Crepinette vom Bison mit Rotwein - Pfeffersauce und Semmel - Pilz - Knödel

toller Hauptgang für ein festliches Menü. Das Ergebnis rechtfertigt die Fleischqualität und den hohen Arbeitsaufwand

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Zutaten für Portionen

  Für die Farce:
50 g Hühnerbrust (Filet)
20 g Hühnerleber
50 ml Sahne
2 Handvoll Blattspinat
1 cl Portwein
  Salz
  Pfeffer, aus der Mühle
4 Scheibe/n Bison - Filet, gesamt ca. 500 gr.
  Butterschmalz
8 große Pilze (Kräuterseitlinge)
  Salz
  Pfeffer, aus der Mühle
120 g Schweinenetz
1 Zweig/e Thymian
1 Zweig/e Rosmarin
  Für die Sauce:
Schalotte(n)
  Butter
15  Pfefferkörner, Kubeben-
15  Pfefferkörner, schwarze
300 ml Kalbsfond
500 ml Rotwein, trocken
1 Zweig/e Thymian
  Salz
  Für die Klößchen: (Semmel-Pilz-Knödel)
500 g Brot, (Knödelbrot)
200 ml Milch
200 ml Sahne
70 g Speck
3 kleine Schalotte(n)
100 g Pilze, gemischte
Ei(er)
¼ Bund Petersilie
1 TL Kräuter, gemischte trockene
  Salz
  Pfeffer, aus der Mühle
  Butterschmalz
  Für die Garnitur:
Frühlingszwiebel(n)
  Butter

Zubereitung

Geflügelfarce:
Fleisch und Leber fein schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch und die Sahne separat im Tiefkühler leicht gefrieren lassen.
Den Spinat waschen und im Topf andünsten, so dass er rasch zusammenfällt. Gut ausdrücken und auskühlen lassen.
Fleisch und Sahne mit dem Spinat im Mixer zu einer Farce verarbeiten und anschließend 15 Minuten kühl stellen. Danach durch ein Sieb streichen. Mit dem Portwein und einer Prise Salz abschmecken.

Crepinette vom Bison:
Das Schweinenetz gut wässern und dann ausdrücken. In vier rechteckigen Stücken auslegen.
Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden, kurz in etwas Butterschmalz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Eine zum Filet passende Fläche auf dem Schweinenetz mit Pilzen auslegen und mit der Geflügelfarce einstreichen. Das Filet mit Salz und Pfeffer würzen und auf die Farce drücken. Die Oberseite des Filets mit der Farce einstreichen und dann mit den Pilzscheiben bedecken.

Die Crepinette in das Schweinenetz straff einwickeln und in eine schöne runde Form bringen. Kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Crepinette von allen Seiten in heißem Butterschmalz anbraten und dann auf einem Gitter im Backofen ca. 5 Minuten garen. Die Kerntemperatur sollte bei 45 Grad liegen.
Dann herausnehmen und ca. 2 Minuten ruhen lassen. Anschließend in Butterschmalz mit Thymian und Rosmarin nachbraten. Zum Servieren diagonal in zwei Hälften schneiden. Falls nötig, das Schweinenetz entfernen.

Rotwein-Pfeffer-Sauce:
Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Pfefferkörner grob zerstoßen. Die Schalotten in Butter anschwitzen und den Pfeffer zufügen. Mit Rotwein und Kalbsfond aufgießen und um die Hälfte reduzieren.
Den Thymian zufügen und die Sauce erneut um die Hälfte reduzieren. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und mit Salz abschmecken.

Semmel-Pilz-Knödel:
Das Knödelbrot mit der Sahne und der Milch in eine große Schüssel geben. Speck, Schalotten und geputzte Pilze fein würfeln und in einer Pfanne anschwitzen. Gemüse zum Knödelbrot geben.
Die Petersilie fein hacken und mit dem Ei und den Trockenkräutern zum Knödelteig geben. Alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Frischhaltefolie ausbreiten und die Knödelmasse hineingeben. Zu einer Rolle formen. Das Paket dabei senkrecht halten und kurz oben klopfen, damit keine Luftlöcher entstehen. Dann in zwei Schichten Alufolie wickeln und in siedend heißes Wasser legen. Nicht kochen! Dort müssen sie mind. 20 Minuten garen. Sie können aber auch länger im Wasser bleiben und so gut vorbereitet werden.
Zum Servieren in Scheiben schneiden und in Butterschmalz und mit Salz und Pfeffer würzen braten.

Garnitur:
Die Frühlingszwiebeln putzen, es sollte nur das Weiße mit wenig Grün verwendet werden. Vier Frühlingszwiebeln halbieren und zusammen mit den vier ganzen in etwas Butter anschwitzen.

Anrichten:
Die Semmel-Pilz-Knödel-Scheiben auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die Crepinettehälften links und rechts anlegen und die Frühlingszwiebeln auf den Knödeln placieren. Die Sauce angießen.
Arbeitszeit: ca. 2 Std. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.02.09
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Verfasser:

bushcook  Sternekoch


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20.438 Beiträge (ø9,57/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Frechdachs_38  Hendlgriller sagt:  
22.03.2010 09:53
Ein ideales Gericht, wenn sich Besuch ankündigt. Zwar einige Arbeitsschritte vorher, aber wenn der Besuch da ist, kann die Gastgeberin Dank Niedrigtemperaturmethode (zumindest wenn das Fleisch ein Stück ist) sich ziemlich entspannt den Gästen widmen.

Ein tolles, absolut pfiffiges und anspruchsvolles Gericht, das trotzdem ohne großes Risiko gut gelingt! Allerdings braucht man auf alle Fälle ein Bratenthermometer!!

LG
Dachsi

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Frechdachs_38  Hendlgriller sagt:  
22.03.2010 09:55
Wir hatten dazu übrigens Rotweinschalotten und Brezenknödel.

LG
Dachsi

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rambozambo Tellerwäscher sagt:  
25.02.2011 17:54
[...]und dann auf einem Gitter im Backofen ca. 5 Minuten garen[...]

Stimmt das so? Kann ich mir gar nicht vorstellen. 5 Stunden klingt für mich eher plausibel.
Bitte um Rückantwort, wir würden das gerne probieren.

Danke.

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bushcook  Sternekoch sagt:  
25.02.2011 20:03
wie beschrieben - 5 Minuten

unsere Münchner Kochgruppe hat das genauso gemacht,
davon abgesehen, kannst Du ja die Kerntemp. messen und das Fleisch evtl. länger im Ofen lassen.

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