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Schweinswürstel mit Kraut

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Zutaten

1 EL Schweineschmalz
750 g Sauerkraut
1/4 Liter Apfelsaft
125 ml Fleischbrühe
200 g Speck, durchwachsener, geräucherter (Wammerl)
Lorbeerblatt
Gewürznelken
1 TL Wacholderbeeren
Pfefferkörner
Bratwürste, (Schweinswürstel)
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das zerpflückte Sauerkraut in heißem Schmalz ca. 2 Minuten anbraten. Apfelsaft, Brühe und die Gewürze dazu geben und aufkochen lassen. Den Speck auf das Kraut legen und alles bei schwacher Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Wenn das Kraut gar ist, die Schweinswürstel unter häufigem Wenden ca. 10 Minuten braten, bis ein großer Teil des Fettes ausgetreten ist.

Den Speck in Scheiben schneiden und zusammen mit den Würsten auf dem Kraut anrichten.

Kommentare anderer Nutzer


rahnilein

24.01.2011 17:20 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Meine Frage ist, ob das Sauerkraut wirklich eine Stunde "zerkocht" werden muss? Im Rezept steht zwar nur "köcheln", aber trotzdem erscheint mir eine Stunde zu lang.
Deshalb mal diese Frage hier an erfahrene Köche!

Ich koche mein Sauerkraut wesentlich kürzer und binde es mit einer geriebenen Kartoffel. Allerdings habe ich dann sofort "durchschlagenden" Erfolg!!!
Muss man es deshalb so lange kochen, damit dem nicht so ist???

sukeyhamburg17

24.01.2011 21:20 Uhr

Hallo rahnilein,

ich habe das Rezept gestern nachgekocht. Es war wirklich super. Habe auch das Sauerkraut nach dem Anbraten fuer ca. 1 Stunde sanft koecheln, aber wirklich nur simmern lassen mit dem durchwachsenen Speck obendrauf. Ich habe mich ziemlich genau nach dem Rezept gerichtet, das einzige "mehr" an Gewuerzen war ein 1/2 TL geriebener Kuemmel. - Dann hats - nach meinem Dafuerhalten - nicht diese von dir beschriebene Wirkung....

Es war richtig gut so. Gebunden hab ich das Kraut auch noch mit einer geriebenen rohen Kartoffel.

Zum Schluss hab ich noch die Schweinswuerstl gebraten (breakfast sausages hier) und fertig.
... und heute gibts noch mal den Rest - nochmal aufgewaermt, schmeckt im Grunde noch besser!!
Also, nur Mut, probiers einfach mal aus, das Rezept ist gut.

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

rahnilein

28.01.2011 14:45 Uhr

Hallo Susan,

herzlichen Dank für deine Antwort und vor allem für deine Anregung.
Ich muss es wirklich mal probieren mit dem längeren sanften Köcheln und mit Kümmel - zumal ich Kümmel mag.
Ich habe Sauerkraut bisher nur ganz kurz angedünstet und dann mit einer geriebenen Kartoffel gebunden und - wie gesagt - mit durchschlagendem Erfolg! Deshalb in letzter Zeit leider immer weniger gekocht, nur wenn ich wusste, dass ich nicht gleich nach dem Essen außer Haus muss.

Übrigens, ich habe schon viele Kommentare von dir gelesen und finde es immer ganz toll, was und wie du schreibst. Das wollte ich dir ganz einfach mal schreiben.
Herzliche Grüße deshalb in die USA, an Susan aus Pittsburgh

aber auch an alle anderen herzliche Grüße

kampfmaus68

24.01.2011 20:59 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hallo Rahnilein,
das Kraut selber müsste man nicht solange kochen, wie du schon selber festgestellt hast, aber der Speck(Wammerl) braucht scho sei Zeit.
Und je länger du das Kraut kochst desto milder wird es auch, und vielleicht nochmal am nächsten tag aufwärmen schmeckt noch besser.
Hoffe konnte dir weiter helfen.

Ach ja und Lore 789:
Du musst kein speck in das Kraut rein tun, und beim Würstl anbraten kann man auch Fett/Öl sparen.

LG
Kampfmaus68

rahnilein

28.01.2011 14:51 Uhr

Hallo Kampfmaus68,
dir auch herzlichen Dank für deine Antwort. Ich muss mir wirklich angewöhnen, dass Sauerkraut länger zu köcheln, vielleicht ist es dann wirklich für mich besser verdaulich.
Ich habe weiter oben schon noch mal geschrieben, mich aber irgendwie falsch angehangen.

Herzliche Grüße
von rahnilein

melissa27

24.01.2011 21:00 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

HAt uns gut geschmeckt. Die Variante mit dem Apfelsaft war mir ganz neu. Zur Kochzeit: Ich liiiiebe Sauerkraut, das gut gekocht ist, ich mache meins immer 1 Tag vorher (gerne 3 Std köcheln) und am nä. Tag nochmals 1 Std. Das "saure" geht verloren und der süße Eigengeschmack kommt zum Tragen. An den Würstchenbuden schmeckt das Kraut ja auch nur so gut, weil es ewig vor sich herkocht.
-Meine Meinung-

lg Melissa
PS: Ich sehe übrigens nicht, wo da "soo viel Fett" steht. Braten geht halt nicht ohne!!!

mickyjenny

25.01.2011 00:01 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo, ich mache das Sauerkraut eigentlich genauso, wenn möglich ersetze ich den Apfelsaft mit Cidre, das schmeckt uns noch besser!
Mit Kümmel wirds noch besser verträglich, aber das mag ja nicht jeder!
Außerdem finde ich auch, dass man Sauerkraut ruhig ein bißchen länger kochen darf - und aufgewärmt schmeckts noch besser!
LG Micky

irmeli7

25.01.2011 23:40 Uhr

Ach, Ihr Lieben:
Warum denn all die durch das Säuern entstandenen guten Vitamine und gesundheitsfördernden natürlichen Antibiotika, die 'Milchsäure' usw so entsetzlich verkochen? Schneid' doch den Speck in Stückchen und bratet ihn an, um Bratfett zu gewinnen und guten Geschmack, spart extra Fett! Dann etwas Zwiebel mitbraten und das Sauerkraut hinein - - die Gewürze kommen alle bei mir schon mit in die Steinkruke beim Einlegen des Krautes - - Das Sauerkraut brate ich nur an bis es leichte Färbung bekommt und tollen Geschmack. Die Apfelsaft- sowie die Cider-Idee ist großartig, würde ihn aber erst zum Schluß hineingeben. Werde es gleich versuchen heute.
Und die Würstl angebraten dazu: einfach toll ! Es schmeckt schon in Gedanken. Kartoffeln dazu, hmmm.

Ausprobiert: Bei Durchmarsch oder Magenschmerzen etwas rohen Sauerkrautsaft trinken, etwa 3 Eßlöffel voll. Und man ist kuriert!

Guten Appetit und liebe Grüße,
Irmeli

sukeyhamburg17

26.01.2011 19:07 Uhr

Hallo Irmeli,

ja, doch, eine gute Variante dieses Rezeptes...
und auch Saft aus rohem Sauerkraut ist gut, ja...

Und zu deinem Kommtar noch: Wir haben den Rest des Krautes gestern gegessen, war noch besser als am Tag zuvor, aber das ist ja laenglich bekannt bei Sauerkrautgerichten...

Gleichwohl - eine kleine Sache moechte ich doch noch kurz anmerken: Die Vitamine im Kraut "entstehen" nicht durch das Saeuern - sie sind schon im Weisskohl oder Spitzkohl von vornherein enthalten........

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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