Zickleinkeule

ganze Ziegenkeule in passender Sauce

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Zutaten für Portionen

Keule(n) von der Ziege (ca. 1900 g)
2 Zehe/n Knoblauch
10 Stiele Rosmarin
 einige Stiele Thymian
1 Stängel Salbei
 einige Stiele Oregano
20  Wacholderbeeren
10 Körner Piment
10  Gewürznelken
10  Pfefferkörner, schwarz oder grün
100 ml Olivenöl, etwa
1 m.-große Möhre(n)
1 Stück Sellerie
1 kleine Porreestange
1 kleine Zwiebel(n)
1 EL Tomatenmark
2 Gläser Weißwein (Riesling)
Zitrone(n), unbehandelt, die Schale davon
½ Liter Hühnerbrühe
  Salz und Pfeffer, schwarzer
1 TL Senf, mittelscharfer
1 EL Konfitüre (Holunderbeergelee)
1 Schuss Wein (Vin Santo oder einen anderen süßen Dessertwein)

Zubereitung

Ein bis zwei Tage vor der Zubereitung die Keule waschen, trocken tupfen und parieren. Die Parüren in einem Topf anrösten, bis sie mittelbraun sind und alles Fett ausgetreten ist. Dann mit reichlich Wasser aufgießen und mindestens eine halbe Stunde auskochen.

Durch ein Sieb in eine Fettabscheidekanne geben (oder kalt werden lassen und dann das Fett abheben) und die Flüssigkeit bis auf ca. 1/4 l einreduzieren. Aufheben.

Den Knoblauch feinblättrig schneiden, die Wacholderbeeren, Piment, Nelken und Pfefferkörner grob zermörsern und das Fleisch damit einreiben. Mit den Thymian-, Salbei-, Oregano- und einigen Rosmarinstielen in einen Gefrierbeutel geben, mit dem Öl übergießen, vakuumieren und bis zur Zubereitung kühl stellen. Ab und zu wenden.

Den Ofen auf höchste Stufe vorheizen, die Keule gut abstreifen (Kräuter und Öl aufheben!), salzen und pfeffern, rundherum einölen und auf den restlichen Rosmarinzweigen in einen Bräter legen. 30 Minuten im Ofen bräunen lassen, dann das in Würfel geschnittene Gemüse dazugeben.

5 Minuten mitrösten, dann das Tomatenmark unterziehen und die aufgehobenen Kräuter samt Öl hinzugeben. Den Ofen nun auf 100°C stellen. Nach weiteren 5 Minuten mit dem Riesling, in dem die Zitronenschale schwimmt, ablöschen und wieder 5 Minuten später die Brühe und die Reduktion hinzufügen und ca. 70 - 90 Minuten im abkühlenden Ofen garen (je nach Wunsch des Gargrades).

Nach Ablauf der Garzeit die Keule herausnehmen, auf einer Platte wieder in den warmen Ofen zurück stellen. Die Flüssigkeit durch ein Spitzsieb in eine Fettabscheidekanne geben (Gemüse und Kräuter gut ausdrücken!). Zur entfetteten Flüssigkeit einige Stücke Röstgemüse geben und mit dem Mixstab pürieren und damit etwas binden. Abschmecken mit Vin Santo, Holunderbeergelee, Senf, Salz und Pfeffer.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.02.09
Rezept-Statistiken: 9.578 (317)* gelesen
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Verfasser:

Utee Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

uli106  Suppenkoch sagt:  
04.04.2010 15:31
Wunderschön! Ein prächtiges Oster-Essen! Besten Dank!

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Andrea883 Smutje sagt:  
06.06.2011 18:16
Habe dieses Gericht neulich für meine Freunden gekocht, es war wirklich super lecker. Da meine Freunde noch nie Zeigenfleisch gegessen hatten und ich nicht wußte wie gut es ankommt (Ziegenfleisch hat ja schon einen besonderen Geschmack) habe ich die Keule 2 Tage mit den Kräutern und Knoblauch mariniert damit der Ziegengeschmacks etwas abgemildert wird.
Mir persönlich kommt in diesem Rzept zuviel Piement und Gewürznelken rein, hatte Angst das das Gericht zu sehr nach Weihnachten schmeckt, dafür hatte ich umsomehr Knoblauch genommen.
Meine Keule hatte nur gut 1kg und war schon nach gut insgesammt 70 Minuten fertig und butterzart, hatte den Ofen jedoch auf 180°C eingestellt weil ich noch Ofenkartoffeln im Ofen gegart hatte was auch super zu diesem Gericht gepasst hatte.
Die Soße war echt der Hammer, sie kam schon so Geschmacksintensiv aus dem Bräter, dass ich sie sie nur noch etwas mit Mondamin gebunden hatte und die restlichen angegeben Zutaten einfach weggelassen habe.
Hätte gerne mehr so leckere Rezepte
lg Andrea

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