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Lammlachse auf Spitzkohl

Zutaten

Lammlachse, je ca. 180 g
2 Zweig/e Rosmarin
Knoblauchzehe(n), angedrückt
1 EL Butterschmalz
Spitzkohl
250 ml Geflügelfond
40 g Butter, eiskalt
50 ml Portwein, weiß
50 ml Sahne
  Salz und Pfeffer
  Muskat, frisch gerieben
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und mit Rosmarin und Knoblauch aromatisieren. Lammlachse pfeffern und salzen und in etwa 90 - 120 Sekunden ringsum kräftig anbraten. Anschließend die Pfanne für 15 Minuten in den auf 70° vorgeheizten Backofen geben. Dann den Ofen ausstellen und das Fleisch noch weitere 10 Minuten ruhen lassen.

In einer 28er-Pfanne den Geflügelfond zum Kochen bringen, die eiskalte Butter einrühren und 2 - 3 Minuten einkochen lassen. Den Spitzkohl quer in 4 etwa 3 cm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander in die Pfanne legen und etwa 10 - 12 Minuten bei geringer Hitze und offener Pfanne schmoren. Der Kohl sollte noch Biss behalten. Danach die Restflüssigkeit aus der Pfanne in eine Stielkasserolle geben und die Kohlscheiben mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat würzen. Deckel auf die Pfanne legen und Kohlscheiben warm halten.

Den Schmorfond in der Kasserolle aufkochen, Portwein und Sahne zufügen, etwas einkochen lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Vor dem Servieren die Sauce mit einem Pürierstab aufmixen.

Kohlscheiben in die Tellermitte geben und die Lammlachse darauf legen. Die Sauce um die Kohlscheiben gießen. Dazu kann man Salzkartoffeln reichen.

Kommentare anderer Nutzer


sorci_rives

21.12.2008 15:10 Uhr

Hallo, Schrat,
noch nie fand ich Lamm lecker, noch nie eine Soße so köstlich. Hätte nicht gedacht, dass der relativ süße Porto(welchen hast Du eigentlich genommen?) sich so gut macht - gerade zum Lamm - wunderbar! Musste das Fleisch aus Geselligkeitsgründen etwas länger "ziehen" lassen - es war dennoch rosa und zart.
Spitzkraut habe ich erstmals verwendet - habe mich deshalb an Deinen Zubereitungsvorschlag gehalten. Das nächste Mal werde ich aber doch die Strünke rausschneiden und das Kraut in dicken Streifen (wie breite Bandnudeln) auf die Teller dressieren.
Diese Köstlichkeit wird bestimmt wiederholt.
Gute Zeit wünscht
sorci

Weisswurst

05.04.2010 20:06 Uhr

Das Hauptgericht meines diesjährigen Ostermenüs - das Fleisch wurde zart, der Kohl (gerade weil er mal eine Scheibe war und nicht zerschnitten) ein Hingucker und nicht so "pampig" wie er sonst gerne wird, und die Soße superlecker... besser konnte es nicht werden.

förgi

06.04.2010 20:53 Uhr

Unser Sohn - Weiswurst - hat uns Eltern an Ostern bekocht. So gut haben wir lange nicht gegessen! Perfekt!

Silienpeter

30.11.2011 10:01 Uhr

Ein sehr gutes Rezept, finde ich. Mein Kommentar:
- Das Fleisch könnte nicht zarter sein. Eine wirklich schonende (auch: nervenschonende) Zubereitung.
- Spitzkohl in Scheiben ist schon recht originell. Allerdings waren die Scheiben auch nach 10 Minuten oben noch kalt, so daß ich sie für ein paar Minuten umgedreht geköchelt habe.
- Die Soße war trotz etlicher Minuten kochen immer noch ziemlich viel und ziemlich dünn. Eigentlich wird kalte Butter kurz vorm Servieren einmontiert um eine Bindung zu erreichen. Warum hier die "eiskalte" Butter vor dem Einköcheln eingerührt wird, ist mir ein Rätsel.

Noch eine Anmerkung: Eine 28er Pfanne werden wohl nur wenige besitzen. Die standardisierten Kochflächen haben maximal 21 cm. Aber mit einer 26er gehts auch!

Gruß, Silienpeter

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