Zutaten

1/2 kg Marone(n)
100 g Zwiebel(n), gewürfelt
100 g Speck
150 g Schinken (Hirschschinken)
1 Liter Gemüsebrühe
200 ml Sahne
  Nelke(n)
  Lorbeerblätter
1/2 Stange/n Zimt
Portionen
Zutaten in Einkaufsliste speichern
Einkaufsliste auswählen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Rezept stammt von einem Koch aus Kaprun (Österreich).
Die Maronen müssen zunächst gekocht werden, damit man die Kastanien besser schälen kann (10 min). TIPP: nicht alle Maronen gleichzeitig aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen, denn im abgekühlten Zustand lässt sich die Haut zwischen Schale und der Marone nicht mehr abziehen. Diese Arbeit ist der aufwendigste Teil, aber es lohnt sich.

Die Zwiebeln mit dem mageren Speck andünsten. Die geschälten Maronen kocht man ca. 30 min in einer Gemüsebrühe (1l), gibt eine halbe Zimtstange, Nelken, Lorbeer und die gedünsteten Zwiebeln/Speck hinzu. Danach passiert man Maronen, Speck, Zwiebeln (natürlich haben wir zuvor die Zimtstange, die Nelken und Lorbeerblätter herausgenommen). Zum Eindicken geben wir die Sahne hinzu - falls einem die Suppe dann noch nicht sämig genug seine sollte, empfehlen wir eine Mehlschwitze.

Kurz vor dem Servieren gibt man ein wenig in dünne Streifen geschnittenen Hirschschinken hinzu - wobei ich gestehen muss, dass es fast unmöglich ist, einen solchen zu bekommen. Wildschweinschinken ist aber auch Spitze - er sollte halt etwas saftig sein.

Die Suppe ist ein wahres Gedicht und war für mich die zweite sinnvolle Verwendungsmöglichkeit einer Kastanie. Wobei als Taschenwärmer - an einem kalten Wintertag - eine geröstete Marone auch etwas tolles ist.
Auch interessant: