Samosas
indische Gemüsetaschen| 300 g | Mehl |
| etwas | Salz |
| 3 große | Tomate(n) |
| 3 m.-große | Kartoffel(n) |
| 1 Dose | Erbsen |
| 2 | Paprikaschote(n) |
| 1 große | Zwiebel(n) |
| 1 Handvoll | Curryblätter |
| etwas | Gewürzmischung (Kitchen King) |
| Kurkuma | |
| Paprikapulver, edelsüß und scharf | |
| Gewürzmischung (Garam Masala) | |
| Kreuzkümmel, gemahlen | |
| Salz und Pfeffer | |
| evtl. | Kokosmilch |
| n. B. | Öl zum Frittieren |
Zubereitung
Samosas sind kleine, mit Gemüse gefüllte, frittierte Teigtäschlein. Sie eignen sich sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgang. Die Mengenangabe hier bezieht sich auf Samosas als Hauptgang.
Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Zwiebel putzen und kleinwürfeln. Die Flüssigkeit der Tomaten behalten. Die Kartoffelwürfel weichkochen.
Für den Teig aus Mehl, Salz und sehr wenig Wasser einen Teig bereiten. Der Teig muss sehr fest sein. Am Besten kann man den Teig mit dem Rührgerät mit Knethaken bereiten, bis kleine, nicht zusammenhängende Flocken entstehen und diese dann von Hand verkneten. Der Teig darf nicht an den Händen kleben und sollte ungewöhnlich zäh sein.
Aus dem Teig etwa tischtennisballgroße Kugeln formen. Es sollten etwa zehn solcher Kugeln werden. Die Kugeln sehr dünn zu flachen Fladen ausrollen. Die Unterlage nicht bemehlen, der Teig muss fest genug sein, nicht zu kleben. Ansonsten den Teig mit Mehl anreichern und nochmal durchkneten. Die Fladen sollten einen Durchmesser von ca. 15 cm haben. Kneten und Ausrollen werden wahrscheinlich als ungewöhnlich anstrengend wahrgenommen.
Für die Füllung die Zwiebel in einer großen Pfanne (das ganze Gemüse muss hier hineinpassen) anschwitzen. Gewürfelte Tomaten mit ihrer ganzen Flüssigkeit dazugeben. Dazu das restliche Gemüse. Die getrockneten Curryblätter zwischen den Händen verreiben und dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Das Gericht lebt von viel Kurkuma und Kümmel. Die Füllung wird üblicherweise scharf gewürzt. Empfindliche Genießer nehmen natürlich nur soviel Chilipulver, wie sie vertragen. Die Füllung sollte etwas soßig sein. Dazu kann man Wasser oder Kokosmilch zugeben.
Die Füllung darf sehr würzig sein und sollte noch leicht köcheln, wenn sie in den Teig gefüllt wird. Dazu die Teigkreise je halbieren und zu kleinen Schultüten formen. Dazu teile man den Halbkreis gedanklich in drei Kuchenstücke und klebe die äußeren beiden Kuchenstücke aufeinander. Die Spitze zusammendrücken, dass keine Soße durchtropft.
Die so gefalteten Kegel mit der Füllung befüllen (etwa eineinhalb bis zwei Esslöffel je Tasche, man kann die Füllung hineindrücken, der Teig des Kegels bildet dann eine Wölbung aus) und oben die Kanten verschließen (wenn etwas Soße außen kleben bleibt, ist das nicht weiter schlimm.). Die Taschen trocknen außen schnell an, das ist nicht schlimm.
In einem kleinen Topf Öl erhitzen. Es sollte ein mindestens 3 cm tiefes Bad bilden und nicht zu heiß werden. Dass es die richtige Temperatur hat, erkennt man, wenn die Samosas gleichmäßig braun werden. Die Samosas am besten mit einem Schaumlöffel ins heiße Öl gleiten lassen und von beiden Seiten frittieren. Wenn der Teig eine knusprig-braune Farbe hat, auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Je nachdem, wie schnell man das machen kann, die Samosas warmstellen, bis sie serviert werden können. Am Besten schmecken sie frisch frittiert. Wenn sie kalt werden, macht die Füllung den Teig etwas weich, sie bleiben aber superlecker.
Die benötigten Gewürze bekommt man alle im Asialaden. Die Zubereitungszeit entspricht der Zeit, die ich für alle Schritte zusammen brauche. Es rentiert sich, z. B. das Gemüse und den Teig in Ruhe vorzubereiten, wenn das wegfällt, kann man in etwa einer halben bis dreiviertel Stunde mit dem Rest fertig werden.
Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Zwiebel putzen und kleinwürfeln. Die Flüssigkeit der Tomaten behalten. Die Kartoffelwürfel weichkochen.
Für den Teig aus Mehl, Salz und sehr wenig Wasser einen Teig bereiten. Der Teig muss sehr fest sein. Am Besten kann man den Teig mit dem Rührgerät mit Knethaken bereiten, bis kleine, nicht zusammenhängende Flocken entstehen und diese dann von Hand verkneten. Der Teig darf nicht an den Händen kleben und sollte ungewöhnlich zäh sein.
Aus dem Teig etwa tischtennisballgroße Kugeln formen. Es sollten etwa zehn solcher Kugeln werden. Die Kugeln sehr dünn zu flachen Fladen ausrollen. Die Unterlage nicht bemehlen, der Teig muss fest genug sein, nicht zu kleben. Ansonsten den Teig mit Mehl anreichern und nochmal durchkneten. Die Fladen sollten einen Durchmesser von ca. 15 cm haben. Kneten und Ausrollen werden wahrscheinlich als ungewöhnlich anstrengend wahrgenommen.
Für die Füllung die Zwiebel in einer großen Pfanne (das ganze Gemüse muss hier hineinpassen) anschwitzen. Gewürfelte Tomaten mit ihrer ganzen Flüssigkeit dazugeben. Dazu das restliche Gemüse. Die getrockneten Curryblätter zwischen den Händen verreiben und dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Das Gericht lebt von viel Kurkuma und Kümmel. Die Füllung wird üblicherweise scharf gewürzt. Empfindliche Genießer nehmen natürlich nur soviel Chilipulver, wie sie vertragen. Die Füllung sollte etwas soßig sein. Dazu kann man Wasser oder Kokosmilch zugeben.
Die Füllung darf sehr würzig sein und sollte noch leicht köcheln, wenn sie in den Teig gefüllt wird. Dazu die Teigkreise je halbieren und zu kleinen Schultüten formen. Dazu teile man den Halbkreis gedanklich in drei Kuchenstücke und klebe die äußeren beiden Kuchenstücke aufeinander. Die Spitze zusammendrücken, dass keine Soße durchtropft.
Die so gefalteten Kegel mit der Füllung befüllen (etwa eineinhalb bis zwei Esslöffel je Tasche, man kann die Füllung hineindrücken, der Teig des Kegels bildet dann eine Wölbung aus) und oben die Kanten verschließen (wenn etwas Soße außen kleben bleibt, ist das nicht weiter schlimm.). Die Taschen trocknen außen schnell an, das ist nicht schlimm.
In einem kleinen Topf Öl erhitzen. Es sollte ein mindestens 3 cm tiefes Bad bilden und nicht zu heiß werden. Dass es die richtige Temperatur hat, erkennt man, wenn die Samosas gleichmäßig braun werden. Die Samosas am besten mit einem Schaumlöffel ins heiße Öl gleiten lassen und von beiden Seiten frittieren. Wenn der Teig eine knusprig-braune Farbe hat, auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Je nachdem, wie schnell man das machen kann, die Samosas warmstellen, bis sie serviert werden können. Am Besten schmecken sie frisch frittiert. Wenn sie kalt werden, macht die Füllung den Teig etwas weich, sie bleiben aber superlecker.
Die benötigten Gewürze bekommt man alle im Asialaden. Die Zubereitungszeit entspricht der Zeit, die ich für alle Schritte zusammen brauche. Es rentiert sich, z. B. das Gemüse und den Teig in Ruhe vorzubereiten, wenn das wegfällt, kann man in etwa einer halben bis dreiviertel Stunde mit dem Rest fertig werden.
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Kommentare anderer Nutzer
zimtkeks
sagt:
sagt: 12.07.2010 18:43
Hallo,
da mein Freund und ich indisches Essen lieben haben wir uns entschlossen, dieses Rezept ebenfalls auszuprobieren.
Ich habe mich jedoch gefragt, warum die Füllung noch leicht köcheln sollte, wenn man die Samosas damit befüllt?
Dadurch hatten wir nämlich das große Problem, dass die Teigtaschen an vielen Stellen Risse bekommen haben und dadurch die Füllung auch teilweise herausquoll.
Nichtsdestotrotz waren sie vom Geschmack her sehr lecker!
liebe Grüße
zimtkeks
da mein Freund und ich indisches Essen lieben haben wir uns entschlossen, dieses Rezept ebenfalls auszuprobieren.
Ich habe mich jedoch gefragt, warum die Füllung noch leicht köcheln sollte, wenn man die Samosas damit befüllt?
Dadurch hatten wir nämlich das große Problem, dass die Teigtaschen an vielen Stellen Risse bekommen haben und dadurch die Füllung auch teilweise herausquoll.
Nichtsdestotrotz waren sie vom Geschmack her sehr lecker!
liebe Grüße
zimtkeks
Asarualim
sagt:
sagt: 12.07.2010 21:28
Hallo Zimtkeks,
Genau kann ich es dir auch nicht sagen. monkey see monkey do. Die Austauschstudentin aus Indien, die mir praxisorientiert beigebracht hat, wie man Samosas macht, hat das so gemacht und für richtig befunden.
Ich schätze, die Füllung sollte eben noch frisch heiß sein, weil man die Täschchen im heißen Öl nicht wirklich durch-erhitzt.
Dass die Füllung rausquillt, läßt mit mehr Übung nach. Unsere ersten Versuche haben wir auch an mehreren Stellen flicken müssen. Die letzten waren dagegen formvollendet.
Beste Grüße,
Asarualim
Genau kann ich es dir auch nicht sagen. monkey see monkey do. Die Austauschstudentin aus Indien, die mir praxisorientiert beigebracht hat, wie man Samosas macht, hat das so gemacht und für richtig befunden.
Ich schätze, die Füllung sollte eben noch frisch heiß sein, weil man die Täschchen im heißen Öl nicht wirklich durch-erhitzt.
Dass die Füllung rausquillt, läßt mit mehr Übung nach. Unsere ersten Versuche haben wir auch an mehreren Stellen flicken müssen. Die letzten waren dagegen formvollendet.
Beste Grüße,
Asarualim
lilaluise
sagt:
sagt: 18.04.2011 08:29
ich back meine samosas immer im ofen...das ist nicht so fettig und ich find es trotzdem lecker!
Zimtsternchen2010
sagt:
sagt: 13.07.2011 14:02
Die Beschreibung ist sehr ausführlich und perfekt für Anfänger wie mich. Danke für die Mühe! Ich habe vor kurzem Samosas auf einem Fest gegessen und fand die sooo lecker, dass ich nun ein Rezept gesucht habe. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren!
saiberman
sagt:
sagt: 29.12.2011 01:46
Hat dank der guten Beschreibung super geklappt. Beim nächsten Mal mach ich den Teig noch dünner :-)
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