Apfelbrot mit Körnern
eine interessante Brotmischung!| 6 dl | Milch, kochend heiße |
| 150 g | Haferflocken, kernige |
| 4 | Äpfel, säuerliche, gerieben |
| 2 Pkt. | Trockenhefe |
| 2 EL | Zucker |
| ½ dl | Öl, gutes neutrales |
| 1 TL | Salz |
| ½ dl | Leinsamen, gehackt |
| ½ dl | Sonnenblumenkerne, gehackt |
| ½ dl | Haselnüsse, gehackt |
| 8 dl | Mehl, Type 1050 |
Zubereitung
Den Ofen auf 220 °C vorheizen. 2 Formen fetten.
Die Haferflocken mit kochend heißer Milch übergießen, ein paar Minuten stehen lassen, bis sie weich sind. Die geriebenen Äpfel dazu geben und unterrühren. Die Trockenhefe mit der Hälfte vom Mehl mischen, zusammen mit Zucker, Öl, Salz, Körnern und Nüssen untermengen, danach das Mehl unterarbeiten, jedoch nur so viel Mehl verwenden, wie der Teig aufnimmt. Den Teig mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen, sein Volumen muss sich verdoppeln.
Danach den Teig nochmals durcharbeiten, 2 Brote formen und in die Formen einlegen. Wieder 15 Minuten ruhen lassen. Mit einem Kuchenpinsel die Brote mit Wasser bestreichen und mit einem Messer der Länge nach einritzen, dann in den Ofen schieben. Nach 5 Minuten den Ofen auf 180 Grad herunter schalten, nach weiteren 20 Minuten die Brote mit Alu-Folie abdecken, sonst werden sie zu dunkel. Dann in weiteren 35-45 Minuten fertig backen.
Aus der Form nehmen und auf einem Rost erkalten lassen. Erst am nächsten Tag anschneiden.
Dieses Rezept stammt aus der "guten alten Zeit" von 1720 und ich fand es in unserem Heimatmuseum in Savonlinna, Finnland. Ich habe mir erlaubt, es unserer Zeit etwas anzupassen (Zucker statt Sirup, Trockenhefe, Öl statt Schmalz, Elektroherd).
Die Haferflocken mit kochend heißer Milch übergießen, ein paar Minuten stehen lassen, bis sie weich sind. Die geriebenen Äpfel dazu geben und unterrühren. Die Trockenhefe mit der Hälfte vom Mehl mischen, zusammen mit Zucker, Öl, Salz, Körnern und Nüssen untermengen, danach das Mehl unterarbeiten, jedoch nur so viel Mehl verwenden, wie der Teig aufnimmt. Den Teig mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen, sein Volumen muss sich verdoppeln.
Danach den Teig nochmals durcharbeiten, 2 Brote formen und in die Formen einlegen. Wieder 15 Minuten ruhen lassen. Mit einem Kuchenpinsel die Brote mit Wasser bestreichen und mit einem Messer der Länge nach einritzen, dann in den Ofen schieben. Nach 5 Minuten den Ofen auf 180 Grad herunter schalten, nach weiteren 20 Minuten die Brote mit Alu-Folie abdecken, sonst werden sie zu dunkel. Dann in weiteren 35-45 Minuten fertig backen.
Aus der Form nehmen und auf einem Rost erkalten lassen. Erst am nächsten Tag anschneiden.
Dieses Rezept stammt aus der "guten alten Zeit" von 1720 und ich fand es in unserem Heimatmuseum in Savonlinna, Finnland. Ich habe mir erlaubt, es unserer Zeit etwas anzupassen (Zucker statt Sirup, Trockenhefe, Öl statt Schmalz, Elektroherd).
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Kommentare anderer Nutzer
21.02.2009 12:51
Hallo honeybunny! Keine Angst vor den Zahlenangaben, in vielen Ländern rechnet man mit Dezilitern, auch im guten alte Europa. Ich war vor 20 Jahren genauso verwirrt, als ich das erste Mal damit konfrontiert wurde. Auf jedem guten Messbecher ist so eine Einteilung drauf, und 1 dl sind 100 ml. Probier mal wieviel eine Tasse fasst, dann rechnet es sich ganz leicht. Ist nur Gewöhnungssache.
Viele Grüsse, Finntina
Viele Grüsse, Finntina
Finnsiiri
sagt:
sagt: 24.02.2009 23:17
hmmmm, das war sehr lecker!!!
Werde es auf jeden fall noch mal backen.
Kompliment!!!
Werde es auf jeden fall noch mal backen.
Kompliment!!!
kleinthun
sagt:
sagt: 03.03.2010 10:01
Hallo,
danke für dieses tolle Rezept. Ich habe es in BBA gebacken und es sit super geworden. Das gibt es jetzt öfter bei uns.
Viele Grüße
kleinthun
danke für dieses tolle Rezept. Ich habe es in BBA gebacken und es sit super geworden. Das gibt es jetzt öfter bei uns.
Viele Grüße
kleinthun
04.03.2010 10:32
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