Schweinefilet auf Wildbretart
| 500 g | Schweinefilet (Schweinslungenbraten) |
| 4 Zweig/e | Thymian |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 5 | Wacholderbeeren, angedrückt |
| 5 | Pfefferkörner, schwarz |
| 250 ml | Rotwein |
| Olivenöl | |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 100 g | Speck, in Scheiben |
| 1 Bund | Frühlingszwiebel(n) |
| 3 | Gewürznelken |
| 12 kleine | Champignons |
| 6 | Wacholderbeeren |
| 1 Spritzer | Cognac, oder Weinbrand |
| 125 ml | Sahne (Obers) |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Prise | Zucker |
Zubereitung
Am Vortag das Fleisch marinieren:
Thymian, 1 Lorbeerblatt, Knoblauchzehe, angedrückte Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Rotwein und ein wenig Olivenöl vermischen; Fleisch darin über Nacht einlegen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und abtrocknen. Fleisch salzen und pfeffern, 2 Lorbeerblätter darauf legen, mit den Speckscheiben umwickeln. In Öl von allen Seiten anbraten.
Die Frühlingszwiebeln putzen, grob schneiden, zum Fleisch geben, mit etwas Zucker bestreuen und bei 160° ins vorgeheizte Rohr geben, langsam braten. Die Marinade abseihen und nach und nach zum Fleisch gießen und die Gewürznelken dazugeben. Nach 20 Min. die Champignons dazugeben und weitere 10 min. braten.
Die Bratzeit richtet sich danach, wie durchgebraten man das Fleisch will. Je mehr das Fleisch auf Fingerdruck nachgibt, desto roher ist es, fühlt es sich hart an, ist es durchgebraten. D.h. will man es noch leicht rosa, soll das Fleisch auf Fingerdruck nur leicht nachgeben.
Das Fleisch in Alufolie wickeln.
Den Bratensatz mit 6 Wacholderbeeren und dem Obers verrühren, mit einem Spritzer Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken und 10 min. leicht köcheln.
Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sauce und den Frühlingszwiebeln anrichten.
Thymian, 1 Lorbeerblatt, Knoblauchzehe, angedrückte Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Rotwein und ein wenig Olivenöl vermischen; Fleisch darin über Nacht einlegen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und abtrocknen. Fleisch salzen und pfeffern, 2 Lorbeerblätter darauf legen, mit den Speckscheiben umwickeln. In Öl von allen Seiten anbraten.
Die Frühlingszwiebeln putzen, grob schneiden, zum Fleisch geben, mit etwas Zucker bestreuen und bei 160° ins vorgeheizte Rohr geben, langsam braten. Die Marinade abseihen und nach und nach zum Fleisch gießen und die Gewürznelken dazugeben. Nach 20 Min. die Champignons dazugeben und weitere 10 min. braten.
Die Bratzeit richtet sich danach, wie durchgebraten man das Fleisch will. Je mehr das Fleisch auf Fingerdruck nachgibt, desto roher ist es, fühlt es sich hart an, ist es durchgebraten. D.h. will man es noch leicht rosa, soll das Fleisch auf Fingerdruck nur leicht nachgeben.
Das Fleisch in Alufolie wickeln.
Den Bratensatz mit 6 Wacholderbeeren und dem Obers verrühren, mit einem Spritzer Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken und 10 min. leicht köcheln.
Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sauce und den Frühlingszwiebeln anrichten.
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Kommentare anderer Nutzer
mrsmurphy58
sagt:
sagt: 07.02.2010 20:23
Playitagainvolker
sagt:
sagt: 07.02.2010 14:18
Hilfreicher Kommentar:
Vorweg: prima geschmeckt, ich mag aber auch gerne diese würzigen Gerichte (Wacholder, Preiselbeeren, Orangengelee etc.), das kommt bei mir immer gut an.
Die 20 Minuten im Ofen waren bei mir eindeutig zu lang (obwohl unsere Lende mit 600 g sicher nicht zu klein war) - hab leider auch vorher keine Daumenprobe gemacht, also meine Schuld. Äußerst köstliche Sauce, so dass ich als Beilage ein frisches Pfannenbrot zum Tunken gemacht habe. Dazu passt ein schöner Pfälzer Rotwein, und schon hat man einen rundum gelungenen Sonntag!
Die 20 Minuten im Ofen waren bei mir eindeutig zu lang (obwohl unsere Lende mit 600 g sicher nicht zu klein war) - hab leider auch vorher keine Daumenprobe gemacht, also meine Schuld. Äußerst köstliche Sauce, so dass ich als Beilage ein frisches Pfannenbrot zum Tunken gemacht habe. Dazu passt ein schöner Pfälzer Rotwein, und schon hat man einen rundum gelungenen Sonntag!
xsana
sagt:
sagt: 08.02.2010 13:54
Ich habe es nachgekocht, ist gut beschrieben und hat sehr gut geschmeckt. Da fällt mir auch gerade ein, ich habe ein altes Rezept Hühnchen auf Wildart, das ist so ähnlich und schmeckt fast wie "Fasan oder Wildente.
LG Xsana
LG Xsana
Chrifa
sagt:
sagt: 09.02.2010 13:44
Tolles Rezept, meinem Sohn und mir hat es sehr gut geschmeckt, meinem Göga leider nicht. Er mag aber generell keine süß-säuerlichen Gerichte. Bei uns gab es selbtgemachte Spätzle und Brokoli und Preiselbeeren dazu. Beim nächstenmal werde ich wohl etwas Bratensaft verwenden um die Sauce etwas kräftiger zu bekommen.
Gruß Chrifa
Gruß Chrifa
Eierdieb
sagt:
sagt: 09.02.2010 16:55
Moin Lisi68,
ich habe dir 2 Bilder Hochgeladen um zu beweisen das ich es auch zubereitet habe. Ich habe 1 gute und eine schlechte Nachricht für dich.
Zuerst die schlechte : Ich mochte es überhaupt nicht und habe es auch nicht gegessen. Süße Sahne gehört da nicht hinein. Über Nacht in Rotwein einlegen
geht gar nicht, der Wein wird zu Essig. Machen wir Sauerbraten ?
Nun die gute : Meiner Frau hat dieses Essen geschmeckt und hat sogar nachgenommen ( das ganze Filet ). Und das will schon was heißen bei Diätwahn mit Konfektions Grösse 36. Also Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden. Da mein Sohn die Hälfte seiner Portion aufgegessen hat und wir dann abgestimmt haben sind für dich 3 Punkte herraus gekommen.
Es grüssen Eierdieb und Familie
ich habe dir 2 Bilder Hochgeladen um zu beweisen das ich es auch zubereitet habe. Ich habe 1 gute und eine schlechte Nachricht für dich.
Zuerst die schlechte : Ich mochte es überhaupt nicht und habe es auch nicht gegessen. Süße Sahne gehört da nicht hinein. Über Nacht in Rotwein einlegen
geht gar nicht, der Wein wird zu Essig. Machen wir Sauerbraten ?
Nun die gute : Meiner Frau hat dieses Essen geschmeckt und hat sogar nachgenommen ( das ganze Filet ). Und das will schon was heißen bei Diätwahn mit Konfektions Grösse 36. Also Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden. Da mein Sohn die Hälfte seiner Portion aufgegessen hat und wir dann abgestimmt haben sind für dich 3 Punkte herraus gekommen.
Es grüssen Eierdieb und Familie
10.02.2010 12:19
Eierdieb
sagt:
sagt: 10.02.2010 14:57
Hallo, ich habe einen Halbtrockenen Dornfelder von der Mosel genommen, ist bei uns die Hausmarke. Verarbeite ich immer zum Kochen. Es sei den man nehme Weiswein. Da bevorzuge ich dann einen Rheinhessen.
Ist aber alles nicht so schlimm.
Das nächste wird wieder schmecken.
Gruß Eierdieb
Ist aber alles nicht so schlimm.
Das nächste wird wieder schmecken.
Gruß Eierdieb
CMarekovic
sagt:
sagt: 10.02.2010 13:11
Hallo,
hab am Sonntag das Rezept ausprobiert und meine Schwester, die zu Besuch war und eine gute und kritische Köchin ist,war begeistert.Habe ihr das Rezept ausgedruckt und mit gegeben.
Durch den Speck war die Sache doch etwas fett geraten, habe deshalb das überschüssige Fett abgeschüttet, bevor ich es in die Röhre gesteckt habe.Ging ganz prima, und anstatt Sahne habe ich Cremefine genommen.
Die erste Garzeit war mit 15 Min. für 600g genug und dann die Pilze 10 Min. Das Fleisch war zartrosa und super saftig. Als Marinade Wein habe ich einen kräftigen trockenen Italiener genommen und es war überhaupt nicht sauer. Hat uns allen mit Kartoffelknödel und Rotkaraut super geschmeckt und ich werde es bestimmt öfter machen,zumal die Zubereitung ganz unkompliziert ist.
L-G.
CMarekovic
hab am Sonntag das Rezept ausprobiert und meine Schwester, die zu Besuch war und eine gute und kritische Köchin ist,war begeistert.Habe ihr das Rezept ausgedruckt und mit gegeben.
Durch den Speck war die Sache doch etwas fett geraten, habe deshalb das überschüssige Fett abgeschüttet, bevor ich es in die Röhre gesteckt habe.Ging ganz prima, und anstatt Sahne habe ich Cremefine genommen.
Die erste Garzeit war mit 15 Min. für 600g genug und dann die Pilze 10 Min. Das Fleisch war zartrosa und super saftig. Als Marinade Wein habe ich einen kräftigen trockenen Italiener genommen und es war überhaupt nicht sauer. Hat uns allen mit Kartoffelknödel und Rotkaraut super geschmeckt und ich werde es bestimmt öfter machen,zumal die Zubereitung ganz unkompliziert ist.
L-G.
CMarekovic
CMarekovic
sagt:
sagt: 10.02.2010 13:13
Ps.: Werde mal beim Nächsten zubereiten das Fleisch mit Baconstreifen umwickeln, ist bestimmt auch gut.
sushidiva
sagt:
sagt: 15.02.2010 12:15
Also von mir gibt's die volle Punktzahl!!! Super Rezept!!! Habe das Filet mit Baconstreifen umwickelt, die dann richtig kross und überhaupt nicht fett wurden. Auch die Marinade bzw. der Wein wurde NICHT sauer. Fleisch war super zart und genau richtig. Dazu gab's bei uns Serviettenknödel! Einfach lecker....
Liebe Grüße
Katrin
Liebe Grüße
Katrin
mickeymouse52
sagt:
sagt: 23.02.2010 15:17
Also bei mir gibt's da nix zu kritisieren oder wegzulassen oder hinzuzufügen. Für mich war das eins der besten Rezepte, das ich in den letzten Jahren ausprobiert habe. Unser Sohn war so begeistert, dass er mir im Anschluss ans Essen symbolisch die Füße geküsst hat.
Silienpeter
sagt:
sagt: 18.03.2010 13:27
Das ist eine wirklich sehr schmackhafte Zubereitung - vor allem für Rotweinfreunde. Nachdem das Rezept "Wildbretart" hieß, habe ich mir erlaubt, Original Wildbret zu verwenden, nämlich eine Wildschweinlende. Alles prima, außer daß ich der Lende 5 Minuten mehr gegeben habe als für das Hausschweinfilet im Rezept angegeben. Dann war das Fleisch nicht so zart. Selber schuld.
Noch eine Anmerkung zu Eierdiebs Problem mit dem - hinterher - sauren Wein. Man sollte auf keinen Fall beim "Kochwein" sparen. Bei einfachen Qualitäten bleibt dann meist nach der Zubereitung nur noch die Säure übrig, die man vorher gar nicht so geschmeckt hat!
Gruß, Peter
Noch eine Anmerkung zu Eierdiebs Problem mit dem - hinterher - sauren Wein. Man sollte auf keinen Fall beim "Kochwein" sparen. Bei einfachen Qualitäten bleibt dann meist nach der Zubereitung nur noch die Säure übrig, die man vorher gar nicht so geschmeckt hat!
Gruß, Peter
Eierdieb
sagt:
sagt: 19.03.2010 11:39
Ich habe nie gesagt das ich ein Problem mit dem Rezept hätte.
Sei ein wenig vorsichtiger mit der vergabe von Problemen.
Solltest du nicht wissen welchen Wein man wozu nimmt
lasse diese Bemerkungen.
Ein Dornfelder Rot eignet sich hervorragend zum Kochen, wohl nur nicht zum einlegen.
Sei ein wenig vorsichtiger mit der vergabe von Problemen.
Solltest du nicht wissen welchen Wein man wozu nimmt
lasse diese Bemerkungen.
Ein Dornfelder Rot eignet sich hervorragend zum Kochen, wohl nur nicht zum einlegen.
Silienpeter
sagt:
sagt: 19.03.2010 12:33
lisi68
sagt:
sagt: 24.03.2010 12:17
Hallo alle miteinander!
Zunächst herzlichen Dank an euch alle fürs nachkochen, für die guten Kommentare und Bewertungen.
Zum Wein möchte ich noch hinzufügen, dass ich immer Blaufränkischen oder Blauen Portugieser verwende (keine Ahnung ob die in Deutschland auch so heißen); jedenfalls einen Wein, den man auch zum Wild-Kochen verwendet.
Liebe Grüße Lisi
Zunächst herzlichen Dank an euch alle fürs nachkochen, für die guten Kommentare und Bewertungen.
Zum Wein möchte ich noch hinzufügen, dass ich immer Blaufränkischen oder Blauen Portugieser verwende (keine Ahnung ob die in Deutschland auch so heißen); jedenfalls einen Wein, den man auch zum Wild-Kochen verwendet.
Liebe Grüße Lisi
Schokosahne
sagt:
sagt: 07.10.2010 17:56
Hallo zusammen,
könntet ihr euch als Beilage zur Lende auch Kartoffelgratin vorstellen und welches Gemüse dazu?
Kann ich die Lende evtl. auch mittags anbraten und am Abend zum Fertiggaren in den Backofen?
Danke schonmal und
liebe Grüße
schokosahne
könntet ihr euch als Beilage zur Lende auch Kartoffelgratin vorstellen und welches Gemüse dazu?
Kann ich die Lende evtl. auch mittags anbraten und am Abend zum Fertiggaren in den Backofen?
Danke schonmal und
liebe Grüße
schokosahne
lisi68
sagt:
sagt: 17.10.2010 15:48
Hallo Schokosahne! Sorry für die verspätete Antwort.
Bei der Beilage kannst du machen wie du willst. Kartoffelgratin passt sicher,aber auch z.B. Kartoffelkroketten. Gemüse, da würde gut Wurzelgemüse oder Kohlsprossen (= Rosenkohl) gut passen,
Natürlich kannst du das Fleisch vorbereiten und dann im Ofen fertiggaren, aber vorher anbraten nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch, dass du das vorher machen musst.
LG Lisi
Bei der Beilage kannst du machen wie du willst. Kartoffelgratin passt sicher,aber auch z.B. Kartoffelkroketten. Gemüse, da würde gut Wurzelgemüse oder Kohlsprossen (= Rosenkohl) gut passen,
Natürlich kannst du das Fleisch vorbereiten und dann im Ofen fertiggaren, aber vorher anbraten nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch, dass du das vorher machen musst.
LG Lisi
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Ich hätte eine kleine Frage:
Warum das Fleisch in Alufolie wickeln? Damit es warm bleibt oder wird es nochmal gegart?
LG Michaela
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