Wildschweinrücken mit kräftiger Sauce
ausgelöst, NT - gebraten und gehaltvolle Sauce| 1 Stück | Wildschwein - Rücken mit Knochen, hier etwa 1700 g |
| 2 Zweig/e | Salbei |
| 2 Zweig/e | Rosmarin |
| 2 Zweig/e | Oregano |
| 2 Zweig/e | Thymian |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| etwas | Olivenöl |
| 1 | Möhre(n) |
| 1 Stück | Knollensellerie, klein |
| 1 Stange/n | Lauch, klein |
| 1 Glas | Weißwein |
| 1 Schuss | Wermut (Noilly Prat) |
| 10 | Wacholderbeeren |
| 6 Körner | Piment |
| 6 | Pfefferkörner, schwarz |
| 6 | Gewürznelken |
| etwas | Cayennepfeffer, oder Chilipulver |
| etwas | Orangenschale, abgeriebene |
| 2 EL | Speisestärke, etwa, je nach Flüssigkeitsmenge |
| 2 EL | Gelee (Holunderbeer-), etwa |
| etwas | Salz |
| etwas | Pfeffer, aus der Mühle |
| 100 ml | Sahne |
Zubereitung
Den Wildschweinrücken sorgfältig auslösen und säubern. Die Lachse zunächst mit Salbei-, Rosmarin-, Oregano-, Thymianzweigen und dünn geschnittenem Knoblauch bedecken, mit Olivenöl einreiben und in Frischhaltefolie eingewickelt ziehen lassen (einige Stunden oder über Nacht).
Die Knochen und Parüren klein schneiden bzw. -hacken und anbraten, bis sie ziemlich braun sind. Mit gut 2 l heißem Wasser ablöschen und etwa eine Stunde lang auskochen. Knochen und Parüren herausnehmen, Brühe entfetten und auf die Hälfte einreduzieren.
Möhren, Sellerie und Lauch putzen, in grobe Stücke schneiden und in wenig Olivenöl anrösten. Mit Weißwein und Noilly Prat ablöschen, die Brühe aufgießen. Ca. 10 Wacholderbeeren, 6 Pimentkörner, einige Pfefferkörner, 6 Nelken im Mörser grob zerdrücken und dazugeben. Etwas Cayennepfeffer oder Chili dazu und etwas abgeriebene Orangenschale. Die Kräuter, mit denen die Lachse mariniert wurden, dazu geben. Eine halbe Stunde lang köcheln, dann durch ein Sieb passieren, mit Speisestärke etwas andicken und mit Salz und Holunderbeergelee abschmecken, mit der Sahne abrunden.
Die Lachse rundherum scharf anbraten und dann in einer vorgewärmten Porzellanschale bei 70° im Ofen ziehen lassen. (Nach Belieben zwischen 40 und 60 Minuten etwa. Kommt nicht genau drauf an). Den Bratensatz in der Pfanne mit etwas Sauce ablöschen und zurück in die Saucenkasserole gießen.
Fleisch (rosa) aufschneiden und mit der Sauce servieren.
Dazu passen gut Semmelknödel (siehe mein Rezept) oder auch Salzkartoffeln oder Pasta.
Die Knochen und Parüren klein schneiden bzw. -hacken und anbraten, bis sie ziemlich braun sind. Mit gut 2 l heißem Wasser ablöschen und etwa eine Stunde lang auskochen. Knochen und Parüren herausnehmen, Brühe entfetten und auf die Hälfte einreduzieren.
Möhren, Sellerie und Lauch putzen, in grobe Stücke schneiden und in wenig Olivenöl anrösten. Mit Weißwein und Noilly Prat ablöschen, die Brühe aufgießen. Ca. 10 Wacholderbeeren, 6 Pimentkörner, einige Pfefferkörner, 6 Nelken im Mörser grob zerdrücken und dazugeben. Etwas Cayennepfeffer oder Chili dazu und etwas abgeriebene Orangenschale. Die Kräuter, mit denen die Lachse mariniert wurden, dazu geben. Eine halbe Stunde lang köcheln, dann durch ein Sieb passieren, mit Speisestärke etwas andicken und mit Salz und Holunderbeergelee abschmecken, mit der Sahne abrunden.
Die Lachse rundherum scharf anbraten und dann in einer vorgewärmten Porzellanschale bei 70° im Ofen ziehen lassen. (Nach Belieben zwischen 40 und 60 Minuten etwa. Kommt nicht genau drauf an). Den Bratensatz in der Pfanne mit etwas Sauce ablöschen und zurück in die Saucenkasserole gießen.
Fleisch (rosa) aufschneiden und mit der Sauce servieren.
Dazu passen gut Semmelknödel (siehe mein Rezept) oder auch Salzkartoffeln oder Pasta.
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Kommentare anderer Nutzer
PottiXY
sagt:
sagt: 08.08.2010 18:08
Hört sich superlecker an;
aber was bewirkt der Holunderbeergelee?
Wo bekomme ich den überhaupt?
Gruß Marcus
aber was bewirkt der Holunderbeergelee?
Wo bekomme ich den überhaupt?
Gruß Marcus
Utee
sagt:
sagt: 08.08.2010 19:05
Hallo Marcus,
das Holunderbeergelee gibt einen kleinen herbsüßen Touch an die Sauce. Das passt sehr gut zu Wild. Ich hatte mein Holunderbeergelee von einer Selbstmacherin geschenkt bekommen. Wenn du es im Laden nicht findest, kannst du auch Johannisbeergelee oder Waldfruchtgelee statt dessen nehmen.
LG von UTee
das Holunderbeergelee gibt einen kleinen herbsüßen Touch an die Sauce. Das passt sehr gut zu Wild. Ich hatte mein Holunderbeergelee von einer Selbstmacherin geschenkt bekommen. Wenn du es im Laden nicht findest, kannst du auch Johannisbeergelee oder Waldfruchtgelee statt dessen nehmen.
LG von UTee
Aki_kocht
sagt:
sagt: 10.01.2011 10:09
Ich habe mich das erste mal an Wild gewagt und habe für mein Experiment dieses Rezept gewählt.
Den Weißwein habe durch Rotwein ersetzt, statt dem Wermut Gin und Holundergeergelee konnte ich auch nicht auftreiben hab also einfach Preiselbeeren genommen.
Ansonsten habe ich mich bei den Gewürzen und vor allem bei der Zubereitungsart ganz genau an das Rezept gehalten.
Ich wusste gar nicht, dass ich so gut kochen kann :-)
Vielen Dank für dieses besonders tolle Rezept!
Viele Grüße Alexandra
Den Weißwein habe durch Rotwein ersetzt, statt dem Wermut Gin und Holundergeergelee konnte ich auch nicht auftreiben hab also einfach Preiselbeeren genommen.
Ansonsten habe ich mich bei den Gewürzen und vor allem bei der Zubereitungsart ganz genau an das Rezept gehalten.
Ich wusste gar nicht, dass ich so gut kochen kann :-)
Vielen Dank für dieses besonders tolle Rezept!
Viele Grüße Alexandra
Annahex
sagt:
sagt: 16.01.2011 18:32
Hallo Utee,
wir haben heute den Wildschweinrücken gemacht! Der ist auch richtig gut gelungen. Wir fanden die Sauce ein wenig zu sabeilastig! Beim nächsten Mal werden wir weniger Salbei nehmen. Ganz toll fand ich das Orangenschalenaroma in der Soße.
Ein großes Problem hat uns das Auslösen des Rückens bereitet bzw. das Zerteilen der Wirbelsäule.Ein großes Messer ist dabei drauf gegangen.Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tipp für uns! Oder sollten uns mal ein großes Hackebeil zulegen?Zum Schluß habe ich die WS ganz in den Schnellkochtopf gesteckt und 15 Min. gekocht.Dann konnte ich die garen Knochen noch ein wenig in der Brühe auskochen. Hat auch gut geklappt und geschmeckt!
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Annahex
wir haben heute den Wildschweinrücken gemacht! Der ist auch richtig gut gelungen. Wir fanden die Sauce ein wenig zu sabeilastig! Beim nächsten Mal werden wir weniger Salbei nehmen. Ganz toll fand ich das Orangenschalenaroma in der Soße.
Ein großes Problem hat uns das Auslösen des Rückens bereitet bzw. das Zerteilen der Wirbelsäule.Ein großes Messer ist dabei drauf gegangen.Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tipp für uns! Oder sollten uns mal ein großes Hackebeil zulegen?Zum Schluß habe ich die WS ganz in den Schnellkochtopf gesteckt und 15 Min. gekocht.Dann konnte ich die garen Knochen noch ein wenig in der Brühe auskochen. Hat auch gut geklappt und geschmeckt!
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Annahex
Utee
sagt:
sagt: 16.01.2011 18:45
Hilfreiche Antwort:
Schön, dass der Rücken gelungen ist!
Zum Ausbeinen nimmst du am praktischsten ein nicht zu langes, schmales Ausbeinmesser. Das dürfte eigentlich keine Probleme machen.
Zum Zerhacken der Wirbelsäule nehme ich ein (billiges) Hackebeil, das ich jeweils ansetze und mit einem Gummihammer (vom Zelten) durchtreibe. Dazu gehe ich meist in den Garten und lege das Brett mit dem Knochen auf ein Steinmäuerchen.
Zum Ausbeinen nimmst du am praktischsten ein nicht zu langes, schmales Ausbeinmesser. Das dürfte eigentlich keine Probleme machen.
Zum Zerhacken der Wirbelsäule nehme ich ein (billiges) Hackebeil, das ich jeweils ansetze und mit einem Gummihammer (vom Zelten) durchtreibe. Dazu gehe ich meist in den Garten und lege das Brett mit dem Knochen auf ein Steinmäuerchen.
Gecq
sagt:
sagt: 07.04.2012 22:46
Hallo Utee,
ich habe heute abend an Ostersamstag dieses Rezept nachgekocht und bin sehr zufrieden! Einfach zuzubereiten, lecker und raffiniert. Vielen Dank.
Liebe Grüße,
Gecq
ich habe heute abend an Ostersamstag dieses Rezept nachgekocht und bin sehr zufrieden! Einfach zuzubereiten, lecker und raffiniert. Vielen Dank.
Liebe Grüße,
Gecq
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Gestern Abend gab es deinen Wildschweinrücken. Mein erstes Experiment mit diesem Stück Fleisch. Die Zubereitung hat sehr viel Spaß gemacht, das Rezept ist gut umzusetzen und das Ergebnis hat der gesamten Familie gut geschmeckt. Sogar die Kinder möchten eine Wiederholung, und DAS will was heißen!
Beim nächsten Mal werde ich weniger Knoblauch nehmen, hab leider die doppelte Menge erwischt (mein Fehler), und das war definitiv zu iel des Guten und zu dominant.
Also besten Dank für die tolle Anregung und die Idee, was man mit so einem Stück Fleisch machen kann.
Fotos warten noch auf Freischaltung....
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