Krustenbraten im Bratschlauch

gelingt immer, ohne großen Aufwand - nur Tütensuppen sind einfacher
  •   perfekt!
  •   sehr gut
  •   gut
  •   geht so
  •   schlecht
  •   sehr schlecht

Jetzt einloggen und
dieses Bild bewerten!
  • Vielen Dank für Ihre Bewertung!
  • Sie haben dieses Bild bereits bewertet!
Drucken In mein Kochbuch

Zutaten

500 g Schweinebraten mit Kruste
1 große Zwiebel(n)
Cocktailtomaten
Knoblauchzehe(n)
100 ml Bier, dunkles (Malzbier für alkoholfrei oder Schwarzbier, wenn Alkohol)
2 EL Rübensirup oder Honig
2 EL Rohrzucker
1 EL Olivenöl
  Salz und Pfeffer
  Thymian
  Oregano
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Schweinebraten waschen und gut trocknen. Anschließend mit einem sehr scharfen Messer (Anm.: den Schweinebraten kurz einfrieren, dann lässt sich die Schwarte noch leichter schneiden) rautenförmig einschneiden. Danach erst gut salzen und pfeffern. In einen Bratschlauch geben (Anleitung des Herstellers beachten) und Zwiebelwürfel, Cocktailtomaten und gewürfelten Knoblauch darum herum verteilen.

Eine Marinade aus den restlichen Zutaten herstellen, gut verrühren, so dass sich der Rohrzucker und der Rübensaft bzw. Honig auflöst. Die Marinade auf den Braten streichen. Den Bratschlauch verschließen, aufpusten wie einen Luftballon und oben ein wenig einschneiden.

Bei 175°C Umluft ca. 1 1/2 Stunden braten. Ca. 10 Minuten vor Ende den Braten kurz heraus nehmen, aus dem Bratschlauch entfernen und wieder in den Ofen stellen. Vielleicht die Temperatur noch vorsichtig höher drehen, damit er schön knusprig wird.

Den restlichen Inhalt des Bratschlauchs in ein Töpfchen geben, aufkochen lassen und die Soße abschmecken.

Den Braten mit der Soße, Knödeln oder Kartoffeln und Gemüse servieren und genießen.

Kommentare anderer Nutzer


floweroma4

29.12.2008 16:26 Uhr

Kann ich mir gut vorstellen, nur der Honig und der Zucker passen mir nicht. Wird der Braten nicht zu süß?
LG
Kommentar hilfreich?

MrDosenbier

29.12.2008 16:31 Uhr

Dadurch, dass der Braten ja noch mit Salz und Pfeffer eingerieben wird, kommt das Süßliche nicht ganz so durch. Es hat aber den Vorteil, dass die Kruste ein wenig Karamelisiert wird und dadurch zum Einen knuspriger wird und zu Anderen einen leicht süßlichen Geschmack bekommt.
Kommentar hilfreich?

Küchenfledermaus

06.11.2011 14:10 Uhr

Wenn Zucker oder Honig bei Hitze (etwas) zu stark karamellisiert, entsteht eine leicht bitterwürzige Note auf der Kruste, die meiner Meinung dem Braten insgesamt geschmacklich gut tut.
Kommentar hilfreich?

Steven

14.02.2009 16:22 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hi,

also ich bin sehr zufrieden. Sehr lecker das ganze. Ich habe allerdings, weil ich gerne eine kräftige Sauce habe, in den Bratschlauch noch Pastinaken und Karotten hinzu gegeben (diese Gemüse passen meiner Meinung nach recht gut zu der leichten Süße).

Auch, so finde ich und so habe ich es auch gemacht, schadet es dem Fleisch nicht, wenn man es vorher kurz anbrät und es dann ein wenig "marinieren" lässt. Durch das Anbraten kommen noch tolle Röstaromen hervor, durch das Marinieren wird das Fleisch noch etwas intensiver im Geschmack. Ist aber Geschmackssache - wie so vieles - ich mag es aber so.

Nichts desto trotz und der Miniabwandlungen ist dies ein Rezept das auf meinen persönlichen Küchenthron kommt.

Es muss ja nicht immer das bei 73,27C° gegarte Kobestück auf Schalottengemüseschaum an Topinamburschokoladensauce sein; ein einfacher Krustenbraten wie dieser macht mich voll und ganz glücklich!

5* von mir! und ein Dankeschön für's einstellen.
Kommentar hilfreich?

plumbum

20.02.2009 22:08 Uhr

Hallo MRdosenbier,

super einfach, mußte mit einem sehr scharfen Messer das Stück Fleisch nicht mehr anfrieren.
die dazugehörige Soße ist variabel nach Bedarf problemlos veränderbar.
Der Braten ist nicht zu süß, wie oben befürchtet.
Mit der anschließend pürierten Soße, einfach köstlich.
Weiter so!
LG
plumbum
Kommentar hilfreich?

mirjamama

11.10.2009 12:37 Uhr

Hallo!

Ich habe mich an das Rezept gehalten, das Fleisch war schön zart und die Kruste ist am Schluss ohne Bratschlauch schön aufgepoppt. Allerdings war die Soße nicht nach meinem Geschmack, mein Mann dagegen fand sie superlecker. Mir war sie zu süß, was aber natürlich bei dem Rezept zu erwarten war. Allerdings konnte ich meinem Mann eine Freude machen, und darum ging es mir.
Für alle die "süße" an Soße etc. mögen, genau das Richtige.

LG Mirjam
Kommentar hilfreich?

MikeundSandra

31.01.2010 14:08 Uhr

sehr lecker...
grade die soße mit dem süsslichen geschmack,total unser ding,werden wir auch bei anderem fleisch benutzen
Kommentar hilfreich?

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

Alle Kommentare anzeigen

Die neusten Kommentare:


Frau_Asti

07.09.2013 14:04 Uhr

Seeeehr lecker kann ich nur sagen!

Habe Malzbier genommen, aber dafür nur die Hälfte an Honig, sonst wär´s echt zu süss.

Kann man nicht auch statt Rohrzucker den normalen weissen Zucker verwenden?!

Ansonsten 5 Sternchen auf ganzer Linie :D
Kommentar hilfreich?

mdörsch

19.11.2013 18:14 Uhr

hallo,

also honig und sirup habe ich mir geschenkt, sie süßliche variante ist nicht so unser ding. ich habe klassisches wurzelgemüse dazu gegeben, ein dunkles ebenfalls nicht zu süßes bier. soßenbinder war nicht nötig. das besonders geniale an dem rezpet finde ich, ist die zubereitung im bratschlauch, hält den ofen schön sauber. am ende den schlauch aufgeschnitten und die kruste mit oberhitze schön knusprig gebraten absolut lecker und richtig kross.

lg manuela
Kommentar hilfreich?

netto10

15.12.2013 18:32 Uhr

Genial!!!! Die Generalprobe für den Weihnachtsbraten habe ich hinter mir. Die Soße fantastisch. Alle möglichen Sterne von mir. Ich freue mich schon auf Weihnachten, da gibt es den Braten mit Rotkohl und Klösse.
Kommentar hilfreich?

joergmichaely

01.01.2014 14:03 Uhr

Braten sind genial und auch so einfach wie hier beschrieben. Vielen Dank für diesen leckeren Vorschlag - hat super geklappt. Ich habe für die Marinade mit Rübensirup und Malzbier verwandt;
das nächste mal würde ich jedoch ein Schwarz Bier verwenden, um weniger Süße zu erhalten. Als Gewürz nahm ich Pfeffer (weiß/schwarz) und Kümmel, das ganze geröstet und mit dem Mörser frisch gerieben.
Kommentar hilfreich?

Nachtelfe84

14.07.2014 11:06 Uhr

Super leckeres Rezept. War mein erster Krustenbraten und ich bin hellauf begeistert, wie einfach das ging. Gab Kartoffelknödel und Blaukraut dazu. Hab einzig die Soße mit dem Gemüse zum Schluss noch püriert und damit sie nicht zu dick bleibt, noch mit einem großen Schuss Bier und Wasser verdünnt. Dann reicht die Soße auch absolut für 2 Personen aus und ist nicht zu süße. Ist jetzt auch das Lieblingsgericht von meinem Mann!
Kommentar hilfreich?

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de