Geschmortes Kaninchen
auf erzgebirgische Art| 1 | Kaninchen |
| 4 m.-große | Zwiebel(n) |
| 8 | Knoblauchzehe(n) |
| 2 Wurzel/n | Sellerie |
| 2 | Möhre(n) |
| 2 Liter | Buttermilch |
| ½ Liter | Weißwein, trockener |
| ½ Liter | Fleischbrühe |
| 1 EL | Senf (keinen süßen) |
| 6 Scheiben | Speck (Bauchspeck), kräftig durchwachsener, dünn geschnitten |
| 1 EL | saure Sahne |
| Salz | |
| Pfeffer, frisch gemahlener | |
| 3 EL | Butterschmalz |
| 1 EL | Pflanzenöl |
| 1 TL | Tomatenmark |
| 1 EL | Speisestärke bei Bedarf |
Zubereitung
2 Tage vorher das Kaninchen zerlegen. Dann die Hälfte der Zwiebeln, Möhren, Knoblauchzehen und Sellerie schälen, grob würfeln und zusammen mit der Buttermilch und dem Kaninchen in einen großen Topf geben - das Kaninchen sollte mit der Buttermilch bedeckt sein. Anschließend Deckel drauf und unter mehrmaligem Wenden das Kaninchen 2 Tage im Buttermilchsud eingelegt lassen.
Nach 2 Tagen das Kaninchen aus dem Sud nehmen und gründlich abwaschen. Der Sud kann weggeschüttet werden.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die restlichen Zwiebeln, Möhren, Knoblauchzehen und Sellerie schälen und fein würfeln. Das Kaninchen ordentlich abtrocknen und mit Salz und Pfeffer einreiben. In einem Bräter die Kaninchenteile in dem heißen Butterschmalz und dem Öl nacheinander kräftig anbraten. Herausnehmen und warm stellen. Die Lendenteile umwickle ich jetzt mit dem Bauchspeck, damit diese nachher im Backofen nicht so trocken werden.
Jetzt das Tomatenmark und das Gemüse in den Bräter geben und leicht Farbe nehmen lassen. Dann mit einem Teil des Weißweines ablöschen und den Bratensatz damit vom Boden lösen. Den Senf mit zufügen und anschließend das Kaninchen wieder mit in den Bräter geben. Den restlichen Weißwein und die Fleischbrühe dazu geben.
Danach den geschlossenen Bräter in den heißen Backofen schieben. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 150°C herunterschalten. Das Kaninchen nun ca. 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren lassen (Der Geruch, der sich nun dabei im Haus verbreitet, ist der Hammer). Ca. 1- bis 2 -mal nachschauen und das Kaninchen wenden sowie jeweils dabei evtl. etwas Weißwein oder Fleischbrühe nachfüllen. Anschließend den Ofen ausschalten und das Kaninchen abkühlen lassen. Dann das Kaninchen herausholen (Vorsicht: Das Fleisch kann leicht vom Knochen fallen) und warmstellen.
Den Bratenfond mit dem Gemüse durch ein Sieb streichen. Bei Bedarf mit etwas Speisestärke binden und evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wieder in den Bräter geben und einmal aufkochen lassen. Kurz warten und anschließend - wer will - die saure Sahne mit beigeben. Das Fleisch wieder zufügen und alles bis zum Verzehr im Ofen schön warmhalten.
Dazu empfehle ich Klöße und Rotkraut.
Tipp: Die Mengenangaben sind natürlich je nach eigenem Geschmack variabel.
Nach 2 Tagen das Kaninchen aus dem Sud nehmen und gründlich abwaschen. Der Sud kann weggeschüttet werden.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die restlichen Zwiebeln, Möhren, Knoblauchzehen und Sellerie schälen und fein würfeln. Das Kaninchen ordentlich abtrocknen und mit Salz und Pfeffer einreiben. In einem Bräter die Kaninchenteile in dem heißen Butterschmalz und dem Öl nacheinander kräftig anbraten. Herausnehmen und warm stellen. Die Lendenteile umwickle ich jetzt mit dem Bauchspeck, damit diese nachher im Backofen nicht so trocken werden.
Jetzt das Tomatenmark und das Gemüse in den Bräter geben und leicht Farbe nehmen lassen. Dann mit einem Teil des Weißweines ablöschen und den Bratensatz damit vom Boden lösen. Den Senf mit zufügen und anschließend das Kaninchen wieder mit in den Bräter geben. Den restlichen Weißwein und die Fleischbrühe dazu geben.
Danach den geschlossenen Bräter in den heißen Backofen schieben. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 150°C herunterschalten. Das Kaninchen nun ca. 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren lassen (Der Geruch, der sich nun dabei im Haus verbreitet, ist der Hammer). Ca. 1- bis 2 -mal nachschauen und das Kaninchen wenden sowie jeweils dabei evtl. etwas Weißwein oder Fleischbrühe nachfüllen. Anschließend den Ofen ausschalten und das Kaninchen abkühlen lassen. Dann das Kaninchen herausholen (Vorsicht: Das Fleisch kann leicht vom Knochen fallen) und warmstellen.
Den Bratenfond mit dem Gemüse durch ein Sieb streichen. Bei Bedarf mit etwas Speisestärke binden und evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wieder in den Bräter geben und einmal aufkochen lassen. Kurz warten und anschließend - wer will - die saure Sahne mit beigeben. Das Fleisch wieder zufügen und alles bis zum Verzehr im Ofen schön warmhalten.
Dazu empfehle ich Klöße und Rotkraut.
Tipp: Die Mengenangaben sind natürlich je nach eigenem Geschmack variabel.
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Kommentare anderer Nutzer
pechliese66
sagt:
sagt: 22.04.2012 18:24
von mir gibts die vollle Punktzahl. Bislang gab es bei mir nur Kanichen provincale. Aber diese Art der Zubereitung hat uns auch sehr gemundet und wird sofort in die Top ten aufgenommen.
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ich habe am WE das Rezept nachgekocht und kann nur eines sagen: 5***** Sterne dafür ;-)
Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt, denn das Ergebnis war super: das Fleisch ist super zart und die Soße ist super lecker geworden, wobei ich sagen muss, dass der eine EL saure Sahne dabei das i-Tüpfelchen war.
Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Klöße dazu - einfach perfekt ;-)
Viele Grüße -sachsenlady-
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