Mein Rinderschmorbraten
| 1 ½ kg | Rindfleisch aus der Keule, gut abgehangen |
| 12 | Schalotte(n) |
| 2 | Schalotte(n), klein gehackt, für die Marinade |
| 2 | Möhre(n), gewürfelt |
| ½ | Knollensellerie, gewürfelt |
| 4 | Knoblauchzehe(n), grob geschnitten |
| 1 Bund | Thymian |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 | Kalbsknochen, in 3-4 Stückel zerhackt |
| 1 Flasche | Rotwein |
| 1 TL | Nelkenpfeffer, zerstoßen |
| 1 Handvoll | Steinpilze, getrocknet, sehr klein geschnitten |
| Salz und Pfeffer | |
| Butterschmalz, zum Braten | |
| evtl. | Sahne |
Zubereitung
Die Hälfte des Gemüses und der Kräuter mit dem Rotwein (dafür den nehmen, den man auch zum Essen trinken wird) zu einer Marinade vermengen und das in 3-4 cm große Würfel geschnittene Fleisch hinein legen.
Nach 24 Std. herausnehmen, abtrocknen und in einer gusseisernen Kasserolle in Butterschmalz scharf anbraten, salzen und pfeffern, herausholen und auf einen Teller legen, beiseite stellen.
Nun die andere Hälfte des Gemüses, die Kalbsknochen und die 12 ganzen Schalotten in der Kasserolle anbraten, dabei oft wenden. Wenn alles etwas gebräunt ist, die Marinade durchsieben und den Bratensatz damit ablöschen. Nun das Fleisch wieder hineingeben, den restlichen Thymian, die getrockneten Steinpilze, den Nelkenpfeffer und das Lorbeerblatt ebenfalls zum Fleisch geben. Mit einem schweren Deckel verschließen und für 3 Std. leicht simmern lassen. Die Flüssigkeit darf nur eben leicht blubbern, nicht kochen.
Das Gemüse aus der Marinade wird weggeworfen, die Hälfte des Thymians auch, oder, falls mehr Kräutergeschmack gewünscht wird, auch noch zum Braten geben.
Nach den 3 Std. die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Pfanne geben und auf mindestens die Hälfte, besser noch mehr, einkochen. Die sehr weichen Schalotten vorsichtig aus dem Sieb heben und beiseite stellen. Die anderen Rückstände im Sieb über der einkochenden Flüssigkeit gut ausdrücken.
In dieser Zeit das Fleisch zugedeckt mit einem Rest Flüssigkeit ruhen lassen, die Knochen und das Lorbeerblatt entfernen und die reduzierte Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, evtl. etwas Sahne unterrühren und mit den Schalotten zum Fleisch geben. Dort noch etwa 30 Min. ziehen lassen.
Das Fleisch sollte nicht trocken sein und wie die Schalotten praktisch so weich, dass es fast mit einem Löffel gegessen werden kann.
Als Beilage lange grüne Bohnen, oder Karotten, Kartoffeln oder Nudeln, Spätzle etc. servieren.
Nach 24 Std. herausnehmen, abtrocknen und in einer gusseisernen Kasserolle in Butterschmalz scharf anbraten, salzen und pfeffern, herausholen und auf einen Teller legen, beiseite stellen.
Nun die andere Hälfte des Gemüses, die Kalbsknochen und die 12 ganzen Schalotten in der Kasserolle anbraten, dabei oft wenden. Wenn alles etwas gebräunt ist, die Marinade durchsieben und den Bratensatz damit ablöschen. Nun das Fleisch wieder hineingeben, den restlichen Thymian, die getrockneten Steinpilze, den Nelkenpfeffer und das Lorbeerblatt ebenfalls zum Fleisch geben. Mit einem schweren Deckel verschließen und für 3 Std. leicht simmern lassen. Die Flüssigkeit darf nur eben leicht blubbern, nicht kochen.
Das Gemüse aus der Marinade wird weggeworfen, die Hälfte des Thymians auch, oder, falls mehr Kräutergeschmack gewünscht wird, auch noch zum Braten geben.
Nach den 3 Std. die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Pfanne geben und auf mindestens die Hälfte, besser noch mehr, einkochen. Die sehr weichen Schalotten vorsichtig aus dem Sieb heben und beiseite stellen. Die anderen Rückstände im Sieb über der einkochenden Flüssigkeit gut ausdrücken.
In dieser Zeit das Fleisch zugedeckt mit einem Rest Flüssigkeit ruhen lassen, die Knochen und das Lorbeerblatt entfernen und die reduzierte Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, evtl. etwas Sahne unterrühren und mit den Schalotten zum Fleisch geben. Dort noch etwa 30 Min. ziehen lassen.
Das Fleisch sollte nicht trocken sein und wie die Schalotten praktisch so weich, dass es fast mit einem Löffel gegessen werden kann.
Als Beilage lange grüne Bohnen, oder Karotten, Kartoffeln oder Nudeln, Spätzle etc. servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
mamabelle
sagt:
sagt: 22.01.2011 11:35
Liest sich ja ganz prima :-) Werde es allerdings mit Wildschwein probieren, davon hab ich genug und die Garzeit ist in etwa die selbe wie bei Rind :-)
Viele Grüße und danke für's Rezept!
Viele Grüße und danke für's Rezept!
Mathias56
sagt:
sagt: 22.01.2011 12:36
Arnfeld
sagt:
sagt: 22.01.2011 11:41
"die Fotos zeigen Champignons statt Schalotten"
Pardon, gemeint ist sicher "statt Steinpilzen" !?!
Oder?
Arnfeld
Pardon, gemeint ist sicher "statt Steinpilzen" !?!
Oder?
Arnfeld
Mathias56
sagt:
sagt: 22.01.2011 12:41
Doch, es sind Champignons statt Schalotten. Die Steinpilze sind getrocknet und klein und nur eine Hand voll. Die geben der Sauce die nötige Power, während Schalotten oder Champignons, je nachdem was man nimmt - es geht natürlich auch beides - praktisch mit dem Fleisch serviert werden. Die Steinpilze wird man, da klein geschnitten, nicht wirklich sehen...aber schmecken.
LG
Mathias
LG
Mathias
manu9
sagt:
sagt: 22.01.2011 12:12
was würdet ihr raten wenn man keinen Wein /generell keinen Alkohol) nehmen will, (kann)?
Mathias56
sagt:
sagt: 22.01.2011 12:47
keine Ahnung. Das ist hier ein französisch angehauchtes Gericht und das Fleisch mariniert sogar im Wein. Da der Wein verkocht, nimmt man nicht wirklich Alkohol zu sich. Sollten Kinder mitessen, wird das nichts machen, nur bei echten Alkoholikern, auch trockenen, würde ich darauf verzichten. Eine echte Alternative kenne ich leider nicht.
LG
Mathias
LG
Mathias
GerdMeissner
sagt:
sagt: 22.01.2011 12:53
mzmbm6
sagt:
sagt: 22.01.2011 13:27
bilses
sagt:
sagt: 22.01.2011 14:18
hallo Mathias56
das hört sich ja lecker an - mit Wein und schmoren u. so - aber ---
fischst du die einzelnen Fleischbröckchen aus der Soße o. hab ich da was überlesen? Ist doch sehr mühsam.
das hört sich ja lecker an - mit Wein und schmoren u. so - aber ---
fischst du die einzelnen Fleischbröckchen aus der Soße o. hab ich da was überlesen? Ist doch sehr mühsam.
Mathias56
sagt:
sagt: 22.01.2011 16:06
ja, die fische ich heraus. So viele sind das nicht und das dauert 1-2 Minuten. Wer sich diese Mühe nicht machen will, wird auch an anderer Stelle behaupten, das oder jenes sei zu aufwendig.
Es gilt in etwa die Faustregel: 30 Minuten kochen, wenn man schnell ist, für 5 Minuten Essen....wohl bemerkt dauernd etwas tun, nicht etwas schmoren lassen.
LG
Mathias
Es gilt in etwa die Faustregel: 30 Minuten kochen, wenn man schnell ist, für 5 Minuten Essen....wohl bemerkt dauernd etwas tun, nicht etwas schmoren lassen.
LG
Mathias
papillon1
sagt:
sagt: 23.01.2011 22:13
Hallo Mathias,
tolles Rezept.
Das Schöne ist unter anderem auch, dass ich wenige Stunden später einen deftigen, mediterranen Rindergulasch serviren und/oder einfrieren kann... und so gut wie nichts in der Tonne landet...
LG
tolles Rezept.
Das Schöne ist unter anderem auch, dass ich wenige Stunden später einen deftigen, mediterranen Rindergulasch serviren und/oder einfrieren kann... und so gut wie nichts in der Tonne landet...
LG
ewolber
sagt:
sagt: 27.01.2011 12:59
Hallo,
ich möchte gerne diesen Braten am Wochenende für meine Lieben ausprobieren. "Nelkenpfeffer" fertig gemischt habe ich nicht im Schrank, ich denke, es wird wohl eine Mischungs aus Pfeffer und Nelken sein. Kann mir jemand sagen, wie das Verhältnis wohl ist? Wir mögen Nelken nicht so sehr, kann ich ihn auch weglassen? Oder fehlt dann der Pfiff?
Danke für Eure Ratschläge.
E.Wolber
ich möchte gerne diesen Braten am Wochenende für meine Lieben ausprobieren. "Nelkenpfeffer" fertig gemischt habe ich nicht im Schrank, ich denke, es wird wohl eine Mischungs aus Pfeffer und Nelken sein. Kann mir jemand sagen, wie das Verhältnis wohl ist? Wir mögen Nelken nicht so sehr, kann ich ihn auch weglassen? Oder fehlt dann der Pfiff?
Danke für Eure Ratschläge.
E.Wolber
Mathias56
sagt:
sagt: 27.01.2011 13:24
moneypenney
sagt:
sagt: 22.02.2011 21:22
Hilfreiche Antwort:
Nelkenpfeffer ist KEIN Mix aus Pfeffer und Nelken, sondern PIMENT!
Piment oder Nelkenpfeffer (Pimenta dioica, Syn.: Pimenta officinalis), auch Jamaikapfeffer, Neugewürz, Englisches Gewürz, Viergewürz (siehe auch Quatre-épices), Wunderpfeffer oder Gewürzkorn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) und zugleich der Name eines aus dieser Pflanze gewonnenen Gewürzes.
;-) ein kleiner Exkurs.
Viele Grüße
Piment oder Nelkenpfeffer (Pimenta dioica, Syn.: Pimenta officinalis), auch Jamaikapfeffer, Neugewürz, Englisches Gewürz, Viergewürz (siehe auch Quatre-épices), Wunderpfeffer oder Gewürzkorn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) und zugleich der Name eines aus dieser Pflanze gewonnenen Gewürzes.
;-) ein kleiner Exkurs.
Viele Grüße
Mathias56
sagt:
sagt: 23.02.2011 08:28
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