
Ich gebe im Sommer noch eine Salatgurke dazu und reibe die Zwiebel anstatt zu würfeln.
Sehr gutes Rezept
Gruß Christian

osch54

19.12.2006 17:39 Uhr

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So schmeckt er auch bei uns in Baden! Aber ich koche die kleingeschnittene Zwiebel erst in der Brühe auf, dann ist sie noch verdaulicher. Aber "schlunzig" muss der Salat auf jeden Fall sein !
Klasse

monimaus

22.12.2006 11:40 Uhr

Hallo,

will mich zu Heiligabend mal dran versuchen. Weiß nur nicht genau,

ob der Kartoffelsalat auch gut schmeckt, wenn ich ihn einen Tag bzw. einige Stunden

vorher zubereite. Wie sind Eure Erfahrungen ?

Gruß Moni

frankophil

06.07.2007 15:59 Uhr

Nicht nur wegen des Geschmacks (das wäre kein Problem), aber wegen der rohen Zwiebel sollte man den Salat möglichst am gleichen Tag essen. Rohe Zwiebeln lassen den Salat ganz schnell verderben, es entwickeln sich auch Bakterien. Mit abgekochten Zwiebeln sehe ist kein großes Problem, den Salat einen Tag aufzuheben.
Grüße von frankophil

fatzi

29.03.2010 13:10 Uhr

Rohe Zwiebel bekommen schnell einen schlechten Geschmack, wenn sie nur so da liegen.
Jedoch gebunden in Sauce esse ich Kartoffelsalat auch noch gerne 2 Tage später.

Grüßle Gisela

tipsie69

26.04.2012 08:39 Uhr

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Zwar was spät, aber vielleicht hilft es noch jemand anderem.

Den Salat ohne Zwiebel fertig zubereiten. Etwas Brühe zurücklassen. Am Abend so ca. 1 Stunde vorm servieren, Zwiebelwürfel mit etwas Brühe in die Micro und kurz garen, zum Salat geben und untermischen.

Besonders \"schlunzig\"(spezial Ausdruck meiner Tochter) wird der Salat wenn noch ein Ei (besonders frisches) mit etwas Senf und Öl oder Sahne verquirlt wird und mit untergehoben wird.
Den Salat dann aber auf keinen Fall aufheben !!!!!

dietersan

17.02.2014 17:33 Uhr

vollkommen richtig am naechsten Tag ist er am besten

liberty

22.12.2006 14:09 Uhr

@monimaus

Ein paar Stunden vorher kannst Du den Salat auf jeden Fall machen, die Brühe
braucht ja auch ein bisschen Zeit, um von den Kartoffeln aufgesaugt zu werden.
Am Tag vorher würde ich ihn nicht machen, er schmeckt am nächsten Tag nicht mal mehr halb so gut.

Gutes Gelingen und Frohes Fest

@carrie
genauso mache ich meinen Salat auch schon immer - die Variante mit Muskat kannte ich bisher aber noch nicht. Wird das nächste Mal auf jeden Fall getestet.

Ich mache den Salat öfter mal mit Walnussöl, statt mit Sonnenblumenöl - das schmeckt uns sehr gut.

melly6671

23.12.2006 12:48 Uhr

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Hallo,

ich mache meinen Kartoffelsalat auch genauso. Ist mir viel lieber als mit Mayo.
Ich nehme auch immer Sonnenblumenöl, Olivenöl passt ja auch gar nicht zur schwäbischen Küche und ich spare auch nicht mit Öl, dass er richtig "speckig" wird, wie man das bei uns nennt.

@moni
Also uns schmeckt der Salat sogar immer besser wenn er vom Tag zuvor ist, man muss ihn nur eventuell nochmals nachwürzen.

Gruß

Melly

olismägelchen

23.12.2006 12:51 Uhr

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Die Schwaben von der Alb wollen in diesem Kartoffelsalat noch fein gschnittenen Endivien dazu rein. Ich war entsetzt. Aber

es schmeckt


hmmmmmmm


und beim nächsten Tag den Rest (falls vorhanden) noch kurz in die Mikrowelle, weil warm muß er sein, der schwäbische Kartoffelsalat, sonst schmeckt er nicht

Eine angeheiratete Neigeschmeckte

schnodder

23.12.2006 12:59 Uhr

schnodder an alle bitte, habe ein Problem....,

hmmm.... mein Mann und ich mögen diese Variante von Kartoffelsalat auch sehr gerne, wenn ich ihn nicht "versäbel"...(grins). Meistens verhaue ich mich mit Essig und Öl. Wie viel Essig und wie viel Öl muss ich denn bitte bei diesem Rezept nehmen? Habe mal gehört: 1 Teil Essig und 2 Teile Öl. Ja aber wie viel von jedem? Übrigens nehme ich immer Balsamico-Essig, weil er nicht ganz so viel Säure hat und etwas fruchtiger schmeckt; ist doch okay, oder?

Please help me...

Wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und grüße herzlich

Gabriela

kesselwart

23.12.2006 13:21 Uhr

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Grüss Gottle zsamma,

auch wenn Ihr mich jetzt totschlagt und ich selber auch ein absoluter Feind davon bin -
In einen echten schwäbischen "Grombierasalat" muß ohne wenn und aber noch ein Spritzer von diesem abscheulichen Maggi rein.Wer wie ich kein Maggi im Haus hat behilft sich mit einer Prise Liebstöckel!
Am besten wird´s im übrigen mit Sieglinde-Kartoffeln !
Aber wie gesagt ,ohne Maggi fehlt dem Schwaben was !!! Leider....

Schöne Weihnachten wünscht Euch
Walle

EarMaster

23.12.2006 13:44 Uhr

@monimaus: Man kann den Kartoffelsalat auch gut vorbereiten, indem man alles zubereitet, aber die Brühe erst eine oder zwei Stunden vorher dazu gibt.

Schwaben-Spatz

23.12.2006 15:01 Uhr

Hi Carrie,

gut getroffen - das Rezept ...

Im schwäbischen würde man sagen:

Do isch elles gschwätzt!!!!!

(Übersetzung: Es ist alles gesagt!!!!!!)

Schnodder: Die Dosierung musst Du echt SELBST ausprobieren. Mach doch mal an zwei oder drei Tagen hintereinander diesen Kartoffelsalat und schreib Dir die Mengen genau auf. Du wirst es dann geniessen können, wenn Du beim nächsten mal die Sauce "vom Blatt ablesen" und richtig dosieren kannst. Und irgendwann hast Du das richtige Maß "einfach so im Handgelenk"...... smile

Ich mach das immer auf die Art: Bei mir gabs mal über ne Woche lang, jeden Tag, Schnitzel ------ bis ich das mit der Bratzeit z.B. "raushatte". Heute klappts!!!

Frohes Fest und lieben Gruß
Schwaben-Spatz

Dickschuffel

23.12.2006 15:18 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

ich wunder mich, dass es noch keiner geschrieben hat (oder ich habs ueberlesen..):

von bekannten im schwäbischen kenne (und liebe) ich ihn genau so, allerdings mit kleingeschnittenen gürkchen, delikatess oder was man eben grade hat und mag. die verleihen dem ganzen nochmal einen ganz besonderen pfiff, gerne auch mit einem schuesschen gurkenwasser dabei :-)

ernesto410

23.12.2006 16:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

das Rezept ist nahezu perfekt, alle Vorschläge, mit Zucker oder mit dem grausigen süssen Balsamico zu arbeiten, sind eine völlige Verfälschung des schwäbischen Kartoffelsalats. Die Menge der Flüssigkeit ist auch eine Frage der Kartoffelsorte - rettet Linda!
Schon im ersten Jahr in Stuttgart hat man mir die richtige Konsistenz des Salats begreiflich gemacht: " er muess schwetza, des isch haarscharf in der Mitte zwischen furztrocka und soichnass!"

bispi

23.12.2006 16:52 Uhr

Ich als Nichtschwäbin bin mit einem Schwaben verheiratet. Als es diese Form des Kartoffelsalates das erste Mal bei uns gab, war ich hin und weg. Egal ob mit gebackenen Maultaschen oder mit denselben in der Brühe, einfach nur lecker. Und an Heiligabend gibt es den Salat mit Wienerle. Einfach nur gut...

madeleine2201

23.12.2006 18:44 Uhr

Ja genau so geht der schwäbische Kartoffelsalat und nicht anders!

Die Metzgereien nehmen immer wurst der Wurstbrühe anstatt Fleischbrühe,
deshalb sieht es schlüfriger aus. Ich mag es aber mit Fleischbrühe besser.

Gruss und schönes Fest

Madeleine

altü

23.12.2006 19:38 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wir hobeln die abgekühlten gekochten Kartoffeln, so bekommt der Kartoffelsalat die typische Konstistenz, auch wenn es zuerst etwas vermatscht aussieht.
An Weihnachten vermischen wir den fertigen Salat noch mit Fleischsalat vom Metzger und mit kleingeschnittenen Äpfeln, Mischungsverhältnis nach Gefühl. Dazu gibt es dann Saitenwürste, das ist seit Jahrzehnten unser Abendessen am Heiligabend und ich glaube, so ähnlich machen es noch viele andere schwäbische Familien.

Utschebeppes

23.12.2006 19:39 Uhr

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Genau so hat meine Oma den Kartoffelsalat gemacht.
Und ich mache ihn nun auch so. Allerdings wusste ich nicht, dass das "schwäbisch" ist; wir sind nämlich Hessen :-)

Zu den Fragen:
@Monimaus:
Du kannst ihn natürlich auch am Vorabend machen. Dann musst Du aber bedenken, dass die Kartoffeln wahnsinnig viel von dem Gewürz "wegsaugen". Du musst also die Brühe 2-3 mal konzentrierter machen; so "überwürzt" dass man sie sofort nie essen würde. Am nächsten Tag passt das aber dann fantastisch.
Ich bevorzuge übrigens mittlerweile die "Übernacht-Methode", denn dann ist der Geschmack wirklich voll in die Kartoffeln eingezogen und er ist schön schlotzig. Frisch hat er einfach nicht den Kick, meiner Meinung nach.

@Kesselwart:
Du hast völlig recht. Nicht nur die Schwaben bestehen darauf, auch meine Oma machte es so. Maggi und sogar noch etwas Fondor (ist ja fast das gleiche).
Ich verabscheue beides, aber an den Kartoffelsalat MUSS es einfach dran. Für nichts anderes verwende ich das, aber hier geht es nicht ohne.
P.S.: auch bei mir gibt es den morgen, mit Wienerle.

Auch die Hinweise, die Zwiebeln schon in der Brühe kurz mitzukochen, kann ich bestätigen.
Ebenso das mit dem Sonnenblumenöl. Olivenöl geht hier gar nicht.
Senf ist bei mir allerdings keiner drin. Und Zucker schon grad überhaupt nicht.
Je nach Beilage können aber ab und zu auch mal klein gewürfelte Stücke von Schwarzwaldschinken drin sein. Das ist nicht "original Oma" aber ich finde es nicht schlecht.

Euch allen ein frohes Fest,
wünscht Utschebeppes

tipsie69

26.04.2012 08:45 Uhr

@Utschebeppes

Mir Hesse nemme Speck un koa Eeel. Den kannste doa awwer net in de Maultaschebrüh mache, so wäi aich des doa gelernt hoah.

mausi-für-5

26.02.2014 13:52 Uhr

Mit viel Fantasie kann man sich denken, was gemeint ist.
Ich finde Heimatverbundenheit auch sehr schön, aber Mundart versteht wirklich nicht jeder.
Hochdeutsch ist für die Allgemeinheit besser verständlich.

Also: Ihr Hessen nehmt Speck statt Öl, aber den Rest mit den Maultaschen konnte ich leider
nicht \"übersetzen\".

Das soll keine Kritik sein, aber vielleicht ein Hinweis für künftige Kommentare.

LG

altlerntvonjung

23.12.2006 20:08 Uhr

Hallo, die Zwiebeln vorher andünsten hat nicht nur den Vorteil, dass sich der Zwiebelgeschmack nicht zu stark hervorhebt, sondern vor allem, wenn man den Salat am nächsten Tag ißt, sind die Zwiebeln besonders bekömmlich. Rohe Zwiebeln dagegen liegen mir und auch vielen meiner Bekannten oft sehr schwer im Magen.
Hier gebe ich meinen Senf dazu, nicht aber im Kartoffelsalat :-)
L.G. Elfriede

bernab

23.12.2006 22:33 Uhr

Genau auf dieses Rezept hab ich gewartet! Kenne nämlich nur die Mayoart, die aufliegt. Allerdings hab ich eine kleine Frage dazu:
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten? Fest- oder mehligkochend? Bin für einen Tip sehr dankbar.
Wunderschönes Weihnachtsfest
Verena aus Basel, Schweiz

frechdax68

24.12.2006 09:31 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das ist auch für uns der beste Kartoffelsalat!!
Ich nehm allerdings für diesen Salat immer den Kressi Essig und das gute Mazola , die sind eingermasen neutral.Auf gar keinen Fall Balsamico oder Olivenöl!!Senf muß immer dran, bei bedarf auch etwas Zucker, aber letzteres bitte sehr sparsam verwenden!!
Und unbedingt die Katoffeln mit dem Messer schneiden/rädeln, diese ganzen komischen Kartoffelrädel Geräte taugen nix, machen nur Kartoffel matsche daraus. Von daher auch immer nur schöne festkochende, gelbe Kartoffeln verwenden!!!
Als Beigaben im salat kommen die oben genannten Zutaten wie Endivien auch echt gut. Oder einfach nur mal Schnittlauch.
Es sind da sicher keine Grenzen gestzt, man muß nur einfach mal das ausprobieren wonach einem der Sinn steht!!
Allen ein schönes besinnliches Weihnachtsfest!!

genovefa56

24.12.2006 12:42 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ja so schmeckt er lecker, geb noch bisschen gehackte Essiggurkerl mit rein.

LG Grete

agathe7

24.12.2006 22:28 Uhr

Hallo, Ihr Lieben,

erstmal allen "Frohes Fest"!

Thema Kartoffelsalat: Muttis ist immer der beste, klar. Euren könnt Ihr gerne noch mit Knoblauch, Safran, gerösteten Pinienkernen oder Lachsstreifchen verfeinern, chacun a son gout.

Aber mir fehlen noch zwei Dinge: Ruhe und Schläge. Erst muß man die warmen Kartöffelchen einfach mal eine Stunde mit ihren Zutaten in Ruhe lassen (wie bei Hefeteig, "gar nicht erst ignorieren"). Und dann, kurz vor dem Servieren , mit einem Holz!löffel so richtig durchhauen. Das ergibt die richtige Schlotzigizität!

Schöne Feiertage,
Agathe7

coolgrey

26.12.2006 08:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo nach Bayern, Schwaben und Umgebung (ja, auch Hessen waren dabei)!
Von wegen "Öl": Viele von Euch sprechen von "Oma's" Rezept, da gab es Öl und kein Soja oder Haselnuss oder Olivenöl - einfach Öl. Jedes Öl mit Geschmack verdirbt den Kartoffelslat. Nehmt Maisöl (Mazzola zum Beispiel) oder Bona - je neutraler umso besser.
Und vielleicht noch zur Fein-Definition der "Brühe" (die wir im Raum Wien für Kartoffelsalat gar nicht nehmen): Ich las hier von mehrfach Extrakt! Achtung: Wie bei vielen Speisen, es soll nichts vorschmecken.
Mengen: Öl immer erst ganz zum Schluss, sonst bildet sich ein Film um die Kartoffeln und lässt die Würzen nicht mehr heran! Doppelt Öl im Verhältnis zu allen anderen Flüssigkeiten!
Am Besten (Hesperiden-, nicht Balsamico!ausser es soll kein "Schwäb'scher" werden)
Essig : Wasser : Öl im Verhältnis 0,5: 1 : 2
Und Zucker und Salz 1:1 (Ying-Yang!!!)
Muskat nur zum Kochen, nicht auf kalte Speisen - hab ich einmal gehört. Noch wer gehört?
Ja und alles Andere (Gürkchen, Kapern etc. frei nach Shakespeare: Was Ihr Wollt - aber das ist dann natürlich nicht mehr der Schwäbsche oder mein "Wiener Kartoffelsalat".)
Zwiebel: Nach Belieben - aber bitte weder anrösten noch mit der Brühe kochen, vive der natür! Und zum Schluss ein Tipp aus Wien: Nehmt roten Zwiebel, besser wird's nicht!
Wieder einmal der Besserwisser
coolgrey

dSchneig

26.12.2006 09:30 Uhr

So kenn ich den Kartoffelsalat auch! Aber noch viel besser schmeckt er wenn man anstatt der Fleischbrühe die Brühe vom Schäufele (so isses für mich dann badisch), Kassler oder Rollschinken nimmt, der würzige Rauchgeschmack gibt den richtigen Pep! Wenn ich ein Schäufele koche, gefrier ich die Brühe portionsweise ein und hab dann immer welche für meinen Kartoffelsalat.

Einen schönen Weihnachtstag wünscht

Regina, die sich gestern bei Mutter mit dem Kartoffelsalat vollgeschlagen hat.

Chiccio

29.12.2006 09:27 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Natürlich gibt es zig Varianten , meine Tipps sind nur für den Original Schwäbischen gedacht.
Da ich als Metzger/Koch schon tonnenweise mit dem Salat zu tun hatte, hier mal meine Sichtweise.
Beim Originalen echt Schwäbischen (von dem wird ja hier geredet) hat beim Öl, wirklich nur neutrales Öl Platz, wie Mazzola, Livio, Sonnenblumen, oder billiges Pflanzenöl. Wenn es auch gut gemeint ist aber bitte lasst das Walnuss,Oliven,Sesam oder sonstiges Öl hier aus dem Spiel, es passt einfach nicht. Ich bevorzuge Sonnenblumenöl.
Beim Essig gibt es bei den "echten" Schwaben, eigentlich nur den Hengstenberg Altmeister, oder denn Kressi, das ist aber eher ne Glaubensfrage, und ich denke da kommt es auch viel darauf an was in der Familie von Oma oder Mutter zuhause bevorzugt wurde.
Den allergrössten Wert bei nem Kartoffelsalat (wie kann es auch anders sein) muss man auf die Kartoffeln legen, das ist meiner Erfahrung nach der meistgemachte Fehler den man hier machen kann ..und ich hab schon 1000 mal die selbe Frage gehört : warum schmeckt euer Kartoffelsalat besser als meiner ich mach ihn doch genau nach dem gleichen Rezept.... ?
Klare Antwort: echte Salatkartoffeln nehmen, goldgelb und klein im Durchmesser, (wenn schon in den Supermärkten drauf steht : vorwiegend festkochend, dann kann man vom Kopfstand bis Beten alles machen, aber Guten Kartoffelsalat gibt das niemals). absolute Pflicht nicht vorwiegend festkochend sondern bitte nur "festkochend" wobei es da wiederum gewaltige unterschiede gibt !
Die Kartoffel-Auswahl ist also das A&O ... für mich sind die allerbesten kleine Moorkartöffelchen "Sieglinde" mhhh erste Sahne...z.b.
Die Brühe..wer eine selbstgemachte Rinder oder Gemüse-Fleischbrühe hat (keine Hühnerbrühe bitte) der ist natürlich fein raus, aber da man manchmal einfach keine vorrätig hat kann man auch gerne instant Brühe nehmen, mein absoluter Favorit hierbei von Knorr "Rindsbullion", schmeckt im Salat wunderbar..
noch ne Glaubensfrage: Rädeln oder Hobeln ? ich sage man kann bei beidem grosse Fehler machen, wenn mann zu dick"rädelt" isses genau so schlecht,wie zu dünn gehobelt. Wenn mann aber nen bischen dickeren Hobel hat dann passt das wunderbar,ansonsten gute alte Handarbeit ...
Konsistenz: Gaaaanz wichtig der Salat muss "SCHLONZIG, SCHMOTZIG" sein,das kann man niemals in einer Mengenangabe in einem Rezept angeben warum ? weil jede Kartoffel unterschiedlich aufsaugen.
aber wie erreicht man das ..? ganz einfach: Nach dem rädeln/hobeln der "warmen" Kartoffeln gibt mann Esslöffel weise Brühe zu, und hebt die vosichtig unter bis die Kartoffeln damit gesätigt sind und nix mehr aufnehmen. wenn dann später das Öl dazu kommt, dann passt das,danach erst den Essig zugeben. Aber auch am Öl sollte mann bei dem echt schwäbischen niemals sparen, auf 1 Kilo Kartoffel ca. 1/8-1/4 l Öl ist Pflicht !
Der Salat schmeckt am besten wenn er nach dem anmachen ca. eine Stunde gezogen hat ! Da entfaltet er erst seinen ganzen Charme.
Senf: bei der Senfzugabe machen glaub ich viele den Fehler zuviel zu nehmen, ich z.b geb auf einen 1/4 L Brühe eine erbsengrosse menge mittelscharfen Senf, direkt in die Heisse Brühe, da verteilt sich der Geschmack sehr rund, genauso wie die Zwiebeln,die geb ich in die Brühe direkt bevor ich den anmache, da werden sie etwas lieblicher, und Zwiebelgegner merken gar nicht das da Zwiebeln drinn sind ;)
Varianten: rohe Salatgurke-von 5 Scheibchen bis zu 1 und 1 Mischung steht nix im Weg, allerdings muss desto mehr Gurke man nimmt , weniger Brühe genommen werden da Gurke Feuchtigkeit zieht !
Endivien: Passt hervorragend allerdings darf man den angemachten Endivien erst direkt vor dem Servieren untermischen, bis 1 zu 1 , Schmeckt wirklich sehr gut und kommt z.b bei Hackbraten, Fleischküchle,Brätstrudel oder so zur Geltung.
Letzter Punkt: Wer so einen (warmangemachten) Kartoffelsalat über nacht aufhebt, riskiert ne Lebensmittelvergiftung, ich kann nur dazu plädieren alles was älter als 10-15 Stunden ist rigeros rauszuwerfen, Kartoffelsalat ist glaub nach Hackfleischprodukten und Geflügel (Salmonellen) an dritter Stelle bei Lebensmittelvergiftungen .. deswegen VORSICHT und nochmals VORSICHT ! Und das Gerede das er am nächsten Tag "besser" schmeckt ist imho dummes Gerede, und das Risiko absolut zu hoch.

Schönen Tag vom Schwäbischen Wald
Chiccio

kesselwart

30.12.2006 13:08 Uhr

Hallo Chiccio,

mehr ist zu diesem Thema nicht mehr zu sagen.
Du triffst den Nagel absolut auf den Kopf,auch was das Thema Haltbarkeit angeht.Durch das feuchtwarme ist der schwäbische Kartoffelsalat das Bakterienbiotop schlechthin .Besonders gefährlich wirds im Sommer wenn der Salat noch stundenlang bei Grillfesten in der Wärme steht !
Längeres aufbewahren ist wohl auch wegen der rohen Zwiebeln kritisch.

Trotz allem,es lebe der schwäbische Kartoffelsalat !

Grüßle Walle

emse63

02.01.2007 22:30 Uhr

Hallo!
Ich bin zwar kein Schwabe, aber so schmeckt mir Kartoffelsalat am Besten!
Grüßlis

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


darklion

27.09.2013 20:44 Uhr

HI mach den sehr oft super lecker
ich misch kopfsalat unter sehr fein.Zerplückt
liebe in aber auch mit karotten
etwas in vergessenheit geraden.
oma seih dank grinssssssssssssssssssss
lggggggggg
müsst ihr mal probieren !!!! der hammer
(auch der kopfsalat) schmeckt warm sehr gut !!!!

gundula2215

29.09.2013 22:22 Uhr

Zwei mittelgroße rohe Zwiebeln sind bei der Menge schon eine Ansage. Habe anscheinend recht scharfe erwischt. Das nächste Mal würde ich die Hälfte nehmen und mir auch (noch!) mehr Mühe geben, sie fein zu würfeln.

Die zunächst sehr filigranen und zerbrechlichen Kartoffelscheibchen waren nach 8 Stunden wieder sehr standfest. Das spricht dafür, sie tatsächlich annähernd so fein wie möglich zu schneiden, wenn es auch zunächst zu fein erschien.

bärenmama

23.10.2013 12:10 Uhr

Moin,

ein wirklich sehr saftiger und schmackhafter Salat, den man bei vielen Gerichten reichen kann.
Ob Fisch, Schnitzel, Frikadellen oder Leberkäs'.

Danke und von mir 5*****.
Foto folgt.

LG
Regine

Chirpycheep

09.11.2013 22:15 Uhr

Diesen Salat perfekt zuzubereiten ist laut den Kommentaren hier ja eine echte Wissenschaft, aber ich behaupte am besten gelingt er unter folgenden Umständen:

-Man kommt spät abends nach Hause
-hat kaum Lebensmittel im Haus
-hat absolut keine Lust zu kochen
-aber einen riesigen Kohldampf.

Also schnell ein paar Kartoffeln in der Mikrowelle garen, die restlichen Zutaten mengenmäßig "frei Schnauze" dazugeben, umrühren und genießen!

Kügelchen74

20.11.2013 12:32 Uhr

Hallo!
Genauso macht ihn meine Mutter seit Jahr und Tag. Er muss schmatzen, sagt sie immer :). Und da hat sie recht, denn nur dann schmeckt er richtig gut. Ich mach immer noch nen Spritzer Mag*iwürze mit ran.
Gibt es bei mir heute zusammen mit Fleischküchle.
LG Tina

FleißigeLotte

03.01.2014 18:26 Uhr

Bei Schwiegermutter wird Heiligabend immer Kartoffelsalat(mehr majo als alles andere und Würstchen gegessen.Da wir zusammen wohnen habe ich gesagt mein Göga und ich kümmern uns ums essen. Wir wollten einen ohne Majo mal etwas anderes.
Also haben wir den gemacht und sie hat gefre..... ! Ichhabe mich gefreut das er ihr so gut geschmeckt hat, uns natürlich auch.

Passt bestimmt auch gut zum grillen.

Harzdame

09.02.2014 15:10 Uhr

Hallo!
Gestern gab es bei uns diesen schwäbischen Kartoffelsalat. Habe mich genau ans Rezept gehalten, nur auf Anraten einiger User etwas weniger Zwiebel genommen. Und es war sooooo lecker!! So richtig schön schlotzig. Da ich ausgesprochenen kartoffelsalatfan bin, gibts den bestimmt bald wieder.

Liebe Grüße aus dem Harz!

Harzdame

martinistda

26.02.2014 19:51 Uhr

Super leckeres Rezept, meine Frau war begeistert.

hasentor

10.03.2014 11:52 Uhr

Super lecker, das mit Senf und Muskat war mir neu. Jetzt habe ich meine Familie noch mehr begreistert von Kartoffelsalat.

Fiammi

11.03.2014 19:12 Uhr

Hallo,

ein sehr gutes Rezept. Muskatnuss im Kartoffelsalat ist mir neu. War sehr lecker!

Ciao
Fiammi

Avelinde

18.04.2014 07:44 Uhr

Muskatnuss gibt dem Salat den letzten \"Kick\". ;-))

LG
Avelinde

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