Croquembouche
festliche Torte| Für den Teig: (Brandteig | |
| 200 g | Wasser |
| 200 g | Milch |
| 120 g | Butter |
| 1 Prise | Salz |
| 230 g | Mehl, Type 405 |
| 7 große | Ei(er) |
| 1 TL | Zucker |
| 1 etwas | Buttervanille-Aroma |
| 1 Msp. | Backpulver |
| Für die Dekoration: (Karamellzucker) | |
| 100 g | Wasser |
| 600 g | Zucker |
| Für die Füllung: | |
| 1 Liter | Milch |
| 3 Pck. | Puddingpulver, zum Kochen, Geschmack nach Belieben |
| 100 g | Zucker |
Zubereitung
In diesem Rezept wird von der deutschen Version der Torte ausgegangen, d.h. es wird eine normale Torte nach Belieben vorbereitet (Achtung: nicht im Rezept enthalten!), und darüber wird die Croquembouche gebaut, als Außenhülle. Die Torte sollte als Charlotte also Sturztorte in einer Schüssel eingesetzt werden. Die Bindung der Torte sollte etwas stärker als normal sein, also 2 Blatt Gelatine zusätzlich verwenden.
Man könnte dieses Rezept natürlich auch verwenden um eine französische Croquembouche aufzubauen und hierzu einen Kegel oder eine Schüssel (mit Backpapier überzogen) verwenden, in diesem Falle kann man die Torte mit oder auch ohne Unterbau servieren (vorsichtig nach dem Aushärten vom Unterbau abheben und auf eine Servierunterlage setzen).
Für die Herstellung der Füllcreme aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen sehr steifen Pudding kochen. Tipp: Wenn man den Pudding nach dem Kochen sofort mit Frischhaltefolie abdeckt, gibt es keine Haut! Mindestens 12 Stunden abkühlen lassen bis zum Füllen.
Herstellung der Profiteroles, bzw. der kleinen Windbeutel: Wasser, Milch, Butter und Salz miteinander aufkochen lassen, das gesiebte Mehl auf einmal hinzugeben, mit einem Kochlöffel rühren und bei kleiner Hitze ca. 2-3 Minuten gut abrösten, bis der Teig einen Klumpen bildet und am Topfboden ein weißer Belag entsteht. Den Brandteig in eine Rührschüssel geben, und ca. 15 Minuten abkühlen lassen, die Temperatur muss unter 50 Grad Celsius kommen. Die 7 Eier nach und nach dazu geben, jedes Mal bei niedriger Geschwindigkeit gut unterrühren. Zucker, Vanille und Backpulver mit dem letzten Ei unterrühren. Die Brandmasse immer erst kurz vor dem Backen auf die Bleche mit Backpapier dressieren (mit einer großen 12er Sterntülle). Es sollen je Blech 16-22 walnussgroße, flache Rosetten aufgespritzt werden, das ergibt je nach Blechgröße ca. 3 Bleche. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, die Rosetten ein bisschen mit Wasser besprühen, in den Ofen auf die mittlere Schiene geben und in den Ofen auch noch etwas Wasser sprühen (Dampf). Die Türe sofort schließen und für 15 Minuten nicht mehr öffnen. Nach ca. 22 Minuten aus dem Ofen nehmen. Wenn die Profiteroles von oben zu dunkel werden, die letzten 7 Minuten mit Oberblech backen. Dann die nächsten Bleche genauso backen. Die gebackenen Profiteroles 5 Minuten auskühlen lassen und dann mit einem Teelöffelstiel ein Loch in die Unterseite bohren. Wenn alle drei Bleche gebacken sind, alle nochmal bei 130 Grad für 10-15 Minuten zu Ende trocknen lassen. Die Windbeutel gut auskühlen lassen, und dann mit Hilfe des Dressierbeutels mit der kleinen 5er Lochtülle mit dem Pudding füllen.
Herstellung des Karamellzuckers: Zucker und Wasser in Topf zum Kochen aufstellen, dabei aber nicht umrühren! Gekocht wird bis ca. 160 Grad, bis der Zucker karamellisiert und leicht goldbraun wird. Den Topf sofort im kalten Wasser abschrecken. Wenn der Zucker zum Verarbeiten auskühlt und zu fest wird, einfach noch mal aufwärmen.
Aufbau der Torte: Das Grundproblem der Torte ist die Kühlung, der Tortenkörper muss gekühlt werden, das ist aber schlecht für den Karamellzucker. Also entweder die Torte kurz vor dem Servieren aufbauen, oder den Croquembouche-Überzug getrennt (über der Schüsselform der Torte) zubereiten und später darüber stülpen. Man kann auch anstelle von Karamellzucker Kuvertüre verwenden. Dann kann man die gesamte Torte kühlen. Die Profiteroles werden kurz punktuell in den heißen Zucker getaucht und mit einander so verklebt, dass es eine gleichmäßige Form ergibt (Große unten - Kleine nach oben). Wenn der Körper steht, mit dem restlichen Karamellzucker und einer Gabel Spinnzucker um die Torte herum weben oder einfach einige Tropfen über die Torte verteilen (nicht übertreiben! - weniger ist mehr!)
Verzehr der Torte: Die Torte komplett anschneiden oder erst die Windbeutel naschen und dann den Rest aufschneiden.
Man könnte dieses Rezept natürlich auch verwenden um eine französische Croquembouche aufzubauen und hierzu einen Kegel oder eine Schüssel (mit Backpapier überzogen) verwenden, in diesem Falle kann man die Torte mit oder auch ohne Unterbau servieren (vorsichtig nach dem Aushärten vom Unterbau abheben und auf eine Servierunterlage setzen).
Für die Herstellung der Füllcreme aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen sehr steifen Pudding kochen. Tipp: Wenn man den Pudding nach dem Kochen sofort mit Frischhaltefolie abdeckt, gibt es keine Haut! Mindestens 12 Stunden abkühlen lassen bis zum Füllen.
Herstellung der Profiteroles, bzw. der kleinen Windbeutel: Wasser, Milch, Butter und Salz miteinander aufkochen lassen, das gesiebte Mehl auf einmal hinzugeben, mit einem Kochlöffel rühren und bei kleiner Hitze ca. 2-3 Minuten gut abrösten, bis der Teig einen Klumpen bildet und am Topfboden ein weißer Belag entsteht. Den Brandteig in eine Rührschüssel geben, und ca. 15 Minuten abkühlen lassen, die Temperatur muss unter 50 Grad Celsius kommen. Die 7 Eier nach und nach dazu geben, jedes Mal bei niedriger Geschwindigkeit gut unterrühren. Zucker, Vanille und Backpulver mit dem letzten Ei unterrühren. Die Brandmasse immer erst kurz vor dem Backen auf die Bleche mit Backpapier dressieren (mit einer großen 12er Sterntülle). Es sollen je Blech 16-22 walnussgroße, flache Rosetten aufgespritzt werden, das ergibt je nach Blechgröße ca. 3 Bleche. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, die Rosetten ein bisschen mit Wasser besprühen, in den Ofen auf die mittlere Schiene geben und in den Ofen auch noch etwas Wasser sprühen (Dampf). Die Türe sofort schließen und für 15 Minuten nicht mehr öffnen. Nach ca. 22 Minuten aus dem Ofen nehmen. Wenn die Profiteroles von oben zu dunkel werden, die letzten 7 Minuten mit Oberblech backen. Dann die nächsten Bleche genauso backen. Die gebackenen Profiteroles 5 Minuten auskühlen lassen und dann mit einem Teelöffelstiel ein Loch in die Unterseite bohren. Wenn alle drei Bleche gebacken sind, alle nochmal bei 130 Grad für 10-15 Minuten zu Ende trocknen lassen. Die Windbeutel gut auskühlen lassen, und dann mit Hilfe des Dressierbeutels mit der kleinen 5er Lochtülle mit dem Pudding füllen.
Herstellung des Karamellzuckers: Zucker und Wasser in Topf zum Kochen aufstellen, dabei aber nicht umrühren! Gekocht wird bis ca. 160 Grad, bis der Zucker karamellisiert und leicht goldbraun wird. Den Topf sofort im kalten Wasser abschrecken. Wenn der Zucker zum Verarbeiten auskühlt und zu fest wird, einfach noch mal aufwärmen.
Aufbau der Torte: Das Grundproblem der Torte ist die Kühlung, der Tortenkörper muss gekühlt werden, das ist aber schlecht für den Karamellzucker. Also entweder die Torte kurz vor dem Servieren aufbauen, oder den Croquembouche-Überzug getrennt (über der Schüsselform der Torte) zubereiten und später darüber stülpen. Man kann auch anstelle von Karamellzucker Kuvertüre verwenden. Dann kann man die gesamte Torte kühlen. Die Profiteroles werden kurz punktuell in den heißen Zucker getaucht und mit einander so verklebt, dass es eine gleichmäßige Form ergibt (Große unten - Kleine nach oben). Wenn der Körper steht, mit dem restlichen Karamellzucker und einer Gabel Spinnzucker um die Torte herum weben oder einfach einige Tropfen über die Torte verteilen (nicht übertreiben! - weniger ist mehr!)
Verzehr der Torte: Die Torte komplett anschneiden oder erst die Windbeutel naschen und dann den Rest aufschneiden.
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Kommentare anderer Nutzer
Sahnepantscher
sagt:
sagt: 19.02.2010 19:04
Hallöchen,
ich habe die Torte natürlich selbst auch gemacht!
Ich bin selbst Konditormeister und habe die Torte im Original von einem Kollegen aus Frankreich gezeigt bekommen...
Dann habe ich sie halt ein bischen eingedeutscht und praktikabler umgearbeitet.
Sollte kein Problem sein sie zu backen...
viele Grüße aus Nürnberg
Gerhard
ich habe die Torte natürlich selbst auch gemacht!
Ich bin selbst Konditormeister und habe die Torte im Original von einem Kollegen aus Frankreich gezeigt bekommen...
Dann habe ich sie halt ein bischen eingedeutscht und praktikabler umgearbeitet.
Sollte kein Problem sein sie zu backen...
viele Grüße aus Nürnberg
Gerhard
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