Krustenbraten im Bratschlauch

gelingt immer, ohne großen Aufwand - nur Tütensuppen sind einfacher

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Zutaten für Portionen

500 g Schweinebraten mit Kruste
1 große Zwiebel(n)
Cocktailtomaten
Knoblauchzehe(n)
100 ml Bier, dunkles (Malzbier für alkoholfrei oder Schwarzbier, wenn Alkohol)
2 EL Rübensirup oder Honig
2 EL Rohrzucker
1 EL Olivenöl
  Salz und Pfeffer
  Thymian
  Oregano

Zubereitung

Den Schweinebraten waschen und gut trocknen. Anschließend mit einem sehr scharfen Messer (Anm.: den Schweinebraten kurz einfrieren, dann lässt sich die Schwarte noch leichter schneiden) rautenförmig einschneiden. Danach erst gut salzen und pfeffern. In einen Bratschlauch geben (Anleitung des Herstellers beachten) und Zwiebelwürfel, Cocktailtomaten und gewürfelten Knoblauch darum herum verteilen.

Eine Marinade aus den restlichen Zutaten herstellen, gut verrühren, so dass sich der Rohrzucker und der Rübensaft bzw. Honig auflöst. Die Marinade auf den Braten streichen. Den Bratschlauch verschließen, aufpusten wie einen Luftballon und oben ein wenig einschneiden.

Bei 175°C Umluft ca. 1 1/2 Stunden braten. Ca. 10 Minuten vor Ende den Braten kurz heraus nehmen, aus dem Bratschlauch entfernen und wieder in den Ofen stellen. Vielleicht die Temperatur noch vorsichtig höher drehen, damit er schön knusprig wird.

Den restlichen Inhalt des Bratschlauchs in ein Töpfchen geben, aufkochen lassen und die Soße abschmecken.

Den Braten mit der Soße, Knödeln oder Kartoffeln und Gemüse servieren und genießen.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.12.08
Rezept-Statistiken: 173.251 (2.369)* gelesen
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Verfasser:

MrDosenbier Tellerwäscher


Mitglied seit 27.09.2008
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

floweroma4 Suppenkoch sagt:  
29.12.2008 16:26
Kann ich mir gut vorstellen, nur der Honig und der Zucker passen mir nicht. Wird der Braten nicht zu süß?
LG

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MrDosenbier Tellerwäscher sagt:  
29.12.2008 16:31
Dadurch, dass der Braten ja noch mit Salz und Pfeffer eingerieben wird, kommt das Süßliche nicht ganz so durch. Es hat aber den Vorteil, dass die Kruste ein wenig Karamelisiert wird und dadurch zum Einen knuspriger wird und zu Anderen einen leicht süßlichen Geschmack bekommt.

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06.11.2011 14:10
Wenn Zucker oder Honig bei Hitze (etwas) zu stark karamellisiert, entsteht eine leicht bitterwürzige Note auf der Kruste, die meiner Meinung dem Braten insgesamt geschmacklich gut tut.

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Steven Tellerwäscher sagt:  
14.02.2009 16:22
Hi,

also ich bin sehr zufrieden. Sehr lecker das ganze. Ich habe allerdings, weil ich gerne eine kräftige Sauce habe, in den Bratschlauch noch Pastinaken und Karotten hinzu gegeben (diese Gemüse passen meiner Meinung nach recht gut zu der leichten Süße).

Auch, so finde ich und so habe ich es auch gemacht, schadet es dem Fleisch nicht, wenn man es vorher kurz anbrät und es dann ein wenig "marinieren" lässt. Durch das Anbraten kommen noch tolle Röstaromen hervor, durch das Marinieren wird das Fleisch noch etwas intensiver im Geschmack. Ist aber Geschmackssache - wie so vieles - ich mag es aber so.

Nichts desto trotz und der Miniabwandlungen ist dies ein Rezept das auf meinen persönlichen Küchenthron kommt.

Es muss ja nicht immer das bei 73,27C° gegarte Kobestück auf Schalottengemüseschaum an Topinamburschokoladensauce sein; ein einfacher Krustenbraten wie dieser macht mich voll und ganz glücklich!

5* von mir! und ein Dankeschön für's einstellen.

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plumbum Sternekoch sagt:  
20.02.2009 22:08
Hallo MRdosenbier,

super einfach, mußte mit einem sehr scharfen Messer das Stück Fleisch nicht mehr anfrieren.
die dazugehörige Soße ist variabel nach Bedarf problemlos veränderbar.
Der Braten ist nicht zu süß, wie oben befürchtet.
Mit der anschließend pürierten Soße, einfach köstlich.
Weiter so!
LG
plumbum

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mirjamama Küchenjunge sagt:  
11.10.2009 12:37
Hallo!

Ich habe mich an das Rezept gehalten, das Fleisch war schön zart und die Kruste ist am Schluss ohne Bratschlauch schön aufgepoppt. Allerdings war die Soße nicht nach meinem Geschmack, mein Mann dagegen fand sie superlecker. Mir war sie zu süß, was aber natürlich bei dem Rezept zu erwarten war. Allerdings konnte ich meinem Mann eine Freude machen, und darum ging es mir.
Für alle die "süße" an Soße etc. mögen, genau das Richtige.

LG Mirjam

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MikeundSandra Tellerwäscher sagt:  
31.01.2010 14:08
sehr lecker...
grade die soße mit dem süsslichen geschmack,total unser ding,werden wir auch bei anderem fleisch benutzen

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ChandraReno Tellerwäscher sagt:  
03.06.2010 16:48
Hallo,


dieser Braten ist genial ober leicht und lecker mein Mann ist hellauf begeistert!!!

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sisteraenna Smutje sagt:  
08.06.2010 21:53
Hallo!

Vor ein paar Tagen gab´s den Schweinebraten im Garschlauch- das Fleisch war perfekt und saftig und die Soße sehr ergiebig. Als Beilage hab ich Serviettenknödel gemacht- auch im Garschlauch- einfacher gehts nicht!

Liebe Grüße aenna

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leberwurstfresse Tellerwäscher sagt:  
20.11.2010 09:08
Beim Einschneiden der Schwarte hat mir eine

Geflügelschere

gute Dienste geleistet!
Habe den Braten bereits im Schlauch über Nacht mit den weiteren Zutaten ziehen lassen. Heute abend geht der in den Ofen. Spannend!

Dank und Grüße

S.

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heike50374  Sternekoch sagt:  
23.11.2010 10:21
Hallo,

ein super leckerer Braten! Ich musste ihn allerdings aus Mangel an Bratschlauch im Bräter zubereiten, aber das war trotzdem lecker!

Danke für die Anregung
Heike

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Orti-Allendorf Tellerwäscher sagt:  
09.12.2010 10:38
Hallo,

ist eine Superidee im Bratschlauch. Aber was bedeutet den Bratschlauch oben einschneiden? Ich dachte der Bratschlauch muss unversehrt sein ?

LG

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MrDosenbier Tellerwäscher sagt:  
09.12.2010 11:14
Steht doch auch so auf der Verpackung vom Bratschlauch. Wenn du den Bratschlauch nicht einschneidest und die Seiten zu dolle verschließt, wird der Schlauch platzen wenn er in den Backofen kommt. Von daher empfehle ich den Schlauch aufzupusten, verschließen und dann oben ca. 1 cm einschneiden.

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oliroll Tellerwäscher sagt:  
18.12.2010 15:01
Tolles Rezept. Wer es allerdings mit Malzbier macht, sollte am Zucker und/oder Honig sparen, sonst wird's _sehr_ süß.
Außerdem finde ich, es ist viel zu wenig Flüssigkeit, um daraus eine gescheite Soße zu machen.
Ist das beim Bratschlauch immer so?

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petro55 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2010 07:15
Hallo
Danke für dieses tolle Rezept
Habe mich genau daran gehalten.
Hatte allen super geschmeckt und ist ohne großen Aufwand in der Küche machbar.
dadurch hatte ich auch viel Zeit für meine Gäste.
Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie tolle Kochideen in 2011

Gruß
Petro

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kindenheim Tellerwäscher sagt:  
11.02.2011 16:07
Hallo!!!

Ich habe diesen Braten zubereitet und er war wirklich sehr köstlich!!!

Nun möchte ich ihn für Gäste (1,5 kg) zubereiten. Wie lange muß er dann in den Ofen???

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mamisi20 Tellerwäscher sagt:  
06.10.2011 07:10
Hallo!
Mein erster Braten!!! Und gleich der Renner. Man kann wirklich nix falsch machen und die Sauce ist einfach ein Gedicht. Wenn Braten - dann dieses Rezept!
Gruß

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fairysia Tellerwäscher sagt:  
30.11.2011 10:47
Mein erster Krustenbraten und dann noch perfekt gelungen. Was will man mehr?

Ich habe Malzbier genommen und da dieses ja schon recht süß ist auf die Zugabe von Rübensirup/ Honig verzichtet. Im Anschluß habe ich die Sauce noch püriert. Somit hatte sie eine schöne Konsistenz.

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