Springerle

altes badisches Rezept unserer Familie

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Zutaten für Portionen

625 g Mehl
500 g Puderzucker
Ei(er), ( Gr. M)
1 EL Anis, ganz
2 g Hirschhornsalz

Zubereitung

Zucker und Eier 20 Minuten in der Maschine rühren. Dann Mehl mit dem Hirschhornsalz zugeben. Zum Schluss den Anis.
Zunächst den weichen Teig bei Zimmertemperatur 1 Std. stehen lassen.
Falls er immer noch klebt, vorsichtig etwas Mehl dazugeben. Bei zuviel Mehl werden die Springerle später trocken.

Der Teig wird nun 1cm dick ausgewallt und mit mehlbestäubten Holzmodels eingedrückt. Die Motive vorsichtig auseinander schneiden.

Die Backbleche sind vorher tüchtig mit Bienenwachskerzen eingerieben worden.

Die Springerle müssen auf den Backblechen über Nacht in einem kühlen Raum ruhen, damit das Eigelb nach unten sacken kann. Das Eiweiß steigt nach oben.

Backofen auf 160° vorheizen.
Beim Backen gehen die Springerle hoch, es entstehen die sogenannten Füße.
Das Bild / die Oberfläche der Springerle sollte weiß bleiben.
Max. 12 Minuten abbacken. Die Springerle sind noch weich beim Herausnehmen.
Wenn sie zu stark abgebacken worden sind, werden sie später trocken und zu hart.
Sie müssen in einem großen Topf aufbewahrt werden, über dem immer ein feuchtes Tuch hängen sollte, sonst trocknen sie zu sehr aus.
Springerle werden nach alter Tradition in Tee oder Kaffee getunkt.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.01.09
Rezept-Statistiken: 14.916 (44)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

jd0912171 Suppenkoch


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3.909 Beiträge (ø3,14/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

chrissy0211 Kartoffelschäler sagt:  
06.11.2009 11:34
Hallo =)
ich bin sehr froh, dass ich hier Rezepte für Springerle gefunden habe. Meine Oma backt sie normalerweis immer. Nun ist sie in Kur und ich komme nicht an das Rezept ran. Habe es ihr am telefon vorgelesen und sie hat es genehmigt ;)

Jetzt gehe ich gleich einkaufen und bereite den Teig vor. Ich habe ein 4 er Model das dürfte dann relativ schnell gehen.

Ich schreib dir dann, ob es mir gelungen ist und was meine Oma gesagt hat (ganz großer Pluspunkt war, dass es ein badisches Rezept ist *fg* ) ;)

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chrissy0211 Kartoffelschäler sagt:  
12.11.2009 11:04
Sooooooooo, hab mich dran gewagt.
Sie sind super aufgegangen (fast etwas zu sehr, hatte wohl zu viel Hirschhornsalz drin, jedenfalls sieht man das Bild kaum noch =/ ) ABER sie schmecken einfach genial! Wie die von meiner Oma!

Fazit: Nicht ganz easy imd etwas Zeitaufwändiger aber LOHNT SICH !!!!

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Hot_cooker Tellerwäscher sagt:  
15.11.2011 19:10
So ist auch mein Rezept das ich von meiner Oma bekommen habe.

Eines fehlt allerdings.

Vor dem Backen muss die Unterseite leicht feucht gemacht werden.
Entweder kurz auf ein feuchtes Küchentuch stellen oder leicht mit mit Wasser einpinseln.

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rbnic Tellerwäscher sagt:  
04.12.2011 08:25
Habe die Springerle gestern abend noch gemacht, gleich wandern sie in den Backofen. Das Befeuchten der Unterseite kann man sich eigentlich sparen. Es dient lediglich dazu, dass die Springerle auf der Unterseite nicht zu trocken werden und schöne Füßchen bekommen. Im obigen Rezept wird das Backblech mit Bienenwachs eingerieben, das erzielt den selben Effekt. Ich kenne es so, dass statt Bienenwachs Butter genommen wird (allerdings streiche ich diese auf's Backpapier, dann hat man weniger zu schrubben) und streue darauf die Anissamen, anstatt sie direkt in den Teig zu tun. Schönes Rezept, weckt definitiv alte Kindheitserinnerungen an meine Oma :)

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