Rosmarin Crème brûlée mit Pflaumenkompott und süßem Pesto
sehr edles, köstliches Dessert, ideal für Gästemenüs, ungewöhnliches Geschmackserlebnis, kann vorbereitet werden| Für die Creme: | |
| 400 ml | Sahne |
| 400 ml | Milch |
| 120 g | Zucker |
| 1 | Vanilleschote(n) |
| 1 | Sternanis |
| 12 | Eigelb |
| 20 g | Rosmarin (Nadeln) |
| 40 g | Zucker, weiß, zum Abflämmen |
| Pflaumen - Kompott: | |
| 6 große | Pflaumen |
| 6 EL | Rotwein |
| 2 EL | Zwetschgenwasser |
| 40 g | Zucker |
| 1 | Sternanis |
| 1 Stange/n | Zimt |
| 1 Prise | Zimtpulver |
| 20 g | Pinienkerne, geröstet |
| 10 g | Pistazien |
| Pesto : | |
| 3 EL | Öl (Traubenkernöl) |
| 20 g | Kuvertüre, weiß, gute Qualität! |
| 1 | Zitrone(n) |
| 10 g | Pinienkerne |
| 1 Bund | Basilikum, klein |
| 2 EL | Puderzucker |
| Für die Dekoration: | |
| Basilikum - Blätter | |
| Rosmarin - Zweige | |
| Puderzucker |
Zubereitung
Rosmarin Crème Brûlée:
Sahne und Milch aufkochen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark mit Zucker und Sternanis zugeben und erneut aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen. Die Eier trennen. Das Eigelb verquirlen und unter ständigem Rühren in die lauwarme Sahnemischung geben. Alles durch ein feines Sieb gießen.
Den Ofen auf 140 Grad vorheizen.
Den Rosmarin sehr fein hacken und zugeben. Die Sahnemischung nun in 6 große, flache Brûléeförmchen geben und in den vorgeheizten Ofen stellen. Die Creme in ca. 30 Minuten darin stocken lassen. Danach herausnehmen und erkalten lassen.
Vor dem Servieren mit weißem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner abflämmen.
Pflaumenkompott:
Die Pflaumen entkernen und in Spalten schneiden. Den Rotwein mit Zucker, Sternanis und der Zimtstange aufkochen. Die Pflaumenspalten zufügen und den Zwetschgenschnaps darüber gießen und sofort flambieren. Alles kurz aufkochen lassen, die Pflaumen herausheben und abtropfen lassen. Den Sud sirupartig einkochen. Den abgetropften Saft der Pflaumen wieder dazugeben. Dann die Zimtstange und den Sternanis entfernen. Den Sirup mit einer Prise Zimt abschmecken. Die Pflaumen wieder in den Sud geben, darin glasieren und abkühlen lassen.
Die Pinienkerne rösten und anschließend mit den Pistazien grob hacken.
Kurz vor dem Anrichten die Nüsse unter das Kompott mischen.
Süßes Pesto:
Die Kuvertüre raspeln, das Basilikum grob hacken, die Pinienkerne rösten und grob hacken, die Zitrone auspressen. Alle vorbereiteten Zutaten mit dem Puderzucker und dem Traubenkernöl mit einem Pürierstab fein pürieren.
Anrichten:
Auf die abgeflämmte Crème Brûlée dekorativ einige Spalten Pflaumen legen, mit Saft und Nüssen überziehen. Etwas vom Pesto aufstreichen. Mit Basilikumblättchen und Rosmarinzweiglein dekorieren, mit Puderzucker bestäuben.
Das restliche Kompott und Pesto in kleine Schälchen bzw. Aperitivlöffel geben und alles zusammen auf einem großen Teller arrangieren.
Sehr gut passt dazu auch ein selbst gemachter Pflaumen- oder Zwetschgenlikör (Rezepte gibt es reichlich in der Datenbank).
Tipp zur Vorbereitung am Tag vorher:
Die Crème Brûlée kann komplett vorbereitet werden. Das Abflämmen wird kurz vor dem Servieren gemacht.
Das Pflaumenkompott kann komplett gemacht werden. Auch die Pinienkerne und Pistazien, allerdings erst kurz vor dem Servieren untermischen.
Das Pesto kann komplett vorbereitet werden.
Bitte alles im Kühlschrank aufbewahren.
Am Menütag:
Alle Zutaten am Nachmittag aus der Kühlung nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können.
Sahne und Milch aufkochen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark mit Zucker und Sternanis zugeben und erneut aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen. Die Eier trennen. Das Eigelb verquirlen und unter ständigem Rühren in die lauwarme Sahnemischung geben. Alles durch ein feines Sieb gießen.
Den Ofen auf 140 Grad vorheizen.
Den Rosmarin sehr fein hacken und zugeben. Die Sahnemischung nun in 6 große, flache Brûléeförmchen geben und in den vorgeheizten Ofen stellen. Die Creme in ca. 30 Minuten darin stocken lassen. Danach herausnehmen und erkalten lassen.
Vor dem Servieren mit weißem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner abflämmen.
Pflaumenkompott:
Die Pflaumen entkernen und in Spalten schneiden. Den Rotwein mit Zucker, Sternanis und der Zimtstange aufkochen. Die Pflaumenspalten zufügen und den Zwetschgenschnaps darüber gießen und sofort flambieren. Alles kurz aufkochen lassen, die Pflaumen herausheben und abtropfen lassen. Den Sud sirupartig einkochen. Den abgetropften Saft der Pflaumen wieder dazugeben. Dann die Zimtstange und den Sternanis entfernen. Den Sirup mit einer Prise Zimt abschmecken. Die Pflaumen wieder in den Sud geben, darin glasieren und abkühlen lassen.
Die Pinienkerne rösten und anschließend mit den Pistazien grob hacken.
Kurz vor dem Anrichten die Nüsse unter das Kompott mischen.
Süßes Pesto:
Die Kuvertüre raspeln, das Basilikum grob hacken, die Pinienkerne rösten und grob hacken, die Zitrone auspressen. Alle vorbereiteten Zutaten mit dem Puderzucker und dem Traubenkernöl mit einem Pürierstab fein pürieren.
Anrichten:
Auf die abgeflämmte Crème Brûlée dekorativ einige Spalten Pflaumen legen, mit Saft und Nüssen überziehen. Etwas vom Pesto aufstreichen. Mit Basilikumblättchen und Rosmarinzweiglein dekorieren, mit Puderzucker bestäuben.
Das restliche Kompott und Pesto in kleine Schälchen bzw. Aperitivlöffel geben und alles zusammen auf einem großen Teller arrangieren.
Sehr gut passt dazu auch ein selbst gemachter Pflaumen- oder Zwetschgenlikör (Rezepte gibt es reichlich in der Datenbank).
Tipp zur Vorbereitung am Tag vorher:
Die Crème Brûlée kann komplett vorbereitet werden. Das Abflämmen wird kurz vor dem Servieren gemacht.
Das Pflaumenkompott kann komplett gemacht werden. Auch die Pinienkerne und Pistazien, allerdings erst kurz vor dem Servieren untermischen.
Das Pesto kann komplett vorbereitet werden.
Bitte alles im Kühlschrank aufbewahren.
Am Menütag:
Alle Zutaten am Nachmittag aus der Kühlung nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können.
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Kommentare anderer Nutzer
26.08.2010 23:26
robrohr
sagt:
sagt: 12.01.2011 00:19
hallo bushcook, vielen dank für dieses ausgefallene rezept!
die creme und das pflaumenkompott waren absolut hinreissend, nur das süße pesto wollte sich nicht so recht harmonisch in die komposition einfügen, was aber denke ich eher an zu wenig zitronensaft oder mangelnder qualität meines basilikums lag.
hatte beim abschecken des pestos am tag vorher noch bedenken, es würde zu sauer werden - wahrscheinlich hat es genau an diesem spritzer zitronensaft im gesamtbild gefehlt!
deshalb von mir trotzdem 5 sterne, freue mich schon aufs nächste rezept aus deiner datenbank wenn es wieder soweit ist :)!
die creme und das pflaumenkompott waren absolut hinreissend, nur das süße pesto wollte sich nicht so recht harmonisch in die komposition einfügen, was aber denke ich eher an zu wenig zitronensaft oder mangelnder qualität meines basilikums lag.
hatte beim abschecken des pestos am tag vorher noch bedenken, es würde zu sauer werden - wahrscheinlich hat es genau an diesem spritzer zitronensaft im gesamtbild gefehlt!
deshalb von mir trotzdem 5 sterne, freue mich schon aufs nächste rezept aus deiner datenbank wenn es wieder soweit ist :)!
wabbi
sagt:
sagt: 28.02.2012 12:50
Hallo,
Ein tolles und leckeres Rezept!
Lässt sich super vorbereiten, schmeckt gut und macht optisch wirklich was her!
Alles hat ganz wunderbar funktioniert, sogar die Zuckerkurste lies sich "aufklopfen" wie es sich gehört.
Aus Mangel an einem Bunsenbrenner habe ich es im Backofengrill gemacht. Es hat super funkioniert! Man muss aber wirklich darauf achten, dass die Grillstäbe schon richtig glühen und die Förmchen direkt darunter platzieren. Dann muss man noch den richtigen Riecher haben, denn sehen tut man die Oberfläche im Ofen nun nicht mehr ;-)
Beim Basilikumpesto schließe ich mich meinem Vorredner an: ist zwar solo prima und auch lecker, aber zur Gesamtkomposition trägt es hier keinen Pluspunkt bei sich. Optisch natürlich schön... würde ich beim nächsten Mal trotzdem weglassen aber für s weglassen wird auch kein Sternchen abgezogen ;-)
Ein ganz tolles Bild folgt hoffentlich in Kürze
Grüßle
Wabbi
Ein tolles und leckeres Rezept!
Lässt sich super vorbereiten, schmeckt gut und macht optisch wirklich was her!
Alles hat ganz wunderbar funktioniert, sogar die Zuckerkurste lies sich "aufklopfen" wie es sich gehört.
Aus Mangel an einem Bunsenbrenner habe ich es im Backofengrill gemacht. Es hat super funkioniert! Man muss aber wirklich darauf achten, dass die Grillstäbe schon richtig glühen und die Förmchen direkt darunter platzieren. Dann muss man noch den richtigen Riecher haben, denn sehen tut man die Oberfläche im Ofen nun nicht mehr ;-)
Beim Basilikumpesto schließe ich mich meinem Vorredner an: ist zwar solo prima und auch lecker, aber zur Gesamtkomposition trägt es hier keinen Pluspunkt bei sich. Optisch natürlich schön... würde ich beim nächsten Mal trotzdem weglassen aber für s weglassen wird auch kein Sternchen abgezogen ;-)
Ein ganz tolles Bild folgt hoffentlich in Kürze
Grüßle
Wabbi
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Als Abschluss eines Menüs? Wenn alle schon satt sind? Das grenzte an Verbrechen. Ich würde das so solo wie möglich servieren - am besten nur mit passender Musik.
5 Sterne, keine Frage.
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