Gans Pauline

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Zutaten

Gans, frisch, küchenfertig
1 Tüte/n Wacholderbeeren
5 EL Salz
  Saucenbinder
1/2 Liter Wasser, kochendes
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept eignet sich sowohl für eine ganze Gans oder Gänseteile. Ich empfehle eine frische Gans und nicht tiefgefroren, obwohl letzteres auch möglich ist.
Am Vortag:
Die Gans waschen, trocken tupfen. 1/2 Tüte Wachholderbeeren im Mörser sehr gründlich zerstampfen. Salz hinzu geben, weiter stampfen, bis sich die Wachholderbeeren mit dem Salz gründlich vermischt haben. Wichtig ist, dass die Wachholderbeeren vollständig zerstampft sind. Eine genaue Mengenangabe kann man für diese Würzmischung nicht machen. Es sollte ungefähr halbe halbe sein (Wachholderbeeren/Salz).
Dann die Gans oder die Gänseteile von ALLEN SEITEN (bei einer ganzen Gans auch von innen) mit der Würzmischung dick bestreichen. Das ganze in einen Bräter setzen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Am Tag des Essens:
Die Gans GRÜNDLICH abwaschen! Die Gans oder die Gänseteile in einen offenen Bräter oder auf das Bratblech im vorgeheizten Backofen (210° - 220°) auf die untere Schiene setzen. Ca. 1/2 Liter kochendes Wasser dazu geben.
Bratzeit: 2 - 3 Stunden, je nach Größe der Gans. Bei Gänseteilen reichen ca. 2 - 2 1/2 Stunden.
Beim Braten tritt nun viel Fett aus der Gans aus. Dieses abschöpfen und aufheben. Sollte die Flüssigkeit inzwischen fast verdampft sein, wieder kochendes Wasser zugießen. Die Flüssigkeit darf nie ganz verdampfen, da sonst der Bratensaft anbrennt!
Nach der ersten Hälfte der Bratzeit die Temperatur auf 190° - 200° reduzieren.
Ca. 10 Minuten vor Ende der Bratzeit, wenn die Gans schon schön braun und gar ist, die Gans mit Salzwasser oder Bier bestreichen und die Temperatur auf 240° erhöhen (nur Oberhitze!)
Nach Ende der Bratzeit, die Gans aus dem Backofen nehmen und den Bratensaft in einen Topf umfüllen und mit etwas Wasser aufgießen. Nun sollte die Soße probiert werden, ob sie noch zu scharf ist. Sollte das der Fall sein, so lange mit Wasser aufgießen, bis die Würze richtig ist. Dann die Soße mit Soßenbinder binden. Die Soße ist einfach genial!
Hinweise:
Ganz wichtig ist bei diesem Rezept, dass während des gesamten Bratens immer wieder in regelmäßigen Abständen das ausgetretene Fett abgeschöpft wird. Ein bisschen Fett bleibt immer zurück. ABER NUR DAS FETT und NICHT den Bratensaft mit abschöpfen!
Am einfachsten geht das, wenn man dabei weitere Person um Hilfe bittet, die den Bräter oder das Bratblech etwas schief halten. Das Fett schwimmt auf dem Bratensaft und kann dann ganz leicht abgeschöpft werden.
Auch wenn es unglaublich klingen mag, aber außer den oben genannten Gewürzen wird die Gans mit NICHTS ANDEREM mehr gewürzt.
Gänsefett ist ja bekanntlich eine Spezialität. Deshalb das abgeschöpft Fett aufheben. Hält sich ewig lange. Dieses Fett kann man zum verfeinern von Sauerkraut, oder auch Rotkraut benutzen. Man kann damit Fleisch anbraten usw. oder einfach nur auf ein Stück frisches Brot streichen, Salz drauf und genießen (wer sich das kalorienmäßig leisten kann)
Dazu passen Knödel, Spätzle, Salzkartoffeln und Blaukraut.
Diese Rezept mag sich vielleicht beim ersten Lesen sehr kompliziert anhören - ist es aber auf gar keinen Fall.

Kommentare anderer Nutzer


kochschnuffi

04.10.2003 10:51 Uhr

Hallo Peto,

das Rezept hört sich interessant an. Ich befürchte jedoch, dass es vielleicht zu salzig sein wird. Mit einer ganzen Gans probier ich's lieber nicht aus. :-)

Andariel666

25.11.2003 10:09 Uhr

hi, ähm du schreibst davor die ganz mit dem gewürz einreiben und am nächsten tag alles wieder abwasch ( innen wie ausen) saugt das die gans das aroma und den geschmack so toll auf???

marinapaulina

15.01.2005 23:15 Uhr

Ich habe dieses Rezept ausgewählt für den ersten Gänsebraten in meinem Leben, es war super- und vor allem sehr einfach. Was man vielleicht noch machen könnte ist, dass man die Haut der Gans einsticht, dann läuft das Fett besser heraus.
Das Rezept ist zu empfehlen

knobi-fan

26.09.2005 11:52 Uhr

Hallo,
klingt wirklich auf den ersten Blick kompliziert, ist es aber nicht - du hast nur alles sehr präzise beschrieben. Das Raffinierte hierbei ist im wesentlichen ja die Würzung durch die intensive Wacholder-Salz-Mischung, die einen Tag lang einzieht. Kann mir wirklich vorstellen, daß das hervorragend schmeckt. Das Rezept steht für die kommende Gänse-Saison auf der Liste!

LG
knobi-fan

Arnz

18.11.2010 08:22 Uhr

Bei mir gehört dieses Rezept mittlerweile traditionell zu unserem Familien-Gänseessen. Sogar die Kinder, die allesamt etwas mäkelig sind, mögen so eine Gans.
Kann es echt nur empfehlen - vor allem, wenn man - wie ich - keine Füllung mag :)
LG
Annette

marbras

19.01.2014 13:30 Uhr

Hallo Peto,
nach 3 Jahren nutzen möchte ich mich endlich einmal ganz herzlich für das tolle Rezept bedanken. Wir essen in unserer Familie viel Gans über den Winter verteilt, nach 3 unterschiedlichen Rezepten. Ich bin für die Zubereitung nach Deinem Rezept zuständig und damit wird am Martinstag immer die Saison eröffnet.

Ich bin der Ansicht es handelt sich um das beste Rezept, nicht nur, weil ich nach diesem Rezept arbeite, sondern weil die Gans extrem zart und geschmackvoll wird. Das ist in unserer Familie sehr wichtig, weil wir die Gans ausschließlich ohne Füllung zubereiten. Schließlich soll die Gans nach Gans schmecken!

Ich bereite die Gans im Backofen zu, wähle die Temperatur etwas niedriger und die Garzeit etwas länger.
Die Soße wird wie angegeben zubereitet, das Gänseschmalz natürlich gewonnen und über das Jahr verbraucht.

Viele liebe Grüße, M.

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