Jockels Pizza
Pizza / Pizzabrot / Pizzateig - besser als beim Italiener - aufwändig - gut zum Einfrieren| Für den Teig: (Alter Teig) | |
| 200 g | Wasser |
| 200 g | Mehl |
| 10 g | Hefe |
| Für den Teig: (Pizzateig) | |
| 300 g | Mehl (Type 550) und Alter Teig |
| 100 g | Grieß (Hartweizengrieß) |
| 2 EL | Olivenöl |
| 250 ml | Wasser, zu 1/3 mit Milch gemischt |
| 10 g | Hefe |
| 12 g | Salz |
| Für die Sauce: | |
| 500 g | Tomate(n), passierte |
| 1 große | Zwiebel(n), klein gewürfelt |
| viel | Kräuter, Italienische |
| Pizzagewürz | |
| Kräuter nach Wahl | |
| viel | Salz und Pfeffer |
| Paprikapulver, edelsüß | |
| Cayennepfeffer | |
| evtl. | Knoblauch |
| Mehl für die Arbeitsfläche |
Zubereitung
Der Alte Teig: Diesen sollte man einige Tage vor der Nutzung ansetzen (wie der Name schon sagt) und im Kühlschrank aufbewahren, er ist sehr wichtig für das Aroma des Teiges. (Wir haben immer Alten Teig auf Vorrat im Kühlschrank, da er sich auch super im Brot macht). Hierzu einfach die Hefe im Wasser auflösen und anschließend das Mehl unterrühren.
Der Pizzateig wird einen Tag/Abend vor der Nutzung hergestellt und über Nacht mit kalter Führung im Kühlschrank aufbewahrt. Dadurch bilden sich wunderbare Blasen im Teig und der Geschmack ist noch besser.
Hierzu am Vortag nun wie folgt vorgehen: Den alten Teig auf Zimmertemperatur bringen (z. B. mit der Mikrowelle auf niedrigster Stufe). Nun Hefe und Salz in eine Schüssel geben, bis sie sich verflüssigt hat (ohne Zugabe von Flüssigkeit!). So, wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, gibt man alle Zutaten in eine Schüssel und knetet sie mit den Knethaken des Rührgeräts 8 - 10 min. zu einem geschmeidigen Teig, er sollte sehr weich sein, er darf auch ein bisschen kleben.
Jetzt in eine leicht mit Öl ausgeschmierte Rührschüssel geben und ab in den Kühlschrank (das Öl ist wichtig, um den Teig ohne ihn zu zerstören aus der Schüssel wieder rauszuholen).
Am nächsten Tag geht es dann so weiter: Falls vorhanden, den Backstein auf höchster Temperatur bei Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene im Backofen vorheizen (das dauert bestimmt eine Stunde). Ansonsten einfach ein Blech mit vorheizen! Das ist wichtig für den Pizzaboden, er wird schön knusprig und der Belag wird nicht so trocken, da der Teig schneller gar ist.
Den Teig auf Zimmertemperatur bringen (z. B. mit der Mikrowelle auf niedrigster Stufe). Ihn vorsichtig aus der Schüssel lösen und auf eine bemehlte Fläche geben und anschließend in 7 Portionen teilen (1 Portion entspricht am Ende der Fläche des halben Backsteins).
Den Teig nun extrem flach ausrollen (fast wie bei einem Strudel) und auf Backpapiere legen. Keine Angst! Er geht im Backofen anschließend auf die doppelte Dicke auf. Nun muss man ihn nur noch mit der kalt angerührten Tomatensoße bestreichen und mit Zutaten nach Wahl belegen oder einfach mit Olivenöl bestreichen und Gewürze darauf geben und schon hat man ein super Pizzabrot.
Anschließend nacheinander die Backpapiere auf den vorgeheizten Backstein/ das Backblech ziehen und ca. 10 min. backen und unbedingt Schwaden machen (= Wasserdampf erzeugen). Ich verspreche, dass das ein Genuss der ganz besonderen Art wird!
Im Übrigen: Man kann die Pizza auch super vorbereiten, indem man sie ohne Belag (nur Boden und Tomatensoße) die halbe Backzeit in den Ofen gibt und ausgekühlt einfriert. Man muss sie dann, wenn man Lust auf Pizza hat, nur schnell belegen und 10 – 15 min. in den Backofen geben.
Der Pizzateig wird einen Tag/Abend vor der Nutzung hergestellt und über Nacht mit kalter Führung im Kühlschrank aufbewahrt. Dadurch bilden sich wunderbare Blasen im Teig und der Geschmack ist noch besser.
Hierzu am Vortag nun wie folgt vorgehen: Den alten Teig auf Zimmertemperatur bringen (z. B. mit der Mikrowelle auf niedrigster Stufe). Nun Hefe und Salz in eine Schüssel geben, bis sie sich verflüssigt hat (ohne Zugabe von Flüssigkeit!). So, wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, gibt man alle Zutaten in eine Schüssel und knetet sie mit den Knethaken des Rührgeräts 8 - 10 min. zu einem geschmeidigen Teig, er sollte sehr weich sein, er darf auch ein bisschen kleben.
Jetzt in eine leicht mit Öl ausgeschmierte Rührschüssel geben und ab in den Kühlschrank (das Öl ist wichtig, um den Teig ohne ihn zu zerstören aus der Schüssel wieder rauszuholen).
Am nächsten Tag geht es dann so weiter: Falls vorhanden, den Backstein auf höchster Temperatur bei Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene im Backofen vorheizen (das dauert bestimmt eine Stunde). Ansonsten einfach ein Blech mit vorheizen! Das ist wichtig für den Pizzaboden, er wird schön knusprig und der Belag wird nicht so trocken, da der Teig schneller gar ist.
Den Teig auf Zimmertemperatur bringen (z. B. mit der Mikrowelle auf niedrigster Stufe). Ihn vorsichtig aus der Schüssel lösen und auf eine bemehlte Fläche geben und anschließend in 7 Portionen teilen (1 Portion entspricht am Ende der Fläche des halben Backsteins).
Den Teig nun extrem flach ausrollen (fast wie bei einem Strudel) und auf Backpapiere legen. Keine Angst! Er geht im Backofen anschließend auf die doppelte Dicke auf. Nun muss man ihn nur noch mit der kalt angerührten Tomatensoße bestreichen und mit Zutaten nach Wahl belegen oder einfach mit Olivenöl bestreichen und Gewürze darauf geben und schon hat man ein super Pizzabrot.
Anschließend nacheinander die Backpapiere auf den vorgeheizten Backstein/ das Backblech ziehen und ca. 10 min. backen und unbedingt Schwaden machen (= Wasserdampf erzeugen). Ich verspreche, dass das ein Genuss der ganz besonderen Art wird!
Im Übrigen: Man kann die Pizza auch super vorbereiten, indem man sie ohne Belag (nur Boden und Tomatensoße) die halbe Backzeit in den Ofen gibt und ausgekühlt einfriert. Man muss sie dann, wenn man Lust auf Pizza hat, nur schnell belegen und 10 – 15 min. in den Backofen geben.
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Kommentare anderer Nutzer
Jockelchen
sagt:
sagt: 14.10.2009 16:35
Hilfreiche Antwort:
Hallo Chris!
Ja, das mit der Hefe ist richtig. Du nimmst den Hefewürfel und zerbröselst ihn, dann gibst du das Salz dazu wartest einen Moment (gefühlte Minute) und dann kannst du einfach anfangen mit einem Teelöffel die Hefe zu zerdrücken und dann rühren und dann hast du plötzlich ohne Zugabe von Flüssigkeit flüssige Hefe. Geht übrigens auch mit Zucker, dauert aber um einiges länger.
Ich hoffe ihr habt Freude mit der Pizza, bei uns findet sie reißenden Absatz ;)
Lg
Jockel
Ja, das mit der Hefe ist richtig. Du nimmst den Hefewürfel und zerbröselst ihn, dann gibst du das Salz dazu wartest einen Moment (gefühlte Minute) und dann kannst du einfach anfangen mit einem Teelöffel die Hefe zu zerdrücken und dann rühren und dann hast du plötzlich ohne Zugabe von Flüssigkeit flüssige Hefe. Geht übrigens auch mit Zucker, dauert aber um einiges länger.
Ich hoffe ihr habt Freude mit der Pizza, bei uns findet sie reißenden Absatz ;)
Lg
Jockel
zaubertörtchen
sagt:
sagt: 25.02.2011 19:42
Hallo Jockelchen,
ein super Pizzateig. Ich habe den Vorteig eine Woche im Kühlschrank gehabt. Trotz des Zeitaufwandes läßt sich der Teig einfach machen. Ich habe den Teig direkt auf das geölte Blech gegeben, ohne Backpapier und bei 230 Grad O/U-Hitze gebacken. Die Pizza war super lecker, wie beim Italiener!!!!
LG Zaubertörtchen
ein super Pizzateig. Ich habe den Vorteig eine Woche im Kühlschrank gehabt. Trotz des Zeitaufwandes läßt sich der Teig einfach machen. Ich habe den Teig direkt auf das geölte Blech gegeben, ohne Backpapier und bei 230 Grad O/U-Hitze gebacken. Die Pizza war super lecker, wie beim Italiener!!!!
LG Zaubertörtchen
27.11.2011 15:56
Hallo Jockelchen,
habe die Zutaten halbiert ansonsten mich ganz ans Rezept gehalten.Daraus wurden dann zwei große Pizzen,ein kleiner Rest Teig habe ich entsorgt.
Geschmacklich hat mich der Teig nicht vom Hocker gerissen, ich hatte vor 2 Wochen besseren,ich war von Anfang an skeptisch wegen der Milch.Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Die erste Pizza habe ich etwas krosser gebacken als die zweite aber auch das brachte nicht viel Unterschied.
Von der Verarbeitung war es nicht sonderlich viel Aufwand ich bin das vom täglichen Brot und Brötchen backen gewöhnt und sehr Teig erfahren aber dieser hatte sich nicht gut verarbeiten lassen.Er war viel zu flüssig was sich nach der langen kalten Gare im Kühlschrank durchaus verändern kann, hat es aber nicht.Mit viel Müh und Not habe ich zwei runde Pizzen draus formen können.Normalerweise kann man Pizzateig über die Hand ausformen doch dieser hat einem ja nicht mehr losgelassen.Nur mit entsprechend viel Mehl beim ausrollen und das gleich auf dem Backpapier war er zu bändigen.
Ich habe sie wie alle Pizzen bei 300° 6-8 Minuten auf dem Backstein gebacken.
Das mit dem einfrieren funktioniert gut hatte ich mit den anderen Pizzen letzte Woche so gemacht, ist genial und wird mit dieser auch gehen.
Ich persönlich würde nur Wasser nehmen und die Wassermenge erst einmal auf 210 ml reduzieren und nur wenn es notwendig ist,je nach Mehlsorte und Beschaffenheit das Wasser bis auf 250ml anpassen.
Liebe Grüße
Silvia
habe die Zutaten halbiert ansonsten mich ganz ans Rezept gehalten.Daraus wurden dann zwei große Pizzen,ein kleiner Rest Teig habe ich entsorgt.
Geschmacklich hat mich der Teig nicht vom Hocker gerissen, ich hatte vor 2 Wochen besseren,ich war von Anfang an skeptisch wegen der Milch.Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Die erste Pizza habe ich etwas krosser gebacken als die zweite aber auch das brachte nicht viel Unterschied.
Von der Verarbeitung war es nicht sonderlich viel Aufwand ich bin das vom täglichen Brot und Brötchen backen gewöhnt und sehr Teig erfahren aber dieser hatte sich nicht gut verarbeiten lassen.Er war viel zu flüssig was sich nach der langen kalten Gare im Kühlschrank durchaus verändern kann, hat es aber nicht.Mit viel Müh und Not habe ich zwei runde Pizzen draus formen können.Normalerweise kann man Pizzateig über die Hand ausformen doch dieser hat einem ja nicht mehr losgelassen.Nur mit entsprechend viel Mehl beim ausrollen und das gleich auf dem Backpapier war er zu bändigen.
Ich habe sie wie alle Pizzen bei 300° 6-8 Minuten auf dem Backstein gebacken.
Das mit dem einfrieren funktioniert gut hatte ich mit den anderen Pizzen letzte Woche so gemacht, ist genial und wird mit dieser auch gehen.
Ich persönlich würde nur Wasser nehmen und die Wassermenge erst einmal auf 210 ml reduzieren und nur wenn es notwendig ist,je nach Mehlsorte und Beschaffenheit das Wasser bis auf 250ml anpassen.
Liebe Grüße
Silvia
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Ich habe eine Frage zu dem "verflüssigen der Hefe". Habe ich es richtig verstanden, dass du nur die Hefe und das Salz in eine Schüssel gibst und sich die Hefe dann verflüssigt???
Könntest du mir das kurz näher beschreiben, ich will am Wochenende für meine Freunde Pizza machen. Da würd ich gerne mal dein Rezept ausprobieren. Das heisst ich muß ja schon früh anfangen :)
Ich geb dir dann nach dem WOE auch gleich ein Feedback!
Beste Grüße und vielen Dank
Chris
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