Achtung Wild: Ob Rehschulter, Keule oder Rehrücken
Geheimrezept für die Zubereitung von Wildfleisch (hier eine frische Rehkeule)| 2 kg | Keule(n) vom Reh |
| 1 Bund | Suppengrün |
| 1 | Zwiebel(n), grob gehackte |
| 10 | Wacholderbeeren |
| 1 TL | Thymian, getrockneter |
| 1 TL | Majoran, getrockneter |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 4 | Lorbeerblätter |
| Salz und Pfeffer | |
| n. B. | Öl (Nussöl) oder Olivenöl zum Anbraten |
| 250 ml | Rotwein |
| 200 g | Schattenmorellen (evtl. auch Rosinen) |
| n. B. | Wasser |
| ½ Flasche | Bockbier |
| 2 | Knoblauchzehe(n) |
| 2 EL | Senf |
Zubereitung
Ich möchte vorab mitteilen, dass ich den Schwerpunkt bei Wildrezepten auf die Art des Wildfonds lege. Dabei ist es egal, ob Sie eine Rehkeule, Rehrücken oder andere Wildfleischteile zubereiten. Ein gut hergestellter Wildfond ist die halbe Miete.
In diesem Fall habe ich eine frische Rehkeule von 2,2 kg enthäutet, gewaschen und in einem passenden Topf mit einer Marinade für ca. 2-3 Tage angesetzt.
Für die Marinade wird das Suppengrün geputzt, in kleine Stücke geschnitten und mit Salz in einen Fleischtopf gegeben. Zwiebel, Knoblauchzehen, Wacholderbeeren, getrockneter Thymian, getrockneter Majoran und das Bockbier zugeben. Nach Bedarf mit Wasser auffüllen - das Fleisch sollte dann komplett in der Marinade liegen. Ca. 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen - das Fleisch wird garantiert schön zart.
Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
Das Fleisch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und den restlichen Gewürzen in einem heißen Topf oder Bräter gut anbraten. Anschließend das Fleisch entfernen und beiseite stellen. Die Marinade durch ein Sieb abgießen und zusammen mit dem Suppengrün in den heißen Topf geben (Achtung - auch die Gewürze und Beeren auffangen!). Nun Nussöl oder Olivenöl zugeben. Alles schön einkochen bzw. braten und immer wieder minimal mit Kirschsaft, Rotwein, Wasser (bzw. abgegossener Marinade) aufgießen. Dabei immer den Bratensatz vom Boden lösen. Wichtig: Nicht zuviel zugeben. Dann mit Senf und 2 EL Tomatenmark fertig braten und mit Wein wieder lösen. Das dauert ca. 20-30 Min. Das Fleisch dann wieder zugeben und mit Kirchsaft und Wasser fast bedeckt zugedeckt bei kleiner Temperatur ca. 2 Stunden köcheln lassen.
Das Fleisch sollte dann aber nach max. 2 1/2 Stunden schön weich sein und wird aus dem Topf genommen. Nun den Fond abseihen. Man kann die fast fertige rot-braune Soße wieder in den Topf geben. Die Kirchen oder auch Rosinen zugeben und je nach Bedarf mit Saucenbinder oder Schmand andicken. Das Fleisch wieder zugeben.
Dazu passen Apfelrotkohl und Knödel.
In diesem Fall habe ich eine frische Rehkeule von 2,2 kg enthäutet, gewaschen und in einem passenden Topf mit einer Marinade für ca. 2-3 Tage angesetzt.
Für die Marinade wird das Suppengrün geputzt, in kleine Stücke geschnitten und mit Salz in einen Fleischtopf gegeben. Zwiebel, Knoblauchzehen, Wacholderbeeren, getrockneter Thymian, getrockneter Majoran und das Bockbier zugeben. Nach Bedarf mit Wasser auffüllen - das Fleisch sollte dann komplett in der Marinade liegen. Ca. 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen - das Fleisch wird garantiert schön zart.
Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
Das Fleisch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und den restlichen Gewürzen in einem heißen Topf oder Bräter gut anbraten. Anschließend das Fleisch entfernen und beiseite stellen. Die Marinade durch ein Sieb abgießen und zusammen mit dem Suppengrün in den heißen Topf geben (Achtung - auch die Gewürze und Beeren auffangen!). Nun Nussöl oder Olivenöl zugeben. Alles schön einkochen bzw. braten und immer wieder minimal mit Kirschsaft, Rotwein, Wasser (bzw. abgegossener Marinade) aufgießen. Dabei immer den Bratensatz vom Boden lösen. Wichtig: Nicht zuviel zugeben. Dann mit Senf und 2 EL Tomatenmark fertig braten und mit Wein wieder lösen. Das dauert ca. 20-30 Min. Das Fleisch dann wieder zugeben und mit Kirchsaft und Wasser fast bedeckt zugedeckt bei kleiner Temperatur ca. 2 Stunden köcheln lassen.
Das Fleisch sollte dann aber nach max. 2 1/2 Stunden schön weich sein und wird aus dem Topf genommen. Nun den Fond abseihen. Man kann die fast fertige rot-braune Soße wieder in den Topf geben. Die Kirchen oder auch Rosinen zugeben und je nach Bedarf mit Saucenbinder oder Schmand andicken. Das Fleisch wieder zugeben.
Dazu passen Apfelrotkohl und Knödel.
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Kommentare anderer Nutzer
sch_susi
sagt:
sagt: 25.12.2009 17:03
Wirklich lecker, wird mit Sicherheit wiederholt!!!
Habe nur den Kirschsaft gebraucht, die Kirschen gabs mit Eis zum Nachtisch ;-).
Die Soße war ein Traum. Ich hatte Rehschulter, die auch etwas länger brauchte.
Danke für's Rezept.
Habe nur den Kirschsaft gebraucht, die Kirschen gabs mit Eis zum Nachtisch ;-).
Die Soße war ein Traum. Ich hatte Rehschulter, die auch etwas länger brauchte.
Danke für's Rezept.
rike_09
sagt:
sagt: 23.02.2010 16:41
Absoluter Oberhammer!!!! Hatte vorher noch nie Reh gemacht und mit diesem Rezept ist es der Knaller schlechthin! Das Fleisch war butterweich und die Sosse ein Traum! Vielen Dank!
coonkitten2006
sagt:
sagt: 02.11.2010 19:01
Mein erster Rehbraten und der absolute HIT!!!!
Vielen Dank für das tolle Rezept, die Kirschen haben den Weg in die Soße nicht gefunden, meine Kids waren schneller... ;-) Aber der Saft macht sich super in der Soße und schmeckt nicht sehr vor, davor hatte ich ein bischen Angst... :-)
Wird auf jedenfall wiederholt!
Beste Grüße
Coonkitten
Vielen Dank für das tolle Rezept, die Kirschen haben den Weg in die Soße nicht gefunden, meine Kids waren schneller... ;-) Aber der Saft macht sich super in der Soße und schmeckt nicht sehr vor, davor hatte ich ein bischen Angst... :-)
Wird auf jedenfall wiederholt!
Beste Grüße
Coonkitten
frydl
sagt:
sagt: 18.12.2010 19:35
Hallo!
Also die Zubereitung des Fonds ist uns rätselhaft. Was wird abgeseit, was wird wo aufgegossen und was "fertig gebraten"??? Da wäre eine kleine Aufklärung hilfreich.
Gruß
Chris
Also die Zubereitung des Fonds ist uns rätselhaft. Was wird abgeseit, was wird wo aufgegossen und was "fertig gebraten"??? Da wäre eine kleine Aufklärung hilfreich.
Gruß
Chris
wildteufel
sagt:
sagt: 26.01.2011 10:37
die anderen haben es doch auch gebacken bekommen ...wo ist hier ein Problem?
Haeberle
sagt:
sagt: 10.02.2011 18:21
Liest sicht gut... aber das abgießen der Marinade verwirrt. Warum muss ich die abgießen um dann wieder mit dem Suppengrün in einen heißen Topf geben? Und was passiert mit den Kräutern und Beeren. Werden die dann aus dem Suppengrün aussortiert oder kommen die dann auch wieder in der Topf zum weiter kochen und braten? Und wie soll das Suppengrün mit Marinade beim braten aufgegossen werden, wenn die Marinade schon gleich durch das Sieb in den Topf gegossen wird.? Oder soll nur eine Teilmenge geköchelt werden.?
Gibt es da noch eine Info?
Danke.
Gibt es da noch eine Info?
Danke.
wildteufel
sagt:
sagt: 10.02.2011 18:36
kafra
sagt:
sagt: 28.03.2011 21:09
Hilfreicher Kommentar:
für letztes wochenende hatte ich eine rehschulter nach rezept in bockbier eingelegt und ziehen lassen.
als ich dann loskochen wollte, haben mich die angaben zur weiterverwendung der marinade auch verwirrt (warum soll ich sie erst durch ein sieb abgiessen, wenn ich dann doch alles zusammen wieder in den topf tun soll???).
noch einmal nachzufragen, habe ich mich nach dem letzten kommentar nicht getraut.
also habe ich kurzerhand nach diesem rezept http://www.chefkoch.de/rezepte/170411073897924/Hirschbraten-in-Rotwein-Kirschsauce.html weiter gekocht und der braten ist wunderbar geworden.
kafra
als ich dann loskochen wollte, haben mich die angaben zur weiterverwendung der marinade auch verwirrt (warum soll ich sie erst durch ein sieb abgiessen, wenn ich dann doch alles zusammen wieder in den topf tun soll???).
noch einmal nachzufragen, habe ich mich nach dem letzten kommentar nicht getraut.
also habe ich kurzerhand nach diesem rezept http://www.chefkoch.de/rezepte/170411073897924/Hirschbraten-in-Rotwein-Kirschsauce.html weiter gekocht und der braten ist wunderbar geworden.
kafra
Schlemmerwilli
sagt:
sagt: 23.11.2011 21:02
Hilfreicher Kommentar:
Also ich versuche mal das Rätzel zu lösen:
Ihr sollt natürlich nicht die gesamte Marinade komplett und sofort in den Bräter/Topf geben, sondern schlückchenweise zugeben. D.h. ihr gebt das Öl in den Topf und gebt dann dass Suppengrün, die Zwiebel und einen Schluck(!) der Marinade dazu und lasst es einköcheln. Dann immer mit Rotwein, Kirschsaft und Marinade auffüllen und wieder reduzieren und aufgießen. Denkt auch daran, dass wir keine Suppe, sondern eine Sauce. Das auffangen der Gewürze hat hier den Zweck, dass man die Gewürze dosiert zugeben kann und sich nicht alle am Boden der Marinade sammeln und man sie erst ganz zum Schluss dazugeben kann.
Ich denke mal, so hat Wildteufel das gemeint und wenn nicht, dann klappt es auf jeden Fall so.
Ich persönlich Brate das Suppengrün und die Zwiebel (ich nehme hier Schalotten) anfangs leicht (!) ohne Marinade an, um schon etwas Röstaromen zu entwickeln aber Achtung, das kann bitter werden, sicherer ist die beschriebene Variante!!!
Aber ein tolles Rezept, das der Wildteufel hier eingestellt hat!
Ihr sollt natürlich nicht die gesamte Marinade komplett und sofort in den Bräter/Topf geben, sondern schlückchenweise zugeben. D.h. ihr gebt das Öl in den Topf und gebt dann dass Suppengrün, die Zwiebel und einen Schluck(!) der Marinade dazu und lasst es einköcheln. Dann immer mit Rotwein, Kirschsaft und Marinade auffüllen und wieder reduzieren und aufgießen. Denkt auch daran, dass wir keine Suppe, sondern eine Sauce. Das auffangen der Gewürze hat hier den Zweck, dass man die Gewürze dosiert zugeben kann und sich nicht alle am Boden der Marinade sammeln und man sie erst ganz zum Schluss dazugeben kann.
Ich denke mal, so hat Wildteufel das gemeint und wenn nicht, dann klappt es auf jeden Fall so.
Ich persönlich Brate das Suppengrün und die Zwiebel (ich nehme hier Schalotten) anfangs leicht (!) ohne Marinade an, um schon etwas Röstaromen zu entwickeln aber Achtung, das kann bitter werden, sicherer ist die beschriebene Variante!!!
Aber ein tolles Rezept, das der Wildteufel hier eingestellt hat!
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Anfangs war ich etwas irritiert ob der in meinem Suppengrün abgepackten Mengen- kam aber total gut! So ein toller Wildfond- geniale Grundlage für die tolle Soße!
Danke!
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