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Suppe mit gefüllter Gurke

Tom Dhaeng Kwah

Zutaten

Salatgurke(n), möglichst lang und schlank
1 EL Korianderwurzel(n), geputzt und fein gehackt
Knoblauchzehe(n), fein gehackt
  Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
250 g Hackfleisch vom Schwein, fein, nicht zu fett
2 EL Sojasauce, hell
1 1/2 Liter Rinderbrühe
  Fischsauce
2 TL Chilipaste, geröstete (Naam Prik Pao), auch etwas mehr
1/2 TL Zucker
Frühlingszwiebel(n) (Thai-Frühlingszwiebeln), in schmale Ringe geschnitten
 viel Koriandergrün für die Garnitur
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Gurke waschen, schälen und beide Enden abschneiden, dann in 4 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Apfelausstecher alle Kerne entfernen.

Die Korianderwurzel und den Knoblauch mit dem Pfeffer im Mörser zu einer Paste zerstampfen. Die Paste mit dem Schweinefleisch und der Sojasauce mischen und alles sehr gut verkneten. Eventuell mit etwas Fischsauce nachwürzen. Das Hack soll gut gewürzt sein.

Die Gurkenstücke mit der Masse füllen. Durch jedes Stück einen Zahnstocher stecken, damit die Füllung beim Garen nicht herausfallen kann.

Die Brühe mit etwas Fischsauce aufkochen lassen, die Gurkenstücke hinein geben, die Hitze herunter schalten und die Suppe 8-10 Minuten leise ziehen lassen. Die Gurkenstücke sollten noch Biss haben.

Die geröstete Chilipaste mit etwas von der Brühe glatt rühren und die Suppe damit würzen. Mit Fischsauce und Zucker abschmecken.

Die Zahnstocher entfernen. Mit Korianderblättchen und Frühlingszwiebeln garniert servieren.

Anmerkung: Besonders gut eignen sich Bio-Gurken. Sie sind in der Regel schlanker und fester als die konventionellen und haben mehr Geschmack. Wenn die Schale dünn ist, kann man die Gurken auch gestreift schälen.

Sollte etwas von der Füllung übrig bleiben, kleine Klößchen formen und in etwas Brühe in einem Extratopf gar ziehen lassen, erst dann zur Suppe geben. Das erhält die Brühe klarer.

Kommentare anderer Nutzer


Dorry

16.10.2010 07:29 Uhr

Liebe Ulrike,

ich wusste doch, dass Du ein Rezept für diese Suppe veröffentlicht hast, aber es hat lange gedauert, bis ich sie dann gefunden habe. Sie heißt in Thailand nicht "Tom", sondern "Gaeng Dschüt" (oft auch anders geschrieben).

Egal, wir haben sie gekocht. Als Hack haben wir 200 gemischtes Hack von Rind und Schwein genommen und 100 g gehackte Garnelen.

Sehr empfehlenswert!

Gruß Dorry

UlrikeM

16.10.2010 18:32 Uhr

Liebe Dorry,

und ich dachte immer "gaeng" hieße es nur in Verbindung mit Curry und in Richtung Eintopf. Aber natürlich hab ich keine Ahnung, hab die Bezeichnung irgendwo abgeschrieben.
"Dschüt" ist mir überhaupt nicht geläufig, was bedeutet das denn?

In jedem Fall freut es mich sehr, dass dir die Suppe gut gefällt. Du bist ja wirlich ein Experte.
Es gibt übrigens noch ein anderes Rezept, das von hieronimi. Es ist sehr ähnlich, wobei ich finde, dass Nam Prik Pao der Suppe den besonderen Kick gibt.

Lieben Gruß Ulrike

Dorry

16.10.2010 21:00 Uhr

Liebe Ulrike,

"Tom" heißen die Suppen, die kräftig gewürzt sind, nicht nur Tom Yam, sondern auch Tom Kha, Tom Som usw.

"Gaeng" ist immer flüssig, kann aber auch sehr dickflüssig sein.

Und "Gaeng Dschüt" oder wie immer man es schreiben mag, ist eine Suppe mit mildem Geschmack. "Dschüt" bedeutet mild, fad, ungewürzt - je nachdem. Zu einem großen Thaiessen passt eine Gaeng Dschüt immer sehr gut.

Ich kenne die Suppe von Hieronimi, aber Du weißt ja, ich würze immer kräftiger. Deine Version ist viel eher meine Richtung.

Liebe Grüße, Dorry

UlrikeM

12.11.2010 09:26 Uhr

Nun hat die Suppe auch ein Bildchen...freu...vielen Dank, Dorry!

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