Schwäbischer Kartoffelsalat

oder auch: nasser Kartoffelsalat

vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

500 g Kartoffel(n), festkochend
2 m.-große Zwiebel(n), gehackt
1 EL Senf
125 ml Brühe, heiß, ca. Salat sollte nicht schwimmen!
1 Msp. Muskat
  Salz
  Pfeffer
  Essig (Weißweinessig)
  Öl

Zubereitung

Kartoffeln in der Schale kochen, anschließend pellen.
Noch warm in hauchdünne Scheiben schneiden, mit den Zwiebeln mischen. Anschließend die heiße Brühe hinzugeben mischen, Öl, Senf und Essig hinzugeben, mischen und mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer abschmecken, noch warm essen.
Man kann auch Gurken untermischen.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.06.03
Rezept-Statistiken: 449.210 (2.920)* gelesen
3.383 (21)* gespeichert
23.308 (148)* gedruckt
486 (2)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Carrie Küchenjunge


Mitglied seit 17.01.2002
31 Beiträge (ø0,01/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht


Kommentare anderer Nutzer

TanteBraesig Küchenjunge sagt:  
17.04.2004 14:33
Einfach zuzubereiten, gute Alternative zum üblichen Majonaisen-Kartoffelsalat. Für mich persönlich würde ich aber nächstes mal den Senf weglassen und eine Prise Zucker dran geben.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
monpticha Hendlgriller sagt:  
16.08.2004 20:35
Hilfreicher Kommentar:

Genauso kenne ich ihn von zuhause. Für mich muss der Senf unbedingt dazu. Ich gebe auch gerne noch frische Petersilie hinein.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
holzfuchs Tellerwäscher sagt:  
20.03.2005 09:08
Klasse Rezept, hat sehr gut geschmeckt. Das mit dem Muskat war mir neu.
vg Max

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
grisucat Smutje sagt:  
25.09.2006 06:50
Hilfreicher Kommentar:

Der isses - der schwäbische Kartoffelsalat schlechthin. Einfach und doch lecker!

Bei uns gibt's den mindestens einmal pro Woche (wenn's nach meinem Mann ginge wohl eher täglich). Allerdings lasse ich den Salat ein paar Stündchen ziehen, damit die Flüssigkeit komplett von den Kartoffeln aufgesaugt wird. Das Ergebnis ist dann das unvergleichliche und typische "Schmatzen" des schwäbischen Kartoffelsalats.

LG Grisu

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
vengablue Smutje sagt:  
18.12.2006 10:28
Hilfreicher Kommentar:

Einwandfreies Rezept.
Ich gebe im Sommer noch eine Salatgurke dazu und reibe die Zwiebel anstatt zu würfeln.
Sehr gutes Rezept
Gruß Christian

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
osch54 Tellerwäscher sagt:  
19.12.2006 17:39
Hilfreicher Kommentar:

So schmeckt er auch bei uns in Baden! Aber ich koche die kleingeschnittene Zwiebel erst in der Brühe auf, dann ist sie noch verdaulicher. Aber "schlunzig" muss der Salat auf jeden Fall sein !
Klasse

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
monimaus Küchenjunge sagt:  
22.12.2006 11:40
Hallo,

will mich zu Heiligabend mal dran versuchen. Weiß nur nicht genau,

ob der Kartoffelsalat auch gut schmeckt, wenn ich ihn einen Tag bzw. einige Stunden

vorher zubereite. Wie sind Eure Erfahrungen ?

Gruß Moni

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
frankophil  Chefkoch sagt:  
06.07.2007 15:59
Nicht nur wegen des Geschmacks (das wäre kein Problem), aber wegen der rohen Zwiebel sollte man den Salat möglichst am gleichen Tag essen. Rohe Zwiebeln lassen den Salat ganz schnell verderben, es entwickeln sich auch Bakterien. Mit abgekochten Zwiebeln sehe ist kein großes Problem, den Salat einen Tag aufzuheben.
Grüße von frankophil

Antwort hilfreich? ja / nein
fatzi Suppenkoch sagt:  
29.03.2010 13:10
Rohe Zwiebel bekommen schnell einen schlechten Geschmack, wenn sie nur so da liegen.
Jedoch gebunden in Sauce esse ich Kartoffelsalat auch noch gerne 2 Tage später.

Grüßle Gisela

Antwort hilfreich? ja / nein

liberty Kartoffelschäler sagt:  
22.12.2006 14:09
@monimaus

Ein paar Stunden vorher kannst Du den Salat auf jeden Fall machen, die Brühe
braucht ja auch ein bisschen Zeit, um von den Kartoffeln aufgesaugt zu werden.
Am Tag vorher würde ich ihn nicht machen, er schmeckt am nächsten Tag nicht mal mehr halb so gut.

Gutes Gelingen und Frohes Fest

@carrie
genauso mache ich meinen Salat auch schon immer - die Variante mit Muskat kannte ich bisher aber noch nicht. Wird das nächste Mal auf jeden Fall getestet.

Ich mache den Salat öfter mal mit Walnussöl, statt mit Sonnenblumenöl - das schmeckt uns sehr gut.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
melly6671 Suppenkoch sagt:  
23.12.2006 12:48
Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich mache meinen Kartoffelsalat auch genauso. Ist mir viel lieber als mit Mayo.
Ich nehme auch immer Sonnenblumenöl, Olivenöl passt ja auch gar nicht zur schwäbischen Küche und ich spare auch nicht mit Öl, dass er richtig "speckig" wird, wie man das bei uns nennt.

@moni
Also uns schmeckt der Salat sogar immer besser wenn er vom Tag zuvor ist, man muss ihn nur eventuell nochmals nachwürzen.

Gruß

Melly

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
olismägelchen Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 12:51
Die Schwaben von der Alb wollen in diesem Kartoffelsalat noch fein gschnittenen Endivien dazu rein. Ich war entsetzt. Aber

es schmeckt


hmmmmmmm


und beim nächsten Tag den Rest (falls vorhanden) noch kurz in die Mikrowelle, weil warm muß er sein, der schwäbische Kartoffelsalat, sonst schmeckt er nicht

Eine angeheiratete Neigeschmeckte

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
schnodder Kartoffelschäler sagt:  
23.12.2006 12:59
schnodder an alle bitte, habe ein Problem....,

hmmm.... mein Mann und ich mögen diese Variante von Kartoffelsalat auch sehr gerne, wenn ich ihn nicht "versäbel"...(grins). Meistens verhaue ich mich mit Essig und Öl. Wie viel Essig und wie viel Öl muss ich denn bitte bei diesem Rezept nehmen? Habe mal gehört: 1 Teil Essig und 2 Teile Öl. Ja aber wie viel von jedem? Übrigens nehme ich immer Balsamico-Essig, weil er nicht ganz so viel Säure hat und etwas fruchtiger schmeckt; ist doch okay, oder?

Please help me...

Wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und grüße herzlich

Gabriela

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
kesselwart Suppenkoch sagt:  
23.12.2006 13:21
Grüss Gottle zsamma,

auch wenn Ihr mich jetzt totschlagt und ich selber auch ein absoluter Feind davon bin -
In einen echten schwäbischen "Grombierasalat" muß ohne wenn und aber noch ein Spritzer von diesem abscheulichen Maggi rein.Wer wie ich kein Maggi im Haus hat behilft sich mit einer Prise Liebstöckel!
Am besten wird´s im übrigen mit Sieglinde-Kartoffeln !
Aber wie gesagt ,ohne Maggi fehlt dem Schwaben was !!! Leider....

Schöne Weihnachten wünscht Euch
Walle

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
EarMaster Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 13:44
@monimaus: Man kann den Kartoffelsalat auch gut vorbereiten, indem man alles zubereitet, aber die Brühe erst eine oder zwei Stunden vorher dazu gibt.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Schwaben-Spatz  Hendlgriller sagt:  
23.12.2006 15:01
Hi Carrie,

gut getroffen - das Rezept ...

Im schwäbischen würde man sagen:

Do isch elles gschwätzt!!!!!

(Übersetzung: Es ist alles gesagt!!!!!!)

Schnodder: Die Dosierung musst Du echt SELBST ausprobieren. Mach doch mal an zwei oder drei Tagen hintereinander diesen Kartoffelsalat und schreib Dir die Mengen genau auf. Du wirst es dann geniessen können, wenn Du beim nächsten mal die Sauce "vom Blatt ablesen" und richtig dosieren kannst. Und irgendwann hast Du das richtige Maß "einfach so im Handgelenk"...... smile

Ich mach das immer auf die Art: Bei mir gabs mal über ne Woche lang, jeden Tag, Schnitzel ------ bis ich das mit der Bratzeit z.B. "raushatte". Heute klappts!!!

Frohes Fest und lieben Gruß
Schwaben-Spatz

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Dickschuffel Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 15:18
ich wunder mich, dass es noch keiner geschrieben hat (oder ich habs ueberlesen..):

von bekannten im schwäbischen kenne (und liebe) ich ihn genau so, allerdings mit kleingeschnittenen gürkchen, delikatess oder was man eben grade hat und mag. die verleihen dem ganzen nochmal einen ganz besonderen pfiff, gerne auch mit einem schuesschen gurkenwasser dabei :-)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
ernesto410 Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 16:30
das Rezept ist nahezu perfekt, alle Vorschläge, mit Zucker oder mit dem grausigen süssen Balsamico zu arbeiten, sind eine völlige Verfälschung des schwäbischen Kartoffelsalats. Die Menge der Flüssigkeit ist auch eine Frage der Kartoffelsorte - rettet Linda!
Schon im ersten Jahr in Stuttgart hat man mir die richtige Konsistenz des Salats begreiflich gemacht: " er muess schwetza, des isch haarscharf in der Mitte zwischen furztrocka und soichnass!"

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
bispi Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 16:52
Ich als Nichtschwäbin bin mit einem Schwaben verheiratet. Als es diese Form des Kartoffelsalates das erste Mal bei uns gab, war ich hin und weg. Egal ob mit gebackenen Maultaschen oder mit denselben in der Brühe, einfach nur lecker. Und an Heiligabend gibt es den Salat mit Wienerle. Einfach nur gut...

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
madeleine2201 Küchenjunge sagt:  
23.12.2006 18:44
Ja genau so geht der schwäbische Kartoffelsalat und nicht anders!

Die Metzgereien nehmen immer wurst der Wurstbrühe anstatt Fleischbrühe,
deshalb sieht es schlüfriger aus. Ich mag es aber mit Fleischbrühe besser.

Gruss und schönes Fest

Madeleine

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
altü Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 19:38
Wir hobeln die abgekühlten gekochten Kartoffeln, so bekommt der Kartoffelsalat die typische Konstistenz, auch wenn es zuerst etwas vermatscht aussieht.
An Weihnachten vermischen wir den fertigen Salat noch mit Fleischsalat vom Metzger und mit kleingeschnittenen Äpfeln, Mischungsverhältnis nach Gefühl. Dazu gibt es dann Saitenwürste, das ist seit Jahrzehnten unser Abendessen am Heiligabend und ich glaube, so ähnlich machen es noch viele andere schwäbische Familien.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Utschebeppes Küchenjunge sagt:  
23.12.2006 19:39
Hilfreicher Kommentar:

Genau so hat meine Oma den Kartoffelsalat gemacht.
Und ich mache ihn nun auch so. Allerdings wusste ich nicht, dass das "schwäbisch" ist; wir sind nämlich Hessen :-)

Zu den Fragen:
@Monimaus:
Du kannst ihn natürlich auch am Vorabend machen. Dann musst Du aber bedenken, dass die Kartoffeln wahnsinnig viel von dem Gewürz "wegsaugen". Du musst also die Brühe 2-3 mal konzentrierter machen; so "überwürzt" dass man sie sofort nie essen würde. Am nächsten Tag passt das aber dann fantastisch.
Ich bevorzuge übrigens mittlerweile die "Übernacht-Methode", denn dann ist der Geschmack wirklich voll in die Kartoffeln eingezogen und er ist schön schlotzig. Frisch hat er einfach nicht den Kick, meiner Meinung nach.

@Kesselwart:
Du hast völlig recht. Nicht nur die Schwaben bestehen darauf, auch meine Oma machte es so. Maggi und sogar noch etwas Fondor (ist ja fast das gleiche).
Ich verabscheue beides, aber an den Kartoffelsalat MUSS es einfach dran. Für nichts anderes verwende ich das, aber hier geht es nicht ohne.
P.S.: auch bei mir gibt es den morgen, mit Wienerle.

Auch die Hinweise, die Zwiebeln schon in der Brühe kurz mitzukochen, kann ich bestätigen.
Ebenso das mit dem Sonnenblumenöl. Olivenöl geht hier gar nicht.
Senf ist bei mir allerdings keiner drin. Und Zucker schon grad überhaupt nicht.
Je nach Beilage können aber ab und zu auch mal klein gewürfelte Stücke von Schwarzwaldschinken drin sein. Das ist nicht "original Oma" aber ich finde es nicht schlecht.

Euch allen ein frohes Fest,
wünscht Utschebeppes

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
altlerntvonjung Küchenjunge sagt:  
23.12.2006 20:08
Hallo, die Zwiebeln vorher andünsten hat nicht nur den Vorteil, dass sich der Zwiebelgeschmack nicht zu stark hervorhebt, sondern vor allem, wenn man den Salat am nächsten Tag ißt, sind die Zwiebeln besonders bekömmlich. Rohe Zwiebeln dagegen liegen mir und auch vielen meiner Bekannten oft sehr schwer im Magen.
Hier gebe ich meinen Senf dazu, nicht aber im Kartoffelsalat :-)
L.G. Elfriede

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
bernab Tellerwäscher sagt:  
23.12.2006 22:33
Genau auf dieses Rezept hab ich gewartet! Kenne nämlich nur die Mayoart, die aufliegt. Allerdings hab ich eine kleine Frage dazu:
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten? Fest- oder mehligkochend? Bin für einen Tip sehr dankbar.
Wunderschönes Weihnachtsfest
Verena aus Basel, Schweiz

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
frechdax68 Tellerwäscher sagt:  
24.12.2006 09:31
Hilfreicher Kommentar:

Das ist auch für uns der beste Kartoffelsalat!!
Ich nehm allerdings für diesen Salat immer den Kressi Essig und das gute Mazola , die sind eingermasen neutral.Auf gar keinen Fall Balsamico oder Olivenöl!!Senf muß immer dran, bei bedarf auch etwas Zucker, aber letzteres bitte sehr sparsam verwenden!!
Und unbedingt die Katoffeln mit dem Messer schneiden/rädeln, diese ganzen komischen Kartoffelrädel Geräte taugen nix, machen nur Kartoffel matsche daraus. Von daher auch immer nur schöne festkochende, gelbe Kartoffeln verwenden!!!
Als Beigaben im salat kommen die oben genannten Zutaten wie Endivien auch echt gut. Oder einfach nur mal Schnittlauch.
Es sind da sicher keine Grenzen gestzt, man muß nur einfach mal das ausprobieren wonach einem der Sinn steht!!
Allen ein schönes besinnliches Weihnachtsfest!!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
genovefa56  Sternekoch sagt:  
24.12.2006 12:42
Ja so schmeckt er lecker, geb noch bisschen gehackte Essiggurkerl mit rein.

LG Grete

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
agathe7 Tellerwäscher sagt:  
24.12.2006 22:28
Hallo, Ihr Lieben,

erstmal allen "Frohes Fest"!

Thema Kartoffelsalat: Muttis ist immer der beste, klar. Euren könnt Ihr gerne noch mit Knoblauch, Safran, gerösteten Pinienkernen oder Lachsstreifchen verfeinern, chacun a son gout.

Aber mir fehlen noch zwei Dinge: Ruhe und Schläge. Erst muß man die warmen Kartöffelchen einfach mal eine Stunde mit ihren Zutaten in Ruhe lassen (wie bei Hefeteig, "gar nicht erst ignorieren"). Und dann, kurz vor dem Servieren , mit einem Holz!löffel so richtig durchhauen. Das ergibt die richtige Schlotzigizität!

Schöne Feiertage,
Agathe7

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
coolgrey Kartoffelschäler sagt:  
26.12.2006 08:23
Hilfreicher Kommentar:

Hallo nach Bayern, Schwaben und Umgebung (ja, auch Hessen waren dabei)!
Von wegen "Öl": Viele von Euch sprechen von "Oma's" Rezept, da gab es Öl und kein Soja oder Haselnuss oder Olivenöl - einfach Öl. Jedes Öl mit Geschmack verdirbt den Kartoffelslat. Nehmt Maisöl (Mazzola zum Beispiel) oder Bona - je neutraler umso besser.
Und vielleicht noch zur Fein-Definition der "Brühe" (die wir im Raum Wien für Kartoffelsalat gar nicht nehmen): Ich las hier von mehrfach Extrakt! Achtung: Wie bei vielen Speisen, es soll nichts vorschmecken.
Mengen: Öl immer erst ganz zum Schluss, sonst bildet sich ein Film um die Kartoffeln und lässt die Würzen nicht mehr heran! Doppelt Öl im Verhältnis zu allen anderen Flüssigkeiten!
Am Besten (Hesperiden-, nicht Balsamico!ausser es soll kein "Schwäb'scher" werden)
Essig : Wasser : Öl im Verhältnis 0,5: 1 : 2
Und Zucker und Salz 1:1 (Ying-Yang!!!)
Muskat nur zum Kochen, nicht auf kalte Speisen - hab ich einmal gehört. Noch wer gehört?
Ja und alles Andere (Gürkchen, Kapern etc. frei nach Shakespeare: Was Ihr Wollt - aber das ist dann natürlich nicht mehr der Schwäbsche oder mein "Wiener Kartoffelsalat".)
Zwiebel: Nach Belieben - aber bitte weder anrösten noch mit der Brühe kochen, vive der natür! Und zum Schluss ein Tipp aus Wien: Nehmt roten Zwiebel, besser wird's nicht!
Wieder einmal der Besserwisser
coolgrey

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
dSchneig Tellerwäscher sagt:  
26.12.2006 09:30
So kenn ich den Kartoffelsalat auch! Aber noch viel besser schmeckt er wenn man anstatt der Fleischbrühe die Brühe vom Schäufele (so isses für mich dann badisch), Kassler oder Rollschinken nimmt, der würzige Rauchgeschmack gibt den richtigen Pep! Wenn ich ein Schäufele koche, gefrier ich die Brühe portionsweise ein und hab dann immer welche für meinen Kartoffelsalat.

Einen schönen Weihnachtstag wünscht

Regina, die sich gestern bei Mutter mit dem Kartoffelsalat vollgeschlagen hat.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Chiccio Tellerwäscher sagt:  
29.12.2006 09:27
Hilfreicher Kommentar:

Natürlich gibt es zig Varianten , meine Tipps sind nur für den Original Schwäbischen gedacht.
Da ich als Metzger/Koch schon tonnenweise mit dem Salat zu tun hatte, hier mal meine Sichtweise.
Beim Originalen echt Schwäbischen (von dem wird ja hier geredet) hat beim Öl, wirklich nur neutrales Öl Platz, wie Mazzola, Livio, Sonnenblumen, oder billiges Pflanzenöl. Wenn es auch gut gemeint ist aber bitte lasst das Walnuss,Oliven,Sesam oder sonstiges Öl hier aus dem Spiel, es passt einfach nicht. Ich bevorzuge Sonnenblumenöl.
Beim Essig gibt es bei den "echten" Schwaben, eigentlich nur den Hengstenberg Altmeister, oder denn Kressi, das ist aber eher ne Glaubensfrage, und ich denke da kommt es auch viel darauf an was in der Familie von Oma oder Mutter zuhause bevorzugt wurde.
Den allergrössten Wert bei nem Kartoffelsalat (wie kann es auch anders sein) muss man auf die Kartoffeln legen, das ist meiner Erfahrung nach der meistgemachte Fehler den man hier machen kann ..und ich hab schon 1000 mal die selbe Frage gehört : warum schmeckt euer Kartoffelsalat besser als meiner ich mach ihn doch genau nach dem gleichen Rezept.... ?
Klare Antwort: echte Salatkartoffeln nehmen, goldgelb und klein im Durchmesser, (wenn schon in den Supermärkten drauf steht : vorwiegend festkochend, dann kann man vom Kopfstand bis Beten alles machen, aber Guten Kartoffelsalat gibt das niemals). absolute Pflicht nicht vorwiegend festkochend sondern bitte nur "festkochend" wobei es da wiederum gewaltige unterschiede gibt !
Die Kartoffel-Auswahl ist also das A&O ... für mich sind die allerbesten kleine Moorkartöffelchen "Sieglinde" mhhh erste Sahne...z.b.
Die Brühe..wer eine selbstgemachte Rinder oder Gemüse-Fleischbrühe hat (keine Hühnerbrühe bitte) der ist natürlich fein raus, aber da man manchmal einfach keine vorrätig hat kann man auch gerne instant Brühe nehmen, mein absoluter Favorit hierbei von Knorr "Rindsbullion", schmeckt im Salat wunderbar..
noch ne Glaubensfrage: Rädeln oder Hobeln ? ich sage man kann bei beidem grosse Fehler machen, wenn mann zu dick"rädelt" isses genau so schlecht,wie zu dünn gehobelt. Wenn mann aber nen bischen dickeren Hobel hat dann passt das wunderbar,ansonsten gute alte Handarbeit ...
Konsistenz: Gaaaanz wichtig der Salat muss "SCHLONZIG, SCHMOTZIG" sein,das kann man niemals in einer Mengenangabe in einem Rezept angeben warum ? weil jede Kartoffel unterschiedlich aufsaugen.
aber wie erreicht man das ..? ganz einfach: Nach dem rädeln/hobeln der "warmen" Kartoffeln gibt mann Esslöffel weise Brühe zu, und hebt die vosichtig unter bis die Kartoffeln damit gesätigt sind und nix mehr aufnehmen. wenn dann später das Öl dazu kommt, dann passt das,danach erst den Essig zugeben. Aber auch am Öl sollte mann bei dem echt schwäbischen niemals sparen, auf 1 Kilo Kartoffel ca. 1/8-1/4 l Öl ist Pflicht !
Der Salat schmeckt am besten wenn er nach dem anmachen ca. eine Stunde gezogen hat ! Da entfaltet er erst seinen ganzen Charme.
Senf: bei der Senfzugabe machen glaub ich viele den Fehler zuviel zu nehmen, ich z.b geb auf einen 1/4 L Brühe eine erbsengrosse menge mittelscharfen Senf, direkt in die Heisse Brühe, da verteilt sich der Geschmack sehr rund, genauso wie die Zwiebeln,die geb ich in die Brühe direkt bevor ich den anmache, da werden sie etwas lieblicher, und Zwiebelgegner merken gar nicht das da Zwiebeln drinn sind ;)
Varianten: rohe Salatgurke-von 5 Scheibchen bis zu 1 und 1 Mischung steht nix im Weg, allerdings muss desto mehr Gurke man nimmt , weniger Brühe genommen werden da Gurke Feuchtigkeit zieht !
Endivien: Passt hervorragend allerdings darf man den angemachten Endivien erst direkt vor dem Servieren untermischen, bis 1 zu 1 , Schmeckt wirklich sehr gut und kommt z.b bei Hackbraten, Fleischküchle,Brätstrudel oder so zur Geltung.
Letzter Punkt: Wer so einen (warmangemachten) Kartoffelsalat über nacht aufhebt, riskiert ne Lebensmittelvergiftung, ich kann nur dazu plädieren alles was älter als 10-15 Stunden ist rigeros rauszuwerfen, Kartoffelsalat ist glaub nach Hackfleischprodukten und Geflügel (Salmonellen) an dritter Stelle bei Lebensmittelvergiftungen .. deswegen VORSICHT und nochmals VORSICHT ! Und das Gerede das er am nächsten Tag "besser" schmeckt ist imho dummes Gerede, und das Risiko absolut zu hoch.

Schönen Tag vom Schwäbischen Wald
Chiccio

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
kesselwart Suppenkoch sagt:  
30.12.2006 13:08
Hallo Chiccio,

mehr ist zu diesem Thema nicht mehr zu sagen.
Du triffst den Nagel absolut auf den Kopf,auch was das Thema Haltbarkeit angeht.Durch das feuchtwarme ist der schwäbische Kartoffelsalat das Bakterienbiotop schlechthin .Besonders gefährlich wirds im Sommer wenn der Salat noch stundenlang bei Grillfesten in der Wärme steht !
Längeres aufbewahren ist wohl auch wegen der rohen Zwiebeln kritisch.

Trotz allem,es lebe der schwäbische Kartoffelsalat !

Grüßle Walle

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
emse63 Küchenjunge sagt:  
02.01.2007 22:30
Hallo!
Ich bin zwar kein Schwabe, aber so schmeckt mir Kartoffelsalat am Besten!
Grüßlis

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Eingeschränkte Kommentare
Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.
» Alle Kommentare anzeigen «


Die neusten Kommentare:


roughgirl66  Suppenkoch sagt:  
20.06.2010 23:12
Kenne das schon seit 30 Jahren als schwäbischen Kartoffelsalat, den haben schon meine Oma und meine Mutter die Urschwäbinen waren so gemacht.

Senf und Pfeffer ist bei uns ein MUSS, Zucker ein GEHT GAR NICHT, und ein bisschen Maggi gehört bei uns auch dazu.
Ausserdem muss der Kartoffelsalat schwätza und schmatza und muss obedengt aus feschtkochende Kartoffel sei, denn sonscht verfallad dia Rädla.

Gruss
roughgirl

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
lachergloeckle Tellerwäscher sagt:  
12.08.2010 16:12
So wie man ihn von Muttern kennt :-) Danke fürs Rezept! Einfache Zubereitung und super lecker..

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Yada85 Tellerwäscher sagt:  
01.09.2010 09:07
Das Rezept ist echt toll!!!

Ich bin kein gebürtiger Schwabe-aber mein Freund.
Und der liebt diesen Salat.

Dieses Rezept kommt dem meiner Schwiegermutter auch sehr nahe.
Mache den Salat sehr gern zu "Saidawurscht",Maultaschen oder einfach zu nem kräftigen frischen Bauernbrot.

Heute überrasche ich meinen Schatz mal wieder und er bekommt Hackbraten mit Kartoffelsalat :-)

LG aus dem Sauerland
Yada/Tina :-)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
saucy Tellerwäscher sagt:  
12.03.2011 19:55
Sehr lecker! Auch wenn mir das Grundrezept persönlich etwas zu wenige Zwiebeln enthält. ;)
Schmeckt wirklich fast so gut, wie Omas Kartoffelsalat!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
sony102  Kaltmamsell sagt:  
15.04.2011 20:02
So sollte er sein und so schmeckt der Salat auch am besten.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
misshobbit Kaltmamsell sagt:  
15.07.2011 19:10
mein erster versuch eines kartoffelsalates - und was soll ich sagen?

GENAU SO sollte er schmecken, einfach sagenhaft gut!!!

danke für das rezept!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Bettina2511 Kaltmamsell sagt:  
12.08.2011 14:17
Hallo!

Dieser Salat ist sehr lecker geworden, so werde ich Ihn ab jetzt zubereiten!

Vielen Dank!

LG Bettina

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
singingiris Küchenjunge sagt:  
25.10.2011 18:15
Tolles Rezept, vielen Dank!

habe den Salat genau nach Rezept gemacht und lediglich noch etwas Schnittlauch hinzugefügt. Sehr lecker :-)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Pullerliese Smutje sagt:  
05.11.2011 12:47
Ganz genauso mache ich meinen Kartoffelsalat schon immer. Das ist der echte schwäbische! Besonders lecker ist er mit gehobelten halben Gurkenscheiben oder Endiviensalat. ;)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Kleinesss1 Tellerwäscher sagt:  
07.01.2012 20:56
hallo,
einfach weltkasse das rezept!!! ich habe so lange gesucht nach dem originalem schwäbischen kartoffelsalat und endlich gefunden...
vielen vielen dank lg Yvonne :)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Weinbau hat in Deutschland eine lange Tradition
AEG-Tipp: Lendchen in Sherry mit Karamell-Kartoffeln + Crêpes mit Butterorangen!
Unentbehrlich für deftige Hausmannskost bis hin zur edlen Gourmetküche
... besonders beliebt jetzt zur Grillsaison
... grüne Perlen der Natur!
Die feine Kunst des Risotto-Kochens - Hochgenuss mit Muße gemacht
Überblick für Ihre Kochplanung

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: