Orangen - Schoko - Spritzgebäck

schokoladig, orangig und sehr sehr lecker. Für etwa 220 Stück

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Zutaten für Portionen

500 g Margarine
400 g Puderzucker
5 Pck. Vanillinzucker
Ei(er)
10 EL Milch
790 g Mehl
10 g Kakaopulver
Orange(n), unbehandelt
400 g Kuvertüre, Vollmilch

Zubereitung

Die zimmerwarme Margarine mit den Quirlen des Handrührgerätes auf höchster Stufe cremig schlagen. Puderzucker (wenn klumpig, vorher sieben) und Vanillinzucker mischen und unter die Margarine rühren. Eier und Milch unterrühren.
Die Orangen abwaschen und abtrocknen. Mit einer feinen Küchenreibe die Schalen der Orangen über die Margarine-Ei-Creme reiben. Nach dem Abreiben die Schalen noch mal auf höchster Stufe kurz unterrühren.
Mehl und Kakao mischen, über die Margarine-Ei-Creme sieben und auf niedrigster Stufe unterrühren.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und Kringel, Stäbchen oder Bärentatzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen und in den vorgeheizten Backofen schieben.

Backtemperatur: E-Herd 200° ohne Umluft bzw. 180° bei Umluft.
Backzeit: ca. 12 Minuten
Rezept ergibt etwa 7-8 Bleche voll.
Zubereitungszeit bis hier hin: etwa 1,5 bis 2 Stunden

Nach dem Abkühlen des Gebäcks geht es ans Schokolieren.
Die Vollmilchkuvertüre (wer lieber zartbitter mag, sollte Bitterkuvertüre verwenden) mit einem großen Messer in möglichst kleine Stückchen schneiden und im warmen Wasserbad vorsichtig schmelzen.
Die Plätzchen nacheinander in die flüssige Schokolade eintauchen und auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech ablegen. In einem kühlen Raum die Schokolade fest werden lassen. Kekse anschließend in Gebäckdosen füllen.

Bei der angegebenen Rezeptmenge dürfte man für das Schokolieren durchaus noch mal mit 1,5 bis 2 Stunden rechnen.

Tipp:
Beim Reiben der Orangenschale sollte nur der orange Teil der Schalen abgerieben werden bzw. möglichst wenig von dem weißen Teil darunter, denn der ergibt einen bitteren Geschmack.

Das Backpapier hält besser am Backblech, wenn man das Blech mit ein wenig Wasser befeuchtet.
Arbeitszeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 04.12.08
Rezept-Statistiken: 14.246 (60)* gelesen
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Verfasser:

hobbybäcker1970 Kaltmamsell


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Kommentare anderer Nutzer

Nela67 Hendlgriller sagt:  
08.11.2009 15:43
Servus Hobbybäcker,

kann ich für Dein Spritzgebäck auch den Fleischwolf zum Kurbeln hernehmen?

Weißblaue Grüße,

Nela67
Nr. 6 im ClüVie

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hobbybäcker1970 Kaltmamsell sagt:  
08.11.2009 22:19
Hallo Nela,

dieses Rezept ist für die Verwendung im Spritzbeutel geeignet, d. h. der Teig hat eher eine cremige Konsistenz. Für den Fleischwolf müsste er schon etwas fester sein. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass man ihn durch Zugabe von Mehl und dem Weglassen der Milch so hinbekommt, dass er sich durch den Fleischwolf drehen lässt. Da müsstest Du mal ein bischen herumprobieren.

Viel Erfolg und liebe Grüße!
Der Hobbybäcker.

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Nela67 Hendlgriller sagt:  
09.11.2009 20:15
Servus Hobbybäcker,

dann gehe ich mal davon aus, daß ich auch mit meinen lädierten Händen den Teig, ohne röcheln zu müssen, aus dem Spritzbeutel drücken kann.
Auf alle Fälle werde ich nur die Hälfte des Rezeptes machen, denn fast 800g Mehl sind schon arg viel.

Danke für Deine schnelle Antwort & weißblaue Grüße,

Nela67

PS: Das Schokolieren verkürze ich auf ein Viertel der Zeit und zwar mit der Fettglasur vom Bäcker, die ist ratzfatz trocken....*ggg*.

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hobbybäcker1970 Kaltmamsell sagt:  
09.11.2009 22:36
Hallo Nela,

das Rezept entspricht durchaus der doppelten Menge des Grundrezepts, wie ich es mal in einem dieser Backhefte mit jeder Menge Weihnachtsplätzchen gefunden habe. Zum Ausprobieren reicht ja auch die Hälfte der Hälfte.

Du musst den Teig allerdings gleich nach dem Anrühren verarbeiten. Wenn Du ihn anrührst, um ihn ein paar Stunden später zu verarbeiten, dann kannst Du es vergessen. Das Mehl würde aufquellen und der Teig ginge wirklich schwer durch den Spritzbeutel.

Wenn Dir der Teig zu schwergängig erscheint, dann kannst Du ihn ja aus dem Spritzbeutel zurück in die Rührschüssel geben und noch ein paar EL Milch unterrühren. Aber nicht zuviel davon sonst brauchen die Plätzchen länger, bis sie durch sind und dann werden sie eher hart als mürb.

Natürlich kann ich Dir nicht vorschreiben, womit Du die Plätzchen überziehst. Aber bei dem Gedanken an Fettglasur überkommt mich ein regelrechter Schauer. Die lässt sich zwar leichter verarbeiten als Schokolade und ist schneller fest. Aber sie besteht nur aus gehärteten Fetten mit Zucker und Kakaopulver. Die gute Kakaobutter fehlt der Fettglasur völlig, was sie gegenüber einer guten Schokolade (Kuvertüre) eher minderwertig macht. Ich finde, dass sich der größere Verarbeitungsaufwand beim schmelzen und festigen der Schokolade aufgrund ihres besseren Geschmacks lohnt. Probier doch mal ein Stück Kuvertüre und dann ein Stück Fettglasur. Du wirst einen Unterschied merken. Und das Eintauchen der Plätzchen, was den Hauptaufwand beim schokolieren ausmacht, geht mit Fettglasur auch nicht schneller.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir viel Erfolg. Schau halt mal, was Du so hinbekommst.

Gruß

Der Hobbybäcker

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Nela67 Hendlgriller sagt:  
13.11.2009 11:05
Servus Hobbybäcker,

leider hat mich Dein Spritzgebäck nicht so überzeugt.
Kann es sein, daß Du zuwenig Kakaopulver angegeben hast? Ich habe auf die halbe Menge Teig schon 10g, Kakao eingerührt, weil es mir mit 5g zu blaß war und auch kaum danach geschmeckt hat. Sie sind vom Geschmack her eher "orangig".


Weißblaue Grüße,

Nela67

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hobbybäcker1970 Kaltmamsell sagt:  
14.11.2009 14:59
Servus Nela,

wieviel Kakaopulver man verwendet, hängt davon ab, wie dunkel man das Gebäck haben möchte. In der Tat hat der Kakao im Teig aber eher eine färbende Funktion. Das intensive orangige Aroma der Plätzchen ist durchaus beabsichtigt. Wenn man das Gebäck dann in eine gute Schokolade oder Kuvertüre tunkt, dann entsteht das schokoladig-orangige Aroma. Ich kann mir vorstellen, dass die Plätzchen mit einer Fettglasur nicht so schön schokoladig-orangig schmecken, wie eben mit Schokolade.

Bei der angegebenen Menge von Orangen, erhält das Gebäck wirklich ein sehr intensives Orangenaroma. Wenn man dieses nicht so stark haben möchte, dann kann man die Menge der Orangenschale reduzieren.

Alternativ kann man natürlich auch das Orangenaroma aus dem Tütchen verwenden. Das geht schneller und billiger. Aber ich finde, dass nichts so schön orangig schmeckt, wie die ätherischen Öle der frisch abgeriebenen Orangenschale.

Ich hoffe, dass die Plätzchen Dir und Deiner Familie wenigstens ein bischen schmecken. In meinem Umfeld habe ich für dieses Gebäck überwiegend positives Feedback bekommen.

Gruß

Der Hobbybäcker

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Nela67 Hendlgriller sagt:  
25.11.2009 12:11
Servus Hobbybäcker,

ich werde einfach das nächste Mal noch mehr Kakao in den Teig geben............gerade die Kombination Orange-Schokolade mögen wir sehr gerne.

..............und ich bleibe trotzdem bei meiner Fettglasur vom Bäcker, die wirklich und wahrhaftig nach Schokolade schmeckt *g*.

Weißblaue Grüße,

Nela67

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64Rosita Smutje sagt:  
28.11.2009 16:33
Hallo Hobbybäcker,
ich finde dein Spritzgebäck extrem lecker. Habe "guten Kakao" und Zartbitterkuvertüre verwendet. Der Teig ließ sich sehr gut spritzen (Backpresse mit Spritztülle).

Nach 12 min erschienen mir die Stangen noch etwas feucht, habe die Backzeit verlängert, mit dem Ergebnis, das das Gebäck dann doch fast zu trocken wurde. Um das wieder auszugleichen, habe ich eine Teil der Plätzchen mit einer Orangen-Kürbismarmelade zusammengeklebt. Die waren bei unserem Adventskranzbasteln dann der Renner. Aber auch die "Orignale" sind sehr gelobt worden.

LG Rosita

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crabby Smutje sagt:  
03.12.2009 08:11
Hallo,

Ich habe deine Plätzchen gestern nachgebacken und mir schmecken sie sehr gut!
Hab zwar die Menge an Orangen um die Hälfte reduziert, da ich es nicht so mag
wenn das Aroma zu intensiv ist, aber das ist ja Geschmackssache!

Anschließend habe ich die Plätzchen mit einer Nuss-Nougat-Creme, in die ich
ein wenig Orangenschale gegeben habe, zusammengeklebt und mit weißer
Schokolade verziert!
Danke für´s Rezept, Foto folgt sehr bald...

Lg, crabby

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Frülein Suppenkoch sagt:  
05.12.2009 19:31
hallöchen,

habe heute dein rezept ausprobiert, schmecken sehr lecker auch ohne schokitunke, grins

aaaaber wenn ich mir das foto so ansehe, mach ich was falsch hab gespritzt sahen gut aus aber als ich sie dann ins rohr geschoben habe und sie am backen waren gingen sie mehr auseinander und wurden ziemlich dünn, und die rillen von der sterntülle sieht man auch sogut wie gar nicht mehr, was hab ich denn bitte falsch gemacht, hab mich genau ans rezept gehalten?!?

lg babsi

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hobbybäcker1970 Kaltmamsell sagt:  
06.12.2009 00:07
Hallo Babsi,

da bin ich zunächst selbst erst einmal ratlos.

Also ein bischen verlaufen im Vergleich zur Teigspritzung sind sie bei mir ja auch. Das ist ganz normal. Sie gehen auch ohne Backtriebmittel ein wenig auf.

Hattest Du das Gefühl, dass der Teig doch etwas zu dünn ist? In diesem Fall könntest Du noch etwas Mehl unterrühren und ihn so etwas andicken.

Du heizt den Ofen schon vor, oder? Eine Vermutung wäre, dass Dein Ofen vielleicht nicht heiß genug wird? Das könntest Du mit einem Backofenthermometer ausschließen. Vielleicht reicht es, wenn Du die Backtemperatur um 10°C oder 20°C erhöhst.

Auf alle Fälle solltest Du zuerst ein Probeblech mit vier oder fünf Plätzchen backen und sehen, wie sie werden. Wenn Du nicht zufrieden bist, dann noch ein Probeblech mit erhöhter Temperatur und/oder mit angedicktem Teig backen.

Das ist alles, was mir momentan einfällt. Probier halt mal ein bischen herum.

Viel Glück und liebe Grüße

der Hobbybäcker

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Frülein Suppenkoch sagt:  
06.12.2009 11:43
hallöchen,

danke für die schnelle antwort, ja der teig war etwas weich, werde es auf jeden fall mit mehr mehl probieren, weil lecker sind sie auch wenn sie dünn geworden sind und kommen in mein rezeptebuch,

ja hab vorgeheizt und sogar ein bisi länger und die nächsten bleche wurden auch so,

danke für deine hilfe und das tolle leckere rezept, foto auch wenn nicht perfekt folgt auf jeden fall

danke dir
lg babsi

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happycook75  Sternekoch sagt:  
25.11.2010 06:36
Mannomann! Sind die Plätzchen lecker!
Als mein Sohn von der Schule heimkam, ging er sofort dem guten Orangenduft nach, der sich im ganzen Haus verbreitet hatte und ich konnte ihn nur mit Müh und Not von den Plätzchen wieder weg bringen :-D

Diese Sorte bekommt eine von mir selten gegebene Wertung von glatten 5*! Super!
Ausserdem werd ich diese Plätzchen fest in meine Weihnachtsbackliste aufnehmen.;-)

Vielen Dank für das tolle Rezept!

LG
happycook75

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alaKatinka  Sternekoch sagt:  
27.11.2010 09:22
Huhu Happy, bin dir auf der Spur.

Und.......Schokolade, Kuvertüre oder Fettglasur vom Bäcker?

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happycook75  Sternekoch sagt:  
02.12.2010 19:29
Ich hab die normale Kuchenglasur Kakao genommen.
Ich könnt mich in den Plätzchen echt baden. Einfach lecker;-)

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ciperine Sternekoch sagt:  
22.10.2011 14:29
Hallo,
habe eben das letzte Blech aus dem Ofen genommen. Sie schmecken uns auch unfertig schon so gut, dass ich mich ärgere, zum Testen nur halbes Quantum gemacht zu haben.

Die Orangenmenge ist genau richtig, so mögen wir es.

Da ich das Gebäck mit dem Spritzugebäckvorsatz meiner Bosch-Küchenmaschine gemacht habe, kam wesentlich mehr Mehl in den Teig.
Das hat hervorragend funktioniert.
Die Plätzchen sind auch beim Backen nicht auseinandergelaufen.
Backdauer und Temperatur stimmten genau.
Sobald ich schokoliert habe, stelle ich noch ein Foto ein.

LG Ciperine

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Birgit1980  Chefkoch sagt:  
01.12.2011 17:54
hmmmmm sehr lecker, meine haben nicht so ganz die Spritzform behalten, aber der Geschmack ist himmlisch!!!!!

lg birgit

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chanysa Tellerwäscher sagt:  
22.12.2011 19:27
Vielen Dank für das Rezept! Ich habe zuerst nur 1/4 der Menge genommen um die Plätzchen zu testen, allerdings habe ich das sofort bereut als ich das Erste probiert habe.

Die angegbenen Zutaten waren in der Menge optimal, so dass sich der Teig super verarbeiten ließ. Ebenso war die "Backanleitung" verständlich und leicht nachvollziehbar. Geschmacklich finde ich die Plätzchen spitze. Auch nach 1-2 Wochen schmecken sie noch gut, vielleicht auch länger, aber so lange halten sie bei uns nicht. (Habe sie schon 2mal nachgebacken und das sicher nicht zum letzten Mal. )

Noch einmal danke für das Rezept.

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Auf die Plätze – fertig – Torte!

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