Saure Kartoffel - Rädle

typisch schwäbisches Nachkriegszeit - Gericht
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Zutaten

1 kg Kartoffel(n)
 etwas Butter
 n. B. Mehl
1 Schuss Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
Lorbeerblatt
 einige Nelke(n)
  Essig
  Gewürz(e) nach Wahl
4 Paar Würstchen (Saitenwürstle)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Kartoffeln mit Schale kochen. Aus Butter und Mehl eine dunkle Mahlschwitze zubereiten. Mit einem Schuss Weißwein und der Gemüsebrühe ablöschen. Es sollte eine ziemlich dicke Soße werden.

Nach Belieben Essig und Gewürze dazugeben, Nelken und Lorbeerblatt hinzufügen und ca. 15 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und Saitenwürstchen in Wasser erhitzen. Die Kartoffeln in dünnen Scheiben der Soße zufügen und nochmal kurz ziehen lassen. Dann nochmal abschmecken und die Nelken und das Lorbeerblatt entfernen. Zusammen mit den Würstchen servieren.

Kommentare anderer Nutzer


rkangaroo

24.05.2009 07:42 Uhr

Hallo sandra,

könnte man die Saitenwürstchen evtl. mit dünnen Frankfurter Würstchen ersetzen????

Danke schonmal,
Gruß
rkangaroo
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sandra19790

25.05.2009 03:10 Uhr

Hallo,

Klar kann man das auch dazu essen. Das was uns sonst schmeckt kann man doch zu fast allem dazu essen!
Laßt es Euch schmecken und vielen Dankr für Deine Mail!

mfG sandra19790
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rkangaroo

25.05.2009 04:30 Uhr

Hi,

erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort von Dir - würde mich aber trotzdem mal interessieren, was für Würstchen diese Saitenwürste sind?

Gruß
rikki
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katzbaer

28.06.2009 22:53 Uhr

hallo
Saitenwürste sind bei uns hier im schwabenländle Fleischwürstchen auch wiener würstchen genannnt
. lecker lecker lecker...

kleiner tipp .. einfach mal googlen
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Aanda

24.09.2009 15:32 Uhr

Ein wirklich leckeres Gericht!
Erinnert ein bisschen an den schwäbischen Kartoffelsalat.
Es hat und jedenfalls toll geschmeckt.
Ich stehe auf schwäbische Gerichte! Sie treffen sehr meinen Geschmack.
Danke,
Aanda
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rehpfad11

04.10.2010 14:25 Uhr

Hallöchen,
dieses Rezept erinnert mich an meine Kindheit. Habe es gleich
gekocht. Den Wein habe ich weggelassen. Dafür eine kleine
Zwiebel angebräunt ( hat meine Mama immer gemacht ) :-)
Bild habe ich hochgeladen. Danke für das Rezept!!! LG Renate
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eflip

13.12.2010 16:07 Uhr

Einfach nur absolut lecker. Wir hatten Debreziener dazu, kam toll an und wird mit Sicherheit noch oft wiederholt. Besten Dank für die tolle Idee!!!
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Juulee

17.01.2013 13:25 Uhr

Einfach nur lecker diese sauren Rädle. Wir essen sie gerne mit hart gekochten Eiern. Diese passen auch sehr gut dazu. Ich habe die sauren Rädle mit Resten von einer Sauerbratensoße gemacht.
Ich verknüpfe sehr schöne Kindheitserinnerungen mit diesem Rezept.
Ein Foto kommt auch.
LG Juulee
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gotreg

12.06.2013 18:42 Uhr

Hallo,

ich komme aus dem Schwabenländle. Und vom Namen her kannte ich das Rezept auch, allerdings habe ich es nie gegessen geschweige noch gekocht. Auch meine Mutter oder meine Oma haben es nie gekocht.

Irgendwo habe ich von diesem Gericht gehört und da dachte ich mir halt mal so "probiere es mal aus". Und das habe ich gemacht und bin total begeistert. Das war sooooooo lecker :-)))).

Ich habe die Würstchen in grobe Scheiben geschnitten und ganz zum Schluß unter die Kartoffeln mit Soße gerührt.

Ich weiß, dass wird es bald mal wieder bei mir geben.

Gruß Regina
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blackjoe

01.12.2013 18:44 Uhr

Das ist eines der vielen leckeren Rezepte, die viele aus der Kindheit kennen. Dort gehörten sie früher zur "Arme-Leute-Küche"; die Bezeichnung ist nicht abwertend gemeint, aber das Gericht ist tatsächlich sehr preiswert zuzubereiten. In der Gastronomie habe ich das noch nie gesehen, dabei wäre das mal was anderes als die üblichen Standardbeilagen wie Pommes oder Kartoffelsalat.

Dazu passt eigentlich fast alles fleischliche, wenn es etwas deftiger ist. Saiten sind mir fast schon zu "fein"; bei uns früher gab es immer in der Pfanne gebratene Blut- und Leberwurst dazu. Weil wir Kinder vor allem der Blutwurst skeptisch gegenüber standen hat unsere Mutter für die Kinder Bratwust dazu gemacht. Die esse ich auch heute noch dazu. Verfeinerungen wie Wein oder besonders guten Essig habe ich ausprobiert, das bringt aber eigentlich nicht viel, nimmt dem ganzen eher die Authentizität.
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Dorry

11.04.2015 08:36 Uhr

Das war mein zweiter Versuch, dieses Rezept zu kochen. Das erste Mal kochte ich nach einem traditionellen Kochbuch, und das hat hinten und vorn nicht gestimmt. Dieses Rezept klappt super und schmeckt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Statt der Nelken habe ich Wacholderbeeren genommen.

Danke fuers Rezept!
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sunnystarshine

29.04.2015 08:30 Uhr

Ich habe das auch in meinem Schwäbischkochbuch da steht:

"Man munkelt das manche Schwaben es auch zusammen mit Nudeln essen, aber dies ist nicht die Regel."

:D Also ich muss gestehen wir gehören zu den Schwaben die dieses Gericht ohne Fleisch oder Wurst essen sondern es als Nudelsoße nutzen. Meine Oma hat das immer so gemacht!

Egal wie es ist einfach mega lecker!
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sunnystarshine

29.04.2015 08:31 Uhr

Ach ja: Wir kennen es als saure Rädle
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