Panettone
super fluffig und locker durch den Weizensauerteig Robert| 320 g | Sauerteig (Weizensauerteig Robert, 12 Std. vorher bei 18 ° gefüttert) |
| 280 g | Weizenmehl, Type 405 |
| 2 m.-große | Ei(er) |
| 50 g | Zucker |
| 3 g | Salz |
| 40 g | Butter |
| 30 g | Zitronat |
| 30 g | Orangeat |
| 30 g | Kirschen, kandierte |
| 50 g | Rosinen |
| 1 TL, gehäuft | Vanillezucker |
| 10 g | Butter |
| Puderzucker |
Zubereitung
Die Anleitung zur Herstellung des Weizensauerteigs "Robert" findet man über die Suchfunktion im CK, z. B. hier in diesem Thread im 2. Beitrag von Userin seelenschein http://www.chefkoch.de/forum/2,14,432890/Weizensauerteig-zum-Robert-umzuechten.html
Der Weizensauerteig Robert muss 12 Stunden vorher bei 18° „gefüttert“ werden.
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Orangeat, Zitronat und kandierte Kirschen mit dem Vanillezucker klein hacken. Das geht ganz einfach mit dem Zauberstab.
Butter (40 g + 10 g) getrennt schmelzen und wieder auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Mehl, Weizensauerteig, 1 Ei, Zucker, Salz, und 40 g Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten, der sich reißend von der Schüsselwand löst und Blasen wirft. Die Oberfläche sollte sehr glatt sein. Nun die gehackten Früchte mit dem Vanillezucker und dem restlichen Ei zugeben. Nochmals 2 - 3 Minuten kneten bis die Früchte gut im Teig verteilt sind. Der Teig ist sehr weich.
Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit eine Ø 18 cm Panettone-Springform oder, wer die nicht hat, einen passenden kleinen Topf einfetten und mit Backpapier auslegen und den Rand damit auf mindestens 20 cm erhöhen.
Dann die Arbeitsfläche mit weicher Butter fetten, ebenfalls die Hände einfetten. Den Teig auf die gefettete Fläche kippen und mit den gefetteten Fingern mehrmals die Teigränder von der Seite zur Mitte hochziehen bis eine Kugel entstanden ist, die unten glatt ist und oben die überlappenden Falten aufweist. Jetzt mit den Falten nach unten in die Form setzen.
Die Teigoberfläche sollte glatt und gespannt sein. Ist nicht ganz einfach, da der Teig sehr weich ist, aber je besser die Hände eingefettet sind, desto einfacher geht es.
Die Form mit dem Teig nun an einem warmen Platz (35 - 40°) aufgehen lassen.
Um den Teig vor dem Austrocknen zu schützen, empfehle ich, die Form in einen unbenutzten Müllbeutel zu stellen und diesen zu verschließen.
Den Teig nun so lange gehen lassen, bis der Zylinder zu 2/3 gefüllt ist. Das kann, je nach Triebkraft des Roberts, mehrere Stunden dauern. Bei mir hat es beim ersten Mal 4 Stunden gedauert. Je älter der Robert, desto schneller geht es.
Ofen auf 200 ° (Ober- u. Unterhitze) vorheizen und den Kuchen bei 200 ° 25 Minuten backen, dann Backofentür kurz öffnen und 15 - 20 Minuten bei 175 ° fertig backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, kann man den Kuchen im letzten Viertel der Backzeit mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Kuchen noch heiß mit den restlichen 10 g weicher Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.
Den Panettone erst nach vollständigem Auskühlen anschneiden.
Der Weizensauerteig Robert muss 12 Stunden vorher bei 18° „gefüttert“ werden.
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Orangeat, Zitronat und kandierte Kirschen mit dem Vanillezucker klein hacken. Das geht ganz einfach mit dem Zauberstab.
Butter (40 g + 10 g) getrennt schmelzen und wieder auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Mehl, Weizensauerteig, 1 Ei, Zucker, Salz, und 40 g Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten, der sich reißend von der Schüsselwand löst und Blasen wirft. Die Oberfläche sollte sehr glatt sein. Nun die gehackten Früchte mit dem Vanillezucker und dem restlichen Ei zugeben. Nochmals 2 - 3 Minuten kneten bis die Früchte gut im Teig verteilt sind. Der Teig ist sehr weich.
Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit eine Ø 18 cm Panettone-Springform oder, wer die nicht hat, einen passenden kleinen Topf einfetten und mit Backpapier auslegen und den Rand damit auf mindestens 20 cm erhöhen.
Dann die Arbeitsfläche mit weicher Butter fetten, ebenfalls die Hände einfetten. Den Teig auf die gefettete Fläche kippen und mit den gefetteten Fingern mehrmals die Teigränder von der Seite zur Mitte hochziehen bis eine Kugel entstanden ist, die unten glatt ist und oben die überlappenden Falten aufweist. Jetzt mit den Falten nach unten in die Form setzen.
Die Teigoberfläche sollte glatt und gespannt sein. Ist nicht ganz einfach, da der Teig sehr weich ist, aber je besser die Hände eingefettet sind, desto einfacher geht es.
Die Form mit dem Teig nun an einem warmen Platz (35 - 40°) aufgehen lassen.
Um den Teig vor dem Austrocknen zu schützen, empfehle ich, die Form in einen unbenutzten Müllbeutel zu stellen und diesen zu verschließen.
Den Teig nun so lange gehen lassen, bis der Zylinder zu 2/3 gefüllt ist. Das kann, je nach Triebkraft des Roberts, mehrere Stunden dauern. Bei mir hat es beim ersten Mal 4 Stunden gedauert. Je älter der Robert, desto schneller geht es.
Ofen auf 200 ° (Ober- u. Unterhitze) vorheizen und den Kuchen bei 200 ° 25 Minuten backen, dann Backofentür kurz öffnen und 15 - 20 Minuten bei 175 ° fertig backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, kann man den Kuchen im letzten Viertel der Backzeit mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Kuchen noch heiß mit den restlichen 10 g weicher Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.
Den Panettone erst nach vollständigem Auskühlen anschneiden.
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Kommentare anderer Nutzer
muet
sagt:
sagt: 05.12.2008 05:08
Hallo Inge
Das Rezept ist super! Die Panettone ist luftig und leicht. Genau wie ich sie mag.
LG brigitte
Das Rezept ist super! Die Panettone ist luftig und leicht. Genau wie ich sie mag.
LG brigitte
18.01.2009 00:45
Hallo Inge,
ich habe dein Panettone gebacken und es ist ganz toll geworden. Es ist schön aufgegangen, war luftig und locker. Was auch wichtig ist dabei es war nicht trocken. Ich hatte auch einen schönen Sauerteig und es hatt richtig Spass gemacht zuzusehen wie er der Teig immer höher gestiegen ist.
Ein sehr schönes Rezept, Foto folgt.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
ich habe dein Panettone gebacken und es ist ganz toll geworden. Es ist schön aufgegangen, war luftig und locker. Was auch wichtig ist dabei es war nicht trocken. Ich hatte auch einen schönen Sauerteig und es hatt richtig Spass gemacht zuzusehen wie er der Teig immer höher gestiegen ist.
Ein sehr schönes Rezept, Foto folgt.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
Sanjana18
sagt:
sagt: 15.02.2010 20:32
15 Min auf 175 Grad und 5 Min auf 150 Grad waren noch zu viel...
ekaka
sagt:
sagt: 23.12.2010 11:17
Hallo,
ich habe mir zuerst einen Robert gezüchtet, irgendwie war ich ja schon skeptisch, er war zwar säuerlich aber geblubbert hat er nicht.
Dann gestern den Panettone zusammengerührt und die pappige Masse unter zuhilfenahme von etwas mehr Mehl in die Form gebracht. Da steht er jetzt seit über 20 Stunden, und nix rührt sich. Also wieder raus aus der Form, ca. 20 Gramm Hefe aufgelöst und untergeknetet, jetzt warte ich schon seit fast zwei Stunden, aber der Teig geht immer noch nicht auf...
Bis heute abend geb ich ihm noch Zeit, dann wird er entsorgt, Schade.
VG ekaka
ich habe mir zuerst einen Robert gezüchtet, irgendwie war ich ja schon skeptisch, er war zwar säuerlich aber geblubbert hat er nicht.
Dann gestern den Panettone zusammengerührt und die pappige Masse unter zuhilfenahme von etwas mehr Mehl in die Form gebracht. Da steht er jetzt seit über 20 Stunden, und nix rührt sich. Also wieder raus aus der Form, ca. 20 Gramm Hefe aufgelöst und untergeknetet, jetzt warte ich schon seit fast zwei Stunden, aber der Teig geht immer noch nicht auf...
Bis heute abend geb ich ihm noch Zeit, dann wird er entsorgt, Schade.
VG ekaka
kattter
sagt:
sagt: 12.02.2011 20:43
Liebe Inge,
dein Rezept ist fantastisch! Ich habe nach einer gesünderen Alternative zum regulären Hermann-Kuchen gesucht, da ich den nicht jede Woche machen möchte. Ich war begeistert, welche Triebkraft mein Hermann hat.
Dazu noch: Wer also einen Hermann hat, kann ihn ohne weiteres für den Panettone verwenden!
Ich füttere meinen Hermann an Tag 5 nur mit je 50 ml Zucker, Mehl und Milch (Volumenangaben!). Dadurch habe ich dann für Tag 10 eine passende kleine Menge und muss nichts wegwerfen.
An Tag 10 dann ERST AM ABEND für den Panettone wie gewohnt je 200 ml Mehl und Milch dazugeben (wieder Volumenangaben - das bedeutet hier je 1 Tasse), aber nur 20 g Zucker. Davon wieder einen kleinen Hermann abnehmen und dem noch etwas Zucker beigeben, damit die Mischung wieder stimmt.
Den Panettone-Vorteig über Nacht stehenlassen und am nächsten Tag nach Rezept weiterarbeiten.
Meine Fotos, die bald freigeschaltet werden sollten, zeigen den "Hermann-Panettone"!
Übrigens habe ich den Panettone auf der untersten Schiene bei 180° Heissluft 20 min gebacken und dann bei 160° Heissluft 15 min, das reichte völlig. Backen mit Heissluft erhält gewöhnlich mehr Feuchtigkeit und die Oberfläche wird auch garantiert nicht schwarz. Eine kürzere Backzeit versuchen, kann auch immer dazu beitragen, mehr Feuchtigkeit zu erhalten. Der Panettone wurde richtig saftig.
Ich hoffe, diese Hinweise sind hilfreich!
Liebe Grüsse,
kattter
dein Rezept ist fantastisch! Ich habe nach einer gesünderen Alternative zum regulären Hermann-Kuchen gesucht, da ich den nicht jede Woche machen möchte. Ich war begeistert, welche Triebkraft mein Hermann hat.
Dazu noch: Wer also einen Hermann hat, kann ihn ohne weiteres für den Panettone verwenden!
Ich füttere meinen Hermann an Tag 5 nur mit je 50 ml Zucker, Mehl und Milch (Volumenangaben!). Dadurch habe ich dann für Tag 10 eine passende kleine Menge und muss nichts wegwerfen.
An Tag 10 dann ERST AM ABEND für den Panettone wie gewohnt je 200 ml Mehl und Milch dazugeben (wieder Volumenangaben - das bedeutet hier je 1 Tasse), aber nur 20 g Zucker. Davon wieder einen kleinen Hermann abnehmen und dem noch etwas Zucker beigeben, damit die Mischung wieder stimmt.
Den Panettone-Vorteig über Nacht stehenlassen und am nächsten Tag nach Rezept weiterarbeiten.
Meine Fotos, die bald freigeschaltet werden sollten, zeigen den "Hermann-Panettone"!
Übrigens habe ich den Panettone auf der untersten Schiene bei 180° Heissluft 20 min gebacken und dann bei 160° Heissluft 15 min, das reichte völlig. Backen mit Heissluft erhält gewöhnlich mehr Feuchtigkeit und die Oberfläche wird auch garantiert nicht schwarz. Eine kürzere Backzeit versuchen, kann auch immer dazu beitragen, mehr Feuchtigkeit zu erhalten. Der Panettone wurde richtig saftig.
Ich hoffe, diese Hinweise sind hilfreich!
Liebe Grüsse,
kattter
greensnapper
sagt:
sagt: 27.02.2011 13:00
DANKE DANKE DANKE,
seit Jahren und x Versuchen einen halbwegs guten Panettone selbst hezustellen, ist mir dies mit Deinem Rezept gelungen.
Habe einen Robert in 12 Tage zu einem kräftigen Burschen wachsen lassen und dann den Teig zubereitet.
Nach langer suche im Net habe ich dann auch noch die Papierförmchen gefunden.
Hatte mir auch bei you tube 4 videos übers Panettone backen auf italienisch angesehen. Nach dem Backen kann man zwei Holzspieße oder lange Rouladen-nadeln kurz über dem Boden der Form durchstechen und vorsichtig umgedreht in einen Topf zum auskühlen hängen.
Nachteil an der ganzen Sachen: Nach dem Aufwand ist der Nutzen zu schnell verspeist ;o)))
seit Jahren und x Versuchen einen halbwegs guten Panettone selbst hezustellen, ist mir dies mit Deinem Rezept gelungen.
Habe einen Robert in 12 Tage zu einem kräftigen Burschen wachsen lassen und dann den Teig zubereitet.
Nach langer suche im Net habe ich dann auch noch die Papierförmchen gefunden.
Hatte mir auch bei you tube 4 videos übers Panettone backen auf italienisch angesehen. Nach dem Backen kann man zwei Holzspieße oder lange Rouladen-nadeln kurz über dem Boden der Form durchstechen und vorsichtig umgedreht in einen Topf zum auskühlen hängen.
Nachteil an der ganzen Sachen: Nach dem Aufwand ist der Nutzen zu schnell verspeist ;o)))
soph
sagt:
sagt: 18.05.2011 12:46
Hallo!
Ich liebe Panettone. Hat auch alles wunderbar geklappt, sah noch dazu schön aus. Geschmeckt hat der Kuchen allerdings nicht besonders gut.
Lieber Gruß!
Ich liebe Panettone. Hat auch alles wunderbar geklappt, sah noch dazu schön aus. Geschmeckt hat der Kuchen allerdings nicht besonders gut.
Lieber Gruß!
Deva1
sagt:
sagt: 18.12.2011 23:23
Hallo,
wäre es auch möglich den Panettone in einer normalen Kastenform zu backen? habe weder einen "neuen" Blumentopf noch eine Panettoneform.
Lieben Gruß
Deva
wäre es auch möglich den Panettone in einer normalen Kastenform zu backen? habe weder einen "neuen" Blumentopf noch eine Panettoneform.
Lieben Gruß
Deva
Carco
sagt:
sagt: 21.01.2012 07:13
Hola,
war sehr lecker, wird bestimmt noch öfter gemacht.
Saludos, Carco
war sehr lecker, wird bestimmt noch öfter gemacht.
Saludos, Carco
geniesserinHH
sagt:
sagt: 29.01.2012 21:40
Hallo,
ich hatte bisher mehrfach Panettone mit Hefe gebacken, ein Rezept mit sehr viel Eigelb. War auch lecker - aber dieser ist deutlich leckerer! Wir sind sehr begeistert von der fein-säuerlichen Note, die der Robert dem Kuchen verleiht, einfach prima.
Der erste Versuch mit dem speziell dafür gezüchteten Robert war nicht soooo gelungen, weil sich trotz ca. 6 Stunden Gehzeit im Ofen bei 50° und leicht geöffneter Ofentür (weniger kann ich nicht einstellen) nicht so viel getan hat am Teig. Es gab dann zwar noch etwas Ofentrieb, aber er war doch relativ flach und die Krume dementsprechend ziemlich dicht. Geschmeckt hat er trotzdem, gut genug, um noch einen Versuch zu starten. Mit dem Robert der zweiten Generation war der Kuchen dann deutlich lockerer und höher bei nur ca. 4 Stunden Gehzeit, sehr, sehr lecker. Demnächst werde ich noch einen weiteren backen mit dem weitergezüchteten Robert aus Generation X und bin gespannt, wann sich das für uns optimale Ergebnis einstellt.
Ich denke, wenn der Robert ganz neu und jugendlich ist, sollte man vielleicht doch etwas Hefe dazu geben und erst ab mindestens der 2. Generation nur mit Robert backen. Deshalb nur 4 Sterne, aber geschmacklich einfach super. Ich kann nur jedem empfehlen, diesen Panettone mal zu probieren. Wer Sauerteigbrot mag, wird begeistert sein.
Ach so, ich habe extra eine gerade Panettone-Form bei Amazon bestellt, die aber auch beim zweiten Mal noch nicht voll ausgefüllt war. Ist aber trotzdem nett zu haben, und demnächst wird er sicher noch höher.
Schöne Grüße,
Ulrike
ich hatte bisher mehrfach Panettone mit Hefe gebacken, ein Rezept mit sehr viel Eigelb. War auch lecker - aber dieser ist deutlich leckerer! Wir sind sehr begeistert von der fein-säuerlichen Note, die der Robert dem Kuchen verleiht, einfach prima.
Der erste Versuch mit dem speziell dafür gezüchteten Robert war nicht soooo gelungen, weil sich trotz ca. 6 Stunden Gehzeit im Ofen bei 50° und leicht geöffneter Ofentür (weniger kann ich nicht einstellen) nicht so viel getan hat am Teig. Es gab dann zwar noch etwas Ofentrieb, aber er war doch relativ flach und die Krume dementsprechend ziemlich dicht. Geschmeckt hat er trotzdem, gut genug, um noch einen Versuch zu starten. Mit dem Robert der zweiten Generation war der Kuchen dann deutlich lockerer und höher bei nur ca. 4 Stunden Gehzeit, sehr, sehr lecker. Demnächst werde ich noch einen weiteren backen mit dem weitergezüchteten Robert aus Generation X und bin gespannt, wann sich das für uns optimale Ergebnis einstellt.
Ich denke, wenn der Robert ganz neu und jugendlich ist, sollte man vielleicht doch etwas Hefe dazu geben und erst ab mindestens der 2. Generation nur mit Robert backen. Deshalb nur 4 Sterne, aber geschmacklich einfach super. Ich kann nur jedem empfehlen, diesen Panettone mal zu probieren. Wer Sauerteigbrot mag, wird begeistert sein.
Ach so, ich habe extra eine gerade Panettone-Form bei Amazon bestellt, die aber auch beim zweiten Mal noch nicht voll ausgefüllt war. Ist aber trotzdem nett zu haben, und demnächst wird er sicher noch höher.
Schöne Grüße,
Ulrike
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wer einen triebstarken Weizensauerteig sein Eigen nennt, kann den Panettone, anstatt mit dem Robert, mit dem Milchbubi backen. Der Milchbubi wird mit dem bestehenden Weizensauerteig (1 Tl/El bei der 1. Stufe mit unterrühren) geimpft und 3-stufig geführt oder grob gesagt 3 x 8 Std bei Zimmertemperatur und dabei jedesmal mit
55 ml zimmerwarme Milch
55 g Weizenmehl 405
1 Tl Zucker
gefüttert. Dann hat man 330 g Sauerteig zum Verbacken zur Verfügung. Evtl muß man dann in den Panettoneteig etwas Milch dazu tun, da die TA beim Milchbubi kleiner ist als beim Robert.
Die Führungszeit des Sauerteiges verkürzt sich dabei erheblich und der Backtag kann gezielter angesetzt werden.
Gruß Inge
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