Schwalbennester nach ostwestfälischer Art

halbe Rouladen im Ring aus Kartoffelpüree

vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

4 große Kalbsschnitzel oder Rinderschnitzel (Schmetterlingsschnitzel)
  Salz und Pfeffer aus der Mühle
 einige Stiele Thymian, frisch
 einige Stiele Rosmarin, frisch
4 Scheiben Schinken, durchwachsen
Ei(er), hart gekochte
1 EL Butter
Zwiebel(n)
2 EL saure Sahne
¼ Liter Fleischbrühe
1 kg Kartoffel(n)
400 ml Milch, warme
2 EL Butter
 etwas Muskat, evtl.

Zubereitung

Die Schnitzel werden in Frischhaltefolie schön dünn geklopft und leicht mit Salz und Pfeffer aus der Mühle eingerieben. Dann gibt man auf jedes Schnitzel etwas Thymian und etwas Rosmarinnadeln, eine Scheibe Schinken, ein hart gekochtes Ei (8 min.), rollt dieses zusammen ein und bindet es mit Küchenzwirn gut zu.

In einen großen, flachen Topf gibt man die Butter, lässt diese mit den Zwiebelscheiben heiß werden, legt die Schwalbennester hinzu und brät sie von allen Seiten gut an. Anschließend gießt man die Brühe auf, gibt die saure Sahne hinzu und lässt alles auf mittlerer Flamme etwa 30 min. weich schmoren. Dabei die Nester öfter wenden.

In der Zwischenzeit bereitet man aus den Kartoffeln, der Milch und der Butter wie gewohnt ein Kartoffelpüree. Die fertigen Nester kurz im Backofen warmhalten, um die Soße abzuschmecken.

Zum Servieren trennt man den Zwirn ab und schneidet die Nester quer durch, setzt sie so auf einen Teller, dass man das Ei von oben sieht, und richtet einen Kranz aus Kartoffelpüree darum an. Anschließend noch die Soße etwas rustikal über die Teller geben. So erkennt man auch, woher dieses Gericht seinen Namen hat. Als Beilage empfehle ich einen bunten Salat mit Rohkost.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 01.12.08
Rezept-Statistiken: 5.063 (98)* gelesen
21 (0)* gespeichert
108 (2)* gedruckt
5 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Vinaigrette Tellerwäscher


Mitglied seit 21.10.2006
0 Beiträge (ø0/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht


Kommentare anderer Nutzer

aloisia Hendlgriller sagt:  
25.01.2009 14:04
Das Ei schmeckte etwas fad, aber ansonsten recht lecker . Der Rosmaringeschmack war echt gut. Muss mal überlegen, womit ich es das nächste mal fülle.Hatte keinen Thymian desshalb habe ich Wacholderschinken genommen, das geht auch ganz gut.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Vinaigrette Tellerwäscher sagt:  
25.01.2009 14:26
Hallo aloisa,
Deine Idee mit dem Wacholderschinken werde ich auch mal probieren. Zum Ei kann ich noch hinzu fügen das man es nicht länger als 8 min. kochen sollte und es kurz abschreckt, sofort pellt und einrollt. Mir ist es auch schon passiert das ich diesen faden Geschmack hatte und es mich an ein hart gekochtes Osterei erinnert hat, aber ich hatte die Eier zu lange gekocht und zu lange im kalten Wasser gelassen weil ich für 12 Personen gekocht hatte. Danke fürs Ausprobieren und den Tipp. Schönen Grüß- Vinaigrette

Antwort hilfreich? ja / nein



 

Passende Magazinartikel

Weinbau hat in Deutschland eine lange Tradition
So wird Fleisch besonders saftig und schmackhaft
Idealer Begleiter zu Spargel und köstliche Delikatesse
Zubereitungstipps und Rezepte von der Spargelsuppe bis zum Spargelsalat
So einfach geht kochen!
... mehr als nur Pizza und Pasta
Was, wie und wie lange!

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:


Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: